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Dienstag, 3. August 2010

Der kleine Nachbar

oder Dresdens Barszene gibt Gas...


Dresden entwickelt sich langsam zum Geheimtip für Bar- und Cocktailfans,
es ist schon unglaublich was für eine Begeisterung in dieser Stadt, für die Barkultur gelebt wird und wieviel Elan die Barszene hat. Ulf Neuhaus hat es geschafft die jungen Wilden nicht nur ins Dresdner Boot zu holen, sondern sie zum Motor gemacht und das merkt man der Barszene in dieser Stadt aufs angenehmste an. An vielen Orten kann man die Aufbruch- und Aufbaustimmung für die Barkultur der Stadt unheimlich präsent erleben, die Gastronomen und ihre Teams drängen darauf sich zu beweisen und ihren Gästen zu zeigen, mann muss nicht bis nach Berlin fahren um echte Barkultur zu erleben.

Dresden hat mich schon beim ersten Besuch beeindruckt und nun haben sie es wieder geschafft, aber das schon mit einer souveränen Leichtigkeit wie ich es nie erwartet hätte.
Dresden ist knappe 160 Kilometer von Berlin nur entfernt und ab sofort werde ich diese 160 Kilometer wohl öfter fahren, denn es lohnt sich...

Dienstag, 8. Juni 2010

Die Rückkehr der Hausbar

oder der mühsame Weg der Barkultur...



Wie Ulf-Neuhaus via Facebook gestern verlautete:
Die Rückkehr der Hausbar > der leise Tod der Barkeeper!

In dieser Botschaft verwiess er dann auch noch auf einen Link in Süddeutsche.de.
Ich bin ein grosser Fan der Süddeutschen gewesen und einige ihre Ausgaben wie das Magazin halte ich bis heute für extrem lesenswert, aber Helmut Adam & Alexander Troppmann haben durchaus recht mit ihrem Hinweis, das die Süddeutschen in den letzten Jahren arg an Qualität verloren hat. Doch warum rege ich mich so über die Süddeutsche auf, wer es noch nicht getan hat, dem empfehle ich mal die Fotostrecke des Links anzuklicken.
Ich kann Bastian Heusers Meinung dazu nur allzu gut verstehen:
Wie ich solche grottenschlecht recherchierten Füll-Artikel hasse...und das in der Süddeutschen...


Doch was mich extrem geärgert hat, war das Ulf Neuhaus denkt, das diese Rückkehr zur Hausbar der leise Tod der Bartender wäre.
Sorry Ulf,
aber das ist absoluter Schwachsinn!!!
Du, als ehemaliger Koch, solltest das eigentlich besser wissen!
Diejenigen, die sich teure Profi-Küchen in ihre Eigenheime einbauen lassen, gehen noch öfter auswärts essen, als die mit den normalen Küchen. Nur wer sich auskennt, kann die Qualität auch schätzen! Der Mensch war seit Beginn seiner Evolution ein Selbstversorger, aber er ist halt auch gern ein geselliges Wesen und deshalb treibt es ihn raus unter Menschen, egal ob nun um zu speisen oder trinken.


Viele Leute träumen von einer Hausbar, aber wer verwirklicht schon seine Träume...
Ich kenne einige dieser Menschen persönlich, die sich den Traum von der eigenen Hausbar erfüllt haben, aber das Internet ist voll mit Leuten die über ihre eigene Hausbar berichten:
Link 1
Link 2
Link 3
Link 4
Link 5
Link 6

Wie kommen solche Leute auf die Idee eine Hausbar zu haben zu wollen, weil sie vorher öfter in einer Bar waren und das einfach so toll fanden. Je besser ihre Barbesuche sind, desto eher sind sie davon begeistert und wollen mehr darüber erfahren. Es wird für sie zum Hobby: Cocktails trinken, vielleicht sogar zur Leidenschaft und nun wollen sie erst recht noch mehr darüber erfahren...
Das sind die Menschen auf die sich jeder Barkeeper freut, wenn er mal wieder stundenlang einfach nur eine Caipi-Maschine war und endlich mal wieder so etwas wie Anerkennung und Respekt erfährt für seinen Beruf.
Die Jungs vom C&D-Forumstreffen kennen meine alljährlichen Ansprache schon und ertragen sie einfach heldenhaft jedes Jahr aufs neue. ;-) (Stimmts Zeed?!?)
Aus diesen Nerds & Freaks sind einige echte Bereicherungen für die Barszene in Deutschland gekommen in den letzten 2 Jahren:
So z.Bsp. die Jungs von Forgotten Flavours,
oder sogenannte Hobbymixer, die auf einmal bei Profi-Wettbewerben (Drambuie-Contest, BMGP, Amarula...) ganz vorn mitgemischt haben,
eine brilliante Meisterleistung eines dieser Wahnsinnigen führte wohl zum größten Onlinetasting Deutschlands,
keinesfalls zu vergessen die grosse Barbloggerszene mit solchen Vorzeigeblogs wie Trinklaune, Cocktails Old Fashioned, Cocktailwelten und und und...

Die Rückkehr der Hausbar ist für mich ein erstes Zeichen, das die Barkultur sich langsam wieder einen Platz im Lebensgefühl der Menschen in diesem Lande sichert.

Mittwoch, 30. September 2009

Das Cocktailseminar vom Tagesspiegel

oder ein Comeback der Klassiker

Ein unterhaltsamer Exkurs zum Comeback der Klassiker von zwei Barprofis fuer interessierte Laien und durstige Barfliegen.

Entdecken Sie mit uns die Klassiker der Cocktailgeschichte neu. Nachdem nun Fancy Drinks und tropische Cocktails lange genug die Barszene bestimmten, erleben nun altbewährte Drinks wie „Old Fashioned“ oder „Manhattan“ ihr wohlverdientes Comeback. Mit neuen und hochwertigeren Zutaten sowie der Neuauflage längst vergangener Spirituosen, werden klassische Geschmackserlebnisse wieder kreiert.

Der Barkeeper der Triobar (alias Mean-Mike) nimmt Sie mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Barkultur begleitet wird er dabei, von Jan Rauschert dem Barchef der Anhalter Bar des Moevenpick Hotels. Deren wahre Leidenschaft galt schon immer der Bar, aber ganz besonders den Klassikern der Bar. Folgen sie diesem widerspenstigen Traumteam in das Reich der angewandter Barkultur.

Die anerkannten Bar- und Spirituosennerds praesentieren Ihnen einen unterhaltsamen Abend in delikater, fluessiger Art - angereichert durch hochgeistiges in Spirituosenform und charmanten Streitereien um die wahre Bestimmung zum Wohle des perfekten Genusses.
Ihnen wird die vielseitige Geschmackswelt der Klassiker der Barkultur praesentiert.

Termin: Donnerstag, 1. Oktober 2009
von 19.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Anhalter Bar/ Historischer Siemenssaal,
Schöneberger Straße 3, 10963 Berlin,
in den historischen Siemenshöfen beim Potsdamer Platz,
Eingang Mövenpick Hotel Berlin
Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen
Teilnahmegebühr: 30,– € pro Person inkl. MwSt.

Als Erinnerung an diesen besonderen Abend erhalten Sie ein speziell für Sie kreiertes „Versucherli“ und eine Teilnahmeurkunde.

Hier koennen sie buchen:
COCKTAILSEMINAR

Donnerstag, 17. September 2009

B C B - eine Stadt ruestet auf


oder das wohl wichtigste Bar-Nerd-Treffen des GSA-Landes rueckt immer naeher...

Der Oktober rueckt naeher und naeher und mit ihm der BCB und dieser hat im Schlepptau unzaehlige Veranstaltungen, Tausende von Geeks- und Cocktailnerds. Die versammelte deutschsprachige Cocktailbarszene wird sich in Berlin einfinden und sich zu feiern wissen, aber auch kritischen Trends und Einfluesse hinterfragen. Es werden Gaeste aus aller Welt erwartet und sie werden gespannt auf das "Zentrum der deutschen Barindustrie" blicken und hoffentlich werden wir (deutsche Barszene) uns mal wieder bestens praesentieren koennen. Lasst es uns zu einem (bzw.2) Festtag(e), zu einem Fest machen der Barkultur. Lasst uns der Welt zeigen, das sich hier ganz viel bewegt in good old GSA. Ich freue mich auf diese wilden Tage und hoffe das ihr alle einige ganz unvergessliche Tage hier erleben koennt. Berlin wird sich anstrengen, das verspreche ich euch...
Vielen Dank von hier aus an das Team von Mixology!!!
Danke Jens
Danke Helmut
Danke Tanja
Danke Basti
Danke auch all den anderen im Hintergrund
Danke - das ihr das ermoeglicht habt!
Danke - das ihr nicht aufhoert und weiter so heftig am BCB plant und verbessert!

Danke vielmals!