Dienstag, 26. April 2011

Die Dosis macht das Gift

oder ein Leben im Rausch...



Nun ja Alkohol kann Gehirnzellen nicht auflösen, aber der übermässige Gebrauch von Alkohol ist auf jeden Fall stark gesundheitsgefährdend.
Während der Osterfeiertage ist Alkohol ein überaus beliebtes Mitbringsel und in so manchen kleineren Dörfern wird die freiwillige Feuerwehr überaus effektiv mit dem Verkauf von alkoholischen Getränken rund um das Osterfeuer alljährlich wieder liquide gemacht.
Alkohol ist eine der letzten offiziell geduldeten Volksdrogen und jeder der damit beruflich zu tun hat, der sollte überaus bewusst daher mit der Situation umgehen.
Man kann sich bestens vorstellen wie regulierungswütige Lobbyisten nur allzu gern den Alkohol aus unserem Leben verbannen würden, aber in geregelter Dosis ist der Alkohol halt eher Genussmittel und damit auch Teil der Essens- und Genusskultur der Menschen.

Jeder Bartender sollte sich dessen klar sein, das nur der vertrauensvolle und vernünftige Umgang mit Alkohol uns diesen auch weiterhin erhalten kann.
Ein Gast der bereits sehr stark betrunken ist, ist besser bedient wenn ihm auch mal ein Glas verwehrt wird, das mag vielleicht den Umsatz des Abends schmällern, aber langfristig sichert diese Verhalten die Existenz von Alkohol als Genussmittel in den Reihen der Bevölkerung.

Montag, 25. April 2011

Der Mann hat Stil

oder ich scheiss auf die Coupon-Mafia...
vor wenigen Stunden veröffentlichte Ulf Neuhaus auf Facebook einen überaus ehrlichen Text,
den möchte ich euch nicht vorenthalten:
2 für1... Fluch oder Segen?
von Ulf D. Neuhaus

Hallo liebe Schnäppchenjäger und Schnäppchengeber,

ich war noch nie ein Freund von Happy Hour oder dergleichen.Wenn ich versuche die Gäste über Preisdumping in meinen Laden zu locken,mach ich irgendwas verkehrt.

Trotzdem wagte ich den Schritt mit Dealy Deal Gäste für meinen Laden mit einem halben Preis zu locken. Wobei halber Preis nicht ganz richtig ist.Der Gastronom gibt zu dem Angebot 2 für 1 nochmal Prozente an DealyDeal ab.Bei Groupon sind es zu dem Deal nochmal 50 % die man zurückführt.Also verdient man als Gastronom fast null an der Geschichte.
Argumentation der Gutscheinanbieter,
...es kommen Gäste wieder die einen Gutschein erworben haben...
der größte Witz den ich je gehört habe
...was ich nicht wusste, dass Schäppchenjäger zu einer neuen Volksport-Art in Deutschland gehört...
warum nochmal in die Bar oder in das Restaurant wenn schon wieder nächste Woche 2-3 neue Angebote zum halben Preis stehen?
Nicht uns bringt es mehr Gäste oder Gewinn sondern Dealy Deal und Groupon mehr Umsatz und Profit.

Übrigens hat Groupon ein Angebot von ca.4 Milliarden US Dollar von Google abgelehnt ,die Firma zu verkaufen.Sicher um ihren Kunden treu zu bleiben und ihnen weiter Gäste und damit Gewinne zu bescheren.

Ulf Neuhaus


Ehrliche Worte eines (für mich) ganz großen Barmannes unserer Zeit,
einer der die Finger auf die Wunde legt,
aber auch der Kritik (egal ob berechtigt oder nicht) nicht aus dem Weg geht.


Ich betreibe eine Barschule, überaus erfolgreich sind wir im Segment der Cocktailschulungen für Laien, jede Woche rufen mich irgendwelche Coupon-Fritzen an und versuchen mir ihre Erfolgsmodelle aufzuschwatzen. Erfolgsmodelle allerdings nur für sie,
da sie eher an schnellen Gewinnen orientiert sind und nicht an langfristigen Kundenbindungen, sie davon eigentlich auch gar nichts verstehen.
Kurz vor Ostern rief wieder einer dieser Typen an und wollte mir erklären wie ich Kunden am besten in meine Barschule, oder auch Bar oder was auch immer bekomme.
Gutscheine im Modus 2 für 1, oder Coupons mit mindestens 50% Preisnachlass das ist die Patentlösung, das hilft immer und jedem.
Er erläuterte mir dann auch noch seine Kostenstruktur und das ich davon nur profitieren könnte, aber als ich im um einen Rabatt oder eine 2 for 1, bei seiner Kostenstruktur fragte, da sagte er zu mir:
Nein - das geht leider nicht, denn von irgendwas müsste sein Unternehmen ja auch leben.
Ich erklärte ihm dann süffisant, das es mir auch nicht anders ginge, aber falls ich demnächst Geldlagerprobleme hätte, wüsste ich ja jetzt wie ich sie wieder loswerden würde.
Faire Arbeit und gute Qualität haben nunmal ihren Preis und der ist nicht mehr Rabattfähig a la 2 for 1.
Es gibt ein hanseatisches Sprichwort, das sagt:
Ein Geschäft ist es nur dann, wenn beide Seiten davon profitieren!

Donnerstag, 21. April 2011

So etwas will ich für Berlin und andere Städte in Deutschland

oder Wendy du bist klasse...



Herr Hubert berichtete schon mal von der Dame und Herr Meyer sendete mir bereits Videos von ihr, doch was diese Lady so besonders macht; das sollte man am besten mal selbst erleben. Barflies gibt es viele und ich kenne einige, aber Wendy Miller ist die ungekrönte Königin der Barfliegen.
Sie gründete LUPEC-Seattle, kennt die gesamte Cocktailszene der USA und ist eine bekennende Weltenbummlerin, aber nun hat sie auch noch eine Cocktail-App für Seattle herausgebracht, so berichtet zum Beispiel der Blog von Seattle weekly.

Wer Wendy Miller kennt, der weiss auch das sie excellente Cocktails zu schätzen weiss und auch ein echter Foodlover ist, also kann man sie ohne Umschweife zu einer Expertin für genussvolles Leben erklären. Ihren Empfehlungen kann man problemlos besten Herzens voll vertrauen.
Diese App ist ein MUSS für alle Cocktailfans der USA und ganz besonders für alle Seattle-Besucher...

Mittwoch, 20. April 2011

Christoph Schieder und der Flughafen Tempelhof

oder eine Einladung zur Ausstellung...

Foto: Christoph Schieder

Christoph Schieder – Tempelhof

Berliner Salon für Fotokunst
Kulturhaus Schöneberg
Kyffhäuserstraße 23
10781 Berlin Schöneberg



Öffnungszeiten: Mo., Mi., Fr.: 18.00 - 20.00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung unter 030 - 32 89 16 44

Die Ausstellung läuft vom 13. Mai bis zum 1. Juli 2011

"Ein Jahr lang hat Christoph Schieder das ehemalige Flugfeld des Flughafens Tempelhof fotografiert. Immer mit Super-Weitwinkel, immer im Hochformat. Herausgekommen ist eine außergewöhnliche Dokumentation dieses geschichtsträchtigen Ortes, der in dieser Form nicht mehr lange existieren wird.
Christoph Schieders Fotos sind dabei verblüffend abwechslungsreich, gerade wegen der Kombination einer fotografisch strengen Vorgehensweise mit einem auf den ersten Blick reizarmen Motiv."

Montag, 18. April 2011

The Barman meets...Gin!

oder ich bin immer wieder gern in Dresden...

Die "6. The Barman meets...Gin!" findet am 16.05.2011 in Dresden statt.

Etwas ganz besonderes liegt in der Luft!
Der Duft nach Wacholder!

...Diesmal wird uns Herr "Mike" Meinke (Triobar Berlin) in die, mit unterschiedlichsten Aromen geschwängerte Welt der Gins entführen.
"Gin - Standards, Varianten & Newcomer!

Während einer Blindverkostung wird er uns erklären.

Was ist Gin?
Was ist das besondere an Gin?
Wie wird Gin hergestellt?
Gibt es unterschiedliche Arten?
Woran erkennt man einen guten Gin?
und noch vieles mehr.

Im 2.ten Teil der Veranstaltung werden wir den Gin zum Einsatz bringen!

"Der König der Cocktails: der Martini Cocktail"
"Wo komm er her!? Wo geht er hin!?"


Wir werden verschiedene Martinis herstellen und verkosten.
Folgende Fragen stehen zur Beantwortung:

Was ist ein Martini Cockail?
Wie ist der Martini Cocktail entstanden?
Wer hat ihn kreiiert?
Welches Rezepte ist das Original?
und noch vieles mehr.


Was: "6. The Barman meets...Gin!"
Wann: 16.05.2011
Wo: Lingnerterrassen, Bautzner Straße 132, 01099 Dresden
Preis: 35,00€ p.P.
Anmeldung: bis 13.05.2011 unter meet@thebarman.de

Samstag, 16. April 2011

Reserve Brand Junior Camp

or second row to the front, please

The idea for the Reserve-Brand-Junior-Camp was conceived some time ago. With the support of DIAGEO I would like to create a platform especially designed to give young and inexperienced bartenders, including women, the chance to participate in tastings and workshops. These should be set up in a way for basic as well as special skills to be learned or at least tried out. The Reserve-Brand-Junior-Camp is also intended to help those new to the field connect with internships and other short-term job opportunities and integrate with other related professional networks.
The monthly Jour-Fix is an event highlight at which participants can meet for a relaxed gin and tonic, to have the chance to share their experiences in the bar business and also discuss ideas in the forum of mini-workshops revolving around various bar themes.

I’m looking forward to seeing new faces and everyone who would like to learn something!
Beginners and those switching careers are expressly welcome!

The first meeting of the Reserve-Brand-Junior-Camp
was on April 4, in the Triobar.
The second will be May 3, also in the Triobar
(this time the Workshop is about Communication in the Bar)
Come together and join us...
Please register via SMS at 0163-2075677

Later the Jour-Fix will take place on the first Monday of every month.

Freitag, 15. April 2011

Oh, I know, I know...

or, it’s on the tip of my tongue

Of course I know, it’s (uhm, one second please, crap, it’s... uhm... silence)
Those who claim that this has never happened to them are probably lying, since our sense of smell often fails us. We, of course, are to blame.
No sane human being would just go and run a marathon without having trained for it, but we claim to be able to taste all kinds of nuances, without ever having really trained our olfactory sense.

The key to a refined sense of taste is the olfactory memory, which is developed through regular tastings where the scents and aromas are accurately associated and described. Too often however, these tastings involve experts rather than beginners.
Understandably, no bar owner or bartender is thrilled if it is suggested that he’s a beginner in matters of tasting spirits. But thus far, no master has fallen from the sky.
Wine connoisseurs, whiskey experts, and other such professionals aren’t born with these innate skills. They have all learned them!!

Dare to take the first step and test your knowledge!

In my capacity as Reserve Brand Ambassador for DIAGEO, I invite you to the great Aroma and Tastingworkshop on May 5., 2011 from 7.30pm to 21:30pm in the Finest Whisky Store.

It’s a workshop intended for those who are called upon to rely on their tongues and noses, and which will show how important it is to regularly train your sense of smell and taste.

We will present you training that will clearly show:

What are my strengths?
What are my weaknesses?
How can I improve?
How does the sense of smell work?
What do I need to pay particular attention to when tasting?

The Tasting costs 30 euros per person.

The Reserve Brand Ambassador and his ideas


or from one host to another


A relaxed drink at the bar can spawn some good ideas, but some of these ideas have been bouncing around my head for some time now, yet I never seemed to find the time to realize them. Then one night while having a drink at a bar I met an old acquaintance who asked me about my idea for a workshop hosted by bar-owners, for bar-owners. After a few moments of uncertainty I said to him:

Crap! I’ve been putting this off for far too long. It’s time to make this happen!

He look at me incredulously and smirked: “I can’t wait to read about it in your blog!”

So, Thomas, here you go! You only had to wait three weeks. The extensive planning resulted in splitting the workshop into two categories, and I’ve already mastered one of the events.

The idea behind the Barlife Experience Tour is to invite bar owners and bartenders to workshops of different sort. These workshops are intended to help them improve and simplify their work, and perhaps inspire them to delve deeper into the topics we discuss.

The first of these workshops was an aroma- and tasting seminar in the Lebensstern Bar, for which I have received a lot of positive feedback, which of course made me very happy. And now I would like to proudly announce some of the other topics, in the hope that you will find them equally enthralling.

Program of the Barlife Experience Tour:

The great Barmenu-Workshop
April 18, 2011 - Lebensstern Bar
Jörries Ichert & Caroline Krahmer (both trained graphic designers) will show you common pitfalls with menu design, and show you what to do and what to avoid when considering your bar menu.
This workshop is for everyone who may want to work on their menu. But let’s be honest here... who doesn’t? Let these pros help you and save you some valuable time.

The bar music expert talk
May 9, 2011 in the Suite of the NHOW Studio
Bar music is more than just background noise, the great bar music talk!
Thomas Pflanz, Tosh Dirka and a special guest talk about bar music and the idea behind it, and show you what various effects music can have. They will also make you aware of issues surrounding the GEMA as well as other legal matters in the bar business.
Music professional and bar connossieur, bartender and passionate musician, as well as a bar owner and a DJ will show you the world of bar music, and how it can improve your bottom line.

The other topics of the Barlife Experience Tour have already been conceived, but we are still looking for venues and dates. Here is something to whet your appetite:

Social-Networks aka Web 2.0, or the simultaneous curse and blessing
A panel of experts advises you on social networks, blogs and the web-launch of your own bar.

Good work practices, or work will sometimes makes you sick
A physiotherapist enlightens you about what effect your work has on your body, and what you can do to help yourself. Bartenders will tell you what happens when your back goes out, or if you simply run out of steam.
Tips on healthy work habits, the importance of which, let’s face it, only increases with age.
Fewer sick days not only mean you forfeit less revenue, but also dramatically increase the quality of your life.

The architecture of a bar is more than just a sexy floorplan
A trained woodworker and an architect show how important the designated height of your work surfaces is and how you can turn dead corners of your bar into highlights.
Also covered are things to look out for when converting your space and what building materials to choose. Bar owners talk about their build-outs and offer sound advice, which can save a lot of money.

Good bar tools need to be cared for
A workshop intended to show bar owners what to look out for when cleaning and servicing their expensive machines (ice machines, dishwashers, blenders, etc..). By which criteria should you shop for machines, and what aspects of longevity can you disregard. A pro will show you what you can do yourself, and what you should avoid at all costs. This workshop will save you cold hard cash, and considerably reduce repair costs.

Mittwoch, 13. April 2011

Depression lässt Geruchssinn verkümmern

oder eine spannende Erkenntnis der medizinischen Forschung...

Depressionen verändern die Struktur des Gehirns, aber anscheinend sind davon betroffen auch der Geruchs- und Geschmackssinn. Bei depressiven Menschen sind die Riechkolben am Ende der Riechnerven wesentlich verkleinert gewesen und die entsprechenden Zellen im Gehirn deutlich vermindert.
Und es gibt einen Zusammenhang:
Depressive verlieren den Geruchssinn und Menschen mit schlechterem Geruchssinn neigen zu Depressionen. In Zukunft könnten diese Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Therapien oder Medikamente verwendet werden.

Ein Forscherteam der Technischen Universität Dresden hat entdeckt, dass Depressive ihren Geruchssinn verlieren. Dieser Verlust basiert den jüngsten Untersuchungen zufolge auf Veränderungen im Gehirn, denn das dortige Riechzentrum bildet sich zurück. Das könnte auch erklären, warum so viele psychologische Störungen den Geruchssinn stören.

„Wir haben entdeckt, dass bei Depressiven die Riechkolben (Bulbus olfactorius) am Ende der Riechnerven deutlich vermindert waren und weniger pluripotente Zellen im Mittelhirn vorhanden waren. Das bedeutet auch, dass diese Hirnregion weniger plastisch war als bei Nicht-Depressiven", erklärt Thomas Hummel vom Arbeitsbereich Riechen und Schmecken an der Technischen Universität Dresden. Neben Geruchstests hatten die Forscher auch im Magnetresonanztomographen MRT Untersuchungen an insgesamt 42 Personen gemacht.

„Bei den 21 akut Depressiven war der Geruchssinn deutlich vermindert", so der Hummel. Ihre Geruchskolben waren um rund 15 Prozent kleiner als jene der 21 gesunden Testpersonen. Die Größe des Geruchskolbens nahm mit der Stärke der Depression ab. Die Einnahme von Antidepressiva hatte keine Auswirkung auf den Geruchssinn. „Ein verminderter Geruchssinn bedeutet auch gleichzeitig, dass der Geschmacksinn beeinträchtigt ist", erklärt der Wissenschaftler. Das könnte vielleicht ein Hinweis darauf sein, warum Depressive auch häufig an Appetitmangel leiden.

„Das Interessante an unserer Untersuchung war, dass man bei Depressionen den Geruchssinn verliert und Menschen mit schlechterem Geruchssinn zu Depressionen neigen", erklärt Hummel. "Nicht bekannt ist, ob der Riechkolben wieder wachsen kann, oder weiter klein bleibt."

Vor einem Jahr haben Forscher der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg festgestellt, dass ein schrumpfender Riechkolben im Gehirn schon früh auf eine Alzheimer-Erkrankung hindeutet. Je stärker der Riechkolben geschrumpft war, desto schwerer war die Erkrankung. „Schon bei geringen kognitiven Defiziten zeigt sich im MRT, dass der Riechkolben signifikant an Volumen verloren hat", weiß der Heidelberger Psychiater Philipp Thomann

Die Forscher sehen in der Volumenmessung des ersten Hirnnerven einen hilfreichen zusätzlichen Biomarker für eine frühzeitige Alzheimer-Diagnose sowie einen Indikator für die Schwere der Erkrankung.

WANC 20.08.10, Quelle: Technische Universität Dresden, pte

Dienstag, 12. April 2011

Nachtschicht vs Freundschaft

oder der Spiegel beleuchtet die dunkle Seite der Gastronomie...

Es geisterte bereits durch Facebook, aber lesenswert ist es auf jeden Fall,
im Artikel von Spon wird das Leben der Nachtarbeiter aus der Gastronomie,
ein wenig beleuchtet und Tino Hiller von der Reingold-Bar verweist
auch auf die entstehenden sozialen Konflikte die Nachtarbeit hervorrufen kann.

absolute Leseempfehlung

Montag, 11. April 2011

Eine Frau mit vielen Facetten

oder erst Mixology, dann Yelp und nun Distillery Diplomatin von Makers Mark ...

"Die Washington Post widmete sich dem Thema Frauen und Bourbon und kann auch dort eine weit greifende Veränderung der Situation erkennen. Die Männerdomäne beginnt sich zu öffnen und es wundert fast nicht mehr, dass zum Beispiel ein Drittel der neuen Mitglieder in einem Maker‘s Mark Fan Club weiblich sind. Da kann Maker‘s Mark aber auch zufrieden in die Vergangenheit blicken und sich als Vorreiter der Emanzipation sehen. Immerhin waren sowohl der Name, wie auch das rote Wachs über dem Verschluss angeblich die Ideen einer Frau."

...so berichtet Steffen Hubert in den gemischten Links von Mixology,

aber vergisst dabei leider die ehemalige Kollegin Tanja Bempreiksz als neue Distillery Diplomatin von Makers Mark zu verkünden.

Schäm dich, Steffen ;-)

Samstag, 9. April 2011

Tip is not a part of Bejing

oder alles verändert sich...

wilde Übersetzung mit eigenem Reiz...


mit Sicherheit demnächst ein Klassiker...

Freitag, 8. April 2011

Dr. Kochan macht in Schnaps

oder Fundstücke in der Tagesschau...

Der blaue Würger war in der ehemaligen DDR ein durchaus bekannter Wodka,
wenn auch nicht gerade eine wahre Delikatesse.
Der Geschichtsdoktor mit dem Schnapsladen weiß noch sehr viel mehr über die Trinkgewohnheiten in Ostdeutschland zu berichten,
doch das kann man nachlesen in seinem Buch.
Wer wissen will was da noch so drin steht,
der sollte hier mal hinklicken...

Donnerstag, 7. April 2011

Delikates aus dem Salut!

oder meine Empfehlung der Woche: Maestro Ronero 23...



Gestern überraschte mich Dejan vom Salut! mit der überaus gelungenen Präsentation eines aktuellen Drinks von seiner Monats-Specialkarte...




also ab ins Salut! und probieren...

Mittwoch, 6. April 2011

Audrey Saunders & Robert Hess kommen nach Berlin

oder die Barzone bringt zwei der wichtigsten Paten der US-Barszene nach Deutschland...

Ja, es ist bald wieder soweit: Die BARZONE kommt nach Berlin!
2011 geht die Bar and Restaurant Business Show in die vierte Runde
und freut sich am 24. & 25. Mai Gastronomen, Fachhändler, Zulieferindustrie und und und zum zweitägigen Branchentreff begrüßen zu dürfen.

Diesmal steigt das Event in der STATION-Berlin, diese befindet sich in der Luckenwalder Straße 4-6 in Berlin-Kreuzberg! Genau dort wird im Oktober dann auch das erste German Rumfestival sein!!!
Die Station ist die ideale Location für Messe und Festivals dieser Art und das wird die Barzone sicherlichbeeindruckend darstellen, denn das neue Zuhause:
Die STATION-Berlin bietet 20.000 Quadratmeter Eventfläche und damit genügend Platz für die Bar and Restaurant Business Show, die 2011 noch größer und vielfältiger sein soll.
Laut Aussagen des Barzone-Teams selbst wird die Barzone 2011:
Größer,
besser,
informativer und wie immer am Puls der Zeit.


Ich bin gespannt...

Mit einem breit aufgestellten Themenmix will die Barzone 2011 alle Interessen der Branche bedienen. Dieser Themenmix wird über mehrere Education-Areas aufgeteilt:
In der Management-Area vermitteln Entscheidern über gastronomische Management-Strategien und professionelles Know-how in Sachen Unternehmensführung und Marketing.
Die Concept-Area steht für die gastronomische Hardware, wie Interior-Neuheiten, Ausstattungsideen und vielfältige Innovationen im kernbereich Gastronomie.
Sensorik für Profis bietet die Tasting-Area an und lädt ein sich selbst zu testen.
In der Practice-Area kann man selbst, unter fachkundiger Anleitung, die besten Mix-Techniken und neuesten Drink-Ideen trainieren.
Die Trend-Area will aufzeigen, was gerade angesagt ist und wohin sich die Branche entwickelt.


Mein persönliches Highlight wird auf jeden Fall das Redner-Duo:
Audrey Saunders & Robert Hess
Die Barkeeperin des New Yorker "Pegu Club" zählt zur absoluten & internationalen Bar-Prominenz, bei den „Tales of the Cocktail Spirit Awards 2007“ wurde sie zur weltweit besten Barfrau gewählt. Sie kommt zusammen mit Robert Hess,
Bloggern bekannt als "Mr. Drinkboy". Auf der BARZONE präsentiert der Mitbegründer des „Museum of the American Cocktail“ mit Audrey Saunders die aktuellsten Cocktail-Trends aus New York.


Ihr wollt wissen was genau auf dem Programm steht und welche Aussteller, Themen und Referenten auf dem Forum für die Szenen-Gastronomie vertreten sind.
Dann klickt hier : BARZONE 2011!

BARZONE 2011 - FACTS

Wann und Wo?
Termin & Öffnungszeiten:
24. und 25. Mai 2011 (Di. und Mi.), Täglich 11 bis 19 Uhr
Neue Location:
STATION-Berlin, Luckenwalder Straße 4-6,
10963 Berlin (Kreuzberg)

Montag, 4. April 2011

Der Reserve Brand Ambassador und seine Ideen

oder vom Gastronom für Gastronomen...



So manche gute Idee kommt einem bei einem entspannten Drink an der Bar, doch diese Ideen wuselten schon sehr lange durch meinen Kopf, doch ebenso lange ergab sich leider keine richtige Gelegenheit zur Umsetzung. Dann eines Abends bei einem gepflegten Umtrunk in einer Bar traf ich einen alten Bekannten und der fragte mich, was aus meinen Ideen zwecks eines Workshops von Barbesitzern für Barbesitzer geworden ist. Erst fing ich an ein wenig herumzulamentieren, aber dann sagte ich zu ihm:
Mist! das schiebe ich schon viel zu lange vor mir her,
da mache ich jetzt Nägel mit Köpfen!

Ganz baff blickte er mich an und lächelte dann entspannt, dann sagte er zu mir:
"Bin gespannt, wann ich davon was in deinem Blog lese!"

So lieber Thomas, hiermit kannst du das nun auch endlich, du musstest nur 3 Wochen warten, da die Planung etwas ausführlicher wurde und ich es in 2 Kategorien aufgeteilt habe, dafür habe ich die erste Veranstaltung aber auch schon erfolgreich gemeistert.

Die Idee der Barlife Experience Tour ist Barbesitzer und leitende Barmitarbeiter zu Workshops der etwas anderen Art einzuladen,
diese Workshops sollen ihnen helfen ihre Arbeit besser zu machen, oder es ihnen etwas vereinfachen bzw sie anzuregen, über die besprochenen Themen stärker nachzudenken.
Der erste Workshop dazu war das grosse Aroma- und Tastingseminar im Lebensstern, für das ich bisher sehr viel positives Feedback erhalten habe, was mich natürlich extrem freut. Doch nun will ich euch stolz auch noch die anderen Themen nennen, in der grossen Hoffnung das ihr auch dort wieder viel Wissenswertes erfahren werdet.

Das Programm der Barlife Experience Tour:
Der grosse Getränkekarten-Workshop,
am 18.04.2011 im Lebensstern.
Jörries Ichert & Caroline Krahmer (beides ausgebildete Grafikdesigner)
zeigen euch die üblichen Grafikpannen und erklären euch, wie man es besser machen kann, zeigen auf was man verhindern sollte und was man unbedingt beachten sollte.
Der Workshop für all die, die demnächst mal wieder an ihrer Karte basteln müsssen, doch wer ist das nicht. Lasst euch von Profis helfen und erspart euch so manch nervige Stunde vor dem PC.


Der Barmusik-Expertentalk
am 09.05.2011 in der Suite vom NHOW
Barmusik ist mehr als nur Hintergrundberieselung, der grosse Barmusik-Talk!
Meryem Celik, Thomas Pflanz und ein Special-Gast sprechen über Barmusik und Konzepte,
zeigen auf was Barmusik alles bewirken kann und warnen vor Gema-Fallen und anderen rechtlichen Hürden im Barbusiness.
Musikprofi & Barkenner, Bartender & Herzblutmusiker, sowie ein Barbesitzer & DJ führen durch die Welt der Barmusik und zeigen euch das Musik, auch das Barbusiness in Schwung bringen kann.


die weiteren Themen der Barlife Experience Tour sind schon bekannt, aber wir verhandeln noch wegen der Räumlichkeiten und der genauen Termine, aber seid schon mal gespannt:

Social-Network alias Web 2.0 oder Fluch und Segen zugleich
Eine Expertenrunde berät euch im Workshop-Charakter zu sozialen Netzwerken, Blogs und Webauftritt der eigenen Bar.

Gesundes Arbeiten oder Arbeit macht zuweilen krank
Eine Physiotherapeutin klärt auf was ihr eurem Körper tagtäglich so antut und wie ihr ihm helfen solltet. Bartender, die berichten was passiert, wenn der Rücken auf einmal nicht mehr mitmacht oder der "Akku" völlig leer ist.
Tips, die der Gesundheit dienen und jeden Tag wichtiger werden! Weniger Krankheitstage sind nicht nur weniger Umsatzeinbußen, sondern auch ein enormer Zugewinn an Lebensqualität.

Bararchitektur ist mehr als nur ein schicker Grundriss
Eine gelernte Tischlerin und Architektin zeigt wie wichtig die richtige Arbeitshöhe ist, wie man aus Problemzonen des Ladens wahre Highlights schaffen kann.
Was man beim Umbau unbedingt beachten sollte und was die richtige Materialwahl alles bewirken kann. Barbesitzer plaudern aus ihren Umbauphasen und verraten so manch guten Hinweis, der ihnen viel Geld erspart hat.

Gute Barwerkzeuge brauchen Pflege
Ein Workshop der Barbesitzern zeigen soll, was man bei Wartung und Pflege der teuer eingekauften Geräte (Eismaschinen, Geschirrspüler, Blender und und und) unbedingt beachten sollte. Was sind Kaufkriterien die man unbedingt beachten sollte und was sind nur Nebenschauplätze der Langlebigkeit. Ein Profi zeigt was man selber machen kann und was man auf keinen Fall machen sollte, dieser Workshop spart bares Geld und mindert die Reparaturkosten merklich.

Freitag, 1. April 2011

Raucher-Cafe Logik

oder Raucher müssen einfach mehr trinken...



ohne Worte

Es war einmal im Homes

oder Jesper Madsen spielt auf Radio Eins..

Vor einiger Zeit war ich abends mit Meryem Celik unterwegs, um ihr die eine oder andere versteckte Barperle Berlins zu zeigen, ihr einen kleinen Blick hinter die Kulisse der Berliner Barszene zu gewähren. Wir waren an diesem Abend im Homes, dort verwöhnten uns Tosh und seine Frau in ihrer angenehmen & ruhigen Art mit tollen Drinks, aber vor allem präsentierten sie stolz einen ganz besonderen Live-Act: Jesper Madsen aus Dänemark!
Der junge Sänger hatte schon diverse Male bei ihnen sein Können gezeigt und auch mich und Meryem zog er sofort in seinen Bann, am Ende dieses kleinen Gigs luden wir ihn zu uns an den Tisch und Meryem und ein Kollege von ihr überraschten ihn mit einer Einladung ins Radio Eins Studio um sich dort mal der Musikredaktion vorzustellen.

und nun scheint es soweit zu sein, das Jesper Madsen den nächsten Schritt gemacht hat, ihr könnt ihn heute Abend um 19.00 Uhr auf Radio Eins hören und ab 21.00 Uhr spielt er dann live im HOMES.
Jesper Madsen

Donnerstag, 31. März 2011

Reserve Brand Junior Camp

oder die zweite Reihe nach vorn...


(erster Entwurf eines Logos)


Die Idee des Reserve-Brand-Junior-Camps entstand schon vor längerer Zeit und mit der Unterstützung von DIAGEO will ich nun mit euch eine Plattform schaffen, bei der speziell die jungen und/oder unerfahrenen Bartender (gerne auch Frauen!!!) eine Möglichkeit haben sollen an Tastings und Workshops teilzunehmen. Diese sollen so angelegt sein, das dort sowohl Basics als auch Special Skills erlernt werden können oder zumindest ausprobiert werden sollen.
Das Reserve-Brand-Junior-Camp soll aber auch Kontakte zu Praktika und anderen Bareinsätzen (Barevents, Messen,etc.) vermitteln können und den Neuen helfen in die Netzwerke sich zu integrieren um daran zu partizipieren.
Der monatliche Jour-Fix, bei denen sich Interessenten bei einem gepflegten Gin-Tonic austauschen können und die Möglichkeit bekommen sollen, ihre Erfahrungen in der Barbranche mitzuteilen, als auch einem monatlichen Programmpunkt (Mini-Workshops zu diversen Themen der Bar) zu folgen.

Ich freue mich über alle neuen Gesichter und jeden, der was lernen will!
Anfänger & Quereinsteiger sind ausdrücklich besonders willkommen!!!
Traut euch!


Erster Termin des Reserve-Brand-Junior-Camps
04.04.2011 von 16.00 - 18.00 in der Triobar

Bitte um telefonische Anmeldung per SMS unter 0163-2075677

Später soll als Jour-Fix es dann immer der erste Montag des Monats sein!!!

Mittwoch, 30. März 2011

Der kurze Draht zum Hirn

oder der Geruchssinn kennt den kurzen Dienstweg...


Geruchssignale umgehen die Kontrollinstanz

Gerüche haben einen besonders kurzen Draht zum Großhirn. Alle Sinne außer dem Geruchssinn werden mehrfach umgeschaltet und etwa im Thalamus gefiltert und bewertet, bis sie schließlich in den Kortex gelangen. Nur Signale aus den Riechnerven umgehen diese Kontrollinstanzen und gelangen direkt über den Bulbus olfactorius in das Riechhirn, einem Teil der Großhirnrinde. Bei der folgenden neuronalen Sinnesverarbeitung werden Strukturen des limbischen Systems, dem Zentrum für Emotion und Gedächtnis, beteiligt. Dabei kommt es häufig zu einer Vermischung von sensorischer Information mit emotionalen Inhalten und Erinnerungen, was typisch für das Riechen ist.
Quelle

Dienstag, 29. März 2011

Impressionen des grossen Aroma- und Tastingseminars

oder riechen und schmecken muss man üben...



es war spannend zu verfolgen wie konzentriert, aber auch sehr entspannt, alle am schnuppern waren...


Das Wasser gegen den Durst und die Kaffeebohnen zum neutralisieren der Nase, die Fläschchen mit den Aroma waren zuweilen eine harte Nuss...



Das kenne ich - das ist...



probieren geht über studieren...



Der Lösungszettel füllte sich schliesslich doch, aber leicht war es nicht...

Donnerstag, 24. März 2011

Das kenn ich, das ist...

oder es liegt mir auf der Zunge...

Natürlich kenne ich das, das ist (ähm gleich, verflixt, das ist... schweigen)
Wer behauptet ihm wäre das so noch nicht ergangen der lügt, unser Geruchsgedächtnis lässt uns oft im Stich, aber Schuld daran sind wir selbst.
Kein Mensch mit gesundem Menschenverstand würde einfach mal so ohne Training einen Marathon laufen, aber wir behaupten alles mögliche am Geschmack erkennen zu können,
ohne unser Geruchsgedächtnis mal richtig trainiert zu haben.

Der Dreh- und Angelpunkt eines guten Geschmackssinn ist das Geruchsgedächtnis, sehr wichtig um dieses zu aufzubauen sind regelmässige Tastings in denen Gerüche bzw Aromen exakt zugeordnet werden, doch häufig sind diese Tastings so konstruiert, das sie sich eher an Experten wenden, als an Anfänger.
Verständlich ist kein Barbesitzer oder Bartender begeistert, wenn man ihn als Tastinganfänger bezeichnet und viele halten sich bereits für Experten, doch noch ist kein Meister vom Himmel gefallen.
Egal ob nun Weinkenner, Whiskyexperte oder Fachmann für Aromen,
niemand wird als Geruchsgenies geboren, sondern sie haben es gelernt!!!

Wagt den ersten Schritt und prüft euer Können!

Ich (in meiner Funktion als Reserve Brand Ambassador) und Diageo laden ein zum grossen Aroma- und Tastingworkshop am 28.03.2011 von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr in den Lebensstern.

Es soll ein Workshop werden, der sich an all die richtet, die tagtäglich sich auf ihre Zunge und Nase verlassen müssen und der zeigen soll, wie wichtig ein ständiges Training unseres Geruchs- und Geschmackssinns ist.

Wir werden euch ein Training präsentieren, das euch klar aufzeigt:

Wo sind meine Stärken???
Wo sind meine Schwächen???
Wie kann ich besser werden???
Wie funktioniert der Geruchssinn???
Was ich muss bei Tasting besonders beachten???


Das Tasting hat einen Unkostenbeitrag von 50,00 Euro pro Person,
doch wer sich mit Vor- und Zunamen und Namen der Bar (maximal 2 pro Bar)
bei seinem Diageo-Vertreter bis zum 25.03.2011 anmeldet,
der kann auch Freikarten bekommen.

Donnerstag, 10. März 2011

Internationale Tourismus Börse

oder the place to be during the ITB...

Die ITB ist in der Stadt und das merkt man an allen Ecken, touristische Verbände und Firmen treffen sich überall in der Stadt. Im Salut trafen sich die Touristenverteiler aus Mazedonien und im versteckten Hinterhof-Italiener von Kreuzberg die Schneehasen von Oberberg. Wo immer man zur Zeit auch Abends ist, Touriprofis aus der ganzen Welt sind sicherlich nicht weit.
Doch der Meltingpot ist mal wieder das Interconti, dieses altwürdige Haus ist der Ort wo die Party richtig abgeht, das Hotel schafft es immer wieder seinen Gästen richtig einzuheizen. Speziell das Barteam rockt die müden Messebesucher richtig wach und so war es auch nicht verwunderlich viele Barleute und Hotelprofis auch in ihrer raren Freizeit dort anzutreffen.
Meine Empfehlung während der ITB-Messetag ist die Marlene-Bar















die brasilianischen Tänzerinnen heizten dem Publikum ordentlich ein














so mancher müder Messebesucher wurde bei dem Anblick wieder munter















das Publikum so im 35+ Alter vergass die Wehwehchen und legte los

















die Mädels liessen sich nicht lumpen und legten nach








Berlins Messehotel Interconti wurde brasilianisch verzaubert

Mittwoch, 9. März 2011

Smith & Cross statt Smith and Wesson


oder ein absoluter Volltreffer dieser Rum...

Endlich ist er da, lange genug hat Sierra Madre uns ja darauf warten lassen, aber nun ist er endlich angekommen und wurde auch schon an die wartenden Händler ausgeliefert.
Smith & Cross, einer der besten Heavy Bodied Rums aus Jamaica ist nun auch in Deutschland erhältlich, dieser kräftige und absolut ehrliche Jamaicaner vollendet den Mai Tai wie es kaum ein anderer Rum kann.

Also hiermit spreche ich sie aus: meine Kaufempfehlung

Dienstag, 8. März 2011

Sushi-Nacht in der Triobar

oder die rohen Röllchen suchen ihren Meister...


Die große SUSHI NACHT im Institut für angewandte Barkultur
18.03 .2011 Triobar und Rumclub laden zum Sushiabend.
Ab 20.00 Uhr geht es los mit dem Sushi Buffet
- ALL YOU CAN EAT -
Das Buffet kostet bei verbindlicher Bestellung via Email oder SMS 16,00 €
kurz Entschlossene, die spontan entscheiden 17,50 €, sofern noch Plätze frei sind.

Wir werden wieder passende Cocktails mit japanischen Spezialitäten und anderen Verrücktheiten anbieten.

Eman, der Rohe Botschafter, unser geliebter Sushimeister, wird sich in gewohnter Qualität um die japanischen Röllchen kümmern.



Die drei Meister “mitten aus dem Wald“ freuen sich auf Euch.

Montag, 7. März 2011

2. Reihe nach vorn

oder Nachwuchs bitte melden...

Letzten beim einem Tasting sah ich mal wieder viele bekannte Gesichtern, aber zwei-drei völlig unbekannte junge Gesichter erfreuten mich umso mehr. Warum?!?!
Ich geniesse es mich mit Kollegen auszutauschen und von deren Erfahrungen zu profitieren, aber ich finde es zuweilen schade dort so wenig neue Gesichter zu treffen.
Für mich persönlich ist das immer wieder ganz wichtig, das wir den Nachwuchs mit ins Boot holen und nicht vergessen, das die Jungen schliesslich das mal weiterführen sollen, was wir hier mit aufbauen. Doch die Nachwuchsförderung ensteht nicht so nebenbei, sondern das ist harte Arbeit, aber welche sich lohnt.
Sascha Thieben von der Junior-Akademie der DBU wird mir sicherlich hier zustimmen, auch wenn ich die DBU häufig kritisiere hier im Blog, so gilt dieser Veranstaltung doch stets mein voller Respekt und absolute Hochachtung.

Deshalb entstand bei mir die Idee eines Reserve-Brand-Junior-Camps,
mit der Unterstützung von DIAGEO will ich eine Plattform schaffen, bei der speziell die jungen und/oder unerfahrenen Bartender (gerne auch Frauen!!!) eine Möglichkeit haben sollen an Tastings und Workshops teilzunehmen. So angelegt das sie wohl Basics als auch Special Skills erlernen können oder für sich ausprobieren wollen.
Das Reserve-Brand-Junior-Camp soll ihnen aber auch Kontakte zu Praktika und anderen Bareinsätzen (Barevents, Messen,etc.) vermitteln, ihnen helfen in die Netzwerke sich zu integrieren und daran zu partizipieren.
Es wird einen monatlichen Jour-Fix geben, an denen sich Interessenten bei einem gepflegten Gin-Tonic austauschen können und die Möglichkeit bekommen sollen, ihre Erfahrungen in der Barbranche mitzuteilen, als auch einem monatlichen Programmpunkt (Mini-Workshops zu diversen Themen der Bar) zu folgen.

Ich freue mich über alle neuen Gesichter und jeden, der was lernen will!
Anfänger & Quereinsteiger sind ausdrücklich besonders willkommen!!!
Traut euch!
Erster Termin des Reserve-Brand-Junior-Camps
04.04.2011 von 16.00 - 18.00 in der Triobar
Bitte um telefonische Anmeldung per SMS unter 0163-2075677

Später soll es dann immer der erste Montag des Monats sein!!!

Sonntag, 6. März 2011

Schmecken kann man lernen

oder lern deinem Geschmackssinn zu vertrauen...

Wage den ersten Schritt: also Mund auf und Augen zu!
Doch bei vielen Erwachsen passiert dann erstmal gar nichts oder nur selten das was gefordert war. Augen zu und Mund auf, da fühlen sich viele Erwachsene völlig ausgeliefert, doch wer das mal mit Kindern macht, wird sehen wie leicht das ist. Kinder sind da viel weniger befangen und reissen ihre kleine Mäuler sofort auf.
Also liebe Erwachsene - seid einfach mal mutiger!
Für den Anfang einfach mal mit jemanden versuchen, dem man völlig vertraut, dann klappt das auch und wird zum spannenden Geschmackserlebnis.
Probiert einfach mal ein wenig Obst und erfahrt was das für eine Überraschung ist, wenn wir es nicht bereits vorher gesehen haben und es sofort katalogisieren, bevor wir es überhaupt gekostet haben.

Vor vielen tausend Jahren sind die Urmenschen durch den Wald oder die Steppe gezogen und haben ihre Umwelt erschmeckt und das vor allem um zu entdecken was gut ist (alias Nahrung)oder was vielleicht eher als Werkzeug dient. Daher war der Geschmackssinn wirklich überlebenswichtig und wer nicht schmecken konnte, der musste sich völlig auf das Wohl seiner Gruppe verlassen. Heute, in einer Zeit, in der die wenigsten von uns noch essbare Pilze zuverlässig zuordnen können und fast keiner mehr wilde Kräuter und essbare Wildpflanzen kennt, da ist der Geschmackssinn zum reinen Luxussinn geworden.
Wir entscheiden nur noch schmeckt oder schmeckt nicht, aber was wir da genau schmecken - das lassen wir völlig nach hinten kippen. EINE SCHANDE!!!

Ein befreundeter Koch meinte dazu mal:
Das wäre, als würde man mit geschlossenen Augen durch eine Gemäldegalerie laufen!


Wozu auch, wer genau beschreiben kann was er schmeckt, trifft dabei hauptsächlich auf zwei Bevölkerungsgruppen:
Die 1. Gruppe sind die Geschmacksanalphabeten, das sind Menschen die gerade mal die 4 Geschmacksrichtungen erkennen, aber keinerlei oder nur wenige natürliche Aromen benennen können.
Die 2. Gruppe sind die reinen Geschmacksnachbeter, sie definieren Wohlgeschmack dadurch, das sie Leittieren in ihrer Umgebung einfach alles nachmachen und daher Aromen-Wissen nur vortäuschen.

Die Gruppe der Connaisseure spricht daher - in einer für viele Menschen völlig unbekannten Sprache, deshalb werden sie häufig schräg angesehen und man unterstellt ihnen indirekt, das das was sie da schmecken ja garnicht nachvollziehbar wäre.
Für viele ist intensives riechen, schnuppern oder schmecken eher etwas freakhaftes!

Doch diese Sprache kann man lernen und das einzige was man dazu braucht ist:
Geduld und die Lust auf eine neue Erfahrung, sowie Interesse an fremden Aromen und mehr Kriterien als schmeckt oder schmeckt nicht.

Ein gutes Essen kann fast wie ein kleiner Krimi sein, bei dem man Beweise, Indizen und die Tatwerkzeuge suchen muss, um am Ende dann den Täter und das Verbrechen klar zu bestimmen.

Also ran an die Schauplätze des Verbrechens,
schmeckt euch durch einen spannenden Tag voller wilder Aromen und findet heraus wer euch am meisten überrascht. Auch mal eine tolle Idee für einen ruhigen Sonntagnachmittag mit Familie, Freund(in) oder Freunden.

Freitag, 4. März 2011

Triobar goes Lebensstern

oder Herr Stadler macht die Lampe fertig...
Samstag, 05.03.2011 ab 20.00 Uhr
Lebensstern
Bar im Cafe Einstein
Kurfürstenstr.58
10785 Berlin
RUM-LAND 10,00 €
Zacapa 23, Port und Schokolade in einer wilden Menage a trois
Tawny Port, Mozart Dry, Ron Zacapa 23, Aromatic Bitter

3 cl Tawny Port,
2 cl Mozart Dry,
6 cl Ron Zacapa 23,
2 ds Aromatic Bitter


RUM LOVERS LEMONADE 10,00 €
Der Sommer in Südamerika ist heiss und schwül, die grossen Städte liegt im Fiebertrauma des Klimas und erwachen erst in den kühleren Abendstunden, um zum brodelnden Schmelztiegel des Südamerikanischen Temperaments zu werden. Das einzige, was einen da einen coolen Kopf bewahren lässt, ist die Rum Lovers Lemonade.
Ron Zacapa 23, Birnenbrand, Holunderblütenlikör, Limette, Ginger Beer

4 cl Ron Zacapa 23
2 cl Birnenbrand
2 cl Holunderblütenlikör
2 cl Limette
mit Ginger Beer auffüllen


BIG LIGHTS OF A BIG CITY 10,00 €
Wenn Lichtgestalten der Sünde verfallen
Tanqueray No.Ten, Gold Engel, Limettensaft, Zuckersirup

6 cl Tanqueray No.Ten
3 cl Gold Engel
2 cl Limettensaft
1 cl Zuckersirup

SPOTLIGHT 10,00 €
Stets ein Highlight jeder guten Bar
Tanqueray Gin, Noilly Prat Rouge, Orange-Bitter

6 cl Tanqueray No.Ten Gin
3 cl Noilly Prat Rouge
2 ds Orange-Bitter


BOB 8,00 €
Bob alias Black-Orange-Buck verfeinert den Abend und adelt die Nacht
JW Black Label, Orangemarmelade, Gomme, Limette, Ginger Beer

5 cl Johnnie Walker Black Label
1 Bl Orangemarmelade
1 cl Gomme
2 cl Limette
mit Ginger Beer auffüllen


NEGRETTA 10,00 €
Wenn Gin in feinsten Aromen badet
Tanqueray Gin, Aperol, Grand Marnier, Tawny Port

6 cl Tanqueray No.Ten
3 cl Aperol
2 cl Grand Marnier
3 cl Tawny Port


BLUEBERRY BLUES 15,00 €
Blau ist mehr als nur eine Farbe
JW Blue Label, Zitrone, Blaubeerkonfitüre, Smoky-Gomme, Tawny-Port

5 cl Johnnie Walker Blue Label
3 cl Zitronensaft
2 cl Tawny-Port
1 cl Smoky-Gomme
1 Bl Blaubeer-Konfitüre

Was das alles mit Herrn Stadlers Lampe zu tun hat???
Wer ein rotes Tanqueray-Siegel von einer Ginflasche mitbringt, der erhält auf den Drink seiner Wahl, aus der Abendkarte eine Ermässigung um 3,00 €!!!
Also Tanqueray-Flasche rauskramen, Siegel entfernen und mitbringen -
es lohnt sich!!!
Alles weitere erklärt dann Herr Stadler selbst!

Donnerstag, 3. März 2011

Alles nur Hörensagen

oder weisst du wirklich - was du schmeckst...

Dreh- und Angelpunkt eines guten Geschmackssinn ist das Geruchsgedächtnis, sehr wichtig um dieses zu aufzubauen sind regelmässige Tastings, doch häufig sind diese so konstruiert, das es sich eher an Experten wendet, als an Anfänger.
Kein Barbesitzer oder Bartender ist begeistert wenn man ihn als Tastinganfänger bezeichnet und viele halten sich bereits für Experten, doch noch ist kein Meister vom Himmel gefallen.

Ich hatte das Glück, das meine Mutter mich von klein auf mit Gewürzen und allen möglichen unbekannten Lebensmitteln testete und meinen Geschmackssinn so schon sehr früh trainierte, denn Schmecken kann man lernen.
Doch auch mir passiert es immer wieder, das ich den Geschmack oder den Geruch kenne, aber ihn partout nicht benennen kann, weil mir mein Geruchsgedächtnis den Namen nicht parat legt. Daher gilt die einfache Regel:
TRAINIEREN TRAINIEREN TRAINIEREN TRAINIEREN TRAINIEREN

Egal ob Weinkenner, Whiskyexperten oder andere Fachleute für Aromen,
sie alle sind nicht als Geruchsgenies geboren wurden,
sondern sie haben es gelernt!!!

Wagt den ersten Schritt und prüft euer Können!

Ich (in meiner Funktion als Reserve Brand Ambassador) und Diageo laden ein zum grossen Aroma- und Tastingworkshop am 28.03.2011 von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr in den Lebensstern.

Es soll ein Workshop werden, der sich an all die richtet, die tagtäglich sich auf ihre Zunge und Nase verlassen müssen und der zeigen soll, wie wichtig ein ständiges Training unseres Geruchs- und Geschmackssinns ist.

Wir werden euch ein Training präsentieren, das euch klar aufzeigt:

Wo sind meine Stärken???
Wo sind meine Schwächen???
Wie kann ich besser werden???
Wie funktioniert der Geruchssinn???
Was ich muss bei Tasting besonders beachten???


Das Tasting hat einen Unkostenbeitrag von 50,00 Euro pro Person,
doch wer sich mit Vor- und Zunamen und Namen der Bar (maximal 2 pro Bar)
bei seinem Diageo-Vertreter bis zum 25.03.2011 anmeldet,
der kann auch Freikarten bekommen.

Dienstag, 1. März 2011

Grüne Biester überall

oder von Verwandten und Varianten...

Zuweilen glaubt man ja schon überall Gespenster zu sehen und mir geht es fast ähnlich, nur sind es bei mir eher grüne Biester. Doch die sehe ich immer öfter wenn ich in Bars meine raren Abende verbringe, farbige Biester aller Art schauen mich da aus den Karten an und verlocken meine Zunge zu wilden Sammelbestellungen und das obwohl ich kein grosser Anisfan bin.

Das erste Biest war wohl eine Pernodbasierende Kreation, das was mich aber dann am meisten überzeugte, das war das Biest das mir Vicky während des BCB 2010 am Tabustand ins Glas tat.
Auch im schönen Frankfurt hat es so ein Biest auf die Karte geschafft, doch dort sind bei den "Eigenkreationen" des Kletterkünstlers auch noch einige andere "geclonte" Absinthdrinks zu finden. Den Rock and Roza kenne ich bereits aus dem How to mix with Absinth Buch von Tabu Absinth, wenn auch mit etwas anderer Rezeptur.
Anscheinend macht die Grüne Fee einen neuen Anlauf und die Biester geben ihr kräftige Rückendeckung, denn auch in anderen Cocktailkarten grosser Bars kann man sie entdecken, anscheinend sind diese Biester arg verlockend oder vielleicht ist es auch nur die grosse Liebe a la "Green Eyed Love".



hier dann mal noch meine Variante:
Green Eyed Beast
ZUTATEN
Eiswürfel
frische Gurke (8-10 Scheiben)
3 Teile stilles Mineralwasser
2 Teile Rose's Lime Juice Cordial
2 Teile Grand Marnier
2 Teile Tabu Classic

TIPPS ZUR ZUBEREITUNG
Die Gurke in Scheiben schneiden und diese halbieren.
Das Wasser, Rose's, Grand Marnier, Tabu Classic und Eiswürfel in den Shaker geben,
dann kräftig shaken und ins Gästeglas abseihen,
dann die Gurke und frische Eiswürfel hinzugeben.