oder aber die Frage: Sind Sie der beruehmte Bartender aus Deutschland?
Frueh hatte ich mich nach der Gastschicht in der Teardrop-Lounge hingelegt und deshalb wachte ich auch frueh auf am naechsten Morgen und stoeberte ein wenig durch Portland-Stadt, auf der Suche nach ein wenig Barequipment. Charles Munat und einige andere hatten mich mit den passenden Adressen versorgt, die ich dann aber leider doch dummerweise im Hotelzimmer vergass, also schlenderte ich so durch Portland und fragte hier und da mal nach Shops die Kuechenbedarf fuehren. Ein grosser Laden mit integrierter Kochschule interessierte mich besonders, ich betrat den Laden gruesste hoeflichst und begann herumzustoebern bei den Messbechern und anderen Baraffinen-Utensilien. Nach einer Weile bemerkte ich wie man mich zu beobachten begann, ich versuchte moeglichst nicht wie einer zu wirken der irgendetwas klauen will, aber man liess nicht ab von mir. Schliesslich ging eine der drei Verkaeuferinnen direkt auf mich zu und ehe ich ihr versichern konnte das ich nichts stehlen will, da sprach sie mich auch schon an:
Are you the famous Bartender from Germany?
You are the Celebrity-Guy which also visit Tales of the Cocktail!
Mehr als Buff starrte ich sie an und versicherte ihr dann das ich zwar Bartender aus Deutschland sei, aber auch alles andere als eine Beruehmtheit. Ich besuche zwar auch Tales of the Cocktail, aber da waeren schliesslich auch andere aus Deutschand.
Etwas verwirrt schnappte ich mir einen Jigger und ging lieber schnell zur Kasse, doch dort empfing mich eine der anderen Verkaeuferinnen und fragte mich nach meinem Namen, den sie koenne mir einen Discount anbieten, weil ich ja zur Industrie gehoeren wuerde. Sie muesste es hier halt nur in ihre Kasse eingeben, aber sie haette leider meinen Familiennamen vergessen, aber meinen Vornamen den wuesste sie ja noch, der waere ja Michael - nur der Familienname wuerde ihr einfach nicht mehr einfallen. M E I N K E buchstabierte ich konstaniert und erhielt fast 20% Discount, was ich dann aber lieber grosszuegig als Tip im Laden liess. Portland war mir dann doch ein wenig unheimlich...
Der Blog eines aus dem Takt geratenen Gastronoms. Ich bin Mike und Besitzer des Barprojekts Triobar, dieses Barkonstrukt ist anders und eher als ein Speakeasy zu verstehen. Dieser Blog spiegelt meine Sichtweise zu den Themen Bars, Leben & Barkultur.
Freitag, 3. Juli 2009
Donnerstag, 2. Juli 2009
Auf nach Portland
oder aber die Teardrop-Lounge lockt
Nach der wilden Nacht im Vessel fiel das aufstehen doch etwas schwer am Morgen, jedoch lockte ein Trip nach Portland mich dann doch aus dem Bett.
Charles mein stets fuersorglicher Gastgeber hatte einen kleinen Trip nach Portland organisiert und dabei gleich eine Gastschicht fuer mich in der Teardrop-Lounge arrangiert. Also ging es morgens auf nach Portland, ueber diverse Highways mit ihren rigiden Geschwindigkeitsbegrenzungen, jedoch in einem der typischen American-Musclecars. Zu der Autoliebe der Amis moechte ich mich als Deutscher lieber nicht negativ aeussern, aber verstehen kann ich sie wirklich nicht. Nach rund 4 Stunden Fahrt erreichten wir Portland und aufgrund des sehr zeitigen Trinkverhaltens der Amis stieg ich aus und sprang foermlich gleich hinter den Tresen der Teardrop-Lounge. Auch dort mixte ich das inzwischen hinlaengliche bekannte Cocktailmenue.
Die Teardrop-Lounge hat einen ovalen Tresen und an diesem Abend zwei Gastbartender; ich auf der einen Seite und Ricky Gomez auf der anderen Seite. Der Abend in der teardrop-Lounge war doch ganz anders als die zwei Schichten im Vessel, aber auch diese Schicht war extrem lehrreich und schoen zugleich. Daniel Shoemaker hat zwei gleichstarke Barstationen in seine ovale Bar integriert und diese sind aeusserst gut zum arbeiten hergerichtet worden. Das arbeiten faellt einem dort so leicht wie nur irgendwie moeglich und selbst am ersten Tag findet man sich dort sehr viel besser zurecht.
Ricky Gomez machte einen excellenten Drink mit 2 Ounces Peychauds Bitter(das Rezept reiche ich demnaechst nach). Insgesamt genossen es die Gaeste sehr zwei Bartender mit ganz unterschiedlichen Drinks zur Auswahl zu haben und bestellten eifrig. Am spaeten Abend schaute auch noch Jeffrey Morgenthaler vorbei um mir Hallo zu sagen und sich dafuer zu entschuldigen, das er das letzte mal so betrunken war, als er die Triobar besucht hatte. ( ;-) Insider wissen wie sehr!!!) Er lud mich dann noch ein ihn am naechsten Tag doch bitte wenigstens auch mal in seiner Bar (Clyde Common) zu besuchen...
Gegen 23.00 Uhr beendete ich meine Schicht und beschloss keine weiteren Bars mehr zu besuchen, denn die Muedigkeit hatte mich fest in ihren Faengen und ich fuhr direkt in unser Hotel (The Nines) und mich dem Matratzenhorchdienst zu widmen.
Nach der wilden Nacht im Vessel fiel das aufstehen doch etwas schwer am Morgen, jedoch lockte ein Trip nach Portland mich dann doch aus dem Bett.
Charles mein stets fuersorglicher Gastgeber hatte einen kleinen Trip nach Portland organisiert und dabei gleich eine Gastschicht fuer mich in der Teardrop-Lounge arrangiert. Also ging es morgens auf nach Portland, ueber diverse Highways mit ihren rigiden Geschwindigkeitsbegrenzungen, jedoch in einem der typischen American-Musclecars. Zu der Autoliebe der Amis moechte ich mich als Deutscher lieber nicht negativ aeussern, aber verstehen kann ich sie wirklich nicht. Nach rund 4 Stunden Fahrt erreichten wir Portland und aufgrund des sehr zeitigen Trinkverhaltens der Amis stieg ich aus und sprang foermlich gleich hinter den Tresen der Teardrop-Lounge. Auch dort mixte ich das inzwischen hinlaengliche bekannte Cocktailmenue.
Die Teardrop-Lounge hat einen ovalen Tresen und an diesem Abend zwei Gastbartender; ich auf der einen Seite und Ricky Gomez auf der anderen Seite. Der Abend in der teardrop-Lounge war doch ganz anders als die zwei Schichten im Vessel, aber auch diese Schicht war extrem lehrreich und schoen zugleich. Daniel Shoemaker hat zwei gleichstarke Barstationen in seine ovale Bar integriert und diese sind aeusserst gut zum arbeiten hergerichtet worden. Das arbeiten faellt einem dort so leicht wie nur irgendwie moeglich und selbst am ersten Tag findet man sich dort sehr viel besser zurecht.
Ricky Gomez machte einen excellenten Drink mit 2 Ounces Peychauds Bitter(das Rezept reiche ich demnaechst nach). Insgesamt genossen es die Gaeste sehr zwei Bartender mit ganz unterschiedlichen Drinks zur Auswahl zu haben und bestellten eifrig. Am spaeten Abend schaute auch noch Jeffrey Morgenthaler vorbei um mir Hallo zu sagen und sich dafuer zu entschuldigen, das er das letzte mal so betrunken war, als er die Triobar besucht hatte. ( ;-) Insider wissen wie sehr!!!) Er lud mich dann noch ein ihn am naechsten Tag doch bitte wenigstens auch mal in seiner Bar (Clyde Common) zu besuchen...
Gegen 23.00 Uhr beendete ich meine Schicht und beschloss keine weiteren Bars mehr zu besuchen, denn die Muedigkeit hatte mich fest in ihren Faengen und ich fuhr direkt in unser Hotel (The Nines) und mich dem Matratzenhorchdienst zu widmen.
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Mittwoch, 1. Juli 2009
Triobar comes Vessel 2.Teil
oder als Mean-Mike (alias German Mixmeister) das Vessel rockte
Bei meiner ersten Gastschicht im Vessel ging ja einiges schief und ich stuerzte die Bar in ein kleines Chaos, auch wenn das zuweilen sehr lustig sein kann, so wollte ich mich ja eigentlich von meiner besten Seite zeigen. So beschloss ich dann: Mir mehr als 4 Stunden nur fuer den Mis-en-place vorzunehmen.
Bei meiner ersten Schicht, war mir vieles noch recht unbekannt (wo ist Soda? zum Beispiel und wie sieht es hier aus? Dose oder Flasche? und und und...) und mein Arbeitsplatz war fremd eingerichtet worden, da ich viel Zeit in der Laborkueche verbrachte um noch einige der Zutaten fuer die Drinks selber herzustellen (Honey-Rum-Butter, Nectar de Cognac, Ananassirup, Gomme,...). So war ich doch zuweilen mehr am suchen, als am arbeiten, waehrend meines Arbeitseinsatzes hinter dem Tresen! :-(
Das sollte sich nun aber alles bei der zweiten Gastschicht aendern, also besorgte ich mich mir vormittags eine Hand-Limettenpresse (OXO), diverse Ausstechformen fuer Zesten und einiges anderes.
14.00 Uhr enterte ich dann die Bar direkt und begann mir meine Cocktailstation selbst einzurichten. Ich verbannte alle Flaschen, die ich nicht brauchen wuerde fuer meine Drinks. Praeparierte mein Eis damit es kuehler ist, polierte die Eiskugeln und packte sie wieder in den Tiefkuehler. Ich schnitt an die 100 Zesten vor und stach Sterne daraus. Ich halbierte ueber 60 Limetten, schnitt Limewedges, und und und.
Puenktlich um 16.00 Uhr oeffnete die Bar (Happy-Hour 16.00-18.00 Uhr) und die ersten Gaeste kamen auch gleich. Es fuellte sich langsam und locker baute ich mein Mis-en-Place aus, mein Bartender an der Seite fuer dies Schicht war Michael. Er erinnert mich ein wenig an Bender und Dirk, also ein ganz ruhiger Mann, der sein Job ohne ueberfluessiges Tamtam bestens erledigt, der ideale Bartender an meiner Seite fuer die Nacht. Die Bar wurde nun sehr gut besucht und wir schossen Drinks raus, hatten stets alles im Griff - doch ploetzlich kamen grosse Gruppen und es ging richtig los. Der Laden hatte keinen einzig freien Sitzplatz mehr und der Gaestestrom wollte nicht abbrechen. Michael und ich gaben nun richtig Gas, immer noch gingen die Drinks zuegig raus, aber der Bondrucker gab nun einen moerderischen Takt vor. Wir beide waren voellig im "Flow" und die Servicekraft staunte nur und wir staunten ob der Massen die da auf uns sich freuten. Die Stimmung war sehr ausgelassen und alle Gaeste in bester Stimmung. Der Strom an Gaeste brach erst gegen 19.30 Uhr wieder ab und verschaffte uns eine halbe Stunde Zeit zum aufraeumen.
Michael und ich schauten uns an, blickten in den Gastraum und waren stolz auf uns. Wir wussten ja nicht was noch kommen sollte...
Ab 20.30 Uhr wurde es wieder sehr voll, ab 21.00 Uhr war die Huette proppevoll und gegen 21.30 Uhr war die Bonreihe viel zu lang und wir gaben Drinks raus ohne Ende. Seattles Partypeople hatten das Vessel zu ihrem naechtlichen Hotspot erklaert und viele waren auch gekommen um den verrueckten Barmixer aus Berlin mal zu erleben. Wir rockten das Vessel und Jim Rondell war ebenso begeistert wie es die Besitzer des Vessels waren. Alle genossen die ausgelassene Stimmung und bestellten wie wild, das hatte dann zur Folge das wir foermlich leergesoffen wurden. Der Cocktail Dragonfly wurde zum Lieblingsdrink des Abends und ging als erster aus, der Sazerac auf Cognac-Basis als naechster, damit im Schlepptau auch der French Punsh und der East India Cocktail. Wir wurden richtig ueberrannt und die Bonreihe voellig unuebersichtlich, aber die Gaeste feierten sich und uns ausgelassen. Per SMS und Facebook-Status (via I-Phone) wurden immer mehr Gaeste auf uns aufmerksam und viele deutsche Bewohner Seattles waren angelockt worden von Korn und Kirschwasser auf dem Cocktailmenue. Normalerweise sollte ich gegen 23.00 Uhr meine Cocktailstation verlassen, aber bis zum Schluss gab es dazu keine Gelegenheit. Der Laden rockte wie verrueckt; Michael und ich staunten nur noch und feuerten Drinks raus was die Cocktailstation noch hergab. Jim war drausssen mit im Service unterwegs, den er wusste heute war der Gastbartender schnell und effektiv und wollte auch nicht das erfolgreiche Team "Michael & Mike" stoeren. Gegen 1.00 Uhr waren wir dann wieder klar die Sieger, ich packte meine Sachen zusammen und verliess mit meinem Gastgeber Charles die Bar in Richtung Zig Zag, wo wir spaeter noch viel Gaeste trafen und das Vesselteam auch noch vorbeischaute.
Ein fantastischer Abend! Thanks Seattle & Special Thanks to the Vessel-Crew!!!
Bei meiner ersten Gastschicht im Vessel ging ja einiges schief und ich stuerzte die Bar in ein kleines Chaos, auch wenn das zuweilen sehr lustig sein kann, so wollte ich mich ja eigentlich von meiner besten Seite zeigen. So beschloss ich dann: Mir mehr als 4 Stunden nur fuer den Mis-en-place vorzunehmen.
Bei meiner ersten Schicht, war mir vieles noch recht unbekannt (wo ist Soda? zum Beispiel und wie sieht es hier aus? Dose oder Flasche? und und und...) und mein Arbeitsplatz war fremd eingerichtet worden, da ich viel Zeit in der Laborkueche verbrachte um noch einige der Zutaten fuer die Drinks selber herzustellen (Honey-Rum-Butter, Nectar de Cognac, Ananassirup, Gomme,...). So war ich doch zuweilen mehr am suchen, als am arbeiten, waehrend meines Arbeitseinsatzes hinter dem Tresen! :-(
Das sollte sich nun aber alles bei der zweiten Gastschicht aendern, also besorgte ich mich mir vormittags eine Hand-Limettenpresse (OXO), diverse Ausstechformen fuer Zesten und einiges anderes.
14.00 Uhr enterte ich dann die Bar direkt und begann mir meine Cocktailstation selbst einzurichten. Ich verbannte alle Flaschen, die ich nicht brauchen wuerde fuer meine Drinks. Praeparierte mein Eis damit es kuehler ist, polierte die Eiskugeln und packte sie wieder in den Tiefkuehler. Ich schnitt an die 100 Zesten vor und stach Sterne daraus. Ich halbierte ueber 60 Limetten, schnitt Limewedges, und und und.
Puenktlich um 16.00 Uhr oeffnete die Bar (Happy-Hour 16.00-18.00 Uhr) und die ersten Gaeste kamen auch gleich. Es fuellte sich langsam und locker baute ich mein Mis-en-Place aus, mein Bartender an der Seite fuer dies Schicht war Michael. Er erinnert mich ein wenig an Bender und Dirk, also ein ganz ruhiger Mann, der sein Job ohne ueberfluessiges Tamtam bestens erledigt, der ideale Bartender an meiner Seite fuer die Nacht. Die Bar wurde nun sehr gut besucht und wir schossen Drinks raus, hatten stets alles im Griff - doch ploetzlich kamen grosse Gruppen und es ging richtig los. Der Laden hatte keinen einzig freien Sitzplatz mehr und der Gaestestrom wollte nicht abbrechen. Michael und ich gaben nun richtig Gas, immer noch gingen die Drinks zuegig raus, aber der Bondrucker gab nun einen moerderischen Takt vor. Wir beide waren voellig im "Flow" und die Servicekraft staunte nur und wir staunten ob der Massen die da auf uns sich freuten. Die Stimmung war sehr ausgelassen und alle Gaeste in bester Stimmung. Der Strom an Gaeste brach erst gegen 19.30 Uhr wieder ab und verschaffte uns eine halbe Stunde Zeit zum aufraeumen.
Michael und ich schauten uns an, blickten in den Gastraum und waren stolz auf uns. Wir wussten ja nicht was noch kommen sollte...
Ab 20.30 Uhr wurde es wieder sehr voll, ab 21.00 Uhr war die Huette proppevoll und gegen 21.30 Uhr war die Bonreihe viel zu lang und wir gaben Drinks raus ohne Ende. Seattles Partypeople hatten das Vessel zu ihrem naechtlichen Hotspot erklaert und viele waren auch gekommen um den verrueckten Barmixer aus Berlin mal zu erleben. Wir rockten das Vessel und Jim Rondell war ebenso begeistert wie es die Besitzer des Vessels waren. Alle genossen die ausgelassene Stimmung und bestellten wie wild, das hatte dann zur Folge das wir foermlich leergesoffen wurden. Der Cocktail Dragonfly wurde zum Lieblingsdrink des Abends und ging als erster aus, der Sazerac auf Cognac-Basis als naechster, damit im Schlepptau auch der French Punsh und der East India Cocktail. Wir wurden richtig ueberrannt und die Bonreihe voellig unuebersichtlich, aber die Gaeste feierten sich und uns ausgelassen. Per SMS und Facebook-Status (via I-Phone) wurden immer mehr Gaeste auf uns aufmerksam und viele deutsche Bewohner Seattles waren angelockt worden von Korn und Kirschwasser auf dem Cocktailmenue. Normalerweise sollte ich gegen 23.00 Uhr meine Cocktailstation verlassen, aber bis zum Schluss gab es dazu keine Gelegenheit. Der Laden rockte wie verrueckt; Michael und ich staunten nur noch und feuerten Drinks raus was die Cocktailstation noch hergab. Jim war drausssen mit im Service unterwegs, den er wusste heute war der Gastbartender schnell und effektiv und wollte auch nicht das erfolgreiche Team "Michael & Mike" stoeren. Gegen 1.00 Uhr waren wir dann wieder klar die Sieger, ich packte meine Sachen zusammen und verliess mit meinem Gastgeber Charles die Bar in Richtung Zig Zag, wo wir spaeter noch viel Gaeste trafen und das Vesselteam auch noch vorbeischaute.
Ein fantastischer Abend! Thanks Seattle & Special Thanks to the Vessel-Crew!!!
Dienstag, 30. Juni 2009
der erste Abend hinter dem Tresen des Vessel
oder soviel kann schiefgehen bei einer Gastschicht
Wer mich kennt, weiss das ich eine kleine Tresenschlampe sein kann und gerne mal staendig neue Plaetze fuer ein und die selben Dinge finde. Besonders faellt das natuerlich auf, wenn ich in einem neuen Team arbeite und noch staerker, wenn auch noch die Drinks nicht die ueblichen sind. Die Crew des Vessel sah aber sehr charmant ueber all diese Veraenderungen ihres Arbeitsalltag locker hinweg. Besonders souveraen empfand ich Jim Rondell, der mich mehrmals verzweifelt angrinste, aber trotzdem stets erfreut wirkte das ich da war. Vielleicht hatte er ja auch nur eine leicht masochistische Ader oder er lachte aus Verzweiflung und dem Wissen, das er mich nur morgen nochmal ertragen muesste ;-). Souveraen drehte er einfach nur die Gummimatte um, als ich eine halbvolle Flasche Ananas-Sirup (homemade) aus der Hand gleiten liess und den Boden so in eine extrem klebrige Angelegenheit verwandelte. Sehr gelassen fand er seine Strainer immer wieder an neuen Plaetzen wieder und blieb auch bei verzweifelten Suchaktionen nach seinem Jiggern sehr locker. Zane und Rocky waren ebenfalls vollkommen entspannt, aber genossen sichtlich das Chaos das ich verbreitete und damit ihren Barchef in einen Arbeitsmaterial-Sucher verwandelte.
Die Gaeste hatten auf alle Faelle ihren Spass und ueber zu wenig prominenten Besuch konnte ich mich auch nicht beschweren, die anwesende Gaeste waren sehr angetan und fragten viel und tranken viel. Besonders ueberrascht war ich ueber die Anwesenheit von Murray (Seattles Barlegende aus dem ZigZag), Robert Hess (den duerfte ja fast jeder inzwischen kennen) & Paul Clarke (der Betreiber des Cocktailchronicles-Blog), und noch viele mehr (aber das war jetzt schon mehr als genug Selbstbeweihraeucherung;-) ).
Die Cocktails meiner Karte sind ja nun schon hinlaenglich bekannt und ich weiss auch selbst das so mancher Cocktail sich noch stark veraendert hat. Die Karte wurde foermlich rauf und runter getrunken, aber von zwei Cocktails waren die meisten hier sehr angetan. Dragonfly, eine moderne Adaption eines alten Piraten- und Seemanscocktail, der sich spaeter in den Drake verwandelt haben soll und dieser ist ja angeblich der Urvater des Mojitos. Der andere Drink wiederum war der Sazerac, bei dem die meistens Bartender hier sehr von meiner Idee des "Pimp my Sugar" waren und begeistert sich die Herstellung des "Cognac-Nectars" erklaeren liessen.
Insgesamt war es ein sehr schoener, wenn auch recht anstrengender Abend und ich bin gespannt wie es am Dienstag wird. Na das koennt ihr dann morgen lesen.
P.S. Habe jetzt auch noch ein Angebot ueber eine Guestshift in der Teardrop-Lounge in Portland erhalten. Na so schlecht war ich dann wohl doch nicht, oder aber Jim versucht alles um mich loszuwerden. ;-)
Wer mich kennt, weiss das ich eine kleine Tresenschlampe sein kann und gerne mal staendig neue Plaetze fuer ein und die selben Dinge finde. Besonders faellt das natuerlich auf, wenn ich in einem neuen Team arbeite und noch staerker, wenn auch noch die Drinks nicht die ueblichen sind. Die Crew des Vessel sah aber sehr charmant ueber all diese Veraenderungen ihres Arbeitsalltag locker hinweg. Besonders souveraen empfand ich Jim Rondell, der mich mehrmals verzweifelt angrinste, aber trotzdem stets erfreut wirkte das ich da war. Vielleicht hatte er ja auch nur eine leicht masochistische Ader oder er lachte aus Verzweiflung und dem Wissen, das er mich nur morgen nochmal ertragen muesste ;-). Souveraen drehte er einfach nur die Gummimatte um, als ich eine halbvolle Flasche Ananas-Sirup (homemade) aus der Hand gleiten liess und den Boden so in eine extrem klebrige Angelegenheit verwandelte. Sehr gelassen fand er seine Strainer immer wieder an neuen Plaetzen wieder und blieb auch bei verzweifelten Suchaktionen nach seinem Jiggern sehr locker. Zane und Rocky waren ebenfalls vollkommen entspannt, aber genossen sichtlich das Chaos das ich verbreitete und damit ihren Barchef in einen Arbeitsmaterial-Sucher verwandelte.
Die Gaeste hatten auf alle Faelle ihren Spass und ueber zu wenig prominenten Besuch konnte ich mich auch nicht beschweren, die anwesende Gaeste waren sehr angetan und fragten viel und tranken viel. Besonders ueberrascht war ich ueber die Anwesenheit von Murray (Seattles Barlegende aus dem ZigZag), Robert Hess (den duerfte ja fast jeder inzwischen kennen) & Paul Clarke (der Betreiber des Cocktailchronicles-Blog), und noch viele mehr (aber das war jetzt schon mehr als genug Selbstbeweihraeucherung;-) ).
Die Cocktails meiner Karte sind ja nun schon hinlaenglich bekannt und ich weiss auch selbst das so mancher Cocktail sich noch stark veraendert hat. Die Karte wurde foermlich rauf und runter getrunken, aber von zwei Cocktails waren die meisten hier sehr angetan. Dragonfly, eine moderne Adaption eines alten Piraten- und Seemanscocktail, der sich spaeter in den Drake verwandelt haben soll und dieser ist ja angeblich der Urvater des Mojitos. Der andere Drink wiederum war der Sazerac, bei dem die meistens Bartender hier sehr von meiner Idee des "Pimp my Sugar" waren und begeistert sich die Herstellung des "Cognac-Nectars" erklaeren liessen.
Insgesamt war es ein sehr schoener, wenn auch recht anstrengender Abend und ich bin gespannt wie es am Dienstag wird. Na das koennt ihr dann morgen lesen.
P.S. Habe jetzt auch noch ein Angebot ueber eine Guestshift in der Teardrop-Lounge in Portland erhalten. Na so schlecht war ich dann wohl doch nicht, oder aber Jim versucht alles um mich loszuwerden. ;-)
Montag, 29. Juni 2009
Ein Vermouth-Tasting bei Barfans
oder wenn man nur mal spontan 14 Vermouth testen will, dann ist gleich die Huette voll!!!
Nachdem ich das Sambar leicht angeschlagen, aber sehr zufrieden verlassen hatte, ging es weiter zum geplanten Vermouth-Tasting. Rocky, Zane und Charles wirkten durch das KOKSEN etwas reduzierter in ihrem sonst so relaxtem Auftreten, aber noch fit genug.
Rocky, einer meiner Begleiter und ein weiterer ausgewiesener Barkenner Seattles, hatte uns zu diesem privaten Tasting eingeladen, auch wenn er weder der Gastgeber noch der Veranstalter war. Es hatten sich bereits 8-10 Personen dort in Edens Haus versammelt und waren fleissig am verkosten. Wir wurden trotz unseres Zustands ueberaus freundlich aufgenommen und gleich an den Tasting-Tisch gefuehrt. Zu meiner grossen Ueberraschung standen dort ueber 14 verschiedene Vermouths und es waren alles Rote! RESPECT!
14 verschiedene rote Vermouthvertreter anzutreffen bei einer rein privaten Vermouth-Verkostung hatte ich wirklich nicht erwartet!!!
Hier meine Tasting-Notes, sie sind zwar extrem simpel gehalten, aber ich habe wenigstens welche angefertigt bzw war noch in der Lage dazu. Die Notizen meiner Kollegen duerften selbst fuer erfahrene Grapholgen und ausgewiesene Hieroglyphenkenner schlichtweg ein ewiges Raetsel bleiben.
Vermouth-Rosso-Tastingnotes
1.Lejon too sweet - no real complexity
2.Stock much too sweet - borring
3.Vermoutho Rosso terrible (baehh)
4.Gallo no Nose - taste so badly
5.Homemade Rosso too much Cinnamon, gently
6.Bossier only sweet - so borring
7.Carpano Antica good balance - powerfull
8.Marcarini Chinato first sweet - later bitterness
9.Vya sweet - really less balance
10.Martelliti only Cinnamon - not more
11.Punt e Mes great & powerfull - good balance
12.Cinzano really sweet - without balance
13.Martini disgusting!!!
14.Noilly Prat really sweet but also good
Nachdem ich das Sambar leicht angeschlagen, aber sehr zufrieden verlassen hatte, ging es weiter zum geplanten Vermouth-Tasting. Rocky, Zane und Charles wirkten durch das KOKSEN etwas reduzierter in ihrem sonst so relaxtem Auftreten, aber noch fit genug.
Rocky, einer meiner Begleiter und ein weiterer ausgewiesener Barkenner Seattles, hatte uns zu diesem privaten Tasting eingeladen, auch wenn er weder der Gastgeber noch der Veranstalter war. Es hatten sich bereits 8-10 Personen dort in Edens Haus versammelt und waren fleissig am verkosten. Wir wurden trotz unseres Zustands ueberaus freundlich aufgenommen und gleich an den Tasting-Tisch gefuehrt. Zu meiner grossen Ueberraschung standen dort ueber 14 verschiedene Vermouths und es waren alles Rote! RESPECT!
14 verschiedene rote Vermouthvertreter anzutreffen bei einer rein privaten Vermouth-Verkostung hatte ich wirklich nicht erwartet!!!
Hier meine Tasting-Notes, sie sind zwar extrem simpel gehalten, aber ich habe wenigstens welche angefertigt bzw war noch in der Lage dazu. Die Notizen meiner Kollegen duerften selbst fuer erfahrene Grapholgen und ausgewiesene Hieroglyphenkenner schlichtweg ein ewiges Raetsel bleiben.
Vermouth-Rosso-Tastingnotes
1.Lejon too sweet - no real complexity
2.Stock much too sweet - borring
3.Vermoutho Rosso terrible (baehh)
4.Gallo no Nose - taste so badly
5.Homemade Rosso too much Cinnamon, gently
6.Bossier only sweet - so borring
7.Carpano Antica good balance - powerfull
8.Marcarini Chinato first sweet - later bitterness
9.Vya sweet - really less balance
10.Martelliti only Cinnamon - not more
11.Punt e Mes great & powerfull - good balance
12.Cinzano really sweet - without balance
13.Martini disgusting!!!
14.Noilly Prat really sweet but also good
Ein Abend in Seattle
oder aber koksen against Caracas
Mit Charles Munat an der Seite wird Seattle nie langweilig und stets weiss er den rechten Ort zur rechten Zeit zu erreichen. An diesem Abend waren wir erst im Naga und dann im Sambar, dort wollten wir nur kurz anhalten um jemanden abzuholen, aber manchmal entwickelt sich halt doch alles anders:
Der Bartender des Sambar heisst Jay und wenn er gute Laune hat, dann reisst er einen ganzen Laden ins schoenste Chaos und laesst jegliches Zeitgefuehl verloren gehen. An diesem Abend war er ganz genau in dieser Stimmung und der Laden lag ihm zu Fuessen. So riss er uns mit ins schoenste Verderben. Innerhalb von 30 Minuten hatten uns 6 verschiedene Shooterrunden erreicht und nie gab es eine Gelegenheit was auszulassen:
1. Runde Reposado-Tequila - Mezcal - Vermouth - Lime - ??? - Pfeffer
2. Runde Cognac - Grand Marnier - Orange - Lime - Kokatinktur
3. Runde Kokatinktur - Sangria - Grapefruit - Blanco-Tequila - Pfeffer
4. Runde Gin - Vermouth - Lime - Grenadine-Red-Pepper-Sirup
5. Runde Limettenscheiben - Kaffee - Zucker - Pampero Anniversario
6. Runde Grapefruitfilets - Sangria - Tabasco - Gruener Pfeffer - Mezcal
Nach diesem Blitzkrieg im Kampf gegen die Nuechternheit wollten wir laengst den Laden verlassen haben, aber irgendwie ging es nicht. Also entschied ich mich nach diesem klaren und ueberaus heimtueckischen Angriff auf meine Leber fuer einen brutalen Gegenschlag.
K O K S E N!!!
Also suchte ich mir meine Opfer am Tresen zusammen und orderte den Gegenschlag!
Kaffeebohnen - Wuerfelzucker - Jamaica-Rum (Wray&Nephew white Overproof)
Wer noch nie gekokst hat dem empfehle ich auch nicht damit anzufangen, aber wenn man mit dem Ruecken zur Wand steht ist- das manchmal der einzige Weg wieder freizukommen.
10 Kaffeebohnen und den Zuckerwuerfel auf die Handflaeche und ab in den Mund nun gut zerkauen und mit 4-6 cl Wray&Nephew WO gut den Mund ausspuelen und dann alles brav runterschlucken. Ein ueberaus heftige Attacke gegen den gesunden Menschenverstand, aber danach waren die Jungs wieder lammfromm und wir sind froehlich weiter zum Vermouth-Tasting gestolpert.
Mit Charles Munat an der Seite wird Seattle nie langweilig und stets weiss er den rechten Ort zur rechten Zeit zu erreichen. An diesem Abend waren wir erst im Naga und dann im Sambar, dort wollten wir nur kurz anhalten um jemanden abzuholen, aber manchmal entwickelt sich halt doch alles anders:
Der Bartender des Sambar heisst Jay und wenn er gute Laune hat, dann reisst er einen ganzen Laden ins schoenste Chaos und laesst jegliches Zeitgefuehl verloren gehen. An diesem Abend war er ganz genau in dieser Stimmung und der Laden lag ihm zu Fuessen. So riss er uns mit ins schoenste Verderben. Innerhalb von 30 Minuten hatten uns 6 verschiedene Shooterrunden erreicht und nie gab es eine Gelegenheit was auszulassen:
1. Runde Reposado-Tequila - Mezcal - Vermouth - Lime - ??? - Pfeffer
2. Runde Cognac - Grand Marnier - Orange - Lime - Kokatinktur
3. Runde Kokatinktur - Sangria - Grapefruit - Blanco-Tequila - Pfeffer
4. Runde Gin - Vermouth - Lime - Grenadine-Red-Pepper-Sirup
5. Runde Limettenscheiben - Kaffee - Zucker - Pampero Anniversario
6. Runde Grapefruitfilets - Sangria - Tabasco - Gruener Pfeffer - Mezcal
Nach diesem Blitzkrieg im Kampf gegen die Nuechternheit wollten wir laengst den Laden verlassen haben, aber irgendwie ging es nicht. Also entschied ich mich nach diesem klaren und ueberaus heimtueckischen Angriff auf meine Leber fuer einen brutalen Gegenschlag.
K O K S E N!!!
Also suchte ich mir meine Opfer am Tresen zusammen und orderte den Gegenschlag!
Kaffeebohnen - Wuerfelzucker - Jamaica-Rum (Wray&Nephew white Overproof)
Wer noch nie gekokst hat dem empfehle ich auch nicht damit anzufangen, aber wenn man mit dem Ruecken zur Wand steht ist- das manchmal der einzige Weg wieder freizukommen.
10 Kaffeebohnen und den Zuckerwuerfel auf die Handflaeche und ab in den Mund nun gut zerkauen und mit 4-6 cl Wray&Nephew WO gut den Mund ausspuelen und dann alles brav runterschlucken. Ein ueberaus heftige Attacke gegen den gesunden Menschenverstand, aber danach waren die Jungs wieder lammfromm und wir sind froehlich weiter zum Vermouth-Tasting gestolpert.
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Sonntag, 28. Juni 2009
Verstaendigungs- und Versorgungsprobleme
oder Triobar goes Vessel in der letzten Planungsphase
Was ist Korn werde ich immer wieder gefragt und woher bekomme ich das??? Jetzt ist guter Rat teuer und eine Flasche Korn foermlich unauffindbar, also muss ein Ersatzprodukt doch welche Spirituose ersetzt am besten Korn? Die Herren des GSA-Blog duerfen sich gerne nun ins Barlabor begegnen und mal Q gleich an einer Loesung basteln.Na los macht schon...
Kirschwasser ist zwar auffindbar, aber hat hier auch eher einen Exotenstatus. Ein ganz aehnliches Problem habe ich hier beim Old Monk 7 Jahre, hat man schonmal irgendwo gesehen aber einen Distributor weiss auch keiner...
Luxardo Maraschino dagegen ist kein Problem, auch Antica Formular nicht, guten bis sehr guten Rye findet man wiederum an jeder Ecke. Falernum macht fast jede Bar selber, ebenso Gomme und die Sirupe und etliche Bitters sowie Tinkturen. Die kleine Bitterschmiede TBT findet man hier oefter als in so manchen Gegenden von der BRD (BitterRegionDeutschland).
Seltsame Situation auch beim Eis, viele Bars haben hier die groesseren Volleiswuerfel ihrer Colddrafts wie selbstverstaendlich in Gebrauch, aber kaum einer hat doppelt gefrostete Eiswuerfel dann. Eiskugeln? Klar! Welche Groesse? Die sind hier in einigen Bars wirklich schon fast Standards.
Absinthe gibt es viele, aber deren Qualitaet ist oftmals von zweifelhaftem Ruf, dafuer ist aber wenigsten der Preis extrem nach oben geschnellt. -Seltsam-
Weisser Port und Jamaica-Rum sind auch eher Mangelware, zwar findet man Appleton hier, aber Wray&Nephew ist fast unbekannt; beim Port verhaelt es sich aehnlich, Ruby, Tawny & Co alles da, aber der weisse Port hat hier echten Exotenstatus.
Jedoch ist die Crew vom Vessel wie ein Berserker im Kampf gegen die Versorungsluecken und ich bin sehr optimistisch das das alles klappt...
Triobar goes Vessel
The Berlin-Barsquad enters Vessel and shows Cocktailexperience from the other side of the world.
Martinez
Bols Genever, Red Vermouth, Orange-Bitter, Maraschino
~~~
Zaza
Dubonett, Red Vermouth, Bols Genever
~~~
Hollands Pride Cocktail
Bols Genever, Dry Vermouth, Aromatic Bitter, Absinth, Gomme
~~~
Rose
Eau de Vie Cherry, Korn, Grenadine, Roseflowerwater
~~~
Rum-Sour
Rum, Pineapple-Juice, Lime, Gomme
~~~
Sazerac
Cognac or Rye, Absinth, Nectar de Cognac, Peychaud
~~~
French Punsh
Cognac, Absinth, Cointreau, Grenadine, Orange-Juice
~~~
East India Cocktail
Cognac, Cointreau, Maraschino, Bitters, Pineapple-Syrup
~~~
Portland-Club
Vodka, white dry Port, Eau de Vie Cherry, Angostura
~~~
Dragonfly
Jamaica-Rum, Falernum, Lime and Honey-Rum-Butter.
~~~
Thanks to Jim Rondell and the Vessel-Crew.
Special Thanks to Charles Munat without his great support this Event were not possible.
Was ist Korn werde ich immer wieder gefragt und woher bekomme ich das??? Jetzt ist guter Rat teuer und eine Flasche Korn foermlich unauffindbar, also muss ein Ersatzprodukt doch welche Spirituose ersetzt am besten Korn? Die Herren des GSA-Blog duerfen sich gerne nun ins Barlabor begegnen und mal Q gleich an einer Loesung basteln.Na los macht schon...
Kirschwasser ist zwar auffindbar, aber hat hier auch eher einen Exotenstatus. Ein ganz aehnliches Problem habe ich hier beim Old Monk 7 Jahre, hat man schonmal irgendwo gesehen aber einen Distributor weiss auch keiner...
Luxardo Maraschino dagegen ist kein Problem, auch Antica Formular nicht, guten bis sehr guten Rye findet man wiederum an jeder Ecke. Falernum macht fast jede Bar selber, ebenso Gomme und die Sirupe und etliche Bitters sowie Tinkturen. Die kleine Bitterschmiede TBT findet man hier oefter als in so manchen Gegenden von der BRD (BitterRegionDeutschland).
Seltsame Situation auch beim Eis, viele Bars haben hier die groesseren Volleiswuerfel ihrer Colddrafts wie selbstverstaendlich in Gebrauch, aber kaum einer hat doppelt gefrostete Eiswuerfel dann. Eiskugeln? Klar! Welche Groesse? Die sind hier in einigen Bars wirklich schon fast Standards.
Absinthe gibt es viele, aber deren Qualitaet ist oftmals von zweifelhaftem Ruf, dafuer ist aber wenigsten der Preis extrem nach oben geschnellt. -Seltsam-
Weisser Port und Jamaica-Rum sind auch eher Mangelware, zwar findet man Appleton hier, aber Wray&Nephew ist fast unbekannt; beim Port verhaelt es sich aehnlich, Ruby, Tawny & Co alles da, aber der weisse Port hat hier echten Exotenstatus.
Jedoch ist die Crew vom Vessel wie ein Berserker im Kampf gegen die Versorungsluecken und ich bin sehr optimistisch das das alles klappt...
Triobar goes Vessel
The Berlin-Barsquad enters Vessel and shows Cocktailexperience from the other side of the world.
Martinez
Bols Genever, Red Vermouth, Orange-Bitter, Maraschino
~~~
Zaza
Dubonett, Red Vermouth, Bols Genever
~~~
Hollands Pride Cocktail
Bols Genever, Dry Vermouth, Aromatic Bitter, Absinth, Gomme
~~~
Rose
Eau de Vie Cherry, Korn, Grenadine, Roseflowerwater
~~~
Rum-Sour
Rum, Pineapple-Juice, Lime, Gomme
~~~
Sazerac
Cognac or Rye, Absinth, Nectar de Cognac, Peychaud
~~~
French Punsh
Cognac, Absinth, Cointreau, Grenadine, Orange-Juice
~~~
East India Cocktail
Cognac, Cointreau, Maraschino, Bitters, Pineapple-Syrup
~~~
Portland-Club
Vodka, white dry Port, Eau de Vie Cherry, Angostura
~~~
Dragonfly
Jamaica-Rum, Falernum, Lime and Honey-Rum-Butter.
~~~
Thanks to Jim Rondell and the Vessel-Crew.
Special Thanks to Charles Munat without his great support this Event were not possible.
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Samstag, 27. Juni 2009
Bartour durch Seattle
oder die Stadt hat mehr zu bieten
Wie ihr alle wisst ist es immer wichtig zu wissen, wo die Wasserloecher der Barkultur zu finden sind, doch um das zu wissen braucht man entweder viel Zeit oder einen guten Kenner der Szene. Zeit habe ich leider nur wenig, aber dafuer wohl den besten Kenner der Barszene Seattles ueberhaupt. Charles Munat ist fuer mich so etwas wie ein Godfather of perfect drinking. Solche Barkenner erkennt man gut daran das sie nicht sagen welche 5-10 Hotspots der Barkultur wo sind, sondern auch gleich sagen wann man wo und in welchen Reihenfolge sie besuchen sollte. Die eine Bar lieber von 19.00 - 21.00 Uhr und dann bloss nicht mehr, dafuer die andere aber auf keinen Fall vor 22.30 Uhr und auch nur am Montag. Wenn man mit Charles unterwegs ist wird man schon fast wie ein Einheimischer betrachtet und man gehoert gleich irgendwie mit dazu. Seltsamerweise koennen hier auch alle was mit meiner Bar und meinem Namen etwas anfangen. Man sitzt kaum richtig am Tresen da wird auch schon wild gefachsimpelt ohne jedoch auch nur einmal zu vergessen das es da noch andere Gaeste gibt und man ja auch zum trinken gekommen ist. GREAT!!!
Der Einfluss den die Barkeeper der Stadt hier bekommen ist immens, sie bereichern sich gegenseitig und filtern aeusserst genau alle neuen Trends aus New York und London. - Seattle macht auf mich einen extrem professionellen Eindruck -
Charles Munat kann man vergleichen mit einer Persoenlichkeit wie Peter Stang vielleicht. Stets bestens informiert, in allen Bars bekannt und respektiert und gerade deshalb auch ein ehrlicher Ansprechpartner sowie kompetenter Kritiker.
Peter, wenn du Seattle jemals besuchen solltest dann muss ich dir Charles vorstellen!
Die Liste der Bars, die ich bereits besucht habe ist lang, aber Charles hat noch etliche auf seiner Liste:
Am ersten Tag war ich im Zigzag, am zweiten Tag im Sambar, im Spurs, im Moshi Moshi und im Vessel dazwischen noch in diversen tollen Restaurants mit guten Bars.
also mir geht es gut...
bis bald
Wie ihr alle wisst ist es immer wichtig zu wissen, wo die Wasserloecher der Barkultur zu finden sind, doch um das zu wissen braucht man entweder viel Zeit oder einen guten Kenner der Szene. Zeit habe ich leider nur wenig, aber dafuer wohl den besten Kenner der Barszene Seattles ueberhaupt. Charles Munat ist fuer mich so etwas wie ein Godfather of perfect drinking. Solche Barkenner erkennt man gut daran das sie nicht sagen welche 5-10 Hotspots der Barkultur wo sind, sondern auch gleich sagen wann man wo und in welchen Reihenfolge sie besuchen sollte. Die eine Bar lieber von 19.00 - 21.00 Uhr und dann bloss nicht mehr, dafuer die andere aber auf keinen Fall vor 22.30 Uhr und auch nur am Montag. Wenn man mit Charles unterwegs ist wird man schon fast wie ein Einheimischer betrachtet und man gehoert gleich irgendwie mit dazu. Seltsamerweise koennen hier auch alle was mit meiner Bar und meinem Namen etwas anfangen. Man sitzt kaum richtig am Tresen da wird auch schon wild gefachsimpelt ohne jedoch auch nur einmal zu vergessen das es da noch andere Gaeste gibt und man ja auch zum trinken gekommen ist. GREAT!!!
Der Einfluss den die Barkeeper der Stadt hier bekommen ist immens, sie bereichern sich gegenseitig und filtern aeusserst genau alle neuen Trends aus New York und London. - Seattle macht auf mich einen extrem professionellen Eindruck -
Charles Munat kann man vergleichen mit einer Persoenlichkeit wie Peter Stang vielleicht. Stets bestens informiert, in allen Bars bekannt und respektiert und gerade deshalb auch ein ehrlicher Ansprechpartner sowie kompetenter Kritiker.
Peter, wenn du Seattle jemals besuchen solltest dann muss ich dir Charles vorstellen!
Die Liste der Bars, die ich bereits besucht habe ist lang, aber Charles hat noch etliche auf seiner Liste:
Am ersten Tag war ich im Zigzag, am zweiten Tag im Sambar, im Spurs, im Moshi Moshi und im Vessel dazwischen noch in diversen tollen Restaurants mit guten Bars.
also mir geht es gut...
bis bald
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Freitag, 26. Juni 2009
Seattle - ich komme
oder aber 24 Stunden Anreise koennen hart sein
Momentan sitze ich in einem typischen US-Coffeeshop und tippe erholt diese Zeilen waehrend es in Deutschland mitten in der Nacht ist...
Am Donnerstag startete meine Reise, um 6.34 Uhr sollte mein Flieger von Berlin nach Bruessel gehen und von dort dann nach New York und von New York dann nach Seattle.
Berlin - Bruessel - New York - Seattle (oder aber 24 Stunden von Berlin nach Seattle)
Der Flug nach Bruessel war recht problemlos, aber dann in Bruessel ging es los:
Die grosse Einreisebefragung der US-Regierung, unzaehlige schwachsinnige Fragen, die eh keiner ehrlich beantworten wuerde...
Peinlichste Untersuchungen der Gepaeckstuecke und erneut weitere unzaehlige unsinnige Fragen zu meinem Reisegepaeck. Die 8-fache!!! Kontrolle meines Reisepasses erweckte erstmals in mir das Ansinnen vielleicht doch noch ein Terrorist zu werden, dann wuesste ich wenigstens warum ich so behandelt werde.
Endlich durfte ich das Flugzeug gen NY betreten und auch dort wurden wieder und wieder Einreiseformulare verteilt... der Flug selber war okay, den Grossteil der Flugzeit habe ich einfach verschlafen...
Endlich angekommen in NY ging es dann jedoch erst richtig los! Warum will ich in die USA einreisen und habe ich terroristische Kontakte gehabt und aehnliche dumme Fragen... Mein Koffer wurde dreimal mit Roentgenstrahlen gecheckt und aus Sicherheitsgruenden zweimal kontrolliert, beim Zoll musste ich dann wieder meinen Koffer oeffnen und alles moeglich erklaeren. Wer hat ihren Koffer gepackt und aehnliches wurde ich gefragt, mein einziger Gedanke staendig dabei:
Mike verkneif dir jeden Kommentar dazu sonst haengst du drei Wochen im Spa von Guantanoma!
Nun ja mein Gepaeck wurde ja staendig kontrolliert, aber trotzdem haben sie es geschafft eines der Gepaeckstuecke unterwegs zu verlieren. Einen Karton mit 6 Flaschen haben die Jungs einfach mal so verloren!!! Great Job!!!
In NY endlich durch die Einreise gekommen warteten 4 Stunden Aufenthalt auf mich bis zum naechsten Flug, speziell wenn man muede ung genervt ist koennen 4 Stunden Wartezeit doch recht lang sein. Endlich ging es dann weiter...
Wieder in eine Maschine von AA rein und wieder ist dies schmuddlig und die Sitzreihen arg eng. Egal sind ja nur noch 6.5 Stunden bis Seattle :-( !
Endlich in Seattle angekommen nach rund 24 Stunden Anreise bin ich supergluecklich das mich Charles Munat abholt und erstmal gleich ins Zigzag schleppt. Tolle Bar und supernettes Personal! Danch geht es zum Essen in ein Speakeasy-Restaurant - selten so gut gegessen. Irgendwann nach einem 30 Stunden Tag dann endlich ins Bett...
morgen mehr...
Momentan sitze ich in einem typischen US-Coffeeshop und tippe erholt diese Zeilen waehrend es in Deutschland mitten in der Nacht ist...
Am Donnerstag startete meine Reise, um 6.34 Uhr sollte mein Flieger von Berlin nach Bruessel gehen und von dort dann nach New York und von New York dann nach Seattle.
Berlin - Bruessel - New York - Seattle (oder aber 24 Stunden von Berlin nach Seattle)
Der Flug nach Bruessel war recht problemlos, aber dann in Bruessel ging es los:
Die grosse Einreisebefragung der US-Regierung, unzaehlige schwachsinnige Fragen, die eh keiner ehrlich beantworten wuerde...
Peinlichste Untersuchungen der Gepaeckstuecke und erneut weitere unzaehlige unsinnige Fragen zu meinem Reisegepaeck. Die 8-fache!!! Kontrolle meines Reisepasses erweckte erstmals in mir das Ansinnen vielleicht doch noch ein Terrorist zu werden, dann wuesste ich wenigstens warum ich so behandelt werde.
Endlich durfte ich das Flugzeug gen NY betreten und auch dort wurden wieder und wieder Einreiseformulare verteilt... der Flug selber war okay, den Grossteil der Flugzeit habe ich einfach verschlafen...
Endlich angekommen in NY ging es dann jedoch erst richtig los! Warum will ich in die USA einreisen und habe ich terroristische Kontakte gehabt und aehnliche dumme Fragen... Mein Koffer wurde dreimal mit Roentgenstrahlen gecheckt und aus Sicherheitsgruenden zweimal kontrolliert, beim Zoll musste ich dann wieder meinen Koffer oeffnen und alles moeglich erklaeren. Wer hat ihren Koffer gepackt und aehnliches wurde ich gefragt, mein einziger Gedanke staendig dabei:
Mike verkneif dir jeden Kommentar dazu sonst haengst du drei Wochen im Spa von Guantanoma!
Nun ja mein Gepaeck wurde ja staendig kontrolliert, aber trotzdem haben sie es geschafft eines der Gepaeckstuecke unterwegs zu verlieren. Einen Karton mit 6 Flaschen haben die Jungs einfach mal so verloren!!! Great Job!!!
In NY endlich durch die Einreise gekommen warteten 4 Stunden Aufenthalt auf mich bis zum naechsten Flug, speziell wenn man muede ung genervt ist koennen 4 Stunden Wartezeit doch recht lang sein. Endlich ging es dann weiter...
Wieder in eine Maschine von AA rein und wieder ist dies schmuddlig und die Sitzreihen arg eng. Egal sind ja nur noch 6.5 Stunden bis Seattle :-( !
Endlich in Seattle angekommen nach rund 24 Stunden Anreise bin ich supergluecklich das mich Charles Munat abholt und erstmal gleich ins Zigzag schleppt. Tolle Bar und supernettes Personal! Danch geht es zum Essen in ein Speakeasy-Restaurant - selten so gut gegessen. Irgendwann nach einem 30 Stunden Tag dann endlich ins Bett...
morgen mehr...
Mittwoch, 24. Juni 2009
Abgesang auf das Swiss-Barforum
Zuerri-Impressionen - oder aber Schweizer Gastfreundschaft der schoensten Art...
Mixology hat das Ende des Swiss-Bar-Forum bekannt gegeben und das schmerzt mich, denn ich fuehlte mich den Schweizer Jungs doch immer sehr verbunden und hatte ein wunderschoenes Gintastic in Zuerich mit ihnen. Schade das der Weggang von Michael Mattersberger leider doch nicht so verkraftet wurde wie gedacht. SCHADE!!!
Doch gerne erinnere ich mich zurueck:
Gintastic des Swiss-Bar-Forum
Als mich vor einiger Zeit Michael Mattersberger anrief und wir uns ueber das Swiss-Bar-Forum unterhielten sagte er, das er ein Gintasting plane. Die Idee fand ich toll und bot ihm spontan meine Hilfe an - bei der Beschaffung einiger Gins und anderem. Wir telefonierten noch einige Male und dann fragte er, ob ich das Tasting mit ihm zusammen machen wolle. Die Idee fand ich zu reizvoll, als das ich haette ablehnen koennen. Schliesslich finde ich den Schritt der jungen Wilden der Schweizer Barszene aeusserst mutig und solch ein Wagemut sollte auch unterstuetzt werden. Also begannen die Vorbereitungen des Gintastings, in denen speziell auch Stefan Berg und viele andere involviert waren.
Die Schweizer-Jungs suchten einen Termin raus und trommelten ihre Leute zusammen, organisierten eine passende Location und buchten mir ein Zimmer. Die Anreise organisierte ich selbst; da ich noch wild durch die Gegend tingelte Munich (Consulting und Barbusiness), London (Einkauf), Wiesbaden (Freunde besuchen), Hattersheim (C&D Forumstreffen 2007)] und dann von da ab nach Zuerich...
Der Koffer wurde von Station zu Station schwerer und schwerer, immer mehr Sachen galt es einzupacken und mitzunehmen - deshalb war ich heilfroh als Michael uns direkt vom Zuericher Hauptbahnhof abholte. An meiner Seite seit dem C&D-Forumstreffen war Markus Bouchain der mir alle organisatorischen und sonstigen Laestigkeiten vom Leib hielt. Fast 5 Leute waren unser Empfangskommando und zu meiner freudigen Ueberraschungen wurde noch jemand abgeholt, jemanden der in der Schweiz schon einen legendaeren Ruf besitzt, Markus Blattner, der Barchef der Widderhalle. Man packte unsere Koffer in die Fahrzeuge und dann fuhren sie uns ins Soul, einer Tratorria in der Innenstadt Zuerichs, dessen Barchef so nett war und uns sein schoenes Local als Location bot. Er und sein Team verwoehnten uns ueberaus angenehm die naechsten Stunden des Gintastings. Michael und Stefan hatten sehr schoene Gins herausgesucht und ich ergaenzte diese noch um einige meiner privaten Favoriten (Booth's, Whitley Neill, Saffron und Sloe Gin von Boudier).
Michael eroeffnete mit einer kleinen, lockeren Vorstellungsrunde und kurzen Ansprache zum Gintasting, dem Swiss-Bar-Forum und den Reisevorbereitungen zum Bar-Convent Berlin, dann begab man sich auch schon zum Gin... Wie sollte es auch anders bei Vollblutbarkeepern sein...
Ich hatte ja schon des oefteren Gin-Tasting abgehalten, aber hier gilt mein ganzer Dank meinen anwesenden Kollegen, die engagiert verkosteten und gierig nachfragten und nie murrrten, obwohl ich masslos die Zeit ueberzog. Danke Jungs!!!
Am Ende des Tastings hatten wir dann folgende Gins aus der Flasche befreit:
Caddenhead Classic Gin 50% Caddenhead Old Raj Gin 55%
Caddenhead Old Raj Gin 46% Whitley Neill Gin 42%
Boudier Saffron Gin 40% Blue Gin 43%
Beefeater London dry Gin 47% Beefeater Crown Jewel 50%
Gordons Destillers Cut 40 % Bombay Saphirre Gin 40 %
Booth's Dry Gin 40% Hendricks Gin 41,4%
Plymouth Gin 41,2% Haromex Old Tom Style Gin 40%
Nachdem wir sie nun alle schon offen hatten, galt es auch noch den einen oder anderen Drink daraus zu zaubern. Wir shakten natuerlich einen Ramos Gin Fizz, warum sollte man es auch nicht ausnutzen, wenn soviele Profischuettler schon mal da sind...
Viele Koeche verderben den Brei, aber zuviele Barkeeper kann ein Ramos Gin Fizz gar nicht haben. Wir experimentierten auch noch an einigen Gimlets und Gin&Tonics, sowie diversen anderen Drinks. Nach rund 4 Stunden loesten wir das zweite Treffen des Swiss-Bar-Forums auf und verteilten uns auf die Stadt...
Es war ein voller Erfolg und selten habe ich so motivierte Barkeeper gesehen,
es war mir eine Ehre liebe Schweizer Kollegen. Wenn die Jungs so weitermachen, dann wird da noch einiges kommen und die GSA-Barzone noch mehr von sich reden machen.
Ich freue mich drauf!!!
Mixology hat das Ende des Swiss-Bar-Forum bekannt gegeben und das schmerzt mich, denn ich fuehlte mich den Schweizer Jungs doch immer sehr verbunden und hatte ein wunderschoenes Gintastic in Zuerich mit ihnen. Schade das der Weggang von Michael Mattersberger leider doch nicht so verkraftet wurde wie gedacht. SCHADE!!!
Doch gerne erinnere ich mich zurueck:
Gintastic des Swiss-Bar-Forum
Als mich vor einiger Zeit Michael Mattersberger anrief und wir uns ueber das Swiss-Bar-Forum unterhielten sagte er, das er ein Gintasting plane. Die Idee fand ich toll und bot ihm spontan meine Hilfe an - bei der Beschaffung einiger Gins und anderem. Wir telefonierten noch einige Male und dann fragte er, ob ich das Tasting mit ihm zusammen machen wolle. Die Idee fand ich zu reizvoll, als das ich haette ablehnen koennen. Schliesslich finde ich den Schritt der jungen Wilden der Schweizer Barszene aeusserst mutig und solch ein Wagemut sollte auch unterstuetzt werden. Also begannen die Vorbereitungen des Gintastings, in denen speziell auch Stefan Berg und viele andere involviert waren.
Die Schweizer-Jungs suchten einen Termin raus und trommelten ihre Leute zusammen, organisierten eine passende Location und buchten mir ein Zimmer. Die Anreise organisierte ich selbst; da ich noch wild durch die Gegend tingelte Munich (Consulting und Barbusiness), London (Einkauf), Wiesbaden (Freunde besuchen), Hattersheim (C&D Forumstreffen 2007)] und dann von da ab nach Zuerich...
Der Koffer wurde von Station zu Station schwerer und schwerer, immer mehr Sachen galt es einzupacken und mitzunehmen - deshalb war ich heilfroh als Michael uns direkt vom Zuericher Hauptbahnhof abholte. An meiner Seite seit dem C&D-Forumstreffen war Markus Bouchain der mir alle organisatorischen und sonstigen Laestigkeiten vom Leib hielt. Fast 5 Leute waren unser Empfangskommando und zu meiner freudigen Ueberraschungen wurde noch jemand abgeholt, jemanden der in der Schweiz schon einen legendaeren Ruf besitzt, Markus Blattner, der Barchef der Widderhalle. Man packte unsere Koffer in die Fahrzeuge und dann fuhren sie uns ins Soul, einer Tratorria in der Innenstadt Zuerichs, dessen Barchef so nett war und uns sein schoenes Local als Location bot. Er und sein Team verwoehnten uns ueberaus angenehm die naechsten Stunden des Gintastings. Michael und Stefan hatten sehr schoene Gins herausgesucht und ich ergaenzte diese noch um einige meiner privaten Favoriten (Booth's, Whitley Neill, Saffron und Sloe Gin von Boudier).
Michael eroeffnete mit einer kleinen, lockeren Vorstellungsrunde und kurzen Ansprache zum Gintasting, dem Swiss-Bar-Forum und den Reisevorbereitungen zum Bar-Convent Berlin, dann begab man sich auch schon zum Gin... Wie sollte es auch anders bei Vollblutbarkeepern sein...
Ich hatte ja schon des oefteren Gin-Tasting abgehalten, aber hier gilt mein ganzer Dank meinen anwesenden Kollegen, die engagiert verkosteten und gierig nachfragten und nie murrrten, obwohl ich masslos die Zeit ueberzog. Danke Jungs!!!
Am Ende des Tastings hatten wir dann folgende Gins aus der Flasche befreit:
Caddenhead Classic Gin 50% Caddenhead Old Raj Gin 55%
Caddenhead Old Raj Gin 46% Whitley Neill Gin 42%
Boudier Saffron Gin 40% Blue Gin 43%
Beefeater London dry Gin 47% Beefeater Crown Jewel 50%
Gordons Destillers Cut 40 % Bombay Saphirre Gin 40 %
Booth's Dry Gin 40% Hendricks Gin 41,4%
Plymouth Gin 41,2% Haromex Old Tom Style Gin 40%
Nachdem wir sie nun alle schon offen hatten, galt es auch noch den einen oder anderen Drink daraus zu zaubern. Wir shakten natuerlich einen Ramos Gin Fizz, warum sollte man es auch nicht ausnutzen, wenn soviele Profischuettler schon mal da sind...
Viele Koeche verderben den Brei, aber zuviele Barkeeper kann ein Ramos Gin Fizz gar nicht haben. Wir experimentierten auch noch an einigen Gimlets und Gin&Tonics, sowie diversen anderen Drinks. Nach rund 4 Stunden loesten wir das zweite Treffen des Swiss-Bar-Forums auf und verteilten uns auf die Stadt...
Es war ein voller Erfolg und selten habe ich so motivierte Barkeeper gesehen,
es war mir eine Ehre liebe Schweizer Kollegen. Wenn die Jungs so weitermachen, dann wird da noch einiges kommen und die GSA-Barzone noch mehr von sich reden machen.
Ich freue mich drauf!!!
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Zuerich
Montag, 22. Juni 2009
Mein Cocktailmenue fuer die Gastschicht im Vessel
oder Danke an alle die die mitgeholfen haben...
und so kam es zu der Gastschicht im Vessel
Triobar goes Vessel
Martinez
Bols Genever, Red Vermouth, Orange-Bitter, Maraschino
Zaza
Dubonett, Red Vermouth, Bols Genever
Hollands Pride Cocktail
Bols Genever, Dry Vermouth, Aromatic Bitter, Absinth, Gomme
Rose
Eau de Vie Cherry, Korn, Grenadine, Roseflowerwater
Rum-Sour
Rum, Pineapple-Juice, Lime, Gomme
Sazerac
Cognac or Rye, Absinth, Gomme, Peychaud
French Punsh
Cognac, Absinth, Cointreau, Grenadine, Orange-Juice
East India Cocktail
Cognac, Cointreau, Maraschino, Aromatic-Bitter, Pineapple-Syrup
Portland-Club
Vodka, white dry Port, Eau de Vie Cherry, Angostura
und so kam es zu der Gastschicht im Vessel
> jim@vesselseattle.com schrieb:
Mike,
I'm Jim Romdall, manager at Vessel, and I can't wait for you to step behind our bar! I have you set up to bartend on Monday and Tuesday, the 29th and 30th.
I'd love to set up a special cocktail menu made up of your cocktails that we can serve those nights. 5-6 cocktails would be perfect, but if you have fewer, that's just fine. I'd love to figure out this list as soon as possible, so I can make sure to get the product available. Our selection and resources for spirits here in Washington is pretty terrible. Let me know what you think!
See you soon,
-Jim Romdall-
Triobar goes Vessel
Martinez
Bols Genever, Red Vermouth, Orange-Bitter, Maraschino
Zaza
Dubonett, Red Vermouth, Bols Genever
Hollands Pride Cocktail
Bols Genever, Dry Vermouth, Aromatic Bitter, Absinth, Gomme
Rose
Eau de Vie Cherry, Korn, Grenadine, Roseflowerwater
Rum-Sour
Rum, Pineapple-Juice, Lime, Gomme
Sazerac
Cognac or Rye, Absinth, Gomme, Peychaud
French Punsh
Cognac, Absinth, Cointreau, Grenadine, Orange-Juice
East India Cocktail
Cognac, Cointreau, Maraschino, Aromatic-Bitter, Pineapple-Syrup
Portland-Club
Vodka, white dry Port, Eau de Vie Cherry, Angostura
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Danke an die Kollegen,
Guestshift,
Vessel
Samstag, 20. Juni 2009
Das Cocktailzelt
oder eine mexikanische Hochzeit verlangt einfach nach Tequila!!!




Am Samstag waren Dirk und ich unterwegs im Zeichen der blauen Agave und haben bei einer mexikanischen Hochzeit Cocktails gemixt. Die Cocktails wurden in Zusammenarbeit mit Braut (Deutsch) und Braeutigam (Mexikaner) entwickelt. Der Tequila wurde von den Gaesten mitgebracht und das in grossen Mengen...
Insgesamt war es ein wunderbares Hochzeitsfest bei dem die Tequilacocktails viel zur guten Stimmung beigetragen haben und unser Cocktailzelt mal wieder ein klares Highlight war. Hier noch ein Auszug aus dem Cocktailangebot:
J&J Especial
St.Germain trifft auf 100% Agaven-Tequila umspielt von Limetten und Erdbeeren!
Wedding-Margarita
100% Agaven Tequila kaempft mit Limetten & Agavendicksaft um die Krone der Margaritas
ESKATE
Der Wachmacher und Dessertbegleiter, ein Dreigespann aus Tequila, Espresso und Kahlua
Palomino
Hausgemachte Grapefruitlimonade sich verspielt mit 100% Tequila trifft und ihn sanft verfuehrt, diskret dabei umringt von Orangen und Limetten.
Frenchero
Wenn franzoesische Creme de Cassis auf Tequila trifft und sich mit Limetten & Holunder einlaesst, dann ist das eine Mexican-French Affair!




Am Samstag waren Dirk und ich unterwegs im Zeichen der blauen Agave und haben bei einer mexikanischen Hochzeit Cocktails gemixt. Die Cocktails wurden in Zusammenarbeit mit Braut (Deutsch) und Braeutigam (Mexikaner) entwickelt. Der Tequila wurde von den Gaesten mitgebracht und das in grossen Mengen...
Insgesamt war es ein wunderbares Hochzeitsfest bei dem die Tequilacocktails viel zur guten Stimmung beigetragen haben und unser Cocktailzelt mal wieder ein klares Highlight war. Hier noch ein Auszug aus dem Cocktailangebot:
J&J Especial
St.Germain trifft auf 100% Agaven-Tequila umspielt von Limetten und Erdbeeren!
Wedding-Margarita
100% Agaven Tequila kaempft mit Limetten & Agavendicksaft um die Krone der Margaritas
ESKATE
Der Wachmacher und Dessertbegleiter, ein Dreigespann aus Tequila, Espresso und Kahlua
Palomino
Hausgemachte Grapefruitlimonade sich verspielt mit 100% Tequila trifft und ihn sanft verfuehrt, diskret dabei umringt von Orangen und Limetten.
Frenchero
Wenn franzoesische Creme de Cassis auf Tequila trifft und sich mit Limetten & Holunder einlaesst, dann ist das eine Mexican-French Affair!
Mittwoch, 17. Juni 2009
Schlaflos wegen Seattle
oder aber der Respekt reist mit...
Vor einiger Zeit erhielt ich ein ueberaus verlockendes Angebot aus Seattle von Charles F. Munat:
--------------------
Betreff: Seattle wants you
Hi, Mike,
I have been talking to the other members of the Washington State Bartenders Guild (WSBG: http://www.facebook.com/l/;http://wsbg.org/) about the possibility of bringing you to Seattle to speak to us about Old Tom Gin and antique liquors in general. We had planned a gin event, but had to reschedule it.
Na, wer kann da schon nein sagen???
Doch auch wenn mir oftmals unreflektiertes Verhalten vorgeworfen wird, so fragte ich erstmal bei einigen anderen Bartendern nach und ob sie meinen ich sollte das Angebot annehmen. Alle waren sich einig, es ist eine grosse Ehre und da sollte man lieber vorher gruendlich in sich gehen. Das habe ich getan... Rund eine Woche liess ich mir dieses Projekt durch den Kopf gehen und entschied mich dann dafuer.
Jedoch nicht ohne auch ein etwas mulmiges Gefuehl im Bauch...
Ich glaube durchaus, das ich recht viel ueber alte Spirituosen weiss und in Bezug auf Old Tom Gin macht man mir nicht so schnell was vor. Doch in meiner Mutterspreache darueber zu reden faellt nicht so schwer, als wenn man das ganze nun im Englischen vortragen muss. Ich habe so etwas durchaus ja auch schon mal gemacht,
aber der Vortrag auf der Barshow war doch eher sehr spontan und nur fuer wenige Eingeweihte. So werde ich mich nun wohl mal mit einem Muttersprachler zusammensetzen um meinen Vortrag uebersetzen zu lassen. Schliesslich sollen die ja nicht enttaeuscht werden.
Insgesamt freue ich mich sehr darauf die Us-Szene besser kennen zu lernen, aber ein wenig mulmig ist mir immer noch...
Vor einiger Zeit erhielt ich ein ueberaus verlockendes Angebot aus Seattle von Charles F. Munat:
--------------------
Betreff: Seattle wants you
Hi, Mike,
I have been talking to the other members of the Washington State Bartenders Guild (WSBG: http://www.facebook.com/l/;http://wsbg.org/) about the possibility of bringing you to Seattle to speak to us about Old Tom Gin and antique liquors in general. We had planned a gin event, but had to reschedule it.
Na, wer kann da schon nein sagen???
Doch auch wenn mir oftmals unreflektiertes Verhalten vorgeworfen wird, so fragte ich erstmal bei einigen anderen Bartendern nach und ob sie meinen ich sollte das Angebot annehmen. Alle waren sich einig, es ist eine grosse Ehre und da sollte man lieber vorher gruendlich in sich gehen. Das habe ich getan... Rund eine Woche liess ich mir dieses Projekt durch den Kopf gehen und entschied mich dann dafuer.
Jedoch nicht ohne auch ein etwas mulmiges Gefuehl im Bauch...
Ich glaube durchaus, das ich recht viel ueber alte Spirituosen weiss und in Bezug auf Old Tom Gin macht man mir nicht so schnell was vor. Doch in meiner Mutterspreache darueber zu reden faellt nicht so schwer, als wenn man das ganze nun im Englischen vortragen muss. Ich habe so etwas durchaus ja auch schon mal gemacht,
aber der Vortrag auf der Barshow war doch eher sehr spontan und nur fuer wenige Eingeweihte. So werde ich mich nun wohl mal mit einem Muttersprachler zusammensetzen um meinen Vortrag uebersetzen zu lassen. Schliesslich sollen die ja nicht enttaeuscht werden.
Insgesamt freue ich mich sehr darauf die Us-Szene besser kennen zu lernen, aber ein wenig mulmig ist mir immer noch...
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Dienstag, 16. Juni 2009
Berlin dehydrierte
eine Veranstaltung, die trotz des Regens nicht ins Wasser fiel...
Gestern war "Berlin dehydriert" und wie Insider wissen ist Dehydration eine ernstzunehmende Sache!
Eine wilde Mischung von Berliner Bartendern versammelte sich hinter dem Tresen und eine ueberaus bunte Schar von Durstigen wartete geduldig auf eine Vielzahl von tollen Cocktailkreationen. Draussen meinte es der Himmel nicht gut mit den Gaesten und so wurde es drinnen schnell enger und gemuetlicher.
REGEN REGEN REGEN REGEN
REGEN REGEN REGEN REGEN
REGEN REGEN REGEN REGEN
Das war fuer uns Barbesetzer ein kleines Problem, da die uebliche Laufkundschaft eher fernblieb, aber die Cocktailenthusiasten mit Dehydrationsaengsten spuelte es weiterhin in ausreichender Menge in die kleine versteckte Location.
Wir selber waren erst gegen 3.00 Uhr vor Ort, aber auch wir spuerten noch viel von der entspannten Atmosphaere. Die Dichte an Barbesitzern, Barbesetzern, Bartendern war enorm hoch noch und nur unter Protest wurde die Location gegen 5.30 Uhr endgueltig geraeumt.
Mein Fazit:
Berlin dehydriert ist ein ernstzunehmendes Event ebenso wie Dehydration ein ernstzunehmendes Thema ist.
So erhebe ich ein Getraenk und trinke auf das Wohl der ersten Veranstaltung und wuensche mir noch viele weitere dieser Art.
Gestern war "Berlin dehydriert" und wie Insider wissen ist Dehydration eine ernstzunehmende Sache!
Eine wilde Mischung von Berliner Bartendern versammelte sich hinter dem Tresen und eine ueberaus bunte Schar von Durstigen wartete geduldig auf eine Vielzahl von tollen Cocktailkreationen. Draussen meinte es der Himmel nicht gut mit den Gaesten und so wurde es drinnen schnell enger und gemuetlicher.
REGEN REGEN REGEN REGEN
REGEN REGEN REGEN REGEN
REGEN REGEN REGEN REGEN
Das war fuer uns Barbesetzer ein kleines Problem, da die uebliche Laufkundschaft eher fernblieb, aber die Cocktailenthusiasten mit Dehydrationsaengsten spuelte es weiterhin in ausreichender Menge in die kleine versteckte Location.
Wir selber waren erst gegen 3.00 Uhr vor Ort, aber auch wir spuerten noch viel von der entspannten Atmosphaere. Die Dichte an Barbesitzern, Barbesetzern, Bartendern war enorm hoch noch und nur unter Protest wurde die Location gegen 5.30 Uhr endgueltig geraeumt.
Mein Fazit:
Berlin dehydriert ist ein ernstzunehmendes Event ebenso wie Dehydration ein ernstzunehmendes Thema ist.
So erhebe ich ein Getraenk und trinke auf das Wohl der ersten Veranstaltung und wuensche mir noch viele weitere dieser Art.
Montag, 15. Juni 2009
Die Barbesetzer
oder eine Bar ist uns nicht genug...
Für einige mag es seltsam klingen, das einem eine Bar nicht genug ist, aber wir lieben die Herausforderung daran neue Gäste mit neuen Konzepten zu beglücken. Einfach ist das bei weitem nicht und gerade am Anfang gibt, es da durchaus auch immer mal wieder Momente wo die "Stammgäste" der Bars ihre "alten Rechte" einfordern! Doch mit sowas muss man umgehen können und doch im eigenen Konzept bleiben, ohne dabei jedoch den eigentlichen Betreiber seine Kundschaft zu verjagen. Das erfordert dann nunmal Kompromisse, aber diese sollten halt immer Lösungsansätze beinhalten die die beiden Barkonzepte keineswegs so behindern, das eines davon aufgegeben werden muss.
Dirk und Ich sind klare Bekenner des Konzeptes:
Kein Bier, kein Wein, kein Kaffee
Jedoch bieten wir bei unseren beiden "Tour-Bar-Konzepten" Bier an, dies sind Zugeständnisse an die Betreiber von der Reingold-Bar und vom Galander. Bei beiden Bars spielt Bier eine Rolle bei der Getränkeauswahl der Gäste, daher berücksichtigen wir das auch. Es macht aber keinen Sinn, alles anzubieten was die Bars sonst auch anbieten, denn dann wäre der einzige Unterschied die neuen Bartender.
Unsere Kleiderordnung ist klar eine andere, als die der regulären Barcrew, denn das vermittelt dem Gast dann auch gleich: Heute ist etwas anders.
Wir haben unsere eigenen Barkarten, in der schon klar darauf hingewiesen wird:
Heute ist die Bar anders, denn wir haben ein anderes Programm und auch andere Sitten und Gebräuche, das überrascht den Gast durchaus, aber viele finden das auch sehr spannend. Die Gäste sind offen für neues und fragen sehr viel wie es dazu kam, und und und... Die einzigen für die es zuweilen verstörend wirkt sind halt die Dauerbesucher dieser Bars. Sie haben sich in mühsamer Trinkarbeit in der Bar ihren Extraplatz schwer verdient und nun kommt da jemand und ändert ihren Status einfach mal. Daher hatten wir im Reingold extra einen der Ruhetage gewählt, damit die Stammkundschaft es etwas leichter hat. Inzwischen sind wir im Reingold akzeptiert und haben auch schon unsere eigenen Stammgäste und diverse Gastronome die gern abends nochmal vorbeischauen, um zu beobachten was die BARBESETZER da schon wieder treiben.
Wer Lust haben sollte sich die Barbesetzer mal anzusehen und vielleicht auch an einem Getränk zu nippen, denn laden wir herzlich dazu ein:
Montags ist unser Kaperrevier das Reingold in der Novalisstr. (Berlin-Mitte),
ab 20.00 Uhr ist die Bar dann in unserer Hand und das Reich der Barbesetzer nun.
Dienstag sind wir im Galander vor Anker (Großbeerenstr. Berlin - Kreuzberg),
dort sind wir bereits ab 19.00 Uhr aktiv und haben die Bar geentert.
Für einige mag es seltsam klingen, das einem eine Bar nicht genug ist, aber wir lieben die Herausforderung daran neue Gäste mit neuen Konzepten zu beglücken. Einfach ist das bei weitem nicht und gerade am Anfang gibt, es da durchaus auch immer mal wieder Momente wo die "Stammgäste" der Bars ihre "alten Rechte" einfordern! Doch mit sowas muss man umgehen können und doch im eigenen Konzept bleiben, ohne dabei jedoch den eigentlichen Betreiber seine Kundschaft zu verjagen. Das erfordert dann nunmal Kompromisse, aber diese sollten halt immer Lösungsansätze beinhalten die die beiden Barkonzepte keineswegs so behindern, das eines davon aufgegeben werden muss.
Dirk und Ich sind klare Bekenner des Konzeptes:
Kein Bier, kein Wein, kein Kaffee
Jedoch bieten wir bei unseren beiden "Tour-Bar-Konzepten" Bier an, dies sind Zugeständnisse an die Betreiber von der Reingold-Bar und vom Galander. Bei beiden Bars spielt Bier eine Rolle bei der Getränkeauswahl der Gäste, daher berücksichtigen wir das auch. Es macht aber keinen Sinn, alles anzubieten was die Bars sonst auch anbieten, denn dann wäre der einzige Unterschied die neuen Bartender.
Unsere Kleiderordnung ist klar eine andere, als die der regulären Barcrew, denn das vermittelt dem Gast dann auch gleich: Heute ist etwas anders.
Wir haben unsere eigenen Barkarten, in der schon klar darauf hingewiesen wird:
Heute ist die Bar anders, denn wir haben ein anderes Programm und auch andere Sitten und Gebräuche, das überrascht den Gast durchaus, aber viele finden das auch sehr spannend. Die Gäste sind offen für neues und fragen sehr viel wie es dazu kam, und und und... Die einzigen für die es zuweilen verstörend wirkt sind halt die Dauerbesucher dieser Bars. Sie haben sich in mühsamer Trinkarbeit in der Bar ihren Extraplatz schwer verdient und nun kommt da jemand und ändert ihren Status einfach mal. Daher hatten wir im Reingold extra einen der Ruhetage gewählt, damit die Stammkundschaft es etwas leichter hat. Inzwischen sind wir im Reingold akzeptiert und haben auch schon unsere eigenen Stammgäste und diverse Gastronome die gern abends nochmal vorbeischauen, um zu beobachten was die BARBESETZER da schon wieder treiben.
Wer Lust haben sollte sich die Barbesetzer mal anzusehen und vielleicht auch an einem Getränk zu nippen, denn laden wir herzlich dazu ein:
Montags ist unser Kaperrevier das Reingold in der Novalisstr. (Berlin-Mitte),
ab 20.00 Uhr ist die Bar dann in unserer Hand und das Reich der Barbesetzer nun.
Dienstag sind wir im Galander vor Anker (Großbeerenstr. Berlin - Kreuzberg),
dort sind wir bereits ab 19.00 Uhr aktiv und haben die Bar geentert.
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Mittwoch, 10. Juni 2009
7% versus 19%
oder auch mal der anderen Seite eine Plattform bieten
Mich erreichte gestern eine Nachricht per Email von den Anhaenger der Mehrwertsteuersenkung in Bezug auf die "richtige" Gastronomie.
Hier mal ein kleiner Auszug aus ihrem Aufruf:
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde
macht bitte in Eurem Interesse bei der Aktion reduzierte Mehrwertsteuer 7 % im Gastgewerbe mit!
Jede Stimme zählt! Es dauert maximal 1 Minute aber kann für jeden Arbeitgeber X- Tausende von Euro Ersparnis im Monat bedeuten.
Aktion 7% Mehrwertsteuer
Macht mit unter: http://www.prosiebenprozent.de/unterschriftenaktion/index.ht.
oder http://www.prosiebenprozent.de/cms/upload/pdf/7_Unterschrift...
Geld welches eingesetzt werden kann für Investitionen, Deckung von Darlehen, mehr Personal, mehr Service, u.s.w.!
Wir fordern:
* Gleichbehandlung gegenüber den Bäckern, Metzgern und dem Lebensmitteleinzelhandel
* Wettbewerbsverzerrungen müssen beendet werden.
* Die absurden Widersprüche im deutschen Mehrwertsteuersystem müssen endlich beseitigt werden.
* Hoteliers und Gastronomen wollen Chancengleichheit in Europa
* Keine Subvention und keine staatlichen Hilfen auf Kosten der Steuerzahler, sondern Gerechtigkeit!
Ich möchte Euch an dieser Stelle nachdrücklich dazu ermuntern und auffordern - in Eurem ganz persönlichen und unser aller Interesse - an der bundesweiten Unterschriftenaktion für eine reduzierte Mehrwertsteuer von 7 % im Gastgewerbe teilzunehmen.
Für die erfolgreiche Durchführung braucht es jede nur denkbare Unterstützung.
Jede Stimme zählt! Jede einzelne Unterschrift stärkt die Position gegenüber der Politik! Leitet diese Information auch an Eure Mitarbeiter, Freunde, Bekannten und Verwandten weiter! Ihr habt dazu ganz einfach auf der „Pro 7 %“-Website http://www.prosiebenprozent.de/unterschriftenaktion/index.ht... die Gelegenheit.
Ihr könnt euch auch das vorbereitete Unterschriftenliste-Formular herunterladen und in Eurem Betrieb auslegen http://www.prosiebenprozent.de/cms/upload/pdf/7_Unterschrift....
Erhebt Eure Stimme für 7 Prozent Mehrwertsteuer im Gastgewerbe!
Bitte macht mit!
Vielen Dank!
naja, man sollte immer beide Seiten zu Wort kommen lassen, aber ich sehe trotzdem die Gefahr das der Gast denken koennte: "So und jetzt machen die 12% mehr Kohle an mir als vorher..."
Mich erreichte gestern eine Nachricht per Email von den Anhaenger der Mehrwertsteuersenkung in Bezug auf die "richtige" Gastronomie.
Hier mal ein kleiner Auszug aus ihrem Aufruf:
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde
macht bitte in Eurem Interesse bei der Aktion reduzierte Mehrwertsteuer 7 % im Gastgewerbe mit!
Jede Stimme zählt! Es dauert maximal 1 Minute aber kann für jeden Arbeitgeber X- Tausende von Euro Ersparnis im Monat bedeuten.
Aktion 7% Mehrwertsteuer
Macht mit unter: http://www.prosiebenprozent.de/unterschriftenaktion/index.ht.
oder http://www.prosiebenprozent.de/cms/upload/pdf/7_Unterschrift...
Geld welches eingesetzt werden kann für Investitionen, Deckung von Darlehen, mehr Personal, mehr Service, u.s.w.!
Wir fordern:
* Gleichbehandlung gegenüber den Bäckern, Metzgern und dem Lebensmitteleinzelhandel
* Wettbewerbsverzerrungen müssen beendet werden.
* Die absurden Widersprüche im deutschen Mehrwertsteuersystem müssen endlich beseitigt werden.
* Hoteliers und Gastronomen wollen Chancengleichheit in Europa
* Keine Subvention und keine staatlichen Hilfen auf Kosten der Steuerzahler, sondern Gerechtigkeit!
Ich möchte Euch an dieser Stelle nachdrücklich dazu ermuntern und auffordern - in Eurem ganz persönlichen und unser aller Interesse - an der bundesweiten Unterschriftenaktion für eine reduzierte Mehrwertsteuer von 7 % im Gastgewerbe teilzunehmen.
Für die erfolgreiche Durchführung braucht es jede nur denkbare Unterstützung.
Jede Stimme zählt! Jede einzelne Unterschrift stärkt die Position gegenüber der Politik! Leitet diese Information auch an Eure Mitarbeiter, Freunde, Bekannten und Verwandten weiter! Ihr habt dazu ganz einfach auf der „Pro 7 %“-Website http://www.prosiebenprozent.de/unterschriftenaktion/index.ht... die Gelegenheit.
Ihr könnt euch auch das vorbereitete Unterschriftenliste-Formular herunterladen und in Eurem Betrieb auslegen http://www.prosiebenprozent.de/cms/upload/pdf/7_Unterschrift....
Erhebt Eure Stimme für 7 Prozent Mehrwertsteuer im Gastgewerbe!
Bitte macht mit!
Vielen Dank!
naja, man sollte immer beide Seiten zu Wort kommen lassen, aber ich sehe trotzdem die Gefahr das der Gast denken koennte: "So und jetzt machen die 12% mehr Kohle an mir als vorher..."
Dienstag, 9. Juni 2009
Verzeihung, aber das glaube ich so nicht...
oder warum der Dehoga-Praesident unbedingt die Mehrwertsteuer senken will!
so nachzulesen bei Nikos Weinweltenblog:
"Wichtiger denn je sei daher die «längst überfällige» Senkung der Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe. Sieben Prozent Mehrwertsteuer würden für «eine riesige Investitionswelle, Flexibilität an der Preisfront und Spielräume bei der Entlohnung der Mitarbeiter» sorgen, sagte der Dehoga-Präsident." dpa
Sowohl in Daenemark als auch in der Schweiz sind die Mehrwertsteuersaetze hoeher und die Leute gehen haeufiger auswaerts essen...
Vielleicht sollten wir mehr am Service arbeiten, besser analysieren was auf dem Markt passiert, nach neuen Ideen ausschauen und vor allem nicht staendig jammern. Unternehmer kommt von etwas unternehmen!
so nachzulesen bei Nikos Weinweltenblog:
"Wichtiger denn je sei daher die «längst überfällige» Senkung der Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe. Sieben Prozent Mehrwertsteuer würden für «eine riesige Investitionswelle, Flexibilität an der Preisfront und Spielräume bei der Entlohnung der Mitarbeiter» sorgen, sagte der Dehoga-Präsident." dpa
Sowohl in Daenemark als auch in der Schweiz sind die Mehrwertsteuersaetze hoeher und die Leute gehen haeufiger auswaerts essen...
Vielleicht sollten wir mehr am Service arbeiten, besser analysieren was auf dem Markt passiert, nach neuen Ideen ausschauen und vor allem nicht staendig jammern. Unternehmer kommt von etwas unternehmen!
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DEHOGA,
ewige Jammerei,
Unverstaendnis meinerseits
Montag, 8. Juni 2009
Der Neukoellner-Brombeer-Cup
oder warum heute Triobar goes Reingold leider ausfaellt...
Wie ich es ja schon angekuendigt hatte, mixe ich heute beim Cocktailcup von Loeffelsend und dachte wenn ich da schon mitmache im Bereich Fancy, dann soll es auch Spass machen und vielleicht ein wenig anders sein, als es viele von mir erwarten.
Eine Berliner Veranstaltung braucht auch einen Drink mit Berlinbezug, so erfand ich den Neukoellner-Brombeer-Cup. Der Drink sollte ein wenig vom Charme dieses Berliner Underdog-Bezirks verspruehen, so war fuer mich schnell klar der Drink brauchte eine wilde Mischung, etwas verzweifelte Balance, Energy ohne Ende, ein wenig deutsche Wurzeln und etwas orientalischen Flair. Ob er der Jury schmeckt???
Der Neukoellner-Brombeer-Cup:
4,5 cl Schinkenhaeger Jubilaeumsausgabe
2,0 cl Brombeerlikoer
0,5 cl Yeni-Raki (im Zerstaeuber)
Saft einer halben Limette
4-5 Brombeeren
2 Scheiben Gurke
mit Red Bull auffuellen
Schinkenhaeger, Brombeerlikoer, Limettensaft, Gurke und Brombeeren in den Shaker auf krasskalten Eiswuerfeln voll ruettlien und dann abziehen und servieren im Plastikbecher, mit Red Bull auffuellen, dann mit Yeni-Raki bestaeuben und 2 Gurkenscheiben, sowie 3 Brombeeren als Deko...
Wie ich es ja schon angekuendigt hatte, mixe ich heute beim Cocktailcup von Loeffelsend und dachte wenn ich da schon mitmache im Bereich Fancy, dann soll es auch Spass machen und vielleicht ein wenig anders sein, als es viele von mir erwarten.
Eine Berliner Veranstaltung braucht auch einen Drink mit Berlinbezug, so erfand ich den Neukoellner-Brombeer-Cup. Der Drink sollte ein wenig vom Charme dieses Berliner Underdog-Bezirks verspruehen, so war fuer mich schnell klar der Drink brauchte eine wilde Mischung, etwas verzweifelte Balance, Energy ohne Ende, ein wenig deutsche Wurzeln und etwas orientalischen Flair. Ob er der Jury schmeckt???
Der Neukoellner-Brombeer-Cup:
4,5 cl Schinkenhaeger Jubilaeumsausgabe
2,0 cl Brombeerlikoer
0,5 cl Yeni-Raki (im Zerstaeuber)
Saft einer halben Limette
4-5 Brombeeren
2 Scheiben Gurke
mit Red Bull auffuellen
Schinkenhaeger, Brombeerlikoer, Limettensaft, Gurke und Brombeeren in den Shaker auf krasskalten Eiswuerfeln voll ruettlien und dann abziehen und servieren im Plastikbecher, mit Red Bull auffuellen, dann mit Yeni-Raki bestaeuben und 2 Gurkenscheiben, sowie 3 Brombeeren als Deko...
Sonntag, 7. Juni 2009
Warum zittern wir so bei Wettkaempfen???,
oder aber am Montag ist es mal wieder soweit...
Am Montag werde wohl auch ich mal wieder auf einer Buehne stehen und versuchen routinierter zu wirken, als es meine zitternden Haende ausschauen lassen.
Es ist keineswegs mein erster Wettbewerb und auch nicht der erste Cocktail, den ich vor Publikum mische. Doch wie bei vielen von uns wird das Lampenfieber wohl mal wieder omnipraesent sein, es laesst uns zuweilen arg Laienhaft aussehen, doch es macht uns auch umso menschlicher. Schliesslich sind wir ja keine Cocktailautomaten!!!
Also wer Lust hat Bartender zittern zu sehen, der komme zum Cocktailcup von Loeffelsend!
Am Montag werde wohl auch ich mal wieder auf einer Buehne stehen und versuchen routinierter zu wirken, als es meine zitternden Haende ausschauen lassen.
Es ist keineswegs mein erster Wettbewerb und auch nicht der erste Cocktail, den ich vor Publikum mische. Doch wie bei vielen von uns wird das Lampenfieber wohl mal wieder omnipraesent sein, es laesst uns zuweilen arg Laienhaft aussehen, doch es macht uns auch umso menschlicher. Schliesslich sind wir ja keine Cocktailautomaten!!!
Also wer Lust hat Bartender zittern zu sehen, der komme zum Cocktailcup von Loeffelsend!
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zitternde Haende
Samstag, 6. Juni 2009
die seltsamen Oeffnungszeiten der Triobar
oder mehr als einmal in der Woche ist zur Zeit nicht drin!
Samstags freut sich die Triobar stets besonders ueber Gaeste, denn da ist sie schliesslich ja auch auf, aber einmal in der Woche ist nicht viel...
Bitte glaubt nicht ich sei faul(!), unser Konzept verlangt nicht das wir staendig offen sind, denn auch Connaiseure haben nur wenig Zeit. Daher haben wir einen festen Tag mit der Triobar (Samstag) und an zwei weiteren Tagen (Mi&Fr) steht ja der wunderbare Rum-Club den durstigen Gaesten zur Verfuegung. Doch Dirk & Ich sind viel unterwegs und geniessen stets den direkten Gastkontakt, sowie neue Herausforderungen der besonderen Art!
Montags pflegen wir den etwas anderen Barstil in der Reingoldbar und nun sind wir stolz unseren neuesten Coup in der Berliner Barszene praesentieren zu duerfen:
Rum-Club goes Galander
Jeweils Dienstags werden wir ab 19.00 Uhr das Galander dazu nun uebernehmen
und dort eine kleine, aber feine Auswahl unseres Cocktailangebots den Gaesten anbieten. Wir sind gespannt und fuehlen uns auch sehr geehrt, diesem neuen, feinen Juwel der Barszene auch ein wenig von unserem Schliff mitgeben zu duerfen.
Samstags freut sich die Triobar stets besonders ueber Gaeste, denn da ist sie schliesslich ja auch auf, aber einmal in der Woche ist nicht viel...
Bitte glaubt nicht ich sei faul(!), unser Konzept verlangt nicht das wir staendig offen sind, denn auch Connaiseure haben nur wenig Zeit. Daher haben wir einen festen Tag mit der Triobar (Samstag) und an zwei weiteren Tagen (Mi&Fr) steht ja der wunderbare Rum-Club den durstigen Gaesten zur Verfuegung. Doch Dirk & Ich sind viel unterwegs und geniessen stets den direkten Gastkontakt, sowie neue Herausforderungen der besonderen Art!
Montags pflegen wir den etwas anderen Barstil in der Reingoldbar und nun sind wir stolz unseren neuesten Coup in der Berliner Barszene praesentieren zu duerfen:
Rum-Club goes Galander
Jeweils Dienstags werden wir ab 19.00 Uhr das Galander dazu nun uebernehmen
und dort eine kleine, aber feine Auswahl unseres Cocktailangebots den Gaesten anbieten. Wir sind gespannt und fuehlen uns auch sehr geehrt, diesem neuen, feinen Juwel der Barszene auch ein wenig von unserem Schliff mitgeben zu duerfen.
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neuer Termin,
wir freuen uns
Freitag, 5. Juni 2009
Staatshilfe bei der Zeche,
aber ob es hilft weiss man nicht...
In Deutschland kaempft man immer noch mit zweierlei Mehrwertsteuersaetzen in der Gastronomie, fuer reinen Ausser-Hausverkauf (Beispiel Minipizza) fallen 7% MwSt an, jedoch bei vollem Service (Tisch, Besteck, Sitzplatz,...) werden ploetzlichen 19% MwSt faellig. Wo da die Logik bleibt, frage ich mich! Wer hier eine Erklaerung fuer diese grosse Differenz hat, der moege sie doch bitte mal posten. In Frankreich senkt man nun die MwSt in der Gastronomie, um dieser damit aus der Krise zu helfen, doch ob das Modell erfolgreich ist wird man wohl abwarten duerfen. Sarkozy verband diese Steuersenkung mit einer klaren Bedingung(!), der Gast muss auch davon profitieren!
Euroumstellung faellt mir da spontan ein, gerade in Berlin nutzten einige Gastronomen dies damals schamlos aus, um ihre Preise zuerhoehen, unter diesem Debakel litten vor allem unaufmerksame Gaeste und andere Gastronomieeinrichtungen, denn ploetzlich galten alle als Euro-Abzocker.
Meine ganzeigene Meinung dazu:
Wahrscheinlich wuerde von dieser Steuersenkung der Gast am wenigsten profitieren und die Angestellten genauso wenig. Vielleicht wuerde einige Gastronome erneut in ihre Laeden investieren, aber sicher kann man sich da auch nicht sein. Der wohl sichere Weg aus der "Krise" fuehrt wohl eher ueber innovative Ideen, sowie gute Qualitaet und sehr guten Service.
In Deutschland kaempft man immer noch mit zweierlei Mehrwertsteuersaetzen in der Gastronomie, fuer reinen Ausser-Hausverkauf (Beispiel Minipizza) fallen 7% MwSt an, jedoch bei vollem Service (Tisch, Besteck, Sitzplatz,...) werden ploetzlichen 19% MwSt faellig. Wo da die Logik bleibt, frage ich mich! Wer hier eine Erklaerung fuer diese grosse Differenz hat, der moege sie doch bitte mal posten. In Frankreich senkt man nun die MwSt in der Gastronomie, um dieser damit aus der Krise zu helfen, doch ob das Modell erfolgreich ist wird man wohl abwarten duerfen. Sarkozy verband diese Steuersenkung mit einer klaren Bedingung(!), der Gast muss auch davon profitieren!
Euroumstellung faellt mir da spontan ein, gerade in Berlin nutzten einige Gastronomen dies damals schamlos aus, um ihre Preise zuerhoehen, unter diesem Debakel litten vor allem unaufmerksame Gaeste und andere Gastronomieeinrichtungen, denn ploetzlich galten alle als Euro-Abzocker.
Meine ganzeigene Meinung dazu:
Wahrscheinlich wuerde von dieser Steuersenkung der Gast am wenigsten profitieren und die Angestellten genauso wenig. Vielleicht wuerde einige Gastronome erneut in ihre Laeden investieren, aber sicher kann man sich da auch nicht sein. Der wohl sichere Weg aus der "Krise" fuehrt wohl eher ueber innovative Ideen, sowie gute Qualitaet und sehr guten Service.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Ein altes Gewerbe
oder seit 4000 Jahren Dienst am Gast...
In Hannover laeuft noch bis zum 30.August die Ausstellung:
Zu Gast - 4000 Jahre Gastgewerbe.
Ein nettes Interview dazu gibt es in der Suedeutschen heute zu lesen,
es macht Lust auf mehr... (habe es leider in der Online-Ausgabe noch nicht gefunden).
Die Ausstellung beleuchtet die Historie des Gastgewerbes anhand von rund 300 Exponaten und beleuchtet deren Regeln und Eigenarten seit 4000 Jahren. Schon vor sovielen Jahren gab es wohl einiges zu klaeren und vorher zu definieren. Auch war der Service am Gast zuweilen auch noch ein anderer...
also wer zufaellig in der Welfenstadt zu Gast sein sollte, dem rate ich doch auch mal die Ausstellung zu besuchen!
In Hannover laeuft noch bis zum 30.August die Ausstellung:
Zu Gast - 4000 Jahre Gastgewerbe.
Ein nettes Interview dazu gibt es in der Suedeutschen heute zu lesen,
es macht Lust auf mehr... (habe es leider in der Online-Ausgabe noch nicht gefunden).
Die Ausstellung beleuchtet die Historie des Gastgewerbes anhand von rund 300 Exponaten und beleuchtet deren Regeln und Eigenarten seit 4000 Jahren. Schon vor sovielen Jahren gab es wohl einiges zu klaeren und vorher zu definieren. Auch war der Service am Gast zuweilen auch noch ein anderer...
also wer zufaellig in der Welfenstadt zu Gast sein sollte, dem rate ich doch auch mal die Ausstellung zu besuchen!
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alte Tradition,
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Hannover
Sonntag, 31. Mai 2009
Schuetzengraeben und andere Hindernisse
Berlin ist meine Heimatstadt
und ich kenne sie recht gut...
meine Leidenschaft ist die Barkultur und daher bin ich gern an vielen Tresen zu Gast, in meinem kleinen Treffpunkt fuer Freunde der Barkultur begruesse ich oft und gern Barbesitzer und Bartender und es ist stets eine Freude bei seinen Kollegen zu Gast zu sein, oder aber von ihnen besucht zu werden.
Nun konnte man lesen das es da Grabenkaempfe zwischen einzelnen Berliner Bars gebe.
Mir persoenlich ist kein einziger solcher Fall bewusst, bei der es richtigen Streit zwischen zwei oder mehr Bars geben wuerde.
Mein eigener Eindruck ist eher ein ganz anderer:
Berlins Barszene kennt sich sehr gut und kann sich auch sehr gut leiden, zuweilen gibt es Machtkaempfe von einzelnen Persoenlichkeiten innerhalb des Umfeldes von der Barszene, doch sollten diese ihre persoenlichen Animositaeten nicht mit dem allgemeinen Kontakt in der Barszene verwechseln.
Gemeinsam sind wir staerker und daran sollten wir immer denken.
Ich habe mich wahnsinnig gefreut als ein grosser Teil der Barszene sich im Lebensstern traf und dort einfach froehlich miteinander feierte (inzwischen schon das zweite mal), wenn da jemand nur nicht kommt weil ich da bin, dann finde ich das traurig und unfair den anderen gegenueber. Manchmal sollten wir halt auch ueber unseren Schatten springen koennen...
Gerne berichte ich auch von anderen Bars und deren Ideen und Ansaetze, den jeder von uns kann neue Anregungen stets gut gebrauchen.
Ich mag es nicht wenn andersdenkende als Suendenboecke abgestempelt werden, weil sie manches anders sehen und auch anders machen. Ich mag die Vielfalt unserer Szene und will keine Gleichschaltung.
und ich kenne sie recht gut...
meine Leidenschaft ist die Barkultur und daher bin ich gern an vielen Tresen zu Gast, in meinem kleinen Treffpunkt fuer Freunde der Barkultur begruesse ich oft und gern Barbesitzer und Bartender und es ist stets eine Freude bei seinen Kollegen zu Gast zu sein, oder aber von ihnen besucht zu werden.
Nun konnte man lesen das es da Grabenkaempfe zwischen einzelnen Berliner Bars gebe.
Mir persoenlich ist kein einziger solcher Fall bewusst, bei der es richtigen Streit zwischen zwei oder mehr Bars geben wuerde.
Mein eigener Eindruck ist eher ein ganz anderer:
Berlins Barszene kennt sich sehr gut und kann sich auch sehr gut leiden, zuweilen gibt es Machtkaempfe von einzelnen Persoenlichkeiten innerhalb des Umfeldes von der Barszene, doch sollten diese ihre persoenlichen Animositaeten nicht mit dem allgemeinen Kontakt in der Barszene verwechseln.
Gemeinsam sind wir staerker und daran sollten wir immer denken.
Ich habe mich wahnsinnig gefreut als ein grosser Teil der Barszene sich im Lebensstern traf und dort einfach froehlich miteinander feierte (inzwischen schon das zweite mal), wenn da jemand nur nicht kommt weil ich da bin, dann finde ich das traurig und unfair den anderen gegenueber. Manchmal sollten wir halt auch ueber unseren Schatten springen koennen...
Gerne berichte ich auch von anderen Bars und deren Ideen und Ansaetze, den jeder von uns kann neue Anregungen stets gut gebrauchen.
Ich mag es nicht wenn andersdenkende als Suendenboecke abgestempelt werden, weil sie manches anders sehen und auch anders machen. Ich mag die Vielfalt unserer Szene und will keine Gleichschaltung.
Mittwoch, 27. Mai 2009
Attacken, der etwas unangenehmen Art
doch das Problem habe ich anscheinend nicht allein
so meldete auch Goncalo, das ihn ein fieses Anhaengesel erwischt hatte:
"just had a virus scan, removed a suspicious 'friend', changed all passwords and changed to firefox. again, my appologies for the triple spam."
naja dann werde ich mal den Rat eines gewissen Anonymus annehmen
und es als lehrreichen Hinweis sehen um meine Secuirty-Performance zu erhoehen.
Danke fuer den Hinweis Hacker!!!
so meldete auch Goncalo, das ihn ein fieses Anhaengesel erwischt hatte:
"just had a virus scan, removed a suspicious 'friend', changed all passwords and changed to firefox. again, my appologies for the triple spam."
naja dann werde ich mal den Rat eines gewissen Anonymus annehmen
und es als lehrreichen Hinweis sehen um meine Secuirty-Performance zu erhoehen.
Danke fuer den Hinweis Hacker!!!
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Dienstag, 26. Mai 2009
someone hacked my Blog...
Lieber kleiner Hacker,
der Du da draussen gerade fleissig meinen Blog gehacked hast.
Entwuerfe von mir speichere ich als Entwuerfe,
das sie noch nicht vollendet sind!
Sicher fandest du es ganz witzig, aber ich bin da anderer Meinung.
Sollte ich Dich finden, werde ich dich zur Rechenschaft ziehen...
der Du da draussen gerade fleissig meinen Blog gehacked hast.
Entwuerfe von mir speichere ich als Entwuerfe,
das sie noch nicht vollendet sind!
Sicher fandest du es ganz witzig, aber ich bin da anderer Meinung.
Sollte ich Dich finden, werde ich dich zur Rechenschaft ziehen...
Montag, 25. Mai 2009
Definitionsversuch Barkeeper
Definition of Barkeeper
Barkeeper -
one who keeps or tends a bar for the sale of liquors.
Barkeeper Translations
Barkeeper in German is Barbesitzer, Kneipenwirt
sehr ausfuehrlich nachzulesen bei Wiki:
Wenn ein Verein nun eine Bar besitzt, wer ist dann eigentlich der Barbesitzer ?
Wenn eine Bar keine festen Ort hat, ist sie dann trotzdem eine Bar?
Was aber wenn sie einen festen Ort hat und dazu auch noch mobil ist?
Bin ich jetzt Barbesitzer oder nicht?
Fuer die einen durchaus und fuer andere wohl nicht!
scheissegal - ich mach halt in Barkultur hier in der Stadt und auch im Rest des Erdenkreises! Naja, wie auch immer... ;-)
ich werde jetzt mal in der Stadt Gin-Tonic trinken gehen
und der Barkultur froenen, statt mich mit Definitionsversuchen herumzuaergern.
Ich wuensche allen Bartendern, Barbesitzer, Barbesetzer und allen anderen natuerlich auch viel Erfolg bei all ihren Unternehmungen.
Barkeeper -
one who keeps or tends a bar for the sale of liquors.
Barkeeper Translations
Barkeeper in German is Barbesitzer, Kneipenwirt
sehr ausfuehrlich nachzulesen bei Wiki:
Wenn ein Verein nun eine Bar besitzt, wer ist dann eigentlich der Barbesitzer ?
Wenn eine Bar keine festen Ort hat, ist sie dann trotzdem eine Bar?
Was aber wenn sie einen festen Ort hat und dazu auch noch mobil ist?
Bin ich jetzt Barbesitzer oder nicht?
Fuer die einen durchaus und fuer andere wohl nicht!
scheissegal - ich mach halt in Barkultur hier in der Stadt und auch im Rest des Erdenkreises! Naja, wie auch immer... ;-)
ich werde jetzt mal in der Stadt Gin-Tonic trinken gehen
und der Barkultur froenen, statt mich mit Definitionsversuchen herumzuaergern.
Ich wuensche allen Bartendern, Barbesitzer, Barbesetzer und allen anderen natuerlich auch viel Erfolg bei all ihren Unternehmungen.
Samstag, 23. Mai 2009
auf Bartour in Schöneberg & Kreuzberg
oder einfach mal den Kiez erkunden
Wenn man schon mal richtig Zeit hat, dann sollte man diese auch richtig nutzen, also zog ich raus in Berlins Nachtwelt.
Erste Station an diesem Abend war das Salut in Schöneberg. Dejan und seine Crew versuchen ohne die "gediegene nobel Attitüde" auszukommen, sie bieten einfach gute Cocktails und lockere Atmosphäre am Ende der Goltzstr. Der Laden ist recht klein, aber sehr gemütlich und man kommt schnell mit den anderen Gästen auch mal ins Gespräch. In der Karte sind Klassiker als auch Eigenkreationen anzufinden, dazu dann noch die üblichen Berlin-Standards. Die Spirituosenauswahl bietet genuegend Gelegenheiten auch mal was pur zu probieren und die Bartender, benehmen sich nicht wie Diven, sondern begreifen sich als Dienstleister. Das Salut ist zwar klein, bietet aber ein vielfältiges Angebot und sollte doch mal einen Abstecher wert sein.
Zweite Station war dann das Maigold in der Merseburger Str., diese Bar liegt abseits der Akazienstr, aber als ich da war, sah das nicht so aus als würde man die Bar nur schwer finden. Das Maigold ist eine vom Design extrem gut gelungene Bar, ein wunderschöner Tresen, ein toll beleuchtetes Backbord (vielleicht könnten einige Flaschen mehr dahin gehören ;-} ), das Licht ist sehr gut gelungen; speziell die tollen kleinen Spots in der Decke vor den Fenstern. Das Maigold päsentierte sich an diesem Abend als ein quirliger Treffpunkt der Nachbarschaft, ein gut gemischtes Publikum das fröhlich quatschte und viel Spass hatte. Das Barpersonal war schnell und flott und so bekam ich meinen Kir auch in kürzester Zeit gereicht, obwohl es sehr voll war. Im Backbord fand sich dann sogar eine Flasche Cassis von Catron und so wurde der Kir wahrhaft zum Gedicht.
Die dritte Station wurde dann die Haifischbar, eine Bar die es schon lange im Kreuzberger Kiez gibt und die sich in der Arndtstr. befindet. Drinnen strahlt die Bar mit warmen Lichtkonstruktionen von der Decke auf den Gast herab und beweist gleich das hier keine 0815-Lösung für das Design zuständig war, sondern sehr viel Liebe für das Detail. In der Karte finden sich etliche Cocktails, doch mir war eher nach was purem oder einem Longdrink. Die Auswahl der offenen Spirituosen in der Karte ist recht gering, doch das Backbord weiss auch die Wünsche eines Geniessers zu erfüllen. Ich bestellte mir einen Botran Solera 18 Jahre und dazu ein Ingwer Beer. Die Bartender waren sehr aufmerksam und überaus höflich, die Gäste teilten sich in Hälfte Bier- und Weintrinker, doch der etwas größere Teil genoss Cocktails. Ich mag es wenn in einer Bar der Grossteil der Gäste den Cocktails zugeneigt ist. So kann ich dann sagen ich war sehr zufrieden und als ich nach einiger Zeit die Bar verliess, kam gerade eine recht grosse Truppe von neuen Gästen herein. Anhänger hat diese Bar wohl viele, wahrscheinlich alle geködert von guten Cocktails und nettem Service.
Station Numero 4 wurde dann die Bar Nou, die ja in unmittelbarer Nachbarschaft zur Haifischbar liegt. Diese Bar ist nach meiner Meinung das Flaggschiff der Barkultur im Bergmannstr.-Kiez. Zielsicher nahm ich Platz am Tresen und liess mir von Jens Gröning einen Cocktail seiner Wahl machen. Überraschenderweise fand ich dann ein GSA-Produkt als Basisspirituose in meinem Glas ;-)!!! Das Bar Nou-Team kenne ich nun schon viele Jahre und nie gab es Grund zum Tadel, da ist nunmal endlich auch ein Lob fällig: IHR SEID SPITZE!!!Der Abend war extrem gelungen und verleitete nun schon sehr zum gemütlichen versacken in einer Bar wie dieser, wo einfach alles stimmt, aber zwei Bars standen ja noch auf meiner Liste. So ging ich dann und durfte nochmal das ganze Können von Micha erleben, als er einige recht junge Damen äußerst charmant um die Ausweise bat, um sich sicher zu sein das sein Publikum auch erwachsen genug ist. CHAPEAU, Micha das war meisterhaft...
Der fünfte Halt meiner kleinen Bartour war dann mal wieder das Galander, ich wusste das Dominik nicht da wäre, aber Lars und Jenny wissen die Gäste auch mehr als zu verzaubern. Mit diesen beiden hat Dominik wahrhaft einen Glücksgriff getan:
Lars ist ja förmlich ein Urgestein der Berliner Barszene, da zeigt sich Barerfahrung von rund zwei Jahrzehnten äusserst charmant und stets versiert.
Ein besonderes Augenmerk von mir galt jedoch mal wieder Jenny, diese junge Dame halte ich für ein grosses Talent. Sie weiss die Gäste zu hosten wie es nur wenige hinbekommen, stets ein Lächeln und einen Blick für das wesentliche, im richtigen Moment flachst sie mit den Gästen und bei anderer Gelegenheit hört sie zu und nimmt sich mehr Zeit. Jenny, du bist wirklich toll!
An einem Abend im Galander gibt es nichts auszusetzen, so empfand ich es zumindest und die anderen Gästen wirkten auch so als wollten sie keineswegs gehen. Sicher wurde es mal wieder später als 2.00 Uhr, aber an mir lag es diesmal nicht...
Die letzte Station war dann die Jansen-Bar, diese Bar in der Gotenstr hat einen legendären Ruf unter den Anhängern von wirklich kaltem Eis und ist schon seit Ewigkeiten auf meiner to-do-Liste. Die Bar ist hell und wunderschöne, alte Fliesen zieren einen grossen Teil der Wände. Das Backbord bietet speziell Whiskeyfans eine grosse Auswahl. Die Karte offeriert Longdrinks, Cocktails und eine Menge Eigenkreationen. Das Eis in den Drinks knackt und umhüllt die Gläser mit zartem Frost. Eiswürfel - wie sie wohl besser kaum sein können. Ich verweile nur kurz in der Bar, das liegt aber nur an meinen vorigen Stationen und beschliesse die Jansen-Bar hat einen alleinigen Besuchstermin verdient. Bis ganz bald...
Wenn man schon mal richtig Zeit hat, dann sollte man diese auch richtig nutzen, also zog ich raus in Berlins Nachtwelt.
Erste Station an diesem Abend war das Salut in Schöneberg. Dejan und seine Crew versuchen ohne die "gediegene nobel Attitüde" auszukommen, sie bieten einfach gute Cocktails und lockere Atmosphäre am Ende der Goltzstr. Der Laden ist recht klein, aber sehr gemütlich und man kommt schnell mit den anderen Gästen auch mal ins Gespräch. In der Karte sind Klassiker als auch Eigenkreationen anzufinden, dazu dann noch die üblichen Berlin-Standards. Die Spirituosenauswahl bietet genuegend Gelegenheiten auch mal was pur zu probieren und die Bartender, benehmen sich nicht wie Diven, sondern begreifen sich als Dienstleister. Das Salut ist zwar klein, bietet aber ein vielfältiges Angebot und sollte doch mal einen Abstecher wert sein.
Zweite Station war dann das Maigold in der Merseburger Str., diese Bar liegt abseits der Akazienstr, aber als ich da war, sah das nicht so aus als würde man die Bar nur schwer finden. Das Maigold ist eine vom Design extrem gut gelungene Bar, ein wunderschöner Tresen, ein toll beleuchtetes Backbord (vielleicht könnten einige Flaschen mehr dahin gehören ;-} ), das Licht ist sehr gut gelungen; speziell die tollen kleinen Spots in der Decke vor den Fenstern. Das Maigold päsentierte sich an diesem Abend als ein quirliger Treffpunkt der Nachbarschaft, ein gut gemischtes Publikum das fröhlich quatschte und viel Spass hatte. Das Barpersonal war schnell und flott und so bekam ich meinen Kir auch in kürzester Zeit gereicht, obwohl es sehr voll war. Im Backbord fand sich dann sogar eine Flasche Cassis von Catron und so wurde der Kir wahrhaft zum Gedicht.
Die dritte Station wurde dann die Haifischbar, eine Bar die es schon lange im Kreuzberger Kiez gibt und die sich in der Arndtstr. befindet. Drinnen strahlt die Bar mit warmen Lichtkonstruktionen von der Decke auf den Gast herab und beweist gleich das hier keine 0815-Lösung für das Design zuständig war, sondern sehr viel Liebe für das Detail. In der Karte finden sich etliche Cocktails, doch mir war eher nach was purem oder einem Longdrink. Die Auswahl der offenen Spirituosen in der Karte ist recht gering, doch das Backbord weiss auch die Wünsche eines Geniessers zu erfüllen. Ich bestellte mir einen Botran Solera 18 Jahre und dazu ein Ingwer Beer. Die Bartender waren sehr aufmerksam und überaus höflich, die Gäste teilten sich in Hälfte Bier- und Weintrinker, doch der etwas größere Teil genoss Cocktails. Ich mag es wenn in einer Bar der Grossteil der Gäste den Cocktails zugeneigt ist. So kann ich dann sagen ich war sehr zufrieden und als ich nach einiger Zeit die Bar verliess, kam gerade eine recht grosse Truppe von neuen Gästen herein. Anhänger hat diese Bar wohl viele, wahrscheinlich alle geködert von guten Cocktails und nettem Service.
Station Numero 4 wurde dann die Bar Nou, die ja in unmittelbarer Nachbarschaft zur Haifischbar liegt. Diese Bar ist nach meiner Meinung das Flaggschiff der Barkultur im Bergmannstr.-Kiez. Zielsicher nahm ich Platz am Tresen und liess mir von Jens Gröning einen Cocktail seiner Wahl machen. Überraschenderweise fand ich dann ein GSA-Produkt als Basisspirituose in meinem Glas ;-)!!! Das Bar Nou-Team kenne ich nun schon viele Jahre und nie gab es Grund zum Tadel, da ist nunmal endlich auch ein Lob fällig: IHR SEID SPITZE!!!Der Abend war extrem gelungen und verleitete nun schon sehr zum gemütlichen versacken in einer Bar wie dieser, wo einfach alles stimmt, aber zwei Bars standen ja noch auf meiner Liste. So ging ich dann und durfte nochmal das ganze Können von Micha erleben, als er einige recht junge Damen äußerst charmant um die Ausweise bat, um sich sicher zu sein das sein Publikum auch erwachsen genug ist. CHAPEAU, Micha das war meisterhaft...
Der fünfte Halt meiner kleinen Bartour war dann mal wieder das Galander, ich wusste das Dominik nicht da wäre, aber Lars und Jenny wissen die Gäste auch mehr als zu verzaubern. Mit diesen beiden hat Dominik wahrhaft einen Glücksgriff getan:
Lars ist ja förmlich ein Urgestein der Berliner Barszene, da zeigt sich Barerfahrung von rund zwei Jahrzehnten äusserst charmant und stets versiert.
Ein besonderes Augenmerk von mir galt jedoch mal wieder Jenny, diese junge Dame halte ich für ein grosses Talent. Sie weiss die Gäste zu hosten wie es nur wenige hinbekommen, stets ein Lächeln und einen Blick für das wesentliche, im richtigen Moment flachst sie mit den Gästen und bei anderer Gelegenheit hört sie zu und nimmt sich mehr Zeit. Jenny, du bist wirklich toll!
An einem Abend im Galander gibt es nichts auszusetzen, so empfand ich es zumindest und die anderen Gästen wirkten auch so als wollten sie keineswegs gehen. Sicher wurde es mal wieder später als 2.00 Uhr, aber an mir lag es diesmal nicht...
Die letzte Station war dann die Jansen-Bar, diese Bar in der Gotenstr hat einen legendären Ruf unter den Anhängern von wirklich kaltem Eis und ist schon seit Ewigkeiten auf meiner to-do-Liste. Die Bar ist hell und wunderschöne, alte Fliesen zieren einen grossen Teil der Wände. Das Backbord bietet speziell Whiskeyfans eine grosse Auswahl. Die Karte offeriert Longdrinks, Cocktails und eine Menge Eigenkreationen. Das Eis in den Drinks knackt und umhüllt die Gläser mit zartem Frost. Eiswürfel - wie sie wohl besser kaum sein können. Ich verweile nur kurz in der Bar, das liegt aber nur an meinen vorigen Stationen und beschliesse die Jansen-Bar hat einen alleinigen Besuchstermin verdient. Bis ganz bald...
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Freitag, 22. Mai 2009
Schlechte Nachrichten aus Berlin
gute Kueche hat es schwer wohl in Berlin
waehrend ich von der Barszene Berlins noch nichts von herben Umsatzeinbussen gehoert habe, so kaempfen die guten Restaurants Berlins und die 5 Sterne Haeuser wohl schon heftig mit der "Wirtschaftskrise", so zumindest kann man es im Blog von Nikos Weinwelten lesen. Dort berichtet er ueber diverse Schliessungen innerhalb der gehobenen Kueche in Deutschland, aber nennt expilzit auch zwei Berliner Beispiele:
Das SHIRO I SHIRO und das VITRIUM werden geschlossen. Fuer Berlin ein bedauerlicher Entschluss, da es zeigt das sich Qualitaet in Berlin nur selten lohnt. Die Stadt zeigt gern ihre Massenbegeisterung, daweil wuerde ihr zuweilen etwas mehr Klasse durchaus gut tun. Speziell das Shiro I Shiro beherbergte ehemals wohl einen der kreativsten Barkoepfe unserer Stadt.
So dann sage ich leise Servus und werde mir dann wohl zum letzten Mal einen Platz im Shiro I Shiro reservieren...
waehrend ich von der Barszene Berlins noch nichts von herben Umsatzeinbussen gehoert habe, so kaempfen die guten Restaurants Berlins und die 5 Sterne Haeuser wohl schon heftig mit der "Wirtschaftskrise", so zumindest kann man es im Blog von Nikos Weinwelten lesen. Dort berichtet er ueber diverse Schliessungen innerhalb der gehobenen Kueche in Deutschland, aber nennt expilzit auch zwei Berliner Beispiele:
Das SHIRO I SHIRO und das VITRIUM werden geschlossen. Fuer Berlin ein bedauerlicher Entschluss, da es zeigt das sich Qualitaet in Berlin nur selten lohnt. Die Stadt zeigt gern ihre Massenbegeisterung, daweil wuerde ihr zuweilen etwas mehr Klasse durchaus gut tun. Speziell das Shiro I Shiro beherbergte ehemals wohl einen der kreativsten Barkoepfe unserer Stadt.
So dann sage ich leise Servus und werde mir dann wohl zum letzten Mal einen Platz im Shiro I Shiro reservieren...
Donnerstag, 21. Mai 2009
Neues aus Kreuzberg
Kreuzbergs Barszene bekommt Zuwachs
Es bewegt sich was in Kreuzberg und zwar in Richtung Barkultur.
Van Doren - ein zartes Gewaechs mit niederlaendischen Wurzeln reckt sich da in Richtung Barhimmel. Gezielt hat man sich die wahre Mitte von Berlin ausgesucht, denn man will der ideale Treffpunkt fuer all die weitverstreuten Freunde sein. In den ehemaligen Raeumen von Molly Luft (Bluecherstr./ Ecke Mittenwalder Str.) hat man ein kleines Domizil fuer den lockeren Abend geschaffen. Bier und Wein werden wohl hauptsaechlich offeriert, aber auch der geneigte Cocktailtrinker findet das eine oder andere.
Galander - Mixology hat ja schon ausfuehrlich berichtet und waehrend der Barzone hat das Galander ja schon prominente Barkenner und International Barflys angezogen (Erich von der Halbestadt-Bar genoss hier einen Manhattan, Peter Stang lobte es auch ausdruecklich und bei Simon Difford wird es bestimmt auch bald im Guide erscheinen, denn dieser lobte es im Gespraech mit mir mehrfach). Also bleibt mir da wohl nur meine herzlichsten Glueckwuensche gen die Grossbeerenstr. zu senden und die Warnung auszusprechen:
Dominik, ich werde oefter kommen als dir lieb ist und wohl auch immer etwas laenger bleiben ;-)
Rum-Club - eine der interessanten Neueroeffnungen duerfte jedoch wohl der Rum-Club sein. Dirk Becker oeffnet die Pforten seines absolut rumlastigen Domizil nur fuer Vereinsmitglieder. Doch keine Sorge, es gibt auch Tagesmitgliedschaften und somit auch die Chance wohl eine der bemerkenswertesten Rumsammlungen Berlins zu sehen und im Rum-Club excellente Cocktails zu geniessen. Die kleine Bar bietet speziell Zigarrenfreunden einen ueberaus selten gewordenen Luxus, sie verfuegt ueber ein Kaminzimmer um sich seiner Zigarre ausgiebig widmen zu koennen. Der Rum-Club ist Mittwoch und Freitag fuer die Mitglieder offen und ich empfehle sich anzumelden: 0177-9369316
Es bewegt sich was in Kreuzberg und zwar in Richtung Barkultur.
Van Doren - ein zartes Gewaechs mit niederlaendischen Wurzeln reckt sich da in Richtung Barhimmel. Gezielt hat man sich die wahre Mitte von Berlin ausgesucht, denn man will der ideale Treffpunkt fuer all die weitverstreuten Freunde sein. In den ehemaligen Raeumen von Molly Luft (Bluecherstr./ Ecke Mittenwalder Str.) hat man ein kleines Domizil fuer den lockeren Abend geschaffen. Bier und Wein werden wohl hauptsaechlich offeriert, aber auch der geneigte Cocktailtrinker findet das eine oder andere.
Galander - Mixology hat ja schon ausfuehrlich berichtet und waehrend der Barzone hat das Galander ja schon prominente Barkenner und International Barflys angezogen (Erich von der Halbestadt-Bar genoss hier einen Manhattan, Peter Stang lobte es auch ausdruecklich und bei Simon Difford wird es bestimmt auch bald im Guide erscheinen, denn dieser lobte es im Gespraech mit mir mehrfach). Also bleibt mir da wohl nur meine herzlichsten Glueckwuensche gen die Grossbeerenstr. zu senden und die Warnung auszusprechen:
Dominik, ich werde oefter kommen als dir lieb ist und wohl auch immer etwas laenger bleiben ;-)
Rum-Club - eine der interessanten Neueroeffnungen duerfte jedoch wohl der Rum-Club sein. Dirk Becker oeffnet die Pforten seines absolut rumlastigen Domizil nur fuer Vereinsmitglieder. Doch keine Sorge, es gibt auch Tagesmitgliedschaften und somit auch die Chance wohl eine der bemerkenswertesten Rumsammlungen Berlins zu sehen und im Rum-Club excellente Cocktails zu geniessen. Die kleine Bar bietet speziell Zigarrenfreunden einen ueberaus selten gewordenen Luxus, sie verfuegt ueber ein Kaminzimmer um sich seiner Zigarre ausgiebig widmen zu koennen. Der Rum-Club ist Mittwoch und Freitag fuer die Mitglieder offen und ich empfehle sich anzumelden: 0177-9369316
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Mittwoch, 20. Mai 2009
eine tolle Facebookmeldung

es gab genügend ägerliche Facebookmeldungen in letzter Zeit, in denen anders denkende Bartender oftmals als Verräter und ähnliches betitelt wurden. Da meinten einige Herrschaften alles besser zu wissen und andere als Ungeziefer zu betiteln. Dies führte bei mir dazu, das ich zuweilen nur noch ungern die gehässigen Statusmeldungen verfolgte und meinen Facebook-Account arg vernachlässigte. Heute überwand ich mich mal wieder und freute mich sehr über diese Meldung:
More than two years ago, Torben Bornhoeft walked into may very small Bar - LE BON LION. I recommanded him an 20th Century Cocktail and he enjoyed it very much. We started talking about Drinks and never really stopped....
Started as a Cocktail Geek in front of my Bar, this young man is only two years later part of the LE LION Team and I am very proud of it.
Next to his artesanel made Falernum and Swedish Punch his is a passionated bartender and make fantastic Drinks.
This Night he will serve you a short selection of his "best of drinks" and I highly recommand to come early to get a good seat at the bar.
Enjoy: Drinks with Torben
Torben Bornhoeft will be your host at LE BON LION
A Twentieth Century Cocktail in a twenty one Century Bar
Gastgeber: Le Lion, Bar de Paris - Hamburg
Art: Party - Cocktailparty
Beginn: Donnerstag, 21. Mai 2009 um 20:00
Ende: Freitag, 22. Mai 2009 um 03:00
Ort: LE BON LION c/o Cafe Paris
Rathausstr. 4 Hamburg, Germany
Torben Bornhöft ist für mich einer der talentiertesten Bartender überhaupt, ich bewundere stets seine fast grenzenlose Begeisterung für Cocktails, Champagner, Spirituosen, Barkultur, und und ...
Er ist einer der jungen Wilden, der aus der Szene des Cocktailforums kommt und dort schon einen legendären Status geniesst. Man wird kaum einen anderen jungen Barfreak finden der sein Hobby so lebt und sein Backbord in seiner privaten Kellerbar ist ein kleines Juwel das manche Profis neidisch werden lassen würde.
Leider habe ich keine Zeit, aber allen anderen kann ich nur wärmstens empfehlen sich am Donnerstag auf den Weg nach Hamburg zu machen. Es lohnt sich...
Gratulation an (den nichtlesenden;-) Herrn M. aus H., dieser Barmann ist ein echtes Juwel!
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