Mittwoch, 30. September 2009

Das Cocktailseminar vom Tagesspiegel

oder ein Comeback der Klassiker

Ein unterhaltsamer Exkurs zum Comeback der Klassiker von zwei Barprofis fuer interessierte Laien und durstige Barfliegen.

Entdecken Sie mit uns die Klassiker der Cocktailgeschichte neu. Nachdem nun Fancy Drinks und tropische Cocktails lange genug die Barszene bestimmten, erleben nun altbewährte Drinks wie „Old Fashioned“ oder „Manhattan“ ihr wohlverdientes Comeback. Mit neuen und hochwertigeren Zutaten sowie der Neuauflage längst vergangener Spirituosen, werden klassische Geschmackserlebnisse wieder kreiert.

Der Barkeeper der Triobar (alias Mean-Mike) nimmt Sie mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Barkultur begleitet wird er dabei, von Jan Rauschert dem Barchef der Anhalter Bar des Moevenpick Hotels. Deren wahre Leidenschaft galt schon immer der Bar, aber ganz besonders den Klassikern der Bar. Folgen sie diesem widerspenstigen Traumteam in das Reich der angewandter Barkultur.

Die anerkannten Bar- und Spirituosennerds praesentieren Ihnen einen unterhaltsamen Abend in delikater, fluessiger Art - angereichert durch hochgeistiges in Spirituosenform und charmanten Streitereien um die wahre Bestimmung zum Wohle des perfekten Genusses.
Ihnen wird die vielseitige Geschmackswelt der Klassiker der Barkultur praesentiert.

Termin: Donnerstag, 1. Oktober 2009
von 19.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Anhalter Bar/ Historischer Siemenssaal,
Schöneberger Straße 3, 10963 Berlin,
in den historischen Siemenshöfen beim Potsdamer Platz,
Eingang Mövenpick Hotel Berlin
Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen
Teilnahmegebühr: 30,– € pro Person inkl. MwSt.

Als Erinnerung an diesen besonderen Abend erhalten Sie ein speziell für Sie kreiertes „Versucherli“ und eine Teilnahmeurkunde.

Hier koennen sie buchen:
COCKTAILSEMINAR

Dienstag, 29. September 2009

Mal ganz ehrlich


oder was mich wirklich ankotzt...

Da gibt es einige Leute in der Barszene, die reissen sich ehrlich den Arsch auf um Fortbildungen und Workshops zu organisieren und all die tollen "Moechtegern-Bartender" reden immer davon, wie wichtig Fortbildung und Zusammenhalt ist, aber das sind genau die, die auch zuerst sich anmelden zu Events und dann nicht kommen, ohne sich abzumelden.
Was glaubt ihr eigentlich wieviel Zeit und teilweise auch Geld es kostet, all diese Veranstaltungen zu planen und zu organisieren?
und dann einfach nicht zu kommen halte ich einfach fuer unter aller Sau...
Die Jungs reissen sich ein Bein aus, damit ihr etwas lernen oder erfahren koennt und dann kommt ihr einfach nicht. Anrufen ist da ja wohl das mindeste was sich gehoert, falls man doch nicht zur Veranstaltung kann.
Was allerdings gar nicht zaehlt: Sind diese kindischen Ausreden aller verschlafen oder ich musste gestern laenger arbeiten.

So geschehen letztens wieder bei einem echt guten Seminar, da hatten sich wirklich 23 Leute angemeldet und dann sind nur 13 gekommen. Zaehlt den eine Zusage heute gar nichts mehr bei euch??? Habt ihr mal ueberlegt wer nachher auf den Kosten sitzenbleibt???

So etwas kotzt mich ehrlich an!!!

Montag, 28. September 2009

Meine Empfehlungen fuer und waehrend des BCB

vollkommen subjektiv und keineswegs vollkommen

Sonntag 04.10.2009
um 21.00 Uhr das Gin-Tastic im Lebensstern
Phil Duff und ich plaudern und verkosten im Zeichen des Gins und seiner Vorfahren. Wie mir bereits zugesichert wurde, werden auch einige Verantwortliche der Gin-Destillen anwesend sein, also ein wahres Muss fuer alle Gin-Fans!

ab 22.00 Uhr soll es dann in der Admirals-Bar mit den Traveling Mixologist losgehen, mit Sicherheit wieder einmal ein Hoehepunkt der geruhsamen Barkultur ( ;-) und Megaschmelztiegel der Barnerds. Werde spaeter wohl auch dort im Dienste stehen...

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Montag 05.10.2009
ab 12.00 Uhr oeffnen sich die Pforten zum BCB um 20.00 Uhr werden dann auch dort die letzten Nerds rausgekehrt...

Was tun am Abend???
Ich wuerde die Triobar empfehlen...

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Dienstag 06.10.2009

von 10.00 - 12.00 Uhr das grosse Cocktail-Forums-Fruehstueck
im Vis a Vis. Die wildesten Cocktailnerds treffen sich zum plaudern und Plaene schmieden...

ab 12.00 Uhr oeffnen sich die Pforten zum BCB um 20.00 Uhr werden dann auch dort die letzten Nerds rausgekehrt, denn nun ist sie leider vorbei...

ab 22.00 Uhr startet dann die Noche de los Muertos in der Triobar.

ab 22.00 Uhr ebenfalls die Preisverleihung der Mixology-Awards...
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Alles gegen den Hunger:

Burgermeister - wohl einer der besten Fastfood-Burgerbuden der Stadt
Oberbaumstraße 8
10997 Kreuzberg, Berlin
030 22436493‎

Stadtklause - Das Brot der fruehen Jahre
wohl einer der urigsten Geheimtips die es gibt:
Bernburger Str. 35, 10963 Berlin
Telefon: 030 51056381

Vis a Vis - leckeres Essen & gute Cocktails was will man mehr???
Raumerstraße 15, 10437 Prenzlauer Berg, Berlin
030 83100173
(MONTAG GESCHLOSSEN!!!)

Sonntag, 27. September 2009

Meine Empfehlungen fuer und waehrend des BCB - Part II

vollkommen subjektiv und keineswegs vollkommen

Gegen den Hunger und bis spaet in die Nacht (alias der fruehe Morgen)

Curry 36 bis 5.00 Uhr
Mehringdamm 36
10961 Kreuzberg, Berlin
030 2517368

Der Klassiker schlechthin, hier trifft sich das Nachtvolk (von leicht bis schwer angetrunken), um weitere Grundlage fuer die Nacht zu schaffen.
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wer generell der Currywurst verfallen ist, dem empfehle ich einfach mal den Currywurstguide-Berlin
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Pascha Grill bis 4.30 Uhr
Potsdamer Straße 172, 10785 Berlin
Telefon: 030 261 50 60
frische Dorade oder Lamm frisch vom Holzkohlengrill

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El Borriquito bis 4.00 Uhr
Wielandstraße 6, Charlottenburg - nahe Kantstr., 10625 Berlin
Telefon: 030 3129929
solider Spanier mit sehr authentischer Atmosphaere
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also verhungern muesst ihr nicht...
viel Spass in Berlin

Samstag, 26. September 2009

Die neuen Termine fuer die Cocktail-Schnupperkurse sind da...

oder Lust mal die Triobar-Barschule kennen zu lernen

Lust am Mixen, aber keine Lust mehr, nur aus Büchern zu lernen?
Interesse, tiefer ins Reich der Spirituosen einzutauchen?
Neues zu erschmecken und Altes zu erkennen?
Einfach mal hinter die Kulissen der Bar schauen und begreifen,
was grundlegend und was nur schmückendes Beiwerk ist?
Schnuppern Sie rein in die große Welt der Spirituosen und erhalten Sie
einen ersten Überblick von der Welt hinter dem Tresen.
...auch Cocktail-Mixen kann man lernen!

Wer hat nicht davon schon einmal geträumt, Freunden und Bekannten daheim einfach mal so und ganz lässig ein paar Drinks zu servieren. Doch was in diversen Filmen immer so einfach aussieht und in vielen tausend Cocktailbüchern beschrieben wurde, ist schon mehr als nur ein wenig schütteln und das obligatorische smarte Lächeln. Ohne Fleiss kein Preis - bzw. keine bewundernden Blicke und lobenden Worte der Gäste...

Den meisten meiner Barschülern erging es folgendermaßen, bevor sie sich dann entschlossen einen Triobar-Schnupper-Kurs zu machen:
- Sie tranken unheimlich gern Cocktails und wollten das dann irgendwie auch mal selber ausprobieren, also ab in den nächsten Supermarkt und erst mal Alkohol eingekauft, etwas Gin, Rum muss dabei sein, Wodka ist auch nicht schlecht, und so weiter, bis das Budget ausgereizt war und dann doch noch einige Säfte dazu gekauft wurden.
Daheim angekommen, Sachen ausgeladen, schnell noch ein Cocktailbuch gekauft und dann sich mit freudiger Erwartung ans Mixen gemacht.
Nach unzähligen Versuchen, bei denen einige schon nicht schlecht waren, bemerkt man dann doch, irgendwie schmecken die Cocktails in der Bar schon besser.
Ständig fehlen mir irgendwelche Zutaten und eine Menge Arbeit ist es auch noch.
Mir erging es sehr ähnlich bei den ersten Cocktailversuchen!!!
Also was tun?
Übung macht den Meister und die fallen ja bekanntlich nicht vom Himmel.
Das ist richtig - aber es war auch noch nie falsch sich helfen zulassen.
Selbst nach einem Cocktailkurs gibt es noch viele Tricks und Kniffe selbst zu entdecken, doch die groben Pannen und gruseligen Geschmacks-Erlebnisse kann man sich gut ersparen.
Man erfährt, wie sich Cocktails aufbauen, was zu beachten ist bei der Auswahl der Spirituosen, was unbedingt in der Hausbar sein sollte und was später einmal noch dazu kommen sollte.
Vor allen Dingen erlebt man wie viel Spaß das Mixen macht und wie toll ein gelungener eigener Drink schmecken kann.
Cocktail-Schnupperkurs

5 Stunden-Kursus (inklusive Soft-Drinks und Lehr-Cocktails) für 65 € pro Person.

Lassen Sie sich verführen und testen Sie die wichtigsten Spirituosen der Bar,
die Grundarten der Alkoholika und erfahren Sie das Wichtigste über ihre Herkunft und Geschichte.
Gewinnen Sie einen Einblick, der Ihnen beim nächsten Spirituosenkauf die Augen öffnen wird und Sie das Reich der bunten Flaschen ganz anders betrachten lässt.

Während des 2-stündigen Theorieteils des Kurses lernen Sie alles was zur Zubereitung von Cocktails wichtig und sinnvoll ist.
Weiterhin:
- Wie bereitet man eine Cocktailparty vor und was sollte ich am Anfang vermeiden.
- Was brauche ich am Anfang in meiner Bar und was vielleicht erst später.

Im anschließenden Praxisteil (3 Stunden) werden Sie erst unter Anleitung und dann auch frei Cocktails mixen und kreieren lernen.
Anhand berühmter Cocktail-Klassiker werden Sie erfahren, wie sich Cocktails verändern können und beim freien Mixen können Sie zeigen, welche Richtung von Cocktails Ihnen am meisten zusagt.

Wir bitten die Teilnehmer der Cocktailschule ohne Fahrzeuge zu erscheinen - während der Schulung wird viel probiert und ausgiebig gekostet!

Der Cocktail-Schnupperkurs findet im kleinen Rahmen statt.
Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 8-12 Leute begrenzt, um so einen optimalen Service und Betreuung bzw. Coaching zu ermöglichen.

und hier die neuen Termine:

03.10.2009 14:30 nur noch 1 Platz

17.10.2009 14:30 ausgebucht!!!

31.10.2009 14:30

07.11.2009 14:30

14.11.2009 14:30 ausgebucht!!!

21.11.2009 14:30 ausgebucht!!!

28.11.2009 14:30

05.12.2009 14:30

12.12.2009 14:30

19.12.2009 14:30

09.01.2010 14:30 ausgebucht!!!

16.01.2010 14:30 ausgebucht!!!

23.01.2010 14:30

30.01.2010 14:30

06.02.2010 14:30

13.02.2010 14:30

20.02.2010 14:30

27.02.2010 14:30

Freitag, 25. September 2009

BCB - Berlin ist bereits im Fieber...

oder nicht mal mehr 2 Wochen bis zum BCB



Ueberall wo man zur Zeit hinkommt (Barszene bezogen) spuert man bereits die Aufregungen die der BCB verursacht. Die Warenbestaende werden drastisch aufgefuellt, die Getraenkekarten nochmal peinlichst genau auf Fehler kontrolliert. Berlin ruestet sich, um sich von seiner besten Seite zu zeigen. Berlin will gefallen und den Besuchern des BCB beweisen das Berlin eine Reise wert ist.
Werte Besucher, lasst euch fallen, geniesst den rauen Charme dieser kleinen Metropole, die so riesig ist. Berlin wird sich anstrengen, mit Sicherheit wird es nicht jedem gefallen, aber zumindest will die Stadt mit ihrer wilden Barszene ein gewisses Zeichen setzen.
Berlin regiert nicht, aber es rockt!!!
Viel Spass in Berlin!!!

das tolle Fruehstuecksbrettchen erhaltet ihr uebrigens hier:
Berlin rockt Baby

Donnerstag, 24. September 2009

Noche de los Muertos

oder so feiern die Toten nur bei uns



Als besonderes Dankeschoen an meine Leser habe ich 10 Freikarten
fuer die Noche de los Muertos in der Triobar / Rumclub

die ersten 10 Emails an info@triobar.net kriegen die Karten...

Mittwoch, 23. September 2009

Ich bin stolz auf Dich Cocktailmexican

oder die Mixology Bar Awards 2009:
Nominierungen für "Spirituose des Jahres"


"Der Mixology Bar Award für die Spirituose des Jahres wird nicht nur von den Bartendern, sondern auch von der Getränkeindustrie mit großem Interesse verfolgt. Nominiert und prämiert werden Spirituosen, das heißt in diesem Fall auch Liköre oder Bitters, die in den Cocktailbars in GSA-Land aufgrund ihrer Qualität, Einsetzbarkeit oder ihres starken Erbes nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben.

Die Spirituose des Jahres ist entweder ein besonders innovatives Produkt oder eine Spirituose, die sich über Jahrzehnte oder Jahrhunderte einen starken, indivduellen Charakter bewahrt und so in der Bar unersetzlich gemacht hat. Im ersten Jahr der Awards wurde der französische Kräuterlikör Green Chartreuse mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet. Dieser eigenwillige Likör hatte über Monate und Jahre ein fulminantes Comeback in vielen Cocktailbars gefeiert. Im zweiten Jahr der Awards 2008 zeichnete die Jury den Celerey Bitters von The Bitter Truth aus. Damit zollte sie der Innovationskraft und dem fulminanten Erfolg der jungen, von zwei Bartendern gegründeten Manufaktur aus München Respekt."


Die Nominierten 2009:

Das Korn
Agavita Tequila
Bols Genever
Beefeater 24
Jose Cuervo Riserva de la Familia Platino

Forgotten Flavours Swedish Punch


Mozart Dry
Plymouth Original Gin
Ron Diplomatico 12y

Dienstag, 22. September 2009

Gratulation an meinen Lieblingskoch

Berlin ist stolz dich als Meisterkoch zu haben

Christian Lohse, wohl der beste Koch Berlins hat einen neuen Titel in seiner nicht gerade kleinen Sammlung:
Berlins Meisterkoch 2009

Montag, 21. September 2009

erstens kommt es anders

zweitens als man denkt...

So mancher Tag erscheint im nachhinein doch als ein wenig konfus, manchmal liegt es an einem selbst, zuweilen an anderen und oftmals weiss man es gar nicht woran es lag.
Da vergisst man was zu sagen und ein anderer hoert auf zuzuhoeren,
am Ende weiss man dann selber nicht mehr wie alles so zusammen kam.
Heute war so ein Tag und dazu auch nicht unbedingt meiner...

Sonntag, 20. September 2009

Pressemeldung der gruseligen Art

oder was ist noch relevant fuer die DRINKS???

Das was da auf Ulf Neuhaus im Forum der DBU schreibt klingt wahrhaft unglaublich. Da entscheidet die DRINKS mal kurz was von den Berichten der einzelnen Sektionen gedruckt wird und relevant ist fuer die DBU und was es wohl nicht ist. Nur mal so als Hinweis die DBU-Seiten in der Drinks sind ja nur bei den "freiwilligen Abokunden" der DBU vorhanden und nicht in der freiverkaeuflichen Version.
HERR ROSENBERG!
Was soll denn das nun werden?
Keine Lust mehr auf die DBU oder nur nicht auf deren kritische Stimmen?
Was stoerte denn sie an den beiden Artikeln,
oder wissen sie vielleicht gar nicht mehr was da geschieht in der Drinks?
Ich denke es wird hoechste Zeit ueber die Drinks mal genauer nachzudenken!!!

Was ist falsch an diesen Artikeln

oder warum glaubt die Drinks sie nicht drucken zu muessen???
so zu lesen im Post von Ulf Neuhaus im DBU-FORUM

DRINKS Artikel
Sektion Sachsen

Sommerloch

Stellt Euch vor es ist Deutsche Cocktailmeisterschaft in Berlin und man kann nicht hingehen weil man im Urlaub ist. Es geht noch schlimmer. Stellt euch vor es ist Cocktailweltmeisterschaft in Berlin und der Besuch fällt flach weil der geplante und verdiente Sommerurlaub genau auf dieses Datum fällt. Frühbuchen und im August fluchen.
Nun liegt der Verreiste irgendwo im Süden am Meer, er hat das richtige Hotel gebucht und auch die AI-Getränke sind nicht schlecht. Doch was mit der Freizeit anfangen? Lesen!? Die letzte Mixology ist ausgelesen und die nächste DRINKS war bei Reiseantritt noch nicht im Briefkasten. Zum besseren einschlafen genehmigt sich unsereins wahrscheinlich lieber zwei drei Gin & Tonic anstatt schwerer Bettlektüre. Doch die Rettung naht und zwar in Form von CLASS magazine. Eine englische Barzeitschrift seit diesem Jahr wieder herausgegeben von keinem geringerem als Simon Difford. Seines Zeichens Cocktailspezialist und auch in unseren Breiten kein unbekannter. CLASS steht für Cocktails, Liqueurs And Speciality Spirits und genau das ist es. Wer die neuesten Modetrends, Musicbesprechungen oder Weinjahrgänge sucht ist hier falsch. Das CLASS magazine besticht durch hochwertiges Papier tolle Fotos und layout. Doch das Beste sind die präzisen Artikel und Berichte. Die erste Ausgabe der neuen Zeitrechnung (CLASS gibt es schon seit 1997) steht im Zeichen des Daiquiri mit Geschichten, Verkostungen und vielen Rezepten. Des Weiteren werden in der Rubrik Brand New neue Spirituosen vorgestellt und die Verkostungsnotitzen gleich mitgeliefert. Weniger interessant für deutsche Leser sind die Barvorstellungen in Brighton und Covent Garden aber dafür umso mehr die fast 20 Seiten zum Thema Absinthe. Am Ende des Magazins findet man noch Diffords Sicht wie Cocktail Competitions ablaufen sollten. Ein Artikel den sich vor allem Veranstalter von Wettbewerben genau durchlesen sollten. Alles in allem ist CLASS magazine kein Ersatz für die Cocktailweltmeisterschaft aber immerhin ein kleiner Trost.

Sebastian Wachs


Was ist falsch an diesen Artikeln???

DRINKS Artikel
Sektion Sachsen


Ein subjektiver Eindruck

Mal verliert man, mal gewinnen die Anderen


Als ich vor 13 Jahren anfing mich für Cocktails zu interessieren und verschiedenste Bücher und Lektüren las, wollte ich auch eine eigene Bar besitzen und einen Meisterdrink mixen. Um dies zu erreichen, stellte ich fest, musste man in die DBU eintreten. Doch damals erschien mir dieser Verein ein wenig alt und eingestaubt. Nun da eine kleine bis mittlere Revolution im Gange ist und eine Erneuerung vor der Tür steht, bin ich auch schon drei Jahre dabei. Ich musste feststellen das es dabei auch um einen Generationswechsel geht. Auf der einen Seite stehen die Jungen Wilden auf der anderen die Alt- Ehrwürdigen. Man kann nur hoffen das dieser Wechsel zum Schluss gut ausgeht. Ich würde mir wünschen das dieser Verein sich schon deutlich verjüngt, aber auch ein wenig Respekt vor dem eigenen Beruf behält und nicht zu einer Freakshow wird. Wie es an manchen Orten den Eindruck macht. Denn dieser Beruf oder sagen wir lieber diese Berufung die wir alle ausführen wurde geboren von Ehrenwürdigen Männern die sich Respekt und öffentliche Achtung hart erkämpft haben. Allein der Umgang mit Alkohol und Menschen ist schwer genug, wenn man die Verantwortung bedenkt die ein Gast in die Hände des Barkeepers legt. So darf man bei Veranstaltungen wie der Deutschen Meisterschaft und der Weltmeisterschaft schon mit Stolz das Abzeichen des Vereins tragen oder zumindest ein Hemd, das kann man denke ich schon verlangen. Und ein Poloshirt ist kein Hemd und schon gar nicht hinter einer Bar und sei es nur ein Promostand. Aber das sind nur ein paar Gedanken von einem normalen Mitglied aus einer Kleinstadt mitten im Tal der Ahnungslosen. Wo ich gerade dabei bin, vor nicht allzu langer Zeit hörte ich das Wort Maracuja-DBU. Auf der Suche nachdem Ursprung dieses Wortes wurde ich rasch fündig. Aber dies muss ich hier nicht länger erläutern. Genauso schnell wurde ich auf eine Gruppe aufmerksam die sich gegen den Einsatz dieser tollen Frucht verschrieben haben. Warum fragte ich mich, ist doch eine tolle Sache diese Maracuja. Sie passt praktisch zu fast allen anderen Dingen die man an der Bar findet. Es ist Kinderleicht einen Drink mit dieser exotischen Frucht zu machen. Unsere ersten eigenen Hauscocktails habe ich auch mit ihr gemacht, das war vor ca. 10 Jahren. Nun genau darin liegt das Problem, seit etwa 15 Jahren beherrscht diese Passionsfrucht unsere Kreativität. Was ich damit sagen will ist, wenn man immer nur auf der Stelle tritt kommt man nicht weiter, ist ja logisch. Deshalb war ich erfreut über die Jury bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft, umso erstaunter über das Ergebnis. Scheinbar ist diese Frucht unschlagbar und man sollte sich damit abfinden.
Ich sage nein, jede Veränderung ist schwer man muss kämpfen, einen langen Atem haben und auch einmal verlieren können vielleicht auch zwei- oder dreimal.
Aber wie gesagt das sind nur Gedanken eines unbedeutenden Mitglieds.

Michael Bartner

Samstag, 19. September 2009

Cocktailforum alias Cocktails&Dreams

oder wie ein unbedeutendes Forum zur Brutstaette vieler Cocktailnerds wurde

Einige von euch kennen vielleicht Forgotten Flavours oder den Cocktailweltenblog oder einen speziellen Teilnehmer des Bacardi Martini Grandprixs oder den tapfersten Teilnehmer des Drambuie-Contests. Was sie miteinander verbindet ist, das sie alle zu den Schreibern des C&D Forums gehoeren. Die beiden jungen Herren von Forgotten Flavours heissen Torben & Phillip, innerhalb des C&D-Forums besser bekannt als Crackone & Cocktailmexican, Partyboy ist der Schreiber des Cocktailweltenblogs und Maruu mixte sich dieses Jahr ins Herz so mancher harter Cocktailkritiker und der Comander kaempfte weiter im Drambuie-Pursuit, obwohl er wusste das er gegen die gestaehlten Bartender der Profiszene wohl schlecht abschneiden wird und punktete doch stark mit seinem Drink. Vielleicht kennt ihr ja auch den C.Ocktail, das mysterioese Omen des Cocktailforums, fuehrende Cryptologen behaupten zuweilen er waere einer der ganz grossen der Barszene, auf alle Faelle ist es einer mit dem sich vorzueglich streiten laesst. Ein Blick auf dieses Forum lohnt auf jeden Fall, denn immer mehr wird dieses Forum zur Brutstaette der Barkultur. Nun ist auch einer der 10 nominierten Newcomer des Mixology Awards 2009 aus diesem Forum.
Leute - ich bin stolz auf euch und bitte lasst nicht nach!!!

Donnerstag, 17. September 2009

B C B - eine Stadt ruestet auf


oder das wohl wichtigste Bar-Nerd-Treffen des GSA-Landes rueckt immer naeher...

Der Oktober rueckt naeher und naeher und mit ihm der BCB und dieser hat im Schlepptau unzaehlige Veranstaltungen, Tausende von Geeks- und Cocktailnerds. Die versammelte deutschsprachige Cocktailbarszene wird sich in Berlin einfinden und sich zu feiern wissen, aber auch kritischen Trends und Einfluesse hinterfragen. Es werden Gaeste aus aller Welt erwartet und sie werden gespannt auf das "Zentrum der deutschen Barindustrie" blicken und hoffentlich werden wir (deutsche Barszene) uns mal wieder bestens praesentieren koennen. Lasst es uns zu einem (bzw.2) Festtag(e), zu einem Fest machen der Barkultur. Lasst uns der Welt zeigen, das sich hier ganz viel bewegt in good old GSA. Ich freue mich auf diese wilden Tage und hoffe das ihr alle einige ganz unvergessliche Tage hier erleben koennt. Berlin wird sich anstrengen, das verspreche ich euch...
Vielen Dank von hier aus an das Team von Mixology!!!
Danke Jens
Danke Helmut
Danke Tanja
Danke Basti
Danke auch all den anderen im Hintergrund
Danke - das ihr das ermoeglicht habt!
Danke - das ihr nicht aufhoert und weiter so heftig am BCB plant und verbessert!

Danke vielmals!

Mittwoch, 16. September 2009

Getraenkevertreter

oder wirklich gut sind nur wenige!!!

Bei mir in der Triobar gibt es mal wieder ein Tasting, waehrend ich aber die meisten Tastings selber halte, wird dieses aber von einer mir sehr geschaetzten Person gehalten:
Sonja Erler aka Tequila-Sonja

Sonja ist wirklich eine Kennerin ihres Faches und wohl eine der wenigen ihrer Zunft, die man wirklich gern im Laden sieht. Stets hoeflich und gut informiert, sowie einem ueberaus herzlichen Wesen. Keine "Du musst Vertreterin und die anderen sind eh alle schlecht", sondern jemand der Verstaendnis, Intelligenz und Respekt mit in die Gespraeche einfliessen laesst. Leider haben wir nicht allzu viele von dieser Art von Getraenkevertretern in der Republik, mir fallen da auf Anhieb keine 15-20 weitere ein.
Eine dieser Ausnahmeerscheinungen ist natuerlich Herr Scanlan noch, der Mann hat bewiesen das man mit Leib und Seele ein Produkt vertreiben und immer stets ein offenes Ohr fuer die Barszene haben kann. Diese beiden gehoeren zu meinen absoluten Lieblingen und ihre Arbeit bewundere ich stets auch ein wenig.

Ein Vertreter der unangenehmsten Art hat nun endlich Berlin verlassen, das erfuhr ich aber leider erst gestern:
Der Halslose aka FozzyBaer
wurde mal wieder vom Acker gejagt und das bestimmt auch wieder mal zu Recht. Ich und er waren nie Freunde und darauf bin ich stolz; ich hoffe er verlaesst die Bar- und Getraenkebranche und ich muss ihn nie wieder sehen. Ach und bevor ich es vergesse:
Gratulation dem lachenden Mann, dein Portfolio ist klasse und nun gib Gas mit den Produkten, ohne den wird es mit Sicherheit leichter...

Dienstag, 15. September 2009

Montag, 14. September 2009

Ein Barbesetzer macht Urlaub

und seine Urlaubsvertretung ist: G O N C A L O

Als ich damals in den USA auf Bartour war, da wurde ich damals auch durch den Zauberer der Cocktailkompositionen ersetzt, daher stimmt es mich auch sehr stolz, das er diesmal auch wieder Zeit hat, um diesmal Dirk jedoch zu ersetzen.

Goncalo ist ein Garant fuer exquiste Drinks und ausgefeilteste Cocktails.

Das Thema das wir uns diesmal ausgesucht haben ist geographisch bestimmt und lautet:
Rum & Pisco aus Peru!

Goncalo und ich werden euch rund um peruanischen Pisco & Rum leckerste Kompositionen und beste Drinks praesentieren.
Als ganz besonderes Highlight werden wir Besuch aus dem Hause Cartavio haben und den brandneuen 18 Jahre Solera Rum von Cartavio praesentieren.
Na dann... was wartet ihr???
auf zum Galander in die Grossbeerenstr.

Dienstag,
15.09.2009 ab 19.00 Uhr
auf zu den Barbesetzern ins Galander

Sonntag, 13. September 2009

Zeit eine Legende wiederzubeleben

oder die Sushi-Nacht ist endlich im neuen Domizil angekommen


Erste große SUSHI NACHT im Institut für angewandte Barkultur
Am 25.09 laden die Triobar und der Rumclub zum ersten gemeinsamen Sushiabend.
Ab 20.00 Uhr geht es los mit dem Sushi Buffet
- ALL YOU CAN EAT -
Das Buffet kostet bei verbindlicher Bestellung via Email 15,00 €
für kurz Entschlossene, die spontan entscheiden 17,50 €.

Wir werden beide Bars für Euch geöffnet haben und Cocktails mit japanischen Spezialitäten und anderen Verrücktheiten anbieten.

Eman, der Rohe Botschafter, unser geliebter Sushimeister, wird sich in gewohnter Qualität um die japanischen Roellchen kümmern.

Die drei Meister “mitten aus dem Wald“ freuen sich auf Euch.

Freitag, 11. September 2009

Rob Roy - Seattles neuer Hotspot

oder Zane Harris und Anu Apte wissen zu bezaubern

Die beiden neuen Betreiber des Rob Roys stellte mir Chas Munat vor, die Munat-Brueder sind so etwas wie die Godfather of Bar-Connaisseurs der Westkueste, und wen die Munats empfehlen der muss gut sein. Ich hatte damals auch noch das Glueck mal im Rob Roy gewesen zu sein, als die beiden Besitzer es gerade erwerben wollten und wir besprachen schon mal im Vorfeld das eine oder andere Detail. Beide sind ueberaus nette Charaktere und extrem gute Bartender und ich hoffe das ihre erste eigene Bar ein richtig grosser Erfolg wird.
Hier mal ein kleiner Vorschau aus Seattles Presse:
Zane Harris


First Call: Rob Roy's Zane Harris Is Old Fashioned


Locale: Rob Roy, 2332 Second Ave, 956-8423.

Manning the bar:
Zane Harris, Rob Roy's new co-owner, along with Anu Apte.

Slinging drinks since:
Well, my parents have been in the restaurant business my whole life, but legally...since I was 21.

After I explain the rules of First Call, Zane says, "Well, it's not so important here what I drink. What we want to do here is make the right drink for you." Well, then. I guess I'll play your game, Zane...this time.

"Okay," I tell him, "I usually drink whiskey. And I don't like sweet, foofy drinks."

Harris returns a few minutes later from the far end of the bar -- after doing something with bitters and an orange peel -- with a translucent, orange-tinted beverage. "This," he says, "is a properly made Old Fashioned." It comes with a brandied cherry garnish, and the fruit looks nothing like the neon red cherries you find at the grocery store. These are smaller and look like actual, real cherries. Harris says he makes them himself with Kirschwasser brandy, sugar, and Cognac, and they are delicious. "The Old Fashioned," Harris says, "is one of the most misunderstood drinks ever."

Where did you learn all this? Maybe bartending school? "No," Harris says. "You can't learn this stuff in bartending school. I just read a lot of old cookbooks." He pulls a vintage out-of-print bartending tome out from behind the bar as proof.

However he might have gained the knowledge, it's not surprising to find out how much Harris knows about cocktails. Both Harris and Apte came to the Rob Roy from Vessel, one of Seattle's most well-known craft cocktail bars. It's a classy bar. It can also seem...well, hoity-toity. The duo left Vessel to take over the Rob Roy on August 11, but the Rob Roy won't become a carbon copy, Harris says. Instead, his goal is to build a nice neighborhood bar that locals who are nonplussed by Belltown's meat-market scene can frequent if they want to be able to have a conversation and a high-quality cocktail.

So Harris and Apte have mostly dispatched with the Rob Roy's former DJ lineup. They're also adding a kitchen and booths behind the bar. The only thing the place won't have is beer on tap; the tap lines would need to be very long, and, Harris says, would be too hard to clean.

Better yet, Harris says he's not planning on alienating people who order something simple. "If someone comes in and orders a vodka soda, I'll make them a vodka soda," he says. If you do order a boozy Coke, you'll know that at least it's made with real cane sugar -- the bar brings in Mexican Coke to avoid high-fructose corn syrup. Even the grenadine is homemade, with pomegranate and raspberry among other ingredients. So though it's good to know you could get a vodka soda here, why would you want to?

Stagger Lee


oder was Nick Cave dazu meint...

Als ich zum ersten Mal von dieser Bar (Stagger Lee - Nollendorfstr.27 in 10777 Berlin) hoerte, da wusste ich noch nichts von ihrem Namen und hielt sie doch fuer ein gewagtes Unterfangen einiger Cocktailnerds, die die harte Schule durchgemacht haben. Das was dieses ueberaus talentierte Barteam sich vorgenommen hat, das erfordert Courage und ganz viel Optimismus. Ich wuensche der schoenen Barbesitzerin und ihrem wilden Barchef alles erdenklich Gute und werde mal meine Schlangenleder-Cowboystiefel raussuchen und vorbeischluerfen.

Also Outlaws aufgepasst der wilde Westen liegt in Schoeneberg, aber erst ab dem 17.09.2009...

Ich hoffe das Stagger Lee ist doch ein wenig anders, als es einer meiner Lieblingsmusiker beschreibt. Hier mal ein kleiner deutscher Auszug aus dem Song Stagger Lee von Nick Cave:
...
Er lief durch den Regen und er lief durch den Schlamm
Bis er zu einer Kneipe namens Der Blutkübel kam
Stagger Lee
Er sagte: "Mr. Motherfucker, du weißt wer ich bin"
Der Barkeeper sagte: "Nein, und ich geb einen Scheiß drauf"
Zu Stagger Lee
Er sagte: "He, Barmann, man kann's deutlich seh'n:
Ich bin der schlimme Motherfucker genannt Stagger Lee"
Mr. Stagger Lee
Der Barmann sagte: "Ja, ich habe von dir unten auf der Straße gehört
und versetze verfickten Ärschen wie dir tagtäglich 'nen Tritt
Mr. Stagger Lee"
Naja, das sollten die letzten Worte des Barmanns sein
Denn Stag schoss vier Löcher in seinen verfickten Kopf
In diesem Moment kam ein Weib namens Nellie Brown herein
Bekannt dafür mehr Geld zu machen
als jede andere Schlampe der Stadt
Sie stolzierte durch die Bar, hob ihren Rock hoch
Zu Stagger Lee und begann zu flirten
Mit Stagger Lee
Sie sah den Barmann, sagte: "Oh Gott, der kann doch nicht tot sein!"
Stag sagte: "Zähl doch nur mal die Löcher in seinem verfickten Kopf"
Sie sagte: "Du siehst aus als ob du lange nicht mehr eingelocht hättest.
Warum kommst du nicht mit zu mir? Es wird dich nichts kosten
Mr. Stagger Lee"
"Aber eines muss ich dir sagen, bevor du anfängst
Du musst hier raus sein, bevor mein Mann Billy Dilly heim kommt,
Mr. Stagger Lee"
"Ich werde hier bleiben bis Billy kommt, ja, bis dahin,
und dann werde ich Billy in seinen verfickten Arsch ficken“"
Sagte Stagger Lee
"Ich bin ein schlimmer Motherfucker, weißt du?
Und ich krieche über fünfzig gute Pussies,
um an das Arschloch eines fetten Typens ranzukommen“
Sagte Stagger Lee
In diesem Moment kommt Billy Dilly reingewirbelt und sagt:
"Du musst dieser schlimme Motherfucker namens Stagger Lee sein"
Stagger Lee
"Ja, ich bin Stagger Lee, und du kniest dich besser hin
und lutschst meinen Schwanz, denn wenn nicht, wirst du tot sein“"
Sagte Stagger Lee
Billy rutschte nach unten und sabberte rum.
Und Stag füllte ihn voll mit Blei.
Oh ja.

Donnerstag, 10. September 2009

Guestshift sind ueberaus gut fuer die Bars

oder wenn die Bargaeste mal jemand besuchen kommt

Gastbartender sind hier in Deutschland leider immer noch eine recht seltene Sache, aber sie sind keineswegs nur in Deutschland noch ein wenig unterbewertet. Interessant fand ich hier zu auch die Meinung von Jessica Voelker:
Let me back up for a moment and say something: I think the whole guest bartending thing is super fun and highly underrated. The bartenders are always all amped to be behind a different bar in a different city and they want to impress you and talk to you and make you an unforgettable cocktail. If you are at all interested in mixology or distilling, for God’s sakes go.


Meine eigenen Erfahrungen sind ebenfalls sehr gut gewesen, ich wurde in den USA ueberaus herzlich empfangen und man war gespannt, was der Barkeeper aus Germany wohl alles anders machen wuerde. Die Gaeste waren sehr interessiert und wollten alles erdenkliche ueber die verschiedensten Zubereitungsarten wissen.
Unser Barbesetzerprojekt setzt sich auch damit auseinander dem Gast einfach mal die etwas andere Seite, seiner sonst so vertrauten Stammbar zu zeigen. Das ist zuweilen manchmal auch durchaus ein Drahtseilakt, aber immer wieder halt auch eine grosse Herausforderung und alles andere als Routine.
Deshalb gibt es inzwischen zum Barbesetzerprojekt halt auch ein kleines, dezentes Schild als Hinweis fuer die Stammgaeste:
Achtung!!!
Diese Bar wurde besetzt! Betreten der Bar erfolgt auf eigene Gefahr!
Die hier eigens offerierten Drinks stehen voll und ganz im Zeichen des Barkultourprojekts:

Triobar goes Reingold

Diese Bar ist nun voll unter der Kontrolle der Barbesetzer. Sollten sie ihre Stammbar allzu sehr vermissen, machen sie sich keine Sorgen! Morgen ist sie wieder da, aber heute da herrschen wir!
Die Barbesetzer


Der Vorlaeufer dieser Bewegung in Deutschland waren wohl die Traveling Mixologists oder der erste Ginabend von Goncalo im feinen Loewen, auch wenn die heutigen Mixabende der TM wohl eher einem Drinkfestival gleichen und sich zu etwas ganz eigenem etabliert haben. Ich wuerde mir wuenschen, das es in Zukunft noch mehr dieser Gastauftritte von Fremd-Bartender in den heimischen Bars gaebe.
Deshalb bin ich auch besonders stolz das wir zum Ende des Monats endlich unsere Bartenders Residence fertig haben (arg verspaetet durch mehrfachen Wasserschaden im Objekt) werden wir bereits zum BCB den ersten Gast dort haben, wer das ist wird noch nicht verraten;-) !
Die Bartenders Residence ist ein Gaestezimmer, das sich in der Bar befindet und fuer "Bartender" aus fremden Staedten da ist. Sie koennen im Gaestezimmer der Bar eine Woche kostenlos wohnen, dafuer muessen sie an zwei Tagen in der Bar arbeiten (in Form eines Gastauftritts mit eigenem Cocktailmenu).
also seid gespannt, wer da als erstes zum mixen mal "vorbeiwohnen" kommt...

Mittwoch, 9. September 2009

und wieder einmal ein guter Post im Bartender Labor

oder Frau Schneider weiss gut zu provozieren...

Da stellt die Frau Schneider mal wieder eine ihrer schneidenden Fragen:
Gelernt oder doch lieber ungelernt in die Gastrokarriere starten?
In ihrer kleinen Umfrage dazu hatte sie einige Barkeeper gefragt, wie es dazu kam das sie in diesem Berufsfeld gelandet sind, obwohl ihre Ausbildung ja doch in eine ganz andere Richtung urspruenglich zielte. Die Antworten dazu sind mit Sicherheit oftmals super spannend und erzaehlen viel ueber den Werdegang so manchen Barkeepers.
Doch spannend fand ich auch die Kommentare dazu, vielleicht auch deshalb weil ich einige der Kommentatoren persoenlich kenne.

@Laura
Laura und ich hatten schon beruflich miteinander zu tun und selten ist mir jemand begegnet der mit soviel Ehrgeiz an sich arbeitet und so sehr mit sich deshalb auch hadern kann. Laura ist mir in einer Hinsicht recht aehnlich, mit ihrer Art weiss sicherlich nicht jeder gut zurecht zu kommen, aber niemand wuerde ihr auch nu8r annaehernd das Herzblut fuer die Bar absprechen wollen. Laura ist echt fantsatisch und auch wenn sie keine gelernte Kraft ist im klassischen Sinne so halte ich sie doch fuer eine der besten Bereicherungen fuer atmosphaerisch-dichte Bars.
Laura in deinem Weg werden noch viele Hindernisse sein, aber bei kaum einen mache ich mir so wenig Sorgen wie bei dir. Du hast einfach ein einzigartiges Talent!!!

@Fabian
Fabian ist einer meiner Lieblingsschwaben inzwischen und auch ein Profi mit Herzblut!
Darum Fabian - niemand hat hier behauptet oder geschrieben das man als ungelernter BESSER ist oder das Studenten intelligenter als andere sind. Auch nicht das sie alles besser koennen oder wissen; und auch nicht das es falsch ist eine Ausbildung zu machen und dann auch in diesem Beruf zu arbeiten. ;-)
Aber es ist leider wahr das vielen ungelernten Mitarbeitern in der Gastronomie allzu haeufig vermittelt wird, naja du hast es ja nicht gelernt also kannst du das auch nicht richtig. Doch das stimmt so nicht generell.
Ich will keineswegs nur Studenten hinter deutschen Tresen stehen sehen, aber ich will auch nicht Gelernte sehen, die keinen Bock haben sich weiterzubilden. Ich will Menschen sehen die ihren Beruf lieben und das egal, ob gelernt oder nicht.

@Bernhard Schaefer
Bernhard Schäfer hat gesagt…
Lustig die Diskussion ist ja nicht neu.
Aber in fast allen anderen Berufsbereichen stellt sich diese Frage ja erst gar nicht.

Ach ist das so und warum denn eigentlich??? Vielleicht weil wir in Deutschland eine ganz alte Zunft-, Hanseaten- und Verbandstradition haben. Deshalb ist das so..., aber vielleicht sollte man manchmal auch diese Hinterfragen oder fragen wie es zu solch einer kam. Die Antwort hierfuer ist, man versuchte sich hauptsaechlich vor anderen Handwerkern zu schuetzen, damit sie nicht auf den heimischen Markt arbeiten durften. Es ging dabei aber keineswegs nur um Fortbildung und Qualifizierung oder innovative Techniken, das wollte beste daran war die erste Form der "Sozialversicherung"

Gedankenspiel:
„Und haben sie eine Ausbildung als Arzt?“
„Nö ich hab aber 5 Jahre bei einem Doktor gejobbt und da dachte nun mach ich mal meinen eigenen Laden auf“.

anderes Gedankenspiel:
Ich bin Zahnarzt aus Russland und mein Studium wird hier aber nicht anerkannt, obwohl es auf einer international hochbewerteten Universitaet mit Auszeichnung abgeschlossen wurde. Jetzt jobbe ich seit 8 Jahren als Zahntechnikergehilfe und studiere Zahnmedizin zum zweiten Mal um endlich hier in Deutschland anerkannt zu werden...


Alles in allem finde ich es ganz gut, dass in Deutschland bei einer Festanstellung so was wie Papiere verlangt werde. Natürlich ist dies keine Garantie als Kunde kompetent behandelt zu werden. Aber immerhin. Und das gilt dann halt auch für die Gastronomie.

Aber immerhin... Mit Papieren hat man ja so etwas wie eine Scheinsicherheit, es sagt nicht das die Person kompetent ist, sondern nur das sie gelernt hat. Immerhin ist Barkeeper trotz 100 Jahre DBU immer noch kein eigener Beruf, sondern lediglich eine Fortbildung.

Eine „klassische“ Ausbildung gemacht zu haben bringt vielleicht auch manche dazu rechtzeitig zu merkenArbeit am Gast? Nicht mein Ding. Wer weiß wie viele schlechte Barkeeper einem dadurch erspart geblieben sind.
Und nein eine Hofa (uä) Ausbildung macht jemanden m.E. nicht automatisch zum besseren Barkeeper.

und wer weiss wieviele Hofa oder Refa ihren Beruf nur weitermachen, weil sie ja nichts anderes gelernt haben.

Doch hier auch nochmal einige ganz grundsaetzliche Sachen:
Wie werde ich Barkeeper?
Ist ja schliesslich immer noch kein Ausbildungsberuf, kein eigenstaendiges Berufsbild. Da arbeite ich nun erstmal eine Ausbildung als Hofa oder Refa runter und wenn ich Glueck habe, bin ich auch mal etwas in der Bar des Betriebes. Dann bilde ich mich fort, was ja keineswegs einem Berufsabschluss gleichkommt und dann???
Dann habe ich den Beruf immer noch nicht gelernt, daher gibt es in diesem Bereich auch so viele Quereinsteiger. Nach 5 Jahren Berufserfahrung und vielen privaten Fortbildungen sind viele Bartender genauso weit wie die Fachkollegen.
Es wird Zeit das wir einen Ausbildungsberuf bekommen und dann kann man die Diskussion in Deutschland vielleicht nochmal starten. Denn dann ist der Unterschied vielleicht doch staerker bemerkbar, das wuerde ich mir zumindest wuenschen...

Montag, 7. September 2009

Das Fundstueck der Woche


oder DANKE an Mr. Bohrer

Zuweilen macht das surfen durchs www schon viel Spass und man verdattelt so manch kostbare Stunde und eigentlich hat man nichts konkretes gesucht.
Dieses mal fand ich einen fuer mich neuen Cocktailblog, allerdings durch die Hilfe eines Freundes aus den USA.
Es freut mich das ich den Autor des Blogs anscheinend inspiriert habe, auch wenn ich erst das Gefuehl hatte, das er meine Arbeitsweise ablehnte.
Ein Moment, der mich dann doch stolz machte.
Insgesamt ein sehr lesenswerter Blog und ich mag seinen Stil sehr wie er schreibt und deshalb hier als neue Leseempfehlung:
CASKSTRENGHT

Sonntag, 6. September 2009

Barbesetzer ahoi

oder Willkommen Herr Stadler

Am Dienstag ist es wieder soweit, da beherrschen die Barbesetzer das Galander, doch waehrend sich der eine Barbesetzer muehsam um Rum & Ehre kuemmert, da darf ich daheim die Fahne hochhalten. Alleine faellt einem das zuweilen schwerer, deshalb habe ich mir Unterstuetzung besorgt. Mir hilft ein Kollege aus, dessen Arbeitstil und Wirkungsweise ich schon sehr lange extrem schaetze. Ich freute mich sehr, als er ohne grosse Ueberredungskuenste meinerseits, gleich darauf einging und mir zusagte. DANKE!!!
Ganz generell finde ich die Idee mit der Gastschicht sehr gut, das wird in den USA ganz aehnlich gesehen, aber auch dort ist es erst langsam im kommen...
Nun werden wir am Dienstag das erste Mal gemeinsam mixen, als Basisspirituose fuer den Abend haben wir uns RYE ausgesucht.
Zur Getraenkewahl stehen:
Sazerac
Rattle Snake
Remember the Maine
Manhattan
Vieux Carre


Na dann auf ein gutes gelingen Herr Stadler!!! Ich freue mich...

Samstag, 5. September 2009

Slainthe!!!


oder auf zum 10.Coepenicker Whisky-Herbst

Vor einigen Tagen war ich schon da und habe schon mal ein wenig spioniert auf der Freiheit 15 und das gleich mal verbunden mit einem kleinen Umtrunk unter Freunden und Gleichgesinnten. Zu spaeter Stunde verliessen wir dann die Duke-Bar und ich bin gespannt wie es heute erst wird, wenn die Staende offen sind und alles voller Whisky-Freunde.

also dann bis nachher...

Freitag, 4. September 2009

Tequila, Tequila, Tequila...

oder wenn das Agavenherz direkt zu einem spricht

Es wird mal wieder Zeit die Zunge zu lockern und Aromen darueber zu fluten, streng genommen geht es mal wieder um Genuss von 100% Agave. Allen Freunden des Liliengewaechses empfehle ich am 16.09.09 puenktlich in der Casa de Agave Azul einzutreffen und sich dort von Deutschlands Spezialistin fuer Tequila einen besonderen Abend kreieren zu lassen. Einen Abend jenseits von Huettchenspielerei und albernen Zitrone-Salz-Kombinationen. Einen Abend der zeigen soll was Tequila wirklich alles sein kann, vom Aperitivo bis zur Kroenung eines wohlverdienten Abends. Lasst euch ueberraschen und folgt den mexikanischen Goettern zum Gipfel des Genusses.
Erfahrt was Kanichen mit betrunken sein zu tun haben und warum deutsche Kartoffeln jahrelang von Agaven umhuellt wurden. Erfahrt das Kakteen und Tequila soviel gemeinsam haben wie der Postbote und das Internet...
Begleiten durch den Abend werden euch:
Sonja von Sierra Madre, Carola von Craigs.de und Mike von der Triobar.
Fuer das leibliche Wohl wird auch gesorgt sein, mit kleinen Tapas aus der mexikanisch-spanischen Kueche (infusioniert mit 100% Agave-Tequila), so das ihr auch wirklich Tequila ganz und gar geniesssen koennt.
Na dann hier nochmal alles kurz und kompakt:
Grosses Tequilatasting in der Casa de Agave Azul
Mittwoch 16.09.2009
19.00 Uhr - 22.00 Uhr
Eintritt 15,- Euro

(Reservierung muss bis zum 14.09.2009 erfolgen, da wir nur eine begrenzte Anzahl von Plaetzen zur Verfuegung haben, verbindliche Anmeldung per SMS an 0163-2075677, so erhaltet ihr dann auch die Bestaetigung und die Adresse der Veranstaltung)

anschliessend wird die Bar geoeffnet und es gibt noch eine kleine, feine Auswahl an Tequilacocktails jenseits von Tequila-Sunrise und Tequila-Pop...

Donnerstag, 3. September 2009

Der 10. Coepenicker Whisky-Herbst ist bald da

oder den Herbst akzeptiere ich nur in Coepenick vom 4.-6. September

Der Sommer praesentiert sich zur Zeit noch von seiner leidlich guten Seite, da spricht die Berliner Whiskyszene schon laengst nur noch vom 10.Whisky-Herbst. Weit muss man fahren, aber lohnen tut es sich eigentlich immer, innerhalb der Freiheit 15 (einer ehemaligen Grundschule) wusselt eigentlich alles herum was sich gut auskennt und Whisky mag. Die Ausstellerliste ist gut bestueckt: hier schaut selbst und auch viele namhafte Gaeste werden mal wieder erwartet. Die Oeffnungszeiten sind moderat gehalten und auch der Eintritt:
Freitag 15:00 - 23:00 8,00 Euro
Samstag 12:00 - 23:00 8,00 Euro
Sonntag 12:00 - 18:00 5,00 Euro

(inclusive des Whisky-Tastingglases)
also dann nichts wie los zum Whisky-Herbst und falls ihr jetzt denkt, aber wo gibt es denn in Koepenick eventuell noch eine schoene Bar zum absacken spaeter, dann schaemt euch das ihr wohl die Duke-Bar vergessen habt!
also los, wir sehen uns am Samstag, denn da bin ich auf jeden Fall vor Ort, schliesslich muss ich ja mal Charlie Smith wieder von Cocktails & Single Malts ueberzeugen und will einige der alten Sachen von Old Pulteney noch probieren...

Mittwoch, 2. September 2009

Herr Nüsgen hilft

oder wenn der Sparkassen und Giroverband mich mit eiskalten Links versorgt
Gestern waren die Barbesetzer mal wieder im Galander und versorgten diesen etwas abgelegenen Teil von Kreuzberg mit Barkultur, der ein wenig anderen Art. Eine Delegation aus der Stadt des Lichts war da und bekam einen berauschenden Einblick in die Welt der Cocktails. Der Flagscheinwerfer der dort ansaessigen Barflygruppierung ist schon seit laenger Zeit ein fester Anhaenger des Barbesetzertums geworden, dieser fragte mich nun gestern ob ich denn denHerr Artikel in der gestrigen Morgenpost (online): Eis - das Gold des Barmannes! gelesen haette. UIHHHH.... Mist! (foermlich eiskalt erwischt)natuerlich nicht, ich brauche wohl noch mehr Google Alerts
Aber vielleicht haben ja einige andere von euch auch noch diesen Bericht verpasst,dann hier dazu der passende Link!
Dank bitte an Herr Nüsgen, an vielen guten Tresen dieser Stadt daheim!

Dienstag, 1. September 2009

Rene Tempel - The King of Bingo Bongo

oder warum einige Berliner so begeistert Bingo Bongo lautstark beim BMGP skandierten
Der Sieger des BMGP steht fest und das ist Rene Tempel,

aber wie kam es dazu das der sonst so "stille" ;-) Junge aus der Bellini-Lounge ploetzlich zur Rampensau wurde?!?
Stille Wasser sind tief und zuweilen entpuppt sich Rene wohl als Marianengraben, Rene bot einfach mit Abstand die mitreissenste Show und wusste wohl auch durch seine Rolle als Lokalfavorit die Zuschauer schwer zu begeistern. Seine Drinks bereitete er gut zu, aber vor allen Dingen unterhielt er sein Publikum in Bravour. Saemtliche kleinen Malheurs baute er toll in seine Show ein:
als er den zweiteiligen Metall-Shaker nicht auf bekam, rief er Arnd heran und ueberliess ihm einfach diese Aufgabe; das hatte zur Folge das Arnd nun zum Handlager wurde und im zweiten Teil der Show sogar noch seinen Japanese-Hardshake zeigen durfte.
Doch warum schrien ploetzlich so viele Bingo Bongo?!?
Rene hatte sich selbst so vorgestellt, er haette den Spitznamen von Herrn Riebel bekommen, aufgrund der Bar in der er arbeitet. Die Bellini-Lounge hat bei einigen Bartendern der Stadt den Spitznamen Bingo-Bongo-Lounge, was wohl auch ein wenig mit der Oertlichkeit der Bar zusammenhaengt. Sie liegt eher in einem der touristischen Gegenden der Stadt und galt bisher nicht unbedingt als einer der ersten Adressen der Stadt. Eine junge Dame im Kleid neben mir schrie ploetzlich Bingo Bongo, statt der ueblichen RENE-Rufe und blitzschnell uebernahmen die anderen das und so wurde lautstark BINGO BONGO skandiert, etwas das der Stimmung dann doch sehr gut tat. Bastian in der Jury wollte auch gleich wissen wie es nun zu diesem Namen kam... Herr Riebel betreiben sie Aufklaerung bitte!!! Bartender Labor uebernehmen sie

Mein kleines Fazit mal so ganz allgemein:
Mein besonderer Respekt geht an Kent Steinbach, der einen bravouroesen Vortrag zum Klassiker und zum Twist gehalten hat. Kent! das war ehrlich toll...
Die Veranstaltung war gut gemacht und hat gezeigt wie ein moderner Cocktailwettbewerb aussehen kann, da koennen sich einige Wettbewerbsveranstalter noch was abschauen.
Die Drinkauswahl fuer die Gaeste koennte noch ein wenig verbessert werden.
Der BMGP hat gezeigt wie wichtig es auch ist sein Publikum begeistern zu koennen, Entertainment gehoert nunmal zu unserem Geschaeft.
Nachtmann hat wohl unwissentlich die schoensten Tequilaglaeser ueberhaupt im Programm!!!
Ganz Deutschland wartet auf das Lehrvideo zum Pouringtest! Wird der Grossmeister des unverschaemt guten Pourens das Video auch noch veroeffentlichen, seien sie gespannt und achten sie auf den Konsonanten-Blog.