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Montag, 11. April 2011

Eine Frau mit vielen Facetten

oder erst Mixology, dann Yelp und nun Distillery Diplomatin von Makers Mark ...

"Die Washington Post widmete sich dem Thema Frauen und Bourbon und kann auch dort eine weit greifende Veränderung der Situation erkennen. Die Männerdomäne beginnt sich zu öffnen und es wundert fast nicht mehr, dass zum Beispiel ein Drittel der neuen Mitglieder in einem Maker‘s Mark Fan Club weiblich sind. Da kann Maker‘s Mark aber auch zufrieden in die Vergangenheit blicken und sich als Vorreiter der Emanzipation sehen. Immerhin waren sowohl der Name, wie auch das rote Wachs über dem Verschluss angeblich die Ideen einer Frau."

...so berichtet Steffen Hubert in den gemischten Links von Mixology,

aber vergisst dabei leider die ehemalige Kollegin Tanja Bempreiksz als neue Distillery Diplomatin von Makers Mark zu verkünden.

Schäm dich, Steffen ;-)

Dienstag, 28. September 2010

Barshop der besonderen Art

oder Mixology geht unter die Shopbesitzer...

na schau einer an!!!

Viel Glück wünsche ich dem Mixology-Team!

Freitag, 17. September 2010

Vom Magazin zum Flaggschiff

oder Mixology macht den nächsten Schritt...



Helmut Adam und Ich waren keineswegs immer einer Meinung und wenn wir stritten dann oftmals heftiger als nötig. Doch was Helmut Adam und mich immer verbunden hat, doch dadurch auch gerne aneinander rasseln liess, das war und ist unsere Begeisterung für Barkultur.
Das was Helmut Adam und Jens Hasenbein 2003 starteten mit Mixology ist heute eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, bei der andere gerne auch mal die schweren Zeiten übersehen und vergessen, wie hart die Beiden um ihr damaliges Fanzine kämpfen mussten.

Aus dem Fanzine zweier gestandener Bartender wurde Mixology zum Magazin für Barkultur
und so wie das Magazin grösser und erwachsener wurde, so wuchs auch das Team und das Büro stetig. Nun startet im Oktober wieder mal der BarConventBerlin und das was als Barkeepertreffen und Spirituosenmesse begann ist inzwischen einer der Leitmessen für Barkultur in Europa.



Nun macht Mixology den nächsten Schritt und verabschiedet sich endgültig vom Fanzinestatus und wird zum Flaggschiff der deutschsprachigen Barkultur.
Man vergisst keineswegs seine Wurzeln, sondern präsentiert sich ab sofort noch erwachsener und professioneller. Das neue Team zeigt mit der nächsten Ausgabe klar wo es hin soll, man will in die Oberliga der Foodmagazine und das was man da präsentiert hat das Zeug dazu.



R E S P E C T ! ! !


Ich hatte überlegt Bilder der neuen Ausgabe zu posten,
doch möchte ich euch die Überraschung mit der nächsten Ausgabe nicht verderben...
seid gespannt und mit der nächsten Ausgabe gibt es Mixology dann auch am Kiosk!!!

Freitag, 18. Juni 2010

Im Netz bleibt nichts verborgen

oder Cocktailian reinkommen - Mixologen bitte draussenbleiben...

Namen sind wie Schall und Rauch, so heißt es in einem Sprichwort
und mir ist das egal ob ich Mixologen oder Cocktailians bei mir in der Bar sitzen habe, schließlich sind das alles Gäste, die vielleicht nur etwas mehr Aufmerksamkeit suchen und spezielle Getränkevorlieben haben; aber wer bei mir in die Bar kommt, der bekommt auch meine Aufmerksamkeit, egal welchen Titel er hat.



Etwas was eure volle Aufmerksamkeit erhalten sollte, ist aber das neue Buch das Mixology herausgibt (mit Unterstützung von Pernod Ricard), hier hat Mixology ein neues Fundament für die deutschsprachige Cocktailbücherszene gesetzt. Es ist ein überaus fundierter und stylischer Wälzer geworden, der Spass beim lesen macht und viel Wissen vermittelt.
Für Barbuchsammler empfehle ich die limitierte Auflage des Absolut Cocktailian, um damit dann mal beim Mixology-Team vorstellig zu werden, für eine Widmung vom Team...
(in einigen Jahren bestimmt ordentlich was wert...)
Falls der Link zu Mixology nicht klappen sollte, versucht mal den: Cocktailian.net

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Wie eure Widmung dann beginnt weiss ich natürlich nicht, recht einfallslos wäre aber: Für die Barchefin, das geht doch persönlicher...

Eine ehemalige Barchefin hat nun auch ihren eigenen Blog gestartet und er hat den Titel Schneiders gesammelte Grütze und bisher präsentiert er auch fast nur altes, aber ihr könnt euch sicher sein, da wird jemand demnächst noch mehr und auch aktuelleres verkünden, ob das dann nur Grütze sein wird - das soll jeder selbst entscheiden...

Mittwoch, 9. Juni 2010

Be prepared


oder Angst habe ich keine, aber...
wer will schon einen Einlauf von der Drinks!

Das "Partnermedium der Barszene", verschickte Pipetten an Bars.
Wer sich fragte was das soll, dem empfehle ich im Blog von Herrn Meyer oder im Bartender Labor zu stöbern. Vielleicht kann sich ja noch der eine oder andere daran erinnern, das das Roomers in Frankfurt wegen "gravierender Mängel" aus dem Rosengarten der Drinks geworfen wurde. Anscheinend gönnt die Mixology nicht jeder Bar diesen Ritterschlag und versucht das schlimmste zu verhindern.
Wenn der Rosen-Berg nicht zur Pipette kommt, dann muss halt die Pipette zur Bar kommen...

(ja - dieser Artikel ist satirisch verseucht)

Dienstag, 8. Juni 2010

Die Rückkehr der Hausbar

oder der mühsame Weg der Barkultur...



Wie Ulf-Neuhaus via Facebook gestern verlautete:
Die Rückkehr der Hausbar > der leise Tod der Barkeeper!

In dieser Botschaft verwiess er dann auch noch auf einen Link in Süddeutsche.de.
Ich bin ein grosser Fan der Süddeutschen gewesen und einige ihre Ausgaben wie das Magazin halte ich bis heute für extrem lesenswert, aber Helmut Adam & Alexander Troppmann haben durchaus recht mit ihrem Hinweis, das die Süddeutschen in den letzten Jahren arg an Qualität verloren hat. Doch warum rege ich mich so über die Süddeutsche auf, wer es noch nicht getan hat, dem empfehle ich mal die Fotostrecke des Links anzuklicken.
Ich kann Bastian Heusers Meinung dazu nur allzu gut verstehen:
Wie ich solche grottenschlecht recherchierten Füll-Artikel hasse...und das in der Süddeutschen...


Doch was mich extrem geärgert hat, war das Ulf Neuhaus denkt, das diese Rückkehr zur Hausbar der leise Tod der Bartender wäre.
Sorry Ulf,
aber das ist absoluter Schwachsinn!!!
Du, als ehemaliger Koch, solltest das eigentlich besser wissen!
Diejenigen, die sich teure Profi-Küchen in ihre Eigenheime einbauen lassen, gehen noch öfter auswärts essen, als die mit den normalen Küchen. Nur wer sich auskennt, kann die Qualität auch schätzen! Der Mensch war seit Beginn seiner Evolution ein Selbstversorger, aber er ist halt auch gern ein geselliges Wesen und deshalb treibt es ihn raus unter Menschen, egal ob nun um zu speisen oder trinken.


Viele Leute träumen von einer Hausbar, aber wer verwirklicht schon seine Träume...
Ich kenne einige dieser Menschen persönlich, die sich den Traum von der eigenen Hausbar erfüllt haben, aber das Internet ist voll mit Leuten die über ihre eigene Hausbar berichten:
Link 1
Link 2
Link 3
Link 4
Link 5
Link 6

Wie kommen solche Leute auf die Idee eine Hausbar zu haben zu wollen, weil sie vorher öfter in einer Bar waren und das einfach so toll fanden. Je besser ihre Barbesuche sind, desto eher sind sie davon begeistert und wollen mehr darüber erfahren. Es wird für sie zum Hobby: Cocktails trinken, vielleicht sogar zur Leidenschaft und nun wollen sie erst recht noch mehr darüber erfahren...
Das sind die Menschen auf die sich jeder Barkeeper freut, wenn er mal wieder stundenlang einfach nur eine Caipi-Maschine war und endlich mal wieder so etwas wie Anerkennung und Respekt erfährt für seinen Beruf.
Die Jungs vom C&D-Forumstreffen kennen meine alljährlichen Ansprache schon und ertragen sie einfach heldenhaft jedes Jahr aufs neue. ;-) (Stimmts Zeed?!?)
Aus diesen Nerds & Freaks sind einige echte Bereicherungen für die Barszene in Deutschland gekommen in den letzten 2 Jahren:
So z.Bsp. die Jungs von Forgotten Flavours,
oder sogenannte Hobbymixer, die auf einmal bei Profi-Wettbewerben (Drambuie-Contest, BMGP, Amarula...) ganz vorn mitgemischt haben,
eine brilliante Meisterleistung eines dieser Wahnsinnigen führte wohl zum größten Onlinetasting Deutschlands,
keinesfalls zu vergessen die grosse Barbloggerszene mit solchen Vorzeigeblogs wie Trinklaune, Cocktails Old Fashioned, Cocktailwelten und und und...

Die Rückkehr der Hausbar ist für mich ein erstes Zeichen, das die Barkultur sich langsam wieder einen Platz im Lebensgefühl der Menschen in diesem Lande sichert.

Dienstag, 1. Juni 2010

Wie der Barfish auf den Affen kam

oder als ein Schwarzwald-Gin zum Verkaufsschlager wurde...

Ihr kennt den Monkey 47???
Aber natürlich kennt ihr den Schwarzwald-Gin!!!
Dieser Gin mit dem schicken Package, der wahnsinnigen Story
und dem recht eigenen Geschmacksprofil!

Mixology hatte mehr-fach darüber berichtet und
bei der Barkultour in Stuttgart waren die Macher selbst vor Ort.



Nun beim Barfish konnten all die Gin-Liebhaber ihrem Affen Zucker geben, oder einfach den neuen Gin aus dem Schwarzwald direkt bestellen. Das Team vom Barfish sicherte sich gleich 3 Dutzend Flaschen vom ersten Batch, aber bereits nach 40 Minuten (nach der Bekanntgabe durch den Barfish-Newsletter), war dieser Vorrat weg. Man telefonierte nun hektisch nochmals mit den Machern vom Schwarzwald-Gin und sicherte sich insgesamt 120 Flaschen des neuen Gins. Gut gemacht, Jungs!!!
Aber auch diese sind inzwischen ausverkauft, ich habe mich jetzt mal auf die Warteliste setzen lassen, aber das nächste Mal werde ich schneller reagieren, mein Monkey-Gin wird mich also etwas später erst erreichen...

Gratulation an das Team vom Barfish und den Affen-Gin-Vätern!!!

Samstag, 10. April 2010

Zauberlehrling


oder die ich rief die Geister...
(das wunderbare Bild habe ich mir hier geklaut)
Goethe schriebs, doch jeder kennt die Situation, in die er dort seinen "Helden" warf
und nun lese ich eine Diskussion im Forum von Mixology und höre gelegentlich auch Klagen von Kollegen, über diese ganzen Cocktailnerds und ewig diskutierender Bartender.

Doch für mich persönlich hat das wenig mit Cocktailnerds und Kollegen zu tun, sondern einfach mit einfachen Regeln des alltäglichen Umgangs. Mir wird immer wieder vorgeworfen - ich wäre zu hart mit meinen Gästen, würde sie permanent massregeln und ähnliches. Meist wird mir das von Leuten vorgeworfen, die zum ersten Mal in meiner Bar sind und wahrscheinlich es auch an Tagen waren, als es extrem voll war. Etwas was glücklicherweise nur selten vorkommt, denn meine Bar funktioniert nach anderen Regeln,
aber diese Regeln sind simpel, aber leider auch nur für diesen Typus von Bar sinnvoll.
Sei daheim, sei bei Freunden!

Sowohl daheim als auch bei Freunden nehme ich Rücksicht auf die Umstände und weiss wann ich es krachen lasse und wann ruhiger - die bessere Wahl ist.
Auch bei mir kommt es vor das Gäste, leider nicht die genügende Aufmerksamkeit erhalten, die sie aber eigentlich verdient hätten und auch mir passiert es zuweilen das Gäste ein wenig von meiner Tagesstimmung abbekommen. Um das aber so gut wie möglich zu reduzieren, habe ich beschlossen mehr Zeit für meine Gäste zu haben und weniger Gäste zu zulassen, aber ihnen auch all die Zeit zu gönnen, die sie brauchen und verdienen.
Ob es nun das Rezept auf Seite 164 des Savoy-Cocktail-Buches ist, oder die Erstausgabe des Leo Engel, einer der ganz seltenen Bitter oder eine Reservierung im ständig ausgebuchten Restaurant - das ist mir egal...
Denn das ist Rezept auf Seite 164 oder auch das auf Seite 123 ist doch nur ein Schrei nach Aufmerksamkeit, der richtig gedeutet sein will:
Achtung!! Hier sitzt ein Gast, der viel Hinwendung braucht und dafür sind wir nunmal auch da und mit Sicherheit wäre es falsch nun unbedingt das Savoy-Cocktailbuch auswendig zu lernen. Jemand wie Herr Scholl wäre mit Sicherheit nicht so ein erfolgreicher Bartender, wenn er nur das lesen der Cocktailbücher als Hobby hätte...

Wir Bartender sind Hüter eines kleinen, aber unauffälligen Kelches und dieser Kelch beinhaltet Gästefürsorge alias liquid Atmosphere.
Red Bull an meiner Bar wozu???
Weil ein Gast einen damit beauftragt, ihm ein Getränk zu machen.
NEIN!
Red Bull als kleine Aufmerksamkeit, die einen lieben Gast sehr glücklich machen würde?
Vielleicht!
Red Bull als freiwilliges Angebot für einen Gast, der das zwar gerne trinkt,
aber es niemals von mir verlangen würde, weil er das Konzept der Bar vollkommen respektiert.
Gerne!!!

Ich versuche meine Gäste, mit meinen Gästen bekannt zu machen und ihnen den passenden Abend zu generieren, den sie auch heute so dringend brauchen.
Einen Abend - den sie sich so sehr wünschen, aber es kaum mehr zu artikulieren wissen.
Ich lese eine Menge, aber merke Tag für Tag, das die Liste der Bücher, die ich unbedingt noch lesen sollte viel schneller wächst als, die die ich bereits gelesen habe und wir sprechen hier nicht nur über Barbücher. Seit Monaten liegt Dantes Göttliche Komödie auf meinem Nachtisch und ich schaffe es nicht zum Ende...

Wenn es im Leben einer Person nicht viel mehr als Arbeit, Spirituosen, Facebook und andere virtuelle Netzwerke gibt, dann ist es doch auch logisch - warum die Themen den Menschen beherrschen und er gar nicht mehr umschalten kann. Schon lange muss ich immer wieder sehen, wie Kollegen ganz und gar von ihrer Arbeit verschlungen werden und aufhören ein anderes echtes, soziales Umfeld, als das der Arbeit zu haben.
Für viele Leute bin ich so ein Nerd, aber in Wirklichkeit ist die Bar nur eine meiner vielen Leidenschaften und ich habe zwar nur wenige Freunde, aber diese sind alle echt.
Einige davon habe ich in meiner Bar kennengelernt, andere im Cafe oder beim einkaufen,
manche sind mir förmlich entgegenfallen und manche habe ich im Netz gefunden.
Ich habe aber auch gelernt, manchen die Meinung zu sagen, von anderen aufmerksam deren Meinung zu respektieren und bei anderen ihnen zu helfen oder das ich mich geirrt habe in ihnen.

Ich lieben meinen Beruf und liebe die Herausforderung der Gäste, aber wer glaubt das ich deshalb nachts nicht schlafen kann, sobald einer mich von ihnen kritisiert oder mich einen ganzen Abend am Tresen nervt, der kennt mich schlecht.
Cocktailnerds und auch maulende Kollegen sind stets gern bei mir gesehen, aber sie wissen auch was sie erwartet. Einer der zuhört, aber auch seine eigene Meinung dazu hat.
Einer der vielleicht auch mal unangenehm ist, aber auch Zeit für sie hat und auch harte Worte erträgt.
Diese Art von Cocktailgeeks und Nerd-Gäste, die leidenschaftlich unseren Beruf verehren und viel ihrer Freizeit dafür opfern, sie haben es verdient, das wir sie zu verstehen versuchen und uns nicht nur darüber aufregen wie anstrengend sie sind. Sie sind es die unseren Beruf wirklich schätzen und auch viel, viel Geld bei uns lassen... Sie akzeptieren aber auch klare Regeln und Kritik, die wir äussern.

Geeks und Nerds mag ich!, wenn auch nicht jeden Tag gleich! ;-)

Donnerstag, 25. Februar 2010

Ein Déjà-vu der etwas anderen Art

oder vom Fanzine zum Magazin...
Als Déjà-vu [deʒaˈvy] (frz. „schon gesehen“), Déjà-vu-Erlebnis oder Déjà-vu-Phänomen, Erinnerungstäuschung, Bekanntheitstäuschung oder Fausse reconnaissance [fos ʀəkɔnɛˈsɑ̃s] (frz. „falsches Wiedererkennen“) – auch als Déjà-entendu-Phänomen [deʒaɑ̃tɑ̃ˈdy] bzw. Déjà-écouté-Phänomen (frz. „schon gehört“) oder Déjà-vécu-Erlebnis [deʒaveˈky] (frz. „schon erlebt“) – bezeichnet man ein psychologisches Phänomen (Psychopathologische Bezeichnung: qualitative Gedächtnisstörung), das sich in dem Gefühl äußert, eine neue Situation schon einmal erlebt, gesehen oder geträumt zu haben.
Es tritt beim gesunden Menschen vereinzelt spontan, im Zustand der Erschöpfung oder bei Vergiftungen (vor allem mit Nervengiften wie Alkohol oder halluzinogenen Drogen) gehäuft auf. Als Begleiterscheinung von Neurosen, Psychosen oder organischen Hirnerkrankungen, vor allem des Temporallappens, können Déjà-vu-Erlebnisse ebenfalls gehäuft auftreten. Nach Umfragen hatten 50 bis 90 Prozent aller Menschen mindestens einmal ein Déjà-vu-Erlebnis, vergessen aber meist nach einer gewissen Zeit, wo und wann es zuletzt auftrat.
(so einfach mal frech aus Wiki herauskopiert...)

also betrunken bin ich nicht und andere Drogen nehme ich nicht zu mir,
nur mal gleich so zur Einleitung...

Ich sitze in einem Cafe und lese ganz oldschool-mäßig, als ich im Berliner Stadtmagazin TIP auf ein Interview mit Philipp Köster Chefredakteur von 11 Freunde stoße, demnächst erscheint die 100. Ausgabe des Magazins für Fußballkultur und Herr Köster plaudert ein wenig über die Anfänge des Magazins und welche Fehler am Anfang gemacht wurden, was die Leser toll fanden, aber auch von Glück und Zufall...
(sehr nettes und ehrliches Interview mit dem bekennenden Arminia Bielefeld-Fan)
Mein kleines Déjà-vu hatte ich dann bei folgender Passage,

denn es erinnerte mich sehr daran was Helmut Adam über den Anfang von Mixology erzählte.
Beim Blog trifft Gastro-Treffen 2010, in den inzwischen sehr schönen und auch grossen Mixology-Büroräumen, plauderte er ein wenig aus dem Nähkästchen. Entmystifizierte den Beginn des Magazins und erklärte auch sehr, sehr ehrlich über all die anfänglichen Probleme und den Vorteil einer ausländischen Bankkarte. Ich sprach damals davon, das Mixology für mich als Fanzine gestartet hatte, aber dann nach und nach zum Magazin für Barkultur wurde. Daher empfand ich die Zeilen des Herrn Köster wie ein kleines Deja-vu...
Hier sei auch nochmal wärmstens folgender Artikel von Helmut empfohlen

Donnerstag, 17. September 2009

B C B - eine Stadt ruestet auf


oder das wohl wichtigste Bar-Nerd-Treffen des GSA-Landes rueckt immer naeher...

Der Oktober rueckt naeher und naeher und mit ihm der BCB und dieser hat im Schlepptau unzaehlige Veranstaltungen, Tausende von Geeks- und Cocktailnerds. Die versammelte deutschsprachige Cocktailbarszene wird sich in Berlin einfinden und sich zu feiern wissen, aber auch kritischen Trends und Einfluesse hinterfragen. Es werden Gaeste aus aller Welt erwartet und sie werden gespannt auf das "Zentrum der deutschen Barindustrie" blicken und hoffentlich werden wir (deutsche Barszene) uns mal wieder bestens praesentieren koennen. Lasst es uns zu einem (bzw.2) Festtag(e), zu einem Fest machen der Barkultur. Lasst uns der Welt zeigen, das sich hier ganz viel bewegt in good old GSA. Ich freue mich auf diese wilden Tage und hoffe das ihr alle einige ganz unvergessliche Tage hier erleben koennt. Berlin wird sich anstrengen, das verspreche ich euch...
Vielen Dank von hier aus an das Team von Mixology!!!
Danke Jens
Danke Helmut
Danke Tanja
Danke Basti
Danke auch all den anderen im Hintergrund
Danke - das ihr das ermoeglicht habt!
Danke - das ihr nicht aufhoert und weiter so heftig am BCB plant und verbessert!

Danke vielmals!

Montag, 16. Februar 2009

Twitter und andere Gazetten


oder aber wie der Blogger von heute online bleibt...
waehrend Herr Adam begeistert von Twitter berichtete empfand ich Twitter schon immer als etwas ueberfluessiges. Ueberfluessig im realen Leben, doch ein hochinteressantes Marketingmittel des brutalen Web2.0 Alltags. Ich bin durchaus ein Freund der vielfaeltigen Nutzungsmoeglichkeiten des Internets, speziell auch in Bezug auf Marketingwerkzeugen, doch Twitter ist schwer greifbar fuer mich. Doch meine realen Leseschwerpunkte der letzten Wochen hatten Twitter fast permanent im Fokus. Mixology berichtete erneut, Brand eins hatte einen fantastischen Bericht dazu und nun auch noch die Faz Sonntagsausgabe. Anscheinend kommt man um Twitter nicht mehr herum, aber auch hier gilt: ausschalten darf man es auch noch selbst und das sollte man auch ruhig dann mal tun...