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Donnerstag, 24. März 2011

Das kenn ich, das ist...

oder es liegt mir auf der Zunge...

Natürlich kenne ich das, das ist (ähm gleich, verflixt, das ist... schweigen)
Wer behauptet ihm wäre das so noch nicht ergangen der lügt, unser Geruchsgedächtnis lässt uns oft im Stich, aber Schuld daran sind wir selbst.
Kein Mensch mit gesundem Menschenverstand würde einfach mal so ohne Training einen Marathon laufen, aber wir behaupten alles mögliche am Geschmack erkennen zu können,
ohne unser Geruchsgedächtnis mal richtig trainiert zu haben.

Der Dreh- und Angelpunkt eines guten Geschmackssinn ist das Geruchsgedächtnis, sehr wichtig um dieses zu aufzubauen sind regelmässige Tastings in denen Gerüche bzw Aromen exakt zugeordnet werden, doch häufig sind diese Tastings so konstruiert, das sie sich eher an Experten wenden, als an Anfänger.
Verständlich ist kein Barbesitzer oder Bartender begeistert, wenn man ihn als Tastinganfänger bezeichnet und viele halten sich bereits für Experten, doch noch ist kein Meister vom Himmel gefallen.
Egal ob nun Weinkenner, Whiskyexperte oder Fachmann für Aromen,
niemand wird als Geruchsgenies geboren, sondern sie haben es gelernt!!!

Wagt den ersten Schritt und prüft euer Können!

Ich (in meiner Funktion als Reserve Brand Ambassador) und Diageo laden ein zum grossen Aroma- und Tastingworkshop am 28.03.2011 von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr in den Lebensstern.

Es soll ein Workshop werden, der sich an all die richtet, die tagtäglich sich auf ihre Zunge und Nase verlassen müssen und der zeigen soll, wie wichtig ein ständiges Training unseres Geruchs- und Geschmackssinns ist.

Wir werden euch ein Training präsentieren, das euch klar aufzeigt:

Wo sind meine Stärken???
Wo sind meine Schwächen???
Wie kann ich besser werden???
Wie funktioniert der Geruchssinn???
Was ich muss bei Tasting besonders beachten???


Das Tasting hat einen Unkostenbeitrag von 50,00 Euro pro Person,
doch wer sich mit Vor- und Zunamen und Namen der Bar (maximal 2 pro Bar)
bei seinem Diageo-Vertreter bis zum 25.03.2011 anmeldet,
der kann auch Freikarten bekommen.

Montag, 29. Juni 2009

Ein Vermouth-Tasting bei Barfans

oder wenn man nur mal spontan 14 Vermouth testen will, dann ist gleich die Huette voll!!!

Nachdem ich das Sambar leicht angeschlagen, aber sehr zufrieden verlassen hatte, ging es weiter zum geplanten Vermouth-Tasting. Rocky, Zane und Charles wirkten durch das KOKSEN etwas reduzierter in ihrem sonst so relaxtem Auftreten, aber noch fit genug.
Rocky, einer meiner Begleiter und ein weiterer ausgewiesener Barkenner Seattles, hatte uns zu diesem privaten Tasting eingeladen, auch wenn er weder der Gastgeber noch der Veranstalter war. Es hatten sich bereits 8-10 Personen dort in Edens Haus versammelt und waren fleissig am verkosten. Wir wurden trotz unseres Zustands ueberaus freundlich aufgenommen und gleich an den Tasting-Tisch gefuehrt. Zu meiner grossen Ueberraschung standen dort ueber 14 verschiedene Vermouths und es waren alles Rote! RESPECT!
14 verschiedene rote Vermouthvertreter anzutreffen bei einer rein privaten Vermouth-Verkostung hatte ich wirklich nicht erwartet!!!
Hier meine Tasting-Notes, sie sind zwar extrem simpel gehalten, aber ich habe wenigstens welche angefertigt bzw war noch in der Lage dazu. Die Notizen meiner Kollegen duerften selbst fuer erfahrene Grapholgen und ausgewiesene Hieroglyphenkenner schlichtweg ein ewiges Raetsel bleiben.

Vermouth-Rosso-Tastingnotes
1.Lejon too sweet - no real complexity
2.Stock much too sweet - borring
3.Vermoutho Rosso terrible (baehh)
4.Gallo no Nose - taste so badly
5.Homemade Rosso too much Cinnamon, gently
6.Bossier only sweet - so borring
7.Carpano Antica good balance - powerfull
8.Marcarini Chinato first sweet - later bitterness
9.Vya sweet - really less balance
10.Martelliti only Cinnamon - not more
11.Punt e Mes great & powerfull - good balance
12.Cinzano really sweet - without balance
13.Martini disgusting!!!
14.Noilly Prat really sweet but also good