zuweilen macht sich der Gedanke breit das Objekt ist verflucht
Schwer angeschlagen von der Tanqueray Ten Veranstaltung und der davon resultierenden Erkaeltung schleppte ich mich eher so durch die vergangene Woche. Sagte die meisten Termine ab um erstmal wieder ein wenig gesuender zu werden und so war der Freitag mein erster richtiger Tag im Barobjekt wieder. Dirk und ich trafen uns dort um die Farbwahl fuer die Wand zu klaeren, der Boden ist nun fertig gebeizt und lackiert und nun soll es schnell weitergehen. Seltsamerweise geht das Deckenlicht im Objekt nicht, aber solche Kleinigkeiten regen uns schon lange nicht mehr auf. Aergerlicher das auch die Therme mal wieder ihren Geist aufgegeben hat und nun auch noch wie wild tropft, ein Anruf bei der Hausverwaltung und denen ist klar hier muss mal wieder der Notdienst ran.
Samstag 9.00 Uhr ist der Termin, ich nehme Dirk den Termin ab, damit er den Samstag mal mit seiner Lebensabschnittsverbesserin morgens gemuetlich verbringen kann.
Samstag erreiche ich leicht verspätet das Objekt, der Installateur wartet bereits, er untersucht die generalueberholte Therme und erkennt das Ueberlaufventil als schadhaft. Doch die Reparatur erweist sich als uneffektiv, es tropft weiter...
Wenige Minuten spaeter ist der wahre Schuldige gefunden, es tropft vom Stromkabel her. Ja angeblich fliesst Strom ja, aber das kann ich mir nun nicht als Schadensursache erklaeren, der Installateur wiederum hat seine Erklaerung sofort parat und versaut mir damit das Wochenende richtig. Es tropft strenggenommen von der Wohnung ueber uns und ort ist der Verursacher zu suchen. Jenseits der Legalitaet begebe ich mich in die verschlossene, aber seit langem leerstehende Wohnung ueber unserem Objekt. Der gesamte Badezimmerfussboden steht unter Wasser und der Installateur baut auf mit den folgenden Worten:
"Na, der Rest vom Wasserschaden steckt wohl noch in der Decke. Da werden sie viel Spass noch mit haben, bis der Schaden richtig ausgetrocknet ist das kann dauern!"
In diversen Gedankenspielen laufe ich Amok, ramme mit einem Bulldozer die Hausverwaltung,... ... ...
Der Installateur geht da er nichts weiter machen kann, es kommt noch der Elektriker, aber der will an so eine durchnaesste Elektrik keineswegs ran. Stunden vergehen und mir wird klar die Eroeffnung verschiebt sich mal wieder.
Der Blog eines aus dem Takt geratenen Gastronoms. Ich bin Mike und Besitzer des Barprojekts Triobar, dieses Barkonstrukt ist anders und eher als ein Speakeasy zu verstehen. Dieser Blog spiegelt meine Sichtweise zu den Themen Bars, Leben & Barkultur.
Dienstag, 31. März 2009
Freitag, 27. März 2009
and the winner is:
Bar Lebensstern,
aber Spass hatte wohl alle...
Das Tanqueray Ten Barevent ist vorbei und laut der vielen Rückmeldungen hatte es wohl allen Beteiligten viel Spass gemacht und sie haben es richtig genossen.
Das freut Peter, Alexander und mich ganz besonders, denn genau so soll es sein.
Ein Event als Berliner-Szenetreffen das sich gern auch in andere Städte weiterverpflanzen soll. Ein Abend von Bartendern für Bartender, ein Abend an dem einfach mal Zeit zum quatschen und kennenlernen sein sollte. Wo die jungen Wilden mal die Altstars treffen und wo mal Zeit ist zu erfahren, was ausser dem eigenen Geschäft noch so alles gemacht wird oder auch passiert ist.
Mich hat es besonders gefreut das so viele Bars vorbeigekommen sind, einfach um mal zu schauen was sie vielleicht beim letzten Mal alles verpasst haben.
Toll finde ich es das die Duke-Bar aus Köpenick die Gastgeberrolle für das nächste mal übernommen hat, so kriegt das ganze einen gewissen Tourcharakter und ich bin gespannt was sich die beiden Dukes einfallen lassen.
Also alles in allem ein sehr schöner Abend und Gratulation nochmals an die Sieger...
es war mir ein Fest!!!
aber Spass hatte wohl alle...
Das Tanqueray Ten Barevent ist vorbei und laut der vielen Rückmeldungen hatte es wohl allen Beteiligten viel Spass gemacht und sie haben es richtig genossen.
Das freut Peter, Alexander und mich ganz besonders, denn genau so soll es sein.
Ein Event als Berliner-Szenetreffen das sich gern auch in andere Städte weiterverpflanzen soll. Ein Abend von Bartendern für Bartender, ein Abend an dem einfach mal Zeit zum quatschen und kennenlernen sein sollte. Wo die jungen Wilden mal die Altstars treffen und wo mal Zeit ist zu erfahren, was ausser dem eigenen Geschäft noch so alles gemacht wird oder auch passiert ist.
Mich hat es besonders gefreut das so viele Bars vorbeigekommen sind, einfach um mal zu schauen was sie vielleicht beim letzten Mal alles verpasst haben.
Toll finde ich es das die Duke-Bar aus Köpenick die Gastgeberrolle für das nächste mal übernommen hat, so kriegt das ganze einen gewissen Tourcharakter und ich bin gespannt was sich die beiden Dukes einfallen lassen.
Also alles in allem ein sehr schöner Abend und Gratulation nochmals an die Sieger...
es war mir ein Fest!!!
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Danke an die Kollegen,
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Köpenick,
Tanqueray Ten Barevent
Dienstag, 24. März 2009
Ich hoffe es hat euch gefallen,
vielen Dank fuer euer reichhaltiges Erscheinen
Ich war begeistert von der Freude und der Begeisterung, die ihr diesem Event habt entgegenkommen lassen. Besonders hat es mich gefreut einerseits viele Gesichter vom letzten Mal zu sehen, aber auch ganz neue Bars und deren Bartender zu entdecken.
Es war mir ein Fest und nochmals herzlichen Dank an euch alle...
DANKE
DANKE
DANKE
Ich war begeistert von der Freude und der Begeisterung, die ihr diesem Event habt entgegenkommen lassen. Besonders hat es mich gefreut einerseits viele Gesichter vom letzten Mal zu sehen, aber auch ganz neue Bars und deren Bartender zu entdecken.
Es war mir ein Fest und nochmals herzlichen Dank an euch alle...
DANKE
DANKE
DANKE
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Danke euch allen,
Diageo,
Philipp und Peter,
Scanlan
Montag, 23. März 2009
Hoffentlich klappt alles,
oder so langsam macht sich die Aufregung breit
Heute ist es endlich soweit, wir (Lebensstern & Triobar) veranstalten das zweite Tanqueray Ten Bartender Event und hoffentlich kommt ihr alle in bester Laune.
Peter, Alexander und ich haben lange gegruebelt und haben uns fuer das allseits bekannte Spiel aus unseren Jugendtagen entschieden: FLASCHENDREHEN
Also packt ein eure Pfandsachen oder auch heraus mit der dunklen Wahrheit ;-)
Lasst euch ueberraschen und verbringt einen vergnuegten Abend bei uns und mit euren Kollegen aus der vielleicht schoensten Stadt der Welt (zumindest im Sommer)...
Fuer Getraenke ist ausreichend gesorgt und dafuer auch mal herzlichen Dank an:
FENTIMANS,
TANQUERAY TEN,
und dem LEBENSSTERN,...
Danke an alle die es ermoeglicht haben, das zum zweiten Mal nun sich Berlins Bartender in bester Laune zusammenfinden und sich besser kennenlernen koennen.
Lasst die Spiele beginnen... ;-)
Heute ist es endlich soweit, wir (Lebensstern & Triobar) veranstalten das zweite Tanqueray Ten Bartender Event und hoffentlich kommt ihr alle in bester Laune.
Peter, Alexander und ich haben lange gegruebelt und haben uns fuer das allseits bekannte Spiel aus unseren Jugendtagen entschieden: FLASCHENDREHEN
Also packt ein eure Pfandsachen oder auch heraus mit der dunklen Wahrheit ;-)
Lasst euch ueberraschen und verbringt einen vergnuegten Abend bei uns und mit euren Kollegen aus der vielleicht schoensten Stadt der Welt (zumindest im Sommer)...
Fuer Getraenke ist ausreichend gesorgt und dafuer auch mal herzlichen Dank an:
FENTIMANS,
TANQUERAY TEN,
und dem LEBENSSTERN,...
Danke an alle die es ermoeglicht haben, das zum zweiten Mal nun sich Berlins Bartender in bester Laune zusammenfinden und sich besser kennenlernen koennen.
Lasst die Spiele beginnen... ;-)
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Sonntag, 22. März 2009
Du hast es gut...
oder du weisst nicht wirklich wieviel ich arbeite
Ich treffe einen Kollegen auf einer Messe,
er fragt mich, wann ich heute meine Bar offen haette. Ich erklaere ihm, das ich die Bar heute nicht offen habe und sie auch nur an 10-12 Terminen im Monat aufmache und dann auch nur mit vorheriger Reservierung Gaeste reinlasse.
Er grinst mich an, aber merkt dann doch schnell, das ich da keinen Witz gemacht habe. Er ist verwundert und schliesslich lacht er mich an und sagt folgenden Satz:
So gut wie du haette ich es auch gern!
Er stellt mir noch 2-3 Fragen bezueglich einiger alten Spirituosen und Rezepte, erkundigt sich nach diversen Bezugsquellen von seltenen Spirituosen und will noch ein gutes dutzend Barempfehlungen haben. Dann geht er weiter und wuenscht mir noch viel Glueck weiterhin. Er ist dort auf dieser Messe Besucher, aber ich arbeite dort. Er geht zum naechsten Stand und ich grueble noch ein wenig ueber seine Worte...
So gut wie du haette ich es auch gern!
Ja, wirklich? Bist du dir da ganz sicher?
Moechtest du auch gern freier Unternehmer sein?
Willst du dich auch um alle Auftraege selbst kuemmern muessen?
Nur weil man an nur 10-12 Terminen im Monat in der Bar arbeitet, bedeutet das keineswegs das man nur 10-12 Tage arbeitet. Meine Arbeitstage sind lang und voll mit Terminen und auch 16-18 Stunden Arbeit pro Tag nicht sonderlich selten.
Viele was ich tue sieht man halt nicht direkt, aber seltene und alte Spirituosen klopfen nicht an der Tuer und bitten um Einlass. Ich habe mehr als genug zu tun und so geht es vielen Gastronomen, unser Beruf laesst sich nun mal nicht auf die reinen Oeffnungszeiten runterrechnen. Das eine Bar gut laeuft erfordert sehr viel Arbeit im Hintergrund und oftmals haengt man mehr am PC, Telefon und Schreibtisch als einem lieb ist.
Ich treffe einen Kollegen auf einer Messe,
er fragt mich, wann ich heute meine Bar offen haette. Ich erklaere ihm, das ich die Bar heute nicht offen habe und sie auch nur an 10-12 Terminen im Monat aufmache und dann auch nur mit vorheriger Reservierung Gaeste reinlasse.
Er grinst mich an, aber merkt dann doch schnell, das ich da keinen Witz gemacht habe. Er ist verwundert und schliesslich lacht er mich an und sagt folgenden Satz:
So gut wie du haette ich es auch gern!
Er stellt mir noch 2-3 Fragen bezueglich einiger alten Spirituosen und Rezepte, erkundigt sich nach diversen Bezugsquellen von seltenen Spirituosen und will noch ein gutes dutzend Barempfehlungen haben. Dann geht er weiter und wuenscht mir noch viel Glueck weiterhin. Er ist dort auf dieser Messe Besucher, aber ich arbeite dort. Er geht zum naechsten Stand und ich grueble noch ein wenig ueber seine Worte...
So gut wie du haette ich es auch gern!
Ja, wirklich? Bist du dir da ganz sicher?
Moechtest du auch gern freier Unternehmer sein?
Willst du dich auch um alle Auftraege selbst kuemmern muessen?
Nur weil man an nur 10-12 Terminen im Monat in der Bar arbeitet, bedeutet das keineswegs das man nur 10-12 Tage arbeitet. Meine Arbeitstage sind lang und voll mit Terminen und auch 16-18 Stunden Arbeit pro Tag nicht sonderlich selten.
Viele was ich tue sieht man halt nicht direkt, aber seltene und alte Spirituosen klopfen nicht an der Tuer und bitten um Einlass. Ich habe mehr als genug zu tun und so geht es vielen Gastronomen, unser Beruf laesst sich nun mal nicht auf die reinen Oeffnungszeiten runterrechnen. Das eine Bar gut laeuft erfordert sehr viel Arbeit im Hintergrund und oftmals haengt man mehr am PC, Telefon und Schreibtisch als einem lieb ist.
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viel viel Arbeit
Samstag, 21. März 2009
Das 2. Tanqueray Barevent

von Bartendern fuer Bartender
Am Montag wird es wieder soweit sein:
Die Berliner Barszene ist eingeladen sich zu amuesieren,
einen netten Abend zu erleben, der ganz im Zeichen des sich kennenlernen steht.
Egal ob Hotelbar, Designerbar, Minibar, Clubbar oder Cocktailbar wichtig soll nur das kennenlernen sein. Berlin ist so eine grosse Stadt, da kann man schon mal ein wenig Orientierung gebrauchen. Wer arbeitet wo, was macht die Bar x so ganz anders als die Bar Z und wer ist neu in der Stadt, aber wer versorgt seit jeher die Barflies mit Getraenken. Damit das sich beschnuppern einfacher wird, sorgen der Lebensstern und die Triobar fuer Brot und Spiele alias Drinks und eine neue Sportart. So einen Abend zu gestalten kostet neben einer Unmenge an Nerven, vor allem aber auch einiges an Geld, daher gilt hier mein besonderer Dank: Alexander Scanlan von Diageo,
der uns stets ermutigt hat diesen verrueckten Gedanken nicht in einer Schublade versinken zu lassen, sondern ihn wahr werden zu lassen.
Am kommenden Montag wird es also wieder soweit sein...
Berlins Barszene trifft sich zum zweiten Tanqueray Ten Barevent,
von Bartendern fuer Bartender
Wir freuen uns auf euch!!!
(das Bild ist von der letzten Veranstaltung und zeigt die Eiskoenigin! ;-) )
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Tanqueray 10
Freitag, 20. März 2009
Surprise, surprise,...
oder eine Entdeckung der besonders delikaten Art
Da gehe ich mal wieder in den Lebensstern um die Vorbereitungen fuer das kommende Tanqueray Ten Barevent zu beaufsichtigen, als da ploetzlich eine Paket herumsteht. Souveraen reicht Peter mir das Messer und sagt: Mach auf!!!
So etwas lasse ich mir natuerlich nicht zweimal sagen, schnell ist die Kiste geoeffnet und da stehen sie vor mir:
3 bildhuebsche "The Bitter Truth" Likoere!
Wunderschoenes Design ist die eine Sache,
aber die schmecken auch extrem fein
Hiermit spreche ich eine ganz klare Kaufempfehlung aus,
alle drei Likoere sind extrem gelungen und ueberaus delikat.
Ich habe den Apricot Brandy probiert, dieser besticht durch seinen feinen Geschmack und zarte Fruchtnote wie seinem sehr eleganten Mandelton.
Der Creme de Violet ist wohl der beste den ich je probiert habe (ja, ich habe mehr als einen probiert;-))
Der Pimento Dram ist ein wahres Geschmackswunder und extrem intensiv, hiervon reichen Kleinstmengen um Drinks meisterhaft zu veredeln.
IHR SEHT ICH BIN BEGEISTERT!!!
also kaufen, kaufen, kaufen
Da gehe ich mal wieder in den Lebensstern um die Vorbereitungen fuer das kommende Tanqueray Ten Barevent zu beaufsichtigen, als da ploetzlich eine Paket herumsteht. Souveraen reicht Peter mir das Messer und sagt: Mach auf!!!
So etwas lasse ich mir natuerlich nicht zweimal sagen, schnell ist die Kiste geoeffnet und da stehen sie vor mir:
3 bildhuebsche "The Bitter Truth" Likoere!
Wunderschoenes Design ist die eine Sache,
aber die schmecken auch extrem fein
Hiermit spreche ich eine ganz klare Kaufempfehlung aus,
alle drei Likoere sind extrem gelungen und ueberaus delikat.
Ich habe den Apricot Brandy probiert, dieser besticht durch seinen feinen Geschmack und zarte Fruchtnote wie seinem sehr eleganten Mandelton.
Der Creme de Violet ist wohl der beste den ich je probiert habe (ja, ich habe mehr als einen probiert;-))
Der Pimento Dram ist ein wahres Geschmackswunder und extrem intensiv, hiervon reichen Kleinstmengen um Drinks meisterhaft zu veredeln.
IHR SEHT ICH BIN BEGEISTERT!!!
also kaufen, kaufen, kaufen
Donnerstag, 19. März 2009
Mein Tag besteht zur Zeit aus Arbeit, Planung, Arbeit
und der Planung wie ich noch mehr arbeiten koennte...
auf meinem Schreibtisch stapelt sich die Post so hoch, das ich es inzwischen als Stehpult nutzen kann. Ich hetze von einem Termin zum naechsten und hoffe dabei moeglichst wenig zu vergessen. Besuche fleissig unsere Baustelle und erfahre eine Horrormeldung nach der anderen:
Warum braucht ein Standardfenster 4 Wochen bis es fertig ist???
Warum sind meine zuverlaessigsten Bauhelfer ploetzlich so schlampig geworden???
Warum koennen sich zwei erwachsene Maenner so schlecht Farben vorstellen???
Doch mein Hauptaugenmerk liegt gerade auf der demnaechst stattfindenden Tanqueray Veranstaltung, dem 2. Tanqueray Ten Barevent. Doch da gibt es noch viel vorzubereiten...
Woran ich zur Zeit verzweifle ist allerdings ein Paket an den Champagnero Robin!!!
Diese Paket ging raus an Robin und kam dann zurück, allerdings aussen vollkommen nass
und der Karton voellig aus der Form. Nun dann ein zweiter Versuch und los zurück an den Turnbeutelvergesser (aehh Rucksackvergesser) Robin und alles okay...
die Trackingnummer noch einmal kontrolliert, aber dann plötzlich keine Ergebnisse mehr...
also wieder angerufen bei denen und gefragt: wo ist der Rucksack?
Postmensch: Kuemmern uns sofort darum...
Heute Post von der Post im Briefkasten und im Umschlag ist eine Verlustanzeige, samt eines 6-seitigen Bogens zum ausfuellen was da nun verschickt wurde und nun auch fehlt...
ROBIN! sorry, aber deinen Rucksack haben die gelben Schnecken wohl gekillt...
ruf mich mal an...
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Stress,
Tanqueray-Ten,
tut mir leid
Mittwoch, 11. März 2009
Marketingerfahrungen der besonderen Art,

oder manchmal koennte ich einfach kotzen...
Stellt euch vor ihr arbeitet auf einer Messe und alles ist im Vorfeld geklaert worden.
Ihr kennt die Getraenkeauswahl, wisst an wen was raus geht, etc...
Doch ploetzlich steht ihr da auf der Messe und alle erklaeren euch das ihr das falsche Angebot habt, warum ihr kein Spanisch koennt, das ihr doch auch den Minister zu versorgen habt, und und und. Ihr schaut verdutzt auf euren Ansprechpartner im Vorfeld und der schaut verdutzt zu euch und zu den Reklamierenden. Kurze Besprechung und dann ist alles leider klar die Reklamierende hat Recht und beendet die Diskussion mit dem Satz: Das haben wir so alles mit dem Marketing-Onkel abgesprochen, mein Ansprechpartner und ich schauen uns an...
Er wuetend und ich wuetend, er ruft beim Marketing an und der Typ antwortet lapidar:
"Na das ist doch alles nicht so schlimm, schliesslich machen wir das ja zum ersten Mal. Ja, da habe ich wohl vergessen euch was zu sagen... Na dann macht halt was man von euch verlangt, ihr seid doch Profis..."
Lieber Marketing-Onkel, genau weil ich Profi bin, erkundige ich mich im Vorfeld was der Kunde will. Ich arbeite gern, aber was ich nicht leiden kann, wenn ich fuer Fehler hinhalten muss, die du da verzapfst.
Spanisch sprechendes Personal?
Im Vorfeld geklaert kein Problem, aber direkt am Stand habe ich keine Zeit mehr Spanisch zu lernen.
Ein breiteres Getraenkeangebot?
Ja, das ist moeglich, aber man muss die Lieferzeiten auf Messen bedenken.
Doppelt soviele Personen versorgen wie angenommen?
Klar, aber dann brauche ich auch mehr Glaeser und viel mehr Eis, samt Lagerkapazitaet.
Viel mehr Aufgaben, viel mehr Aufwand?
Kein Problem, aber das bedeutet auch viel mehr GELD!
Marketing-Onkel: Mehr Geld habe ich aber nicht zur Verfuegung...
Ich: Na das ist doch kein Problem, du bist doch ein Profi...
(kleine Randnotiz der Geschichte, der Vertrag des Marketing-Onkels wurde nicht verlaengert, mit dem werde ich mich wohl demnaechst nicht mehr herumaergern muessen.)
auch das kann Arbeitsbekleidung sein,

oder wem der Herrenausstatter vielleicht doch zu teuer ist
Ich berate momentan 2 Gastronomieprojekte, das eine in Berlin und das andere in Muenchen, es sind beides eher Gemischtkonzepte, ich meine damit Bar und Restaurant.
In beiden Projekten fragte man mich zwecks Berufsbekleidung und jedesmal musste ich auf die ueblichen Verdaechtigen hinweisen, da ein Herrenausstatter wie Herr von Eden dann preislich doch in einer anderen Liga spielte. Also zeigte ich die Barjacken von Signet und auch andere Sachen, aber keine davon fand ich wirklich ueberzeugend.
Besonders fand ich die Bekleidung oftmals voellig unpassend zu den Objekten, die ich da beriet. So diskutierten wir gestern wieder mit dem Kunden, ob Uniform oder nicht und wenn ja was als Uniform... Es ging hin und her und war alles andere als produktiv, bis sich Florian einschaltete und einfach mal: "Dancing Chef" in die Runde warf. Keiner kannte die Homepage also mal schnell gegooglet und mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden, ja ehrlich begeistert sogar; also ich habe mich entschieden!!!
Aber schaut am besten mal selbst...
Labels:
Berlin,
Dancing Chef,
Danke Florian,
Muenchen,
tolle Arbeitsbekleidung
Dienstag, 10. März 2009
Mein momentaner Lieblingstequila...

Don Julio 1942
Einer meiner ueberaus netten Kontakte aus dem fliegenden Umfeld war so nett
und versorgte mich mal mit neuer Ware. Neu nicht im Sinne von ganz neu auf dem Markt, sondern im Sinne von hatte ich bisher nicht in meiner Bar. An Tequila steht einiges bei mir herum und ich bin durchaus ein großer Anhaenger der Rubrik Agavencognac a la 1800 Millenium, Herradura Suprema oder Reserva de la Familia. Doch mein neuer Favorit in der Rubrik Agavencognacs ist der Don Julio 1942, er ist schon sehr gereift und weist viele Holztoene auf, aber er ist immer noch ein Tequila. Ich mag besonders seinen langen und weichen Abgang, sowie die zarten Vanilletoene, für mich momentan mein absoluter Lieblingstequila.
Fuer weitere Fragen zu Tequila am besten hier mal vorbei surfen...
oder wer den Don Julio 1942 zu kaufen sucht, der melde sich am besten mal bei Craighs...
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Craighs,
Don Julio 1942
Montag, 9. März 2009
Ich lese gern und viel
von Alighieri, ueber Rowling bis zu Zafon...
Harry Potter zu lesen war schoen, wenn auch wohl nicht so beeindruckend, das es mein Leben verändert haette. Den Ulysses habe ich auch gelesen, genauso auch Dante mit seiner Komoedie, beides eher anstrengend als schoen und mein Leben haben auch sie nicht veraendert. Ich aber schwaerme aber vom Milk&Honey, wenn ich auch selbst nur London kenne. Meine Franzoesischlehrerin hat sich staendig über die deutschen Touristen in ihrem Land beschwert, meine Franzoesischnote war dadurch aber nicht besser und ich habe so deren Kompetenz auch nicht anzweifeln wollen, nur weil sie anders war. Ich kenne Musikblogs, die weitaus besser sind als jedes Musikmagazin der betreffenden Szene und verstehe daher auch warum da kein Magazin herkommt und probiert fuer Geld schlechtere Inhalte zu liefern. Wer sich für Barkonzepte der besonderen Art interessiert, ist bei denen die da solche geschaffen haben, wie zum Beispiel PTD und Milk&Honey, aber genau an der richtigen Stelle. Sie waren ihrer Zeit voraus und haben etwas geliefert, worauf vorher so kein anderer kam. Manche die jetzt dieses kritisieren, sollte mal bedenken wie sehr sie mal davon geschwärmt haben...
Im Nachhinein erkennt man haeufig Schwachstellen, aber diese Konzepte haben Leute wirklich begeistert und auch unsere Barkultur vorangebracht. Das perfekte Konzept gibt es wohl immer noch nicht, so langen muessen wir halt mit dem Leben was da ist und da gehoert fuer mich das Milk & Honey immer noch zur allersten Gueteklasse.
(meine ganz persoenliche Meinung dazu...
Harry Potter zu lesen war schoen, wenn auch wohl nicht so beeindruckend, das es mein Leben verändert haette. Den Ulysses habe ich auch gelesen, genauso auch Dante mit seiner Komoedie, beides eher anstrengend als schoen und mein Leben haben auch sie nicht veraendert. Ich aber schwaerme aber vom Milk&Honey, wenn ich auch selbst nur London kenne. Meine Franzoesischlehrerin hat sich staendig über die deutschen Touristen in ihrem Land beschwert, meine Franzoesischnote war dadurch aber nicht besser und ich habe so deren Kompetenz auch nicht anzweifeln wollen, nur weil sie anders war. Ich kenne Musikblogs, die weitaus besser sind als jedes Musikmagazin der betreffenden Szene und verstehe daher auch warum da kein Magazin herkommt und probiert fuer Geld schlechtere Inhalte zu liefern. Wer sich für Barkonzepte der besonderen Art interessiert, ist bei denen die da solche geschaffen haben, wie zum Beispiel PTD und Milk&Honey, aber genau an der richtigen Stelle. Sie waren ihrer Zeit voraus und haben etwas geliefert, worauf vorher so kein anderer kam. Manche die jetzt dieses kritisieren, sollte mal bedenken wie sehr sie mal davon geschwärmt haben...
Im Nachhinein erkennt man haeufig Schwachstellen, aber diese Konzepte haben Leute wirklich begeistert und auch unsere Barkultur vorangebracht. Das perfekte Konzept gibt es wohl immer noch nicht, so langen muessen wir halt mit dem Leben was da ist und da gehoert fuer mich das Milk & Honey immer noch zur allersten Gueteklasse.
(meine ganz persoenliche Meinung dazu...
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Redefreiheit
Freitag, 6. März 2009
Gastro-Alzheimer
oder wissen Sie eigentlich wer ich bin?!?!
Der Abend beginnt sehr angenehm und die Gaeste sind sehr unterhaltsam und alles laeuft reibungslos, es wird viel getrunken und noch mehr gelacht. Die Zeit vergeht wie im Flug und wieder einmal fuehle ich mich bestaerkt, das es genau das richtige war aus der Unternehmungsberatung rauszugehen und wieder hinter dem Tresen zu arbeiten. Ehrliche Arbeit und keine gekuenstelte Imageperformance mehr. Ich bin der Meinung das einem das Gastronomie-Gen halt im Blute liegen muss. Bin gerade dabei eine Flasche zu oeffnen, da klopft es wie wild an der Tuer, schnell steige ich die Treppen rauf, gespannt wer da wohl meine Hilfe braucht. Vielleicht ein Nachbar dem Portwein zum kochen fehlt oder aber ein... Ein gut angezogener Herr im dunklen Mantel steht vor der Tuer und klopft nun energischer, ich schliesse die Tuer auf und begruesse ihn freundlich.
Ich: Schoenen guten Abend, was kann ich fuer sie tun?
Klopfer: da kommen gleich noch zwei Gaeste von mir und ich haette gern einen Mojito
(er reicht mir seinen Mantel)
Ich: sehr hoeflich , Hatten sie reserviert?
Klopfer: Nein, wir sind ja auch nur zu dritt.
Ich: Verzeihung, aber wir sind bereits voll belegt und es besteht Reservierungspflicht. Das tut mir leid...
Klopfer: kein Problem, wir nehmen dann halt an der Bar Platz
Ich: ich hatte bereits gesagt, das wir heute voll belegt sind. Vielleicht ein anderes mal lieber und dann bitte auch vorher reservieren. Ich koennte aber gerne fuer sie bei der Bar XY anrufen, ob die noch ein Platz fuer drei Personen haben.
Klopfer: Nun stellen sie sich mal nicht so an, 3 Plätze gehen immer... Wir trinken ja schliesslich auch etwas...
Ich: Ich stelle mich nicht so an, sondern es ist einfach voll. Aber ich frage gern bei einer anderen Bar nach...
Klopfer: Wissen Sie ueberhaupt wer ich bin?
Ich: Verzeihen sie, wenn sie nicht wissen wer sie sind, wie soll ich es dann wissen.
Klopfer: Ich bin...
Ich: Schoen fuer sie, das sie wieder wissen wer sie sind, aber bitte verlassen sie nun endgueltig meine Bar.reiche ihm seinen Mantel und dirigiere ihn sachte zur Tuer, er flucht und beschimpft mich...
Ich schliesse die Tuer hinter ihm und gehe wieder zu meinen Gaesten, die wissen wer sie sind und wo sie sind und das ist ja das schoene daran.
Liebe Imagetraeger, wenn sie wirklich so bedeutend sind das man sie unbedingt erkennen muss, dann reservieren sie doch auch bitte...
Wer einfach nur glaubt das seine Name ein Blankotueroeffner ist, der sollte sich mal grosse Persoenlichkeiten genauer ansehen, diese sind mesit eher bescheiden und fragen nie ob man wisse wer sie seien...
Der Abend beginnt sehr angenehm und die Gaeste sind sehr unterhaltsam und alles laeuft reibungslos, es wird viel getrunken und noch mehr gelacht. Die Zeit vergeht wie im Flug und wieder einmal fuehle ich mich bestaerkt, das es genau das richtige war aus der Unternehmungsberatung rauszugehen und wieder hinter dem Tresen zu arbeiten. Ehrliche Arbeit und keine gekuenstelte Imageperformance mehr. Ich bin der Meinung das einem das Gastronomie-Gen halt im Blute liegen muss. Bin gerade dabei eine Flasche zu oeffnen, da klopft es wie wild an der Tuer, schnell steige ich die Treppen rauf, gespannt wer da wohl meine Hilfe braucht. Vielleicht ein Nachbar dem Portwein zum kochen fehlt oder aber ein... Ein gut angezogener Herr im dunklen Mantel steht vor der Tuer und klopft nun energischer, ich schliesse die Tuer auf und begruesse ihn freundlich.
Ich: Schoenen guten Abend, was kann ich fuer sie tun?
Klopfer: da kommen gleich noch zwei Gaeste von mir und ich haette gern einen Mojito
(er reicht mir seinen Mantel)
Ich: sehr hoeflich , Hatten sie reserviert?
Klopfer: Nein, wir sind ja auch nur zu dritt.
Ich: Verzeihung, aber wir sind bereits voll belegt und es besteht Reservierungspflicht. Das tut mir leid...
Klopfer: kein Problem, wir nehmen dann halt an der Bar Platz
Ich: ich hatte bereits gesagt, das wir heute voll belegt sind. Vielleicht ein anderes mal lieber und dann bitte auch vorher reservieren. Ich koennte aber gerne fuer sie bei der Bar XY anrufen, ob die noch ein Platz fuer drei Personen haben.
Klopfer: Nun stellen sie sich mal nicht so an, 3 Plätze gehen immer... Wir trinken ja schliesslich auch etwas...
Ich: Ich stelle mich nicht so an, sondern es ist einfach voll. Aber ich frage gern bei einer anderen Bar nach...
Klopfer: Wissen Sie ueberhaupt wer ich bin?
Ich: Verzeihen sie, wenn sie nicht wissen wer sie sind, wie soll ich es dann wissen.
Klopfer: Ich bin...
Ich: Schoen fuer sie, das sie wieder wissen wer sie sind, aber bitte verlassen sie nun endgueltig meine Bar.reiche ihm seinen Mantel und dirigiere ihn sachte zur Tuer, er flucht und beschimpft mich...
Ich schliesse die Tuer hinter ihm und gehe wieder zu meinen Gaesten, die wissen wer sie sind und wo sie sind und das ist ja das schoene daran.
Liebe Imagetraeger, wenn sie wirklich so bedeutend sind das man sie unbedingt erkennen muss, dann reservieren sie doch auch bitte...
Wer einfach nur glaubt das seine Name ein Blankotueroeffner ist, der sollte sich mal grosse Persoenlichkeiten genauer ansehen, diese sind mesit eher bescheiden und fragen nie ob man wisse wer sie seien...
Mittwoch, 4. März 2009
Nach meiner Meinung der wohl beste Gin der Welt,

oder so schrieb ich es auch mal fuer Mixology...
Booth's House of Lords -
oder als es den Begriff Premium-Spirituose noch nicht gab...
Als ich vor einiger Zeit (inzwischen ist es schon sehr lange her) in der Triobar mein Gin-Tastic mit Gincalo und Phill Duff praesentierte, oeffnete ich dort auch eine Flasche House of Lords von der Booth's Gin Distillerie. Kaum hatte ich wieder von ihr probiert, so war ich ihr auch schon ganz verfallen. Bisher hatte ich sie immer nur als Mignature probiert und diese Flaschen waren haeufig von schlechter Qualitaet da sie nur selten wie hochwertige Spirituosenflaschen behandelt wurden, sondern eher wie kleine skurille Fundstuecke. Ich war mir sicher, das ist der beste Gin den ich jemals probiert hatte und vom Gin hatte ich schon recht viel probiert.
Booth's Distilleries
Einige von euch Lesenden kennen vielleicht bereits die Firma Booth's und arbeiten auch mit dem Finest Dry. Ich lernte das Produkt bei Herrn Scholl kennen, der euch als der Hausherr des Rumtrader in Berlin vielleicht bekannt ist.
Herr Scholl schwaermte sehr von dem Produkt und so probierte ich auch einige Male und befand ihn ebenfalls fuer gut. Booth's Gin zu beziehen war keineswegs leicht und zuweilen galt er sogar als Auslaufmodell, dessen Produktion eingestellt wurde.
Booth's Gin war Hoflieferant der Koenigin Mutter, jene alte Dame galt als extrem Ginerfahren und sie trank stets gern die wacholderne Koestlichkeit aus dem Hause Ecke Clerckenwell Road und Red Lion Street (London). Das urspruengliche Werk der Familie Booth's wurde im 2. Weltkrieg durch einen Bombenangriff der Deutschen Luftwaffe getroffen und brannte zum groessten Teil nieder, doch man baute das Werk an selber Stelle wieder auf und setzte die Produktionstechniken damals auf den modernsten Stand der Verfahrenstechnik.
Die Familie Booth's blickt auf eine lange ruhmreiche Geschichte zurueck, dessen erste Spirits&Wine Compagny wurde bereits 1740 gegruendet, 1937 wurde dann auch die Booth's Distelleries gegruendet und sie war es die dem weltweiten Siegeszug des London Dry Gin initierte und mit durchsetzte.
Bis 1960 offerierte Booth's auch noch den Booth's Old Tom Gin, den Lemon Gin und den Sloe Gin an sowie den Dry Gin und den Finest Dry,
der im Ausland als Booth's House of Lords angeboten wurde.
Die Trinkstaerken varierten je nach Ausfuhrland zwischen 41%-47%,
nach Deutschland wurde er in 43% Trinkstaerke geliefert.
Er war hier allerdings aeusserst selten nur anzufinden und haeufig waren es Angehoerige der englischen oder auch amerikanischen Streitkraefte, die ihn hier ueber Armee-Shops bezogen.
Booth's produzierte anfaenglich auch noch gar nicht den Finest Dry, sondern nur den normalen Gin, nur durch einen gluecklichen Zufall entwickelte man den Finest Dry, der sich schon bald als erster Premium-Gin einen festen Platz in den guten Bars dieser Erde sicherte.
Damals hatte man wohl aus Versehen etwas zuviel des guten Gins gemacht und hatte arge Lagerprobleme. Aus der Not heraus erwarb man von einem befreundeten Haendler eine groessere Menge an spanischen Sherryfaessern und lagerte nun dort den Gin. Es war auf die Schnelle einfach nichts anderes zu bekommen, nun nach circa 5-6 Monaten erinnerte man sich wieder der Ueberproduktion und wollte sie abfuellen. Man war ueberrascht von der Faerbung des Gins durch das Lagern im Sherryfass, den nun hatte er einen goldenen Schimmer, aber vor allen Dingen einen sanften, tiefen Charakter erhalten. Man wusste noch nicht so ganz wie man das den Londonern verkaufen koenne und ob man es ueberhaupt machen sollte. Nun waren aber schon einige Flaschen die man abgefuellt hatte in den Handel gekommen und die Kunden waren begeistert und wollten mehr davon. Booth's entschied sich am Produkt festzuhalten und tat nicht schlecht daran, innerhalb weniger Jahre entwickelte sich dieser "ungewollte" Gin zum erfolgreichsten Produkt des Hauses.
Zuerst in England und spaeter auch weltweit bot man dann ab 1968 auch noch den High&Dry an, ein kristallklarer Gin mit kuerzerer Lagerzeit im Sherryfass (circa 30 Tage) und anschliessender erneuter Filtrierung um ihn ganz klar wieder zu bekommen. 1978 wurde dann die Produktion des Finest Dry bzw House of Lords eingestellt, das englische Oberhaus soll aber noch bis 1986 seinen bevorzugten Gin erhalten haben. Heute ist die Booth's Distellerie im Besitz von Diageo, diese sind jedoch leider gar nicht am Vertrieb dieser alten Spirituosenmarken interessiert, sondern halten diese wohl eher nur vom Markt fern um ihre anderen Gins nicht zu gefaehrden. Eine Neuauflage des House of Lords kann ich deren Brand Managern nur empfehlen, da er als weiterer Premiumgin Ergaenzung wohl Furore machen wuerde.
Der House of Lords ist der ideale Gin fuer einen Martini - ein House of Lords Martini ist schon etwas ganz besonderes. Die Flaschen die heutzu tage zuweilen noch anzutreffen sind, sind aeusserst rar und haeufig in schlechtem Zustand.
Eine gut erhaltene House of Lords ist aber auf alle Faelle ein ganz besonderer Genuss, wenn wohl leider auch kein ganz billiger - in Fachkreisen wird er bei circa 600 Euro pro Flasche gehandelt.
Es gibt nicht viele Bars die ihn ueberhaupt anbieten, im Kempinski Hotel Sankt Moritz steht eine wohl noch, in der Bow-Bar in Saporro, im Lebensstern, im Rum Trader und bei mir in der Triobar. Weiss noch jemand eine andere Bar vielleicht???
Montag, 2. März 2009
Triobar goes Reingold

oder immer wieder unterwegs...
Viele meiner Gaeste schmunzeln schon meist, wenn sie wissen wollen, wo die Triobar mal wieder anzutreffen ist. Seltsame Orte, schwer auffindbare Adressen all das kennen sie nur allzu gut. Fuer Erstbesucher oder Neulinge der Triobar ist das aber oftmals eine unueberwindbare Huerde. Sie wollen lieber spontan entscheiden und einen festen Ort haben, brauchen die Sicherheit einer bestehenden Cocktailkarte, an der sie sich auch preislich orientieren koennen. Ich habe durchaus Verstaendnis fuer die Anliegen meiner Gaeste, aber die Triobar hat sich langsam dorthin entwickelt, wo sie heute steht und deren Eigenarten sind schon fast ihr kleines Markenzeichen. Wer sich darauf einlassen kann, der erlebt fast immer auch einen tollen Abend im Zeichen der Barkultur.
Die die das jedoch so noch nicht wollen oder koennen, lade ich immer sehr gern ins Reingold zum kennenlernen ein. Davids grosszuegiges Angebot einen festen Tag im Reingold, ganz unter der Flagge der Triobar, zu zelebrieren nahm ich nur allzu gerne an.
Es bietet mir die Moeglichkeit ein grosses Publikum anzusprechen und vielleicht den einen oder anderen fuer das Barprojekt Triobar zu faszinieren. Immer Montags ab 20.00 Uhr laden wir zu: Triobar goes Reingold!
Wir das sind Dirk & Mike, bei uns im Reingold gibt es zwar Montags auch kein Bier, kein Wein, keine Heissgetraenke, aber dafuer viel Wissenswertes um alte Drinks und neue Spirituosen, sowie alte Spirituosen und neue Drinks damit.
Also wer Lust hat mal abseits der ueblichen Barkultur-Pfade zu schlendern, der sei herzlichst eingeladen am Montag mal bei uns einzukehren.
Freitag, 27. Februar 2009
Hilf- und Ideenreiche Links,
oder inzwischen sehe ich IKEA mit ganz anderen Augen.
Jeder von uns kennt den grossen Selbstbaumoebelhersteller aus Schweden,
keine groessere Stadt in dieser Republik hat nicht so ein "liebes" Moebelhaus. Fuer Barbesitzer, ist der Einkauf dort meist recht zwiespaeltig, die meisten Dinge erinnern die Kunden doch zu stark dann an die eigene Wohnatmosphaere, aber Glaeser und Kerzen kaufen dort viele sehr regelmaessig ein. Im privaten Heimbarbereich sieht man Ikea oftmals noch besser vertreten und das Klientel schaetzt die preisguenstigen Loesungen,
die oftmals ihren ganz eigenen Charme haben. Bei einer Profibar spielte Ikea eigentlich keine relevante Rolle, jedoch vielleicht veraendert sich das ja jetzt nach und nach. In den USA ist IKEAfans eine Website seit langem bekannt und diese heisst:
Ikeahacker und diese Seite kann ich jedem nur empfehlen, selbst Gastronomen!!! Es gab auch ein deutsches Pendant dazu, das war der Ikeahacker.de doch der musste unsinnigerweise schliessen, damit duerfte sich IKEA wohl einen Baerendienst erlaubt haben. Doch wer immer mal wieder Lust hat tolle Designideen zu entdecken, dem rate ich zu Stylespion.
Jeder von uns kennt den grossen Selbstbaumoebelhersteller aus Schweden,
keine groessere Stadt in dieser Republik hat nicht so ein "liebes" Moebelhaus. Fuer Barbesitzer, ist der Einkauf dort meist recht zwiespaeltig, die meisten Dinge erinnern die Kunden doch zu stark dann an die eigene Wohnatmosphaere, aber Glaeser und Kerzen kaufen dort viele sehr regelmaessig ein. Im privaten Heimbarbereich sieht man Ikea oftmals noch besser vertreten und das Klientel schaetzt die preisguenstigen Loesungen,
die oftmals ihren ganz eigenen Charme haben. Bei einer Profibar spielte Ikea eigentlich keine relevante Rolle, jedoch vielleicht veraendert sich das ja jetzt nach und nach. In den USA ist IKEAfans eine Website seit langem bekannt und diese heisst:
Ikeahacker und diese Seite kann ich jedem nur empfehlen, selbst Gastronomen!!! Es gab auch ein deutsches Pendant dazu, das war der Ikeahacker.de doch der musste unsinnigerweise schliessen, damit duerfte sich IKEA wohl einen Baerendienst erlaubt haben. Doch wer immer mal wieder Lust hat tolle Designideen zu entdecken, dem rate ich zu Stylespion.
Dienstag, 24. Februar 2009
Vom Leben gelernt,

oder einfach mal die Warnhinweise genauer beachten
Ich liege im Bett oder im Bad und kotze mir die Seele aus dem Leib,
nicht weil ich zuviel getrunken habe. N E I N !!!
Nein, ich IDIOT, habe nur die Warnhinweise der Farbhersteller fuer nicht wirklich relvant erachtet und beim lackieren die einfachsten Sicherheitsmassnahmen nicht beachtet. Nun habe ich eine erstklassige Farb- und Loesungsmittelvergiftung und mein Magen wirft alles raus was er nur so finden kann.
Also liebe Blogleser,
immer bitte erst lesen, dementsprechend handeln und dann erst lackieren.
Montag, 23. Februar 2009
Trinkgeld....

oder der Rest ist fuer sie...
bei Mixology wird momentan wieder mal über die Trinkgelder gesprochen, da suche ich in meinem kleinen Zeitungsfahnenarchiv doch mal was passendes raus...
(Wilfried Speitkamp erzählt die Geschichte des Trinkgeldes, eine kleine Rezension freundlich der FAZ entnommen:-)
Was Trinkgeld ist oder auch tip oder pourboire, scheint nicht schwer zu sagen. Im aktuellen Brockhaus findet man die Definition, dass es sich dabei um ein Entgelt handle, das einem Arbeitnehmer oder sonstigem Dienstleistenden anlässlich einer Dienstleistung über die hierfür zu beanspruchende Vergütung hinaus freiwillig gewährt wird. Das zieht allerdings gleich die Frage nach sich, in welchem Sinn hier von Freiwilligkeit die Rede sein kann: Schließlich hat man es, je nach nationaler Gepflogenheit und Dienstleistung, in der Regel mit einer ziemlich fest etablierten Praxis zu tun, der nachzukommen nahegelegt ist und die vielleicht sogar als stillschweigend vereinbart gelten kann.
Man könnte diese Schwierigkeit umgehen, indem man festhält, dass es beim Trinkgeld doch jedenfalls um rechtlich nicht einklagbare und in diesem Sinne freiwillige Zahlungen gehe. Aber zwischen rechtlich nicht festgeschriebenen und schlichtweg freiwilligen individuellen Handlungen liegen noch viele gesellschaftliche Möglichkeiten. Vielleicht machen es im Allgemeinen ohnehin erst eine Reihe von sozial "determinierenden" Faktoren interessant, den Freiheitsspielraum für entsprechende Entscheidungen hervorzuheben. Die Praxis des Trinkgeldgebens ist jedenfalls eine aufschlussreiche Angelegenheit, wie die kleine Geschichte des Trinkgelds schön vor Augen führt, die der Historiker Wilfried Speitkamp nun vorgelegt hat.
Aus strikt ökonomischer Perspektive erweist sich das Trinkgeld dabei als ziemlich harte Nuss. Naheliegend ist der Gedanke, es der Sicherung eines Vorteils bei zukünftigen Dienstleistungen des Empfängers zuzurechnen. Das mag zwar manchmal durchaus stimmen. Aber es greift doch nicht, weil ein beträchtlicher Teil von Trinkgeldern nachweisbar in Situationen - etwa auf Reisen und im Urlaub - gegeben wird, wo der Wiederholungsfall gar nicht eintritt.
Offensichtlich sind also mehr als schlicht materiell-ökonomisch zu verrechnende Beweggründe mit im Spiel, die das Trinkgeldgeben zu einer überaus hartnäckig geübten Praxis machen. Denn so lässt sich die Geschichte auch lesen, die Speitkamp vom achtzehnten Jahrhundert bis nahe heran an unsere Gegenwart verfolgt: als eine lange Reihe von Versuchen, das Trinkgeld mit mehr oder minder guten Gründen zum Verschwinden zu bringen, ohne dieses Ziel je zu erreichen.
Die Kritik an der Trinkgeldpraxis konnte verschiedene Motive haben. In den um 1900 besonders heftig geführten Debatten sind sie fast alle präsent. Da ist zum einen die Klage über eine ärgerliche Inkonsequenz und Willkür der gängigen Praxis. Wie soll man sich erklären, dass bestimmte Dienstleistungen wie selbstverständlich mit dieser Praxis verknüpft sind, durchaus vergleichbare dagegen nicht? Verknüpft mit dieser Klage ist manchmal die Diagnose, dass es sich beim Trinkgeldgeben recht besehen eigentlich auf Seiten der Geber um Bestechungen zu ihrem Vorteil handle, aus denen zusammen mit dem eingefleischten Eigennutz der Empfänger eine sozial verpflichtende Gewohnheit wird. Als fatal werden insbesondere die Anreize empfunden, die das erwartete Trinkgeld auf das Verhalten und das Selbstverständnis der Empfänger hat. Das Gastgewerbe steht dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit, und dass es dort oft um den Austausch zwischen männlichen Gästen und weiblichen Bedienungen geht, wird als ein heikler Punkt empfunden.
Die Kritik wird verschieden instrumentiert. Besorgnis über einen mit der Trinkgeldpraxis einhergehenden Sittenverfall samt unerwünschten gesellschaftlichen Konsequenzen kann sich auf das Verhältnis der Geschlechter richten, aber auch, wie in den Vereinigten Staaten, auf die Beziehung zwischen Schwarzen und Weißen und ganz allgemein zwischen Ober- und Unterschichten. Das Trinkgeldgeben sei eine Praxis der Reichen, die die Männer zu Lakaien und die Mädchen zu Kellnerinnen und Prostituierten mache, so klingt das bei einem sozialkritischen Autor wie Upton Sinclair kurz nach der Jahrhundertwende.
Kritiker wie Sinclair befanden, dass sich der Trinkgeldgeber einen Distinktionsgewinn auf eine Weise erkaufe, die fatal für das politische Gemeinwesen von freien und rechtlich gleichen Bürgern war. Das ist gar nicht weit von der demonstrativen Abkehr vom Trinkgeld entfernt, die später in europäischen Diktaturen, ob faschistisch oder volksdemokratisch, gepflegt wurde. Aber weder in Amerika, wo es einige Bundesstaaten mit gesetzlichen Verboten versuchten, noch im faschistischen Italien oder später in der DDR wurde das Trinkgeld obsolet. Seine Abschaffung erwies sich unter ganz verschiedenen gesellschaftlichen Bedingungen als nicht durchsetzbar.
Auf die Details kommt es hier freilich an, aus denen der Autor eine kleine Geschichte des Kellnerstands und der Reisegewohnheiten von der Postkutsche bis zum Massentourismus heutiger Prägung gewinnt. Er weiß dafür den Freiherr von Knigge ebenso zu lesen wie die Programmschriften der diversen Anti-Trinkgeld-Vereinigungen, Querelen streitfreudiger deutscher Juristen und touristische Ratgeber für die Orientierung im weltweiten Trinkgelddickicht.
Und wie lässt sich nun erklären, dass das Trinkgeld in seiner reinen, mit Bestechungszahlungen nicht zu verwechselnden Form über alle Kulturen und politisch-wirtschaftliche Zeitenwenden hinweg zum transnationalen Phänomen wurde? Die ökonomische oder juristische Perspektive greift dafür zu kurz, doch näher kommt man für Speitkamp dem Phänomen, wenn man den in den Debatten angeschlagenen Motiven von Ehre, Distinktion und Anerkennung ein Stück weiter folgt.
Dann nämlich könne man sehen, dass es dabei in Geldform um symbolisches Kapital geht, das Geber wie Empfänger im gelingenden Fall für sich verbuchen können. In dieser Perspektive erscheint die Trinkgeldpraxis nicht als bloßer Austausch von Waren, sondern als Gabentausch zwischen grundsätzlich ungleichen Partnern, die sich jenseits aller Rechtstitel eines gesellschaftlichen Zusammenhalts versichern, der ohne Vertrauen und Anerkennung nicht stabil zu halten ist.
Ehre, Status und Prestige werden dabei jeweils neu bewertet und justiert, wie verschieden auch die gesellschaftlichen Vorstellungen von diesen Begriffen über kulturelle Unterschiede hinweg sein mögen. So betrachtet, müsste man sich im Gegensatz zu den weiland bürgerlichen wie sozialistischen Kritikern der Trinkgeldpraxis eher dann Sorgen machen, wenn diese symbolischen Zusatzleistungen außer Gebrauch kämen. Doch damit ist, wie der materialreiche und elegant geschriebene Band zeigt, kaum zu rechnen.
so geschrieben von Herrn HELMUT MAYER in der FAZ...
(Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.08.2008, Nr. 196 / Seite 44)
Danke an Herrn Helmut Mayer, habe mir das Buch jetzt einfach mal bestellt.
Winfried Speitkamp: "Der Rest ist für Sie!" Kleine Geschichte des Trinkgeldes. Reclam Verlag, Leipzig 2008. 169 S., br., 7,90 [Euro].
Sonntag, 22. Februar 2009
per aspera ad astra
oder wie mein Latein versagte...
so halte ich es dann lieber mit den Worten von Andre Gide:
Die Wahrheit
Glaube denen,
die die Wahrheit suchen und zweifle an denen,
die sie gefunden haben.
so halte ich es dann lieber mit den Worten von Andre Gide:
Die Wahrheit
Glaube denen,
die die Wahrheit suchen und zweifle an denen,
die sie gefunden haben.
Samstag, 21. Februar 2009
Krisenmanagement,
ganz aktuell, allerdings am Beispiel einer Pharmafirma
Ich war damals 14 Jahre alt, als ich zum ersten Mal alleine im Ausland war,3 Wochen Schueleraustausch nach Frankreich, die erste Karte die mich von Deutschland aus erreichte war eine kurze Nachricht meiner Mutter. Auf der Vorderseite der Postkarte war ein Spruch drauf:
In manchen Laendern braucht man fuer eine scharfe Zunge schon einen Waffenschein...
Frankreich habe ich ueberlebt, aber gepraegt hat mich diese Aussage schon.
Im Heft 2 der diesjaehrigen Brand eins-Ausgabe ist der Schwerpunkt Kommunikation/PR, diese Ausgabe habe ich foermlich verschlungen,
wie es jedoch sehr haeufig bei diesem excellenten Magazin ist.
Besonders gut fand ich den Artikel: Skandal in Echtzeit
Kurz gefasst geht es in diesem Artikel um die neuen Web 2.0 Techniken und die Moeglichkeiten der Netznutzer Oeffentlichkeit herzustellen, ueber Techniken wie Blogs und Tweeds.
In deren Beispiel ging es um einen Hersteller eines Schmerzmittels, dessen Zielgruppe junge Mütter waren die ihre Kinder im Tragetuch bei sich haben. Eine Agentur entwarf einen dazu passenden Werbespot, in dessen Botschaft ging es darum das man, wenn man Rueckenschmerzen hat aufgrund des Tragetuchs, dann wuerde das Mittel schnell den Schmerz beseitigen. Dieser Spot lief nun eine gewisse Zeit schon, aber dann ploetzlich uebers Wochenende kam er in die Schusslinie einiger Blogger und Twitterer. Eine Bloggerin empfand diesen Spot als eine Unverschaemtheit gegenueber jungen Muettern die ihren Nachwuchs im Tragetuch bei sich haben. Sie kommentierte das auf ihrer Webside und sprach offensiv dagegen an und fand recht schnell Anhaengerinnen ihrer Meinung. Diese Meinung trug sich bis zu einer prominenten Bloggerin und diese setzte es dann auch noch gleich in Twitter und unterhielt so ihre Leserschaft, so kam das eine zum anderen...
Weitere Bloggerinnen fuehlten sich veralbert und dann schrieb die eine die recht klare Nachricht Fuck You ... ... ...(samt der Firmenwebsideadresse des Schmerzmittelherstellers) Innerhalb kuerzester Zeit gingen ueber 5000 Meinungen von rund 1000 Twitternutzern ein. Die meisten Bloggerinnen schrieben nur Hassmessages, aber eine schnipselte noch ein passenden Video gegen den Pharmahersteller. Innerhalb von 40 Tagen wurde ihr Video 83.000 x angesehen, Hunderte von Blogs debatierten ueber diesen Spot. Eine Mitarbeiterin des Konzern schrieb eine Email und erklaerte das sie keineswegs junge Muetter laecherlich machen wollte und gab sich auch per Telefonnummer und Web-Adresse bekannt. Einige Bloggerinnen waren ueberrascht dieser Reaktion. Doch die Firma reagierte weiter der Spot wurde rausgenommen, und man versprach Besserung...
Was ich persoenlich hierbei sehr interessant fand, war die Tatsache das die meisten Twitter-Nutzer mehrfach ihrem Aerger oeffentlich kundtaten und so eine Infolawine lostraten, die weitaus groesser wirkte, als sie wirklich war. Im Netz begann das Spiel und die Medien nahmen es von dort auf, ohne aber wirklich eine riesige Anhaengerschaft dafuer zu haben. Eine Firma wertete die Kommentare aus und dies fuehrte zum Ergebnis das das Lager der Clipgegner eindeutig in der Minderheit war (es betrug nur ein Drittel aller eingegangenen Tweets), doch dieses Drittel trat so massiv auf und vor allem auch so lautstark das die Mehrheit hier nun kein oder nur sehr wenig Gehoer fand. Ich persoenlich weiss das solche Spots immer vorher getestet werden, aber das hatte wohl keiner kommen sehen...
Grundsaetzlich sehe ich es bei Fehlern und der eigenen Meinungen prinzipiell so,
das man dazu stehen muss, aber durchaus bereit sein sollte aus der Reaktion der anderen auch neue Schluesse ziehen zu duerfen. Oftmals sieht der eine den einen Punkt als kontrovers an, waehrend ein anderer ihn sogar sehr positiv bewertet.
Meine Empfehlung hierzu ist ganz klar:
Wer Fehler macht sollte dazu stehen, aber sie auch korrigieren und erklaeren duerfen. Die eigene Meinung vergleiche ich gern mit der Lieblingsfarbe, man brauch sich nicht zu einigen, aber man sollte sie respektieren.
So habe auch ich Reaktionen respektiert und diese zum Teil eingesehen, doch nicht bei allem werde ich meine Meinung revidieren, denn das verlange ich auch nicht von den anderen. Ich respektiere die Meinungen der anderen und das ist wichtig, denn zweierlei Mass gelten zu lassen das bringt niemanden weiter, egal ob im privaten Gespraech oder auch in der Netcommunity
Ich war damals 14 Jahre alt, als ich zum ersten Mal alleine im Ausland war,3 Wochen Schueleraustausch nach Frankreich, die erste Karte die mich von Deutschland aus erreichte war eine kurze Nachricht meiner Mutter. Auf der Vorderseite der Postkarte war ein Spruch drauf:
In manchen Laendern braucht man fuer eine scharfe Zunge schon einen Waffenschein...
Frankreich habe ich ueberlebt, aber gepraegt hat mich diese Aussage schon.
Im Heft 2 der diesjaehrigen Brand eins-Ausgabe ist der Schwerpunkt Kommunikation/PR, diese Ausgabe habe ich foermlich verschlungen,
wie es jedoch sehr haeufig bei diesem excellenten Magazin ist.
Besonders gut fand ich den Artikel: Skandal in Echtzeit
Kurz gefasst geht es in diesem Artikel um die neuen Web 2.0 Techniken und die Moeglichkeiten der Netznutzer Oeffentlichkeit herzustellen, ueber Techniken wie Blogs und Tweeds.
In deren Beispiel ging es um einen Hersteller eines Schmerzmittels, dessen Zielgruppe junge Mütter waren die ihre Kinder im Tragetuch bei sich haben. Eine Agentur entwarf einen dazu passenden Werbespot, in dessen Botschaft ging es darum das man, wenn man Rueckenschmerzen hat aufgrund des Tragetuchs, dann wuerde das Mittel schnell den Schmerz beseitigen. Dieser Spot lief nun eine gewisse Zeit schon, aber dann ploetzlich uebers Wochenende kam er in die Schusslinie einiger Blogger und Twitterer. Eine Bloggerin empfand diesen Spot als eine Unverschaemtheit gegenueber jungen Muettern die ihren Nachwuchs im Tragetuch bei sich haben. Sie kommentierte das auf ihrer Webside und sprach offensiv dagegen an und fand recht schnell Anhaengerinnen ihrer Meinung. Diese Meinung trug sich bis zu einer prominenten Bloggerin und diese setzte es dann auch noch gleich in Twitter und unterhielt so ihre Leserschaft, so kam das eine zum anderen...
Weitere Bloggerinnen fuehlten sich veralbert und dann schrieb die eine die recht klare Nachricht Fuck You ... ... ...(samt der Firmenwebsideadresse des Schmerzmittelherstellers) Innerhalb kuerzester Zeit gingen ueber 5000 Meinungen von rund 1000 Twitternutzern ein. Die meisten Bloggerinnen schrieben nur Hassmessages, aber eine schnipselte noch ein passenden Video gegen den Pharmahersteller. Innerhalb von 40 Tagen wurde ihr Video 83.000 x angesehen, Hunderte von Blogs debatierten ueber diesen Spot. Eine Mitarbeiterin des Konzern schrieb eine Email und erklaerte das sie keineswegs junge Muetter laecherlich machen wollte und gab sich auch per Telefonnummer und Web-Adresse bekannt. Einige Bloggerinnen waren ueberrascht dieser Reaktion. Doch die Firma reagierte weiter der Spot wurde rausgenommen, und man versprach Besserung...
Was ich persoenlich hierbei sehr interessant fand, war die Tatsache das die meisten Twitter-Nutzer mehrfach ihrem Aerger oeffentlich kundtaten und so eine Infolawine lostraten, die weitaus groesser wirkte, als sie wirklich war. Im Netz begann das Spiel und die Medien nahmen es von dort auf, ohne aber wirklich eine riesige Anhaengerschaft dafuer zu haben. Eine Firma wertete die Kommentare aus und dies fuehrte zum Ergebnis das das Lager der Clipgegner eindeutig in der Minderheit war (es betrug nur ein Drittel aller eingegangenen Tweets), doch dieses Drittel trat so massiv auf und vor allem auch so lautstark das die Mehrheit hier nun kein oder nur sehr wenig Gehoer fand. Ich persoenlich weiss das solche Spots immer vorher getestet werden, aber das hatte wohl keiner kommen sehen...
Grundsaetzlich sehe ich es bei Fehlern und der eigenen Meinungen prinzipiell so,
das man dazu stehen muss, aber durchaus bereit sein sollte aus der Reaktion der anderen auch neue Schluesse ziehen zu duerfen. Oftmals sieht der eine den einen Punkt als kontrovers an, waehrend ein anderer ihn sogar sehr positiv bewertet.
Meine Empfehlung hierzu ist ganz klar:
Wer Fehler macht sollte dazu stehen, aber sie auch korrigieren und erklaeren duerfen. Die eigene Meinung vergleiche ich gern mit der Lieblingsfarbe, man brauch sich nicht zu einigen, aber man sollte sie respektieren.
So habe auch ich Reaktionen respektiert und diese zum Teil eingesehen, doch nicht bei allem werde ich meine Meinung revidieren, denn das verlange ich auch nicht von den anderen. Ich respektiere die Meinungen der anderen und das ist wichtig, denn zweierlei Mass gelten zu lassen das bringt niemanden weiter, egal ob im privaten Gespraech oder auch in der Netcommunity
Freitag, 20. Februar 2009
Facebook,
so aber nun nicht!!!
mal so klammheimlich die AGBs abaendern und dann damit auch noch mal schnell Lizensrechte einkassieren.
NEIN DANKE!!!
Es geht auch anders, aber war wohl zu verlockend schnell mal die Lizensrechte von einigen Millionen Mitgliedern dauerhaft und ungefragt zu bekommen...
Nun sind sie schnell noch mal zurueckgerudert und haben alles revidiert,
nur wann kommt der naechste Versuch den Buerger um das Privatleben zu erleichtern!?!
mal so klammheimlich die AGBs abaendern und dann damit auch noch mal schnell Lizensrechte einkassieren.
NEIN DANKE!!!
Es geht auch anders, aber war wohl zu verlockend schnell mal die Lizensrechte von einigen Millionen Mitgliedern dauerhaft und ungefragt zu bekommen...
Nun sind sie schnell noch mal zurueckgerudert und haben alles revidiert,
nur wann kommt der naechste Versuch den Buerger um das Privatleben zu erleichtern!?!
Donnerstag, 19. Februar 2009
Die Melody-Bar in Duesseldorf,
oder aber Becketts Kopf haben mir ein etwas anderes Barbuch mitgebracht.
Meine beiden Lieblingsbartender haben mir ein Barbuch mitgebracht und dieses ist wunderbar unbelehrend, hatte wunderschoene Bilder aber keines von Flaschen oder Glaesern. Beinhaltet gute wie unbeliebte Rezepte und ganz viel Reclame fuer ein leider mir bisher wohl unbekanntes Barjuwel:
Die Melody-Bar in Duesseldorf
Bei meinem naechsten Besuch in Duesseldorf werde ich jetzt wohl 3 Bars besuchen muessen. Ellington, Mojito's und Melody-Bar
ich bin gespannt...
Meine beiden Lieblingsbartender haben mir ein Barbuch mitgebracht und dieses ist wunderbar unbelehrend, hatte wunderschoene Bilder aber keines von Flaschen oder Glaesern. Beinhaltet gute wie unbeliebte Rezepte und ganz viel Reclame fuer ein leider mir bisher wohl unbekanntes Barjuwel:
Die Melody-Bar in Duesseldorf
Bei meinem naechsten Besuch in Duesseldorf werde ich jetzt wohl 3 Bars besuchen muessen. Ellington, Mojito's und Melody-Bar
ich bin gespannt...
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Mittwoch, 18. Februar 2009
Google und die Verleger...
Wenn Verleger mit Google arbeiten haben sie einfach einen intensiveren Kontakt zu ihren Lesern und koennen eher auch neuen Content daraus generieren, Mixology macht dies mustergueltig, muss man neidlos anerkennen .
Doch auch wenn wir inzwischen fast alle diese tollen Netzwerktools liebend gern nutzen, sollten wir uns doch immer der Gefahren bzw Risiken bewusst sein.
Viele von uns sind sich bestimmt noch nicht mal richtig bewusst, wieviel das Netz ueber jeden von uns schon gespeichert hat.
Doch auch wenn wir inzwischen fast alle diese tollen Netzwerktools liebend gern nutzen, sollten wir uns doch immer der Gefahren bzw Risiken bewusst sein.
Viele von uns sind sich bestimmt noch nicht mal richtig bewusst, wieviel das Netz ueber jeden von uns schon gespeichert hat.
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Dienstag, 17. Februar 2009
speichert mehr und kann mehr als manchen lieb ist
Wie es ja schon mal angesprochen wurde, erprobe ich mich immer noch an der Erlangung der Weltherrschaft. Nachdem ich es zeitweise ueber das beherrschen von Cocktailblogs und Drinks-Foren versucht habe, mussten Pinky und ich dann erkennen das ist als Blogtroll so nicht zu schaffen. Wir versuchten es dann noch mit tollen Cocktails und innovativen Kopien von erfolglosen Barkonzepten, aber auch diese fuehrten nicht zum gewuenschten Erfolg. Einer meiner liebsten Freunde und durchaus fanatischer Anhaenger meines Weltherrschaftsdenken praesentierte mir dann seinen Freund Google als ideales Instrument unserer Herrscherwunsches. Das Problem zwischen mir und Google allerdings war, das ich ihn nicht verstanden habe, doch mit meinem Bekannten sprach er wie wild.
Google sammelte fuer ihn alle relevanten und unrelevanten Wissensniederlegungen im Netz, zeigte ihm alle Verknuepfungen meiner Bekannten und all den Ungenannten. Lieferte in bester Big Brother-Manier Informationen, egal ob gute Nachricht oder delikaten Hinweis auf seltsame Gepflogenheiten. Was ich auch wissen wollte, irgendwann fand man einen passenden Hinweis und Google legte los, gleich einer Lawine die an einem steilen Hang abging. Mit der Zeit freundete auch ich mich mit Herrn Google an und inzwischen plaudern auch wir sehr viel miteinander. Ich schaetze Google sehr sogar, aber nur als Werkzeug ansonsten warne ich vor diesem Monster mit dem schoenen Gesicht, denn hinter dieser schoenen Maske lauerte eine alles verschlingende Fratze. Google entwickelt sich zum Big Brother der Zukunft und egal wieviele sympathische Statements man ueber diese Firmen noch lesen mag; Google sammelt weitaus mehr als es gut fuer uns sein kann. Search-Engine-Optimizing und aehnliches fuehren nur zur Staerkung dieses Global-Netplayers, also nutzt Google, aber denkt auch immer daran Google benutzt euch auch!
Ein kleines lesenswertes Stueck zu Google und Co mit einem Link zur FAZ-Sonntagsausgabe, demnaechst hier im naechsten Beitrag.
Wie es ja schon mal angesprochen wurde, erprobe ich mich immer noch an der Erlangung der Weltherrschaft. Nachdem ich es zeitweise ueber das beherrschen von Cocktailblogs und Drinks-Foren versucht habe, mussten Pinky und ich dann erkennen das ist als Blogtroll so nicht zu schaffen. Wir versuchten es dann noch mit tollen Cocktails und innovativen Kopien von erfolglosen Barkonzepten, aber auch diese fuehrten nicht zum gewuenschten Erfolg. Einer meiner liebsten Freunde und durchaus fanatischer Anhaenger meines Weltherrschaftsdenken praesentierte mir dann seinen Freund Google als ideales Instrument unserer Herrscherwunsches. Das Problem zwischen mir und Google allerdings war, das ich ihn nicht verstanden habe, doch mit meinem Bekannten sprach er wie wild.
Google sammelte fuer ihn alle relevanten und unrelevanten Wissensniederlegungen im Netz, zeigte ihm alle Verknuepfungen meiner Bekannten und all den Ungenannten. Lieferte in bester Big Brother-Manier Informationen, egal ob gute Nachricht oder delikaten Hinweis auf seltsame Gepflogenheiten. Was ich auch wissen wollte, irgendwann fand man einen passenden Hinweis und Google legte los, gleich einer Lawine die an einem steilen Hang abging. Mit der Zeit freundete auch ich mich mit Herrn Google an und inzwischen plaudern auch wir sehr viel miteinander. Ich schaetze Google sehr sogar, aber nur als Werkzeug ansonsten warne ich vor diesem Monster mit dem schoenen Gesicht, denn hinter dieser schoenen Maske lauerte eine alles verschlingende Fratze. Google entwickelt sich zum Big Brother der Zukunft und egal wieviele sympathische Statements man ueber diese Firmen noch lesen mag; Google sammelt weitaus mehr als es gut fuer uns sein kann. Search-Engine-Optimizing und aehnliches fuehren nur zur Staerkung dieses Global-Netplayers, also nutzt Google, aber denkt auch immer daran Google benutzt euch auch!
Ein kleines lesenswertes Stueck zu Google und Co mit einem Link zur FAZ-Sonntagsausgabe, demnaechst hier im naechsten Beitrag.
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Montag, 16. Februar 2009
Twitter und andere Gazetten

oder aber wie der Blogger von heute online bleibt...
waehrend Herr Adam begeistert von Twitter berichtete empfand ich Twitter schon immer als etwas ueberfluessiges. Ueberfluessig im realen Leben, doch ein hochinteressantes Marketingmittel des brutalen Web2.0 Alltags. Ich bin durchaus ein Freund der vielfaeltigen Nutzungsmoeglichkeiten des Internets, speziell auch in Bezug auf Marketingwerkzeugen, doch Twitter ist schwer greifbar fuer mich. Doch meine realen Leseschwerpunkte der letzten Wochen hatten Twitter fast permanent im Fokus. Mixology berichtete erneut, Brand eins hatte einen fantastischen Bericht dazu und nun auch noch die Faz Sonntagsausgabe. Anscheinend kommt man um Twitter nicht mehr herum, aber auch hier gilt: ausschalten darf man es auch noch selbst und das sollte man auch ruhig dann mal tun...
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Sonntag, 15. Februar 2009
Soviel Zeit muss sein,

oder Empfehlungen eines Bloggers
Waehrend der Konsonantenblog hier nun seine Griffe ins Buecherregal freundlicherweise seiner Leserschaft zuteil werden liess, moechte ich auf eine meiner Lieblingslektueren hinweisen:
Die Zeitung, egal nun ob in der Hohen Kunst der Zeit oder aber in der eleganten Form des Magazins der Sueddeutschen.
Stets stapeln sich diese Ausgaben auf meinem Schreibtisch und auch dem Kuechentisch; meine Frau hat ein striktes NEIN stets in den Ohren, wenn sie diese Exemplare dem Papiermuell zufuehren will. Ich trenne mich nicht von ihnen ehe ich nicht noch diverse Artikel ausgeschnitten habe. Diese Papierfahnen landen dann in einen seperaten Ordner, stets als ein Quell von Denkanstoessen nutzbar.
Auch im Zeitalter der modernen Medien kann ich das lesen einer oder sogar mehrerer Tageszeitungen nur empfehlen und auch das schmoekern in solchen Kulturhochburgen wie der Zeit. Das hier aufgearbeitete Wissen staerkt einen privat und in der Kommunikation mit dem Gast ungemein.
Durch den Diebstahl meines Handy war der heutige Sonntag um einiges ruhiger und so nutzten meine Frau und ich die Zeit um auswaerts zu fruehstuecken. Wir fanden einen netten Platz in unserem kleinen Lieblingscafe und bei Cafe und leckeren Kleinigkeiten
stoeberten wir uns durch die grosse Anzahl von Zeitungen. Wir lasen einnander unsere gefundenen Schmanckerl vor und wieder wurde mir bewusst:
Web 2.0 bedeutet nicht alles nur noch im Netz zu suchen,
sondern auf die Vielfalt zu setzen!
Daher liebe Blogger vergesst nicht das richtige Leben und lest mal wieder oefter auch reales Papier, egal nun ob Buch oder Zeitung...
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Samstag, 14. Februar 2009
Neue Techniken -

oder einfach mal abschalten...
Mein Handy wurde geklaut und nun bin ich ein wenig abseits des ueblichen Kommunikationsweges angelangt. Es ist aergerlich sich um ein neues Geraet zu bemuehen und es wieder neu einzurichten auf die persoenlichen Vorlieben und Beduerfnisse.
Ich hege keinerlei Sympathie fuer jemanden der das Personal beklaut das ihm versucht einen schoenen Abend zu gestalten, aber alles Schlechte hat zuweilen auch etwas Gutes.
So erfreut es meine Frau, das es bei uns viel stiller nun ist und sie mehr von mir hat.
Ab Dienstag oder Mittwoch werde ich wohl wieder erreichbar sein, aber dann auch um eine Erfahrung reicher.
Neue Kommunikationstechniken sind toll, aber nur wenn man nicht vergisst sie ab und zu auch mal wieder auszuschalten...
Labels:
0163-2075677,
Handydiebe,
nicht erreichbar
Freitag, 13. Februar 2009
Freitag, der 13. oder aber nur einfach Pech gehabt...
Deutschland 2009,
so hiess der Film, dessen Premierenfeier ein Kollege und ich tatkraeftig mit Drinks unterstuetzt haben. Ein Abend, der mir noch lange im Gedaechtnis bleiben wird. Waehrend wir uns auf den Abend vorbereiten und unsere Bar praeparieren, feiert sich ein anderer Barbesitzer bereits per Facebook selbst.
Wir sind darauf gefasst, das der Abend lang wird und unsere Gaeste feiern wollen, doch wie sehr das wussten wir nicht. Gin, Rum und Vodka stehen uns zur Verfuegung, dazu Tonic und Ginger Beer in grossen Mengen. 3 Stunden lang werden wir belagert, am Anfang noch recht zag... doch dann werden wir leergesoffen.
JA
Leer, alles ist leer... leer
Kein Vodka mehr, kein Rum mehr, kein Gin mehr, kein Handy mehr, keine Gläser mehr, kein Eis mehr, ebenso kein Tonic oder Ginger Beer mehr, Limetten & Zitronen auch leer
alles leer, die Gaeste stuermen weiter die Bar...
DURST! DURST! Durst!
leer - alles leer Leute! Wir haben nichts mehr, es wird gebettelt wie wild.
Ich zeige die leeren Flaschen und niemand will mir glauben.
UNFASSBAR Deutschland 2009!
Wir raeumen die Lounge - die Gaeste murren,
aber wir schliessen sie... schliesslich sind wir leer!
Ein Kollege zaubert noch ein wenig und wir bekommen so wenigstens noch ein Feierabenddrink. Na das erinnerte mich an beste Clubzeiten,
nur das mir da niemand mein Handy hinterm Tresen gestohlen hat.
also wer mich erreichen will, der versuche es einfach per Email,
am besten schreibt ihr eure Handynummer gleich mit rein. DANKE!
so hiess der Film, dessen Premierenfeier ein Kollege und ich tatkraeftig mit Drinks unterstuetzt haben. Ein Abend, der mir noch lange im Gedaechtnis bleiben wird. Waehrend wir uns auf den Abend vorbereiten und unsere Bar praeparieren, feiert sich ein anderer Barbesitzer bereits per Facebook selbst.
Wir sind darauf gefasst, das der Abend lang wird und unsere Gaeste feiern wollen, doch wie sehr das wussten wir nicht. Gin, Rum und Vodka stehen uns zur Verfuegung, dazu Tonic und Ginger Beer in grossen Mengen. 3 Stunden lang werden wir belagert, am Anfang noch recht zag... doch dann werden wir leergesoffen.
JA
Leer, alles ist leer... leer
Kein Vodka mehr, kein Rum mehr, kein Gin mehr, kein Handy mehr, keine Gläser mehr, kein Eis mehr, ebenso kein Tonic oder Ginger Beer mehr, Limetten & Zitronen auch leer
alles leer, die Gaeste stuermen weiter die Bar...
DURST! DURST! Durst!
leer - alles leer Leute! Wir haben nichts mehr, es wird gebettelt wie wild.
Ich zeige die leeren Flaschen und niemand will mir glauben.
UNFASSBAR Deutschland 2009!
Wir raeumen die Lounge - die Gaeste murren,
aber wir schliessen sie... schliesslich sind wir leer!
Ein Kollege zaubert noch ein wenig und wir bekommen so wenigstens noch ein Feierabenddrink. Na das erinnerte mich an beste Clubzeiten,
nur das mir da niemand mein Handy hinterm Tresen gestohlen hat.
also wer mich erreichen will, der versuche es einfach per Email,
am besten schreibt ihr eure Handynummer gleich mit rein. DANKE!
Donnerstag, 12. Februar 2009
Sensibelchen und andere Provinzkapriolen

Liebes MZ
so steht es im Fremdwoerterbuch:
Ka·prio·le, die; -,-n 1.übermütiger Streich, Tollheit 2. Luftsprung 3. Luftsprung eines Pferdes auf der Stelle mit Ausschlagen der Hinterbeine in der hohen Schule
mehr dazu will ich gar nicht sagen...
OFG Triobar
(Nachtrag weil es am Donnerstag nicht mehr geklappt hat...)
Mittwoch, 11. Februar 2009
Die Bar ist der Star (RELOAD)
oder wie wichtig ist der Barmann...
Eine gute Bar steht und faellt mit dem Personal, aber das bedeutet noch lange nicht, das wenn das Barteam geht auch die Bar stirbt. Gutes, neues Personal kann das gut verhindern und wenn es fleissig an sich arbeitet, auch das alte Team ueberholen.
Ich kenne zuviele Bartender, die dachten sie seien unersetzbar oder nur ihretwegen wuerde der Grossteil der Gaeste kommen, nur aeusserst selten war das der Fall.
Kleine und Inhabergefuehrte Bars neigen eher dazu, als ...recht grosse Bars, diese verkraften bei gutem Management fast problemlos Personalwechsel.
Eine Bar, die als unuebernehmbar galt war der Rum Trader, doch auch diese konnte weitergefuehrt werden und hat sich bestens entwickelt seit dem.
Herr Schroeder hatte ueberall die Jahre dieser Bar seinen ganz eigenen Stil und Charme eingebrandt und einigen Barleuten galt diese Bar als Mekka, da hier Herr Schroeder herrschte und nicht die Happy Hour! Herr Scholl stellte sich dieser Herausforderung bravouroes und fuehrte den Rum Trader weiter, jedoch ohne nur Herrn Schroeder einfach zu kopieren. Vielmehr entwickelte er seinen ganz eigenen Stil und zog damit sowohl neue Gaeste, als auch den Grossteil seiner Stammgaeste fest an sich.
...
Bei einer grossen ueber mehrere Raeume gehenden Bar, sehe ich aber die Barpersonalsituation ganz anders und begruende auch gern:
1.Die Gastgeberrolle wird in solchen Bars wird in solchen nie von einem Barmann alleine ausgefüllt, sowohl der Service als auch die Barkraefte sind als Team fuer ihre Gaeste da!
2.Bei einer recht grossen Bar (mehrere Raeume) muss die Bar der Star sein und nicht der einzelne Bartender, denn der Bartender muss der Bar dienen, den Gaesten der Bar einen schoenen Abend besorgen.
3.Viele Bartender glauben das die Bar in der sie arbeiten schon irgendwie von ihr abhaengig sei, doch nur selten ist das der Fall.
4.Eine Victoriabar geht auch ohne Herrn Weber, auch starb die gruene Door nicht, als er diese verliess.
5.Eine grosse Bar muss eigenstaendig sein und von den Gaesten leben, die ihretwegen kommen und nicht nur um einen bestimmten Barmann anzutreffen.
7.Das Barkonzept muss den Gaesten soviel bieten, das es bei weitem nicht mehr notwendig ist, einen Megastar der Barszene unbedingt als Barchef zu haben.
Eine gute Bar steht und faellt mit dem Personal, aber das bedeutet noch lange nicht, das wenn das Barteam geht auch die Bar stirbt. Gutes, neues Personal kann das gut verhindern und wenn es fleissig an sich arbeitet, auch das alte Team ueberholen.
Ich kenne zuviele Bartender, die dachten sie seien unersetzbar oder nur ihretwegen wuerde der Grossteil der Gaeste kommen, nur aeusserst selten war das der Fall.
Kleine und Inhabergefuehrte Bars neigen eher dazu, als ...recht grosse Bars, diese verkraften bei gutem Management fast problemlos Personalwechsel.
Eine Bar, die als unuebernehmbar galt war der Rum Trader, doch auch diese konnte weitergefuehrt werden und hat sich bestens entwickelt seit dem.
Herr Schroeder hatte ueberall die Jahre dieser Bar seinen ganz eigenen Stil und Charme eingebrandt und einigen Barleuten galt diese Bar als Mekka, da hier Herr Schroeder herrschte und nicht die Happy Hour! Herr Scholl stellte sich dieser Herausforderung bravouroes und fuehrte den Rum Trader weiter, jedoch ohne nur Herrn Schroeder einfach zu kopieren. Vielmehr entwickelte er seinen ganz eigenen Stil und zog damit sowohl neue Gaeste, als auch den Grossteil seiner Stammgaeste fest an sich.
...
Bei einer grossen ueber mehrere Raeume gehenden Bar, sehe ich aber die Barpersonalsituation ganz anders und begruende auch gern:
1.Die Gastgeberrolle wird in solchen Bars wird in solchen nie von einem Barmann alleine ausgefüllt, sowohl der Service als auch die Barkraefte sind als Team fuer ihre Gaeste da!
2.Bei einer recht grossen Bar (mehrere Raeume) muss die Bar der Star sein und nicht der einzelne Bartender, denn der Bartender muss der Bar dienen, den Gaesten der Bar einen schoenen Abend besorgen.
3.Viele Bartender glauben das die Bar in der sie arbeiten schon irgendwie von ihr abhaengig sei, doch nur selten ist das der Fall.
4.Eine Victoriabar geht auch ohne Herrn Weber, auch starb die gruene Door nicht, als er diese verliess.
5.Eine grosse Bar muss eigenstaendig sein und von den Gaesten leben, die ihretwegen kommen und nicht nur um einen bestimmten Barmann anzutreffen.
7.Das Barkonzept muss den Gaesten soviel bieten, das es bei weitem nicht mehr notwendig ist, einen Megastar der Barszene unbedingt als Barchef zu haben.
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