Samstag, 19. Februar 2011

Bitte melde dich...

oder Nachricht an den treuen Leser...



Zuweilen spaziert man durch liebgewonnene Städte und wird erinnert an legendäre Cocktailnächte, daher erlaube ich mir diesen sehr privaten Post an einen einzelnen Herren, der für mich immer ein steter Fels in der Brandung ist und das nicht nur aufgrund seiner körperlichen Erscheinung ;-)

Wann machen wir endlich unsere Neukölln-Tour???

Freitag, 18. Februar 2011

Behindert

oder eine Behinderung, die keiner wahr haben will...

Wer nicht lesen kann, der gilt zwar nicht als behindert, aber er hat es extrem schwer einen Beruf zu erlernen. Denn immer wieder bleiben ihm wichtige Informationen vorenthalten und es gibt Berufe, da kann man sich gar nicht vorstellen, das dieser von einem Analphabeten ausgeübt werden könnte. Es ist ein Tabuthema nicht richtig lesen und schreiben zu können, aber es gibt Stellen die einem Hilfe anbieten.

Doch was ist mit denen die nicht richtig schmecken und riechen können, die auch als behindert darzustellen, das ginge vielen zu weit, aber betrachten wir es doch mal anders.

Ein Koch ohne Geschmackssinn kann kein guter Koch sein, würde man sofort sagen und auch ein Sommelier braucht eine gute Nase, ein Bartender natürlich ebenso.
Aber während es für lesen und schreiben diverse Prüfungen gibt, scheint das beim schmecken und riechen eher unbekannt zu sein. Ich habe als Bartender in vielen Bars gearbeitet, aber nie wurde ich deshalb befragt, oder gar geprüft. Ich persönlich kenne einige Bartender, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr richtig schmecken und riechen können, aber sie arbeiten alle noch in ihrem Beruf. Denn wer von uns prüft schon seine Angestellten bzw trainiert sie regelmässig in Bezug auf ihre Sinneswahrnehmung per Nase und Gaumen???

"Die Unfähigkeit zu riechen, zu schmecken, zu tasten usw. ist eine schwere Behinderung, die zur Folge hat, dass der betroffene Mensch aufgrund dieses Mankos unglücklich und sich selbst fremd ist."

Jean-Philippe Denrenne, Professor für Medizin

Für viele ist ein Tasting die erste bewusste und geführte Auseinandersetzung mit dem Geruchssinn und vieles was man dort riechen kann, hat man schon mal gerochen, aber man kann es nicht benennen. Man ist irgendwie so sprachlos...
Ich vergleiche es immer gern mit einem Klassentreffen der Grundschule, bei dem man als Letzter den Raum betritt und alle haben sich schon vorgestellt und nun schaut man in die Runde und hofft wenigsten einige der Schulkameraden auf Anhieb wiederzuerkennen, doch irgendwie fällt einem nicht ein Name ein.

"was nützen die besten technischen Gerätschaften, die zahllosen Maßnahmen zum Schutze der Echtheit und der Ursprungsbezeichnungen, wenn der, für den sie entwickelt und eingesetzt werden, der Verbraucher nämlich, nicht in der Lage ist, einen schlechten Weißwein von einem guten Cidre zu unterscheiden?

Max Leglise Önolge, Verfasser von "Une initation a la Degustation des grand vins"

Donnerstag, 17. Februar 2011

Aromen machen sprachlos

oder über die Probleme zu beschreiben was einem schmeckt...

Wer bei uns in die Bar kommt, der erhält kein 40 Seiten starkes Buch alias Cocktailkarte, in dem er stundenlang hilflos blättern kann und doch nichts über den zu erwartenden Geschmack seines Cocktails erfährt.
Wir reden mit unseren Gästen und fragen sie was sie sich so vorstellen, bzw auf was sie vielleicht momentan auch Lust haben. Diese Beratungsgespräche, die dann zur Wahl des gewünschten Geschmacksprofil kommen, fallen jedoch auch vielen Gästen nicht gerade leicht. Häufig wissen die Gäste eher was sie nicht mögen und nicht so sehr was sie mögen, viele Gäste überfällt eine gewisse Sprachlosigkeit, wenn sie über Aromen sprechen sollen.

Doch warum eigentlich???

Jeden Tag essen wir Dinge, die wir mögen und Dinge die wir nicht mögen, aber man macht sich kaum mehr Gedanken dazu, denn Essen ist zwar lebenswichtig, wird aber fast immer nur so nebenbei in den Tagesablauf eingebaut.

Mal eine ehrliche Frage an euch!
Habt ihr heute schon was gegessen ???


Klar, werden jetzt einige sagen und das hoffe ich sogar...
aber wo kam euer Essen her???

Gestern im Kindercocktailkurs fragte ich genau das Kids und Erwachsene und beide antworteten mit Phrasen wie diesen:
aus dem Supermarkt, ich kaufe im Bioladen, bei mir aus der Küche, die Sachen liegen im Kühlschrank und so ähnliches...
und wahrscheinlich lag diese Antwort euch auch auf der Zunge! STIMMT DOCH, oder!?!?!

Klar, heute gehen wir in den Supermarkt und denken gar nicht mehr darüber nach was wir so alles essen können, daher ist unser Geschmackssinn auch so verkümmert. Wir brauchen ihn auch nicht mehr zum überleben, wer ohne Geschmackssinn leben muss, der ist doch keinesfalls behindert.
Heute nicht mehr, aber zu Beginn der menschlichen Evolution, war der Höhlenmensch auf ihn angewiesen und er war einer der wichtigsten Sinne zum überleben.
Die gesamte Ernährung war auf Trial & Error ausgelegt und wer sich nicht vergiften wollte, der brauchte seinen Geschmackssinn und musste diesen sensibilisieren (bzw trainieren).
Heute jedoch ist es selbstverständlich das wir exotisches Obst (Papaya, Maracuja, Mango,...), Gemüse aus Fernost und Tiere aus aller Welt auf unserem Speiseplan haben,
einzig und allein weil es uns interessiert, aber nicht aufgrund von selbstgemachten Erfahrungen.
Zucchini aus Italien und Oliven aus Griechenland sind inzwischen absoluter Standard auf den Speisetellern aller Europäer, doch wer von uns weiss wie diese Früchte geerntet werden oder wie sie wachsen und wie sie reifen.
All diese Erfahrungen haben Menschen für uns vorher schon mittels ihres Geschmackssinn ermittelt und wir nutzen nur noch deren Erfahrungswerte, aber verlassen uns nicht mehr auf unseren eigenen Geschmackssinn.
Das was wir rein am Geschmack erkennen (Blindtasting) ist doch erschreckend wenig
und immer wieder erlebe ich bei Tastings, die ich durchführe, wie überraschend es für viele Teilnehmer ist, das sie ihren Geschmackssinn als sehr gut eingeschätzt hatten, aber dann fast nichts erkannt hatten. Meist wird dann erstmal alles als Falsch dargestellt, aber mit ein wenig Leitung erkennen sie schnell ihre Fehleinschätzung und sind umso überraschter wie wenig sie noch schmecken.

Der Geschmackssinn ist wie eine Sprache, aber kaum einer von uns spricht sie mehr...
Das macht uns stumm und hilflos gegenüber, denen die das ausnutzen um uns möglichst billig abzufüttern...

Dienstag, 15. Februar 2011

Kleine Entdecker

oder fröhliches Chaos in der Bar...

Zwei Stunden Barbetrieb mit 10-12 Gästen, na das ist nun wirklich keine grosse Aufgabe, doch was sich manchmal so einfach anhört, das kann zuweilen echt die Herausforderung sein.



Mittwoch, vor 14 Tagen, morgens um 10.30 Uhr öffnete ich die Bar für ein Tasting der besonderen Art, wie ich ja schon berichtet hatte, habe ich die Kindergartengruppe meines Sohnes zu mir in die Bar eingeladen.



Hier mal einige Impressionen und Gedanken dazu:

1. Kinder stellen fantastische Fragen und denken auf völlig anderen Wegen.

Füttert man Kühe mit Bananen für Bananenmilch?



2. Bei manchen Dialogen mit Kindern hilft dir auch keine 20-jährige Barerfahrung.

Kind:
Warum machst du so ein komisches Gesicht beim mixen (shaken)???
Bartender:
Weil das anstrengend ist - so doll zu mixen!
Kind:
Dann muss das dein Papa machen



3. Warum ist mir so etwas nicht eingefallen!

Bartender:
Hier habt ihr mal Eiswürfel zum anfassen, mit den Eiswürfeln kühlen wir die Cocktails beim shaken.
1.Kind:
Auf den Eiswürfeln sind gar keine Zahlen! (guckt ganz enttäuscht)
2.Kind:
Warum schüttelst du nicht im Kühlschrank?
3.Kind:
Oder du baust dir eine Rüttelmaschine aus Lego. Ich kann so etwas schon, habe auch mal eine Rührgabel gebaut.

Am Donnerstag, den 17.02.2011 habe ich eine neue Horde wilder Fragensteller bei mir in der Bar, ich bin gespannt, was ich da alles wieder lernen kann.

~~~*~*~*~~~

Ich bewundere Erzieher für ihre Geduld und Ausgelassenheit, so eine Horde kleiner Individuen pädagogisch durch den Tag zu geleiten. Da habe ich es mit meinen normalen Gästen doch häufig sehr viel leichter und wer nicht spuren will fliegt raus.



Mein RESPEKT gilt allen Erziehern!!!
DANKE für eure tolle Arbeit an der Gesellschaft der Zukunft!

Montag, 14. Februar 2011

Friedliche Botschafter

oder unsere Drinks für die Cocktaillounge...

Guatemalteca 15,00
Edelster Rum eingebettet im delikaten Spiel von Ananas und Ingwer,
umhüllt von zarten Bitter-Schokoladentönen
Ron Zacapa 23, Ananassaft, Ginger Beer, Limette, Mozart Chocolate-Bitter

Red Grand Mule 12,50
Bester Orangenlikör und Cranberry verzaubern einen Longdrink-Klassikers
Grand Marnier, Ketel One Vodka, Ginger Beer, Cranberry-Nektar, Limette

Elderflower-Ladykiller 12,00
Feinster Gin verführt von zarten Holunderblüten und mit delikatem Weinaperitif geadelt
Tanqueray No.Ten, St.Germain, Lillet, Soda

True Blue 15,00
Ein Whiskey-Sour im edelstem Gewand
Johnnie Walker Blue Label, Tawny-Port, Zitronensaft, Orangen-Bitter, Zuckersirup

Guatemala Rum-Club Sour 15,00
Dieser Rum-Sour wird ihre Zunge auf Genuss prägen
Ron Zacapa 23, Limettensaft, frische Ananas, Falernum

Heavenly Gimlet 12,50
Ein Gin-Sour, der selbst Engel zu Sündern macht
Tanqueray No.Ten, Limettensaft, Holunderblütensirup, Limejuice-Cordial

Red-Berry Gimlet 12,50
Ein Gimlet im neuen Gewand, der elegant und fruchtig verführt
Ketel One Vodka, Elderflower-Cordial, Cranberry,

Sinfull Berlin Rhythm 17,50
Der Sündenpfuhl der neuen Kreativen, das Babel der Haltlosen,
das Tollhaus der ewig nur Hoffenden. Spitznamen hat diese arme,
aber sexy Stadt, fast ebenso viele wie Gelegenheiten zum Brillieren
oder grandiosen Scheitern. Diese Stadt hat ihren eigenen Rhythmus,
die unstillbare Lust nach Neuem.
Tanqueray No.Ten, St.Germain, Champagner, Limette

Sonntag, 13. Februar 2011

Blau liebt Orange

oder Orangensirup zum Selbermachen...

Für eine unserer Cocktailgalas wurden wir gebeten einen farbigen Drink zu machen, er sollte die Farben Blau und Orange beinhalten.
So eine typische Idee von Eventveranstaltern um Cocktailcaterer zur Verzweiflung zu bringen. Da hat man den Anspruch hochwertige Cocktails zu kreieren und der Veranstalter kommt einem mit so einer Idee.
Doch so leicht haben wir uns nicht entmutigen lassen und haben das gewünschte Farbthema etwas freier interpretiert.

Hier meine "zwei-farbigen" Drinks:
True Blue loves Orange
Ein Whiskey-Sour im edelstem Gewand
oder Johnnie Walker Blue Label verführt zu feinsten Orangentönen
Johnnie Walker Blue Label, Tawny-Port, Zitronensaft, Orangen-Sirup, Peach-Bitter


Bloody Sand
Ein Cocktailveteran in schimmernder Rüstung
oder Orangenaromen packen Johnnie Walker Blue Label bei den Hörnern
Johnnie Walker Blue Label, Guignolet, Punt e Mes, Orangensirup, Grand Marnier, Orangen-Bitter



Hier mein Rezept für den Orangensirup:
1 Liter O-Saft
10 dash Orangenbitter
5 dash Orange Flower Water (z.B. The Bitter Truth)
1 Kilo Zucker
10 cl Grand Marnier

alle Zutaten gemeinsam aufkochen, dann abkühlen lassen (für circa 10 Min), dann kurz erneut aufkochen (gegen Bakterienbefall) und heiss abfüllen.

Samstag, 12. Februar 2011

Das grosse Spiel der Aromen

oder brauchen deine Geschmacksnerven auch etwas Nachhilfe...

Seit langem lasse ich diverse Aromen- und Geschmackstest bei meinem Cocktailkursen einfliessen und versuche die Teilnehmer stärker auf die Wichtigkeit einer trainierten Zunge und Nase hinzuweisen.Bisher kam das so gut an und ich bekam so viele Nachfragen darauf, das ich nun beschlossen habe, dafür gibt es ab sofort einen eigenen Kurs!

Aromen- und Tastingseminar
Im Seminar möchte ich den Teilnehmern vermitteln, was ihre Zunge und die Nase überhaupt leisten können und wie wichtig das auch sein kann. Mittels kleiner Versuche und Wettbewerbe ermuntere ich zum spielerischen Trainingsbeginn eines überaus wichtigen, aber doch häufig vernachlässigten Sinnes.

Es wird geschnuppert, gekostet und verkostet, probiert und studiert -
alles im Dienste der eigenen stärkeren Wahrnehmungen eines fantastischen und sinnesvollen Erlebnis der besonders delikaten und überraschendne Art.

Verabschiedet euch von eurem Standard das man nur 4 Sachen (Geschmacksrichtungen) mit der Zunge wahrnehmen kann...
Lasst euch verführen und erlaubt mir euch S I N N V O L L zu berauschen...

Aromen- und Tastingseminar
Samstag 26.03.2011
20.30 Uhr - 23.00 Uhr
maximal 10 Teilnehmer
keine Vorkenntnisse erforderlich
49,- €
RESERVIERUNG notwendig!!!
Voranmeldungen bitte unter: Mike@triobar.net

Donnerstag, 10. Februar 2011

Berlinale

oder Berlins mondäne Seite...



Es ist wieder soweit, für echte Filmfans ist nun die wichtigste Jahreszeit!
Berlin schmückt sich mit rotem Teppich und vielen Glanzlichtern der Filmbranche,
auch wenn die Filmschaffenden wohl einen besonders vermissen werden.
Der allseits bekannte Gigant des deutschen Films hat vorher noch schnell die Bühne verlassen und die Trauerbekundungen für Bernd Eichinger klangen nicht wie Floskeln, sondern wie traurige Abschiedsworte für einen grossen Freund.
Die diesjährige Berlinale hat einen dunklen Schatten abbekommen, vielleicht hilft es ihr aber auch nochmal die Vielfalt des Programms dadurch zu betonen, da viele der Stars wohl ein wenig leiser tönen werden.



Ich freue mich als Filmfan und Gastronom auf die Berlinale, selten hat Berlin ein derart buntes und intelligentes Publikum wie zur Berlinale. Ich liebe es mit Gästen deren Premierenerlebnisse zu diskutieren und nostalgisch an längst vergangene Berlinalefeiern mich zu erinnern.

Dienstag, 8. Februar 2011

Widerliche Barbücher

oder endlich ist der Keller leer...



Wie wird man am besten 600 Barbücher los???

Eine Möglichkeit ist:
Man lagert sie in Kisten im Keller seiner Wohnung ein und wartet ein wenig, die normal wertvollen in Bananenkisten und die besonders wertvollen Exemplare gut verpackt in hölzernen Weinkisten.
[Kleiner Einschub für diejenigen, die sich fragen, warum ich sie in den Keller stelle und nicht in die Bar oder die Wohnung???
In der Bar gab es einen Wasserschaden im passenden Raum, der wird seit einem halben Jahr nun repariert (noch so eine tolle Leistung von einer Hausverwaltung)und daheim sind zur Zeit kleine Kinder mit Buntstifen unterwegs (wer will schonen einen Harry Johnson mit Wachsmal-Coloration eines 2,5 Jährigen)
]
Komme heute nach Hause und sehe wie 2 kräftige Kerle schwitzend Spirituosen und Wein in einen alten, abgehalfterten LKW tragen. Meiner Kennerblick späht in die Kisten und sieht netten Wein und tolle Spirituosen, aber vor allem einen extrem seltenen Sekt (dieser ist so selten, weil ich ihn damals mit einigen anderen Verrückten Weinfreunden selbst an- und ausgebaut habe), panisch realisiere ich das das meine Sachen aus meinem Keller sind. Ich stoppe die Jungs und frage sie was sie da machen, diese zeigen mir einen Auftrag der Hausverwaltung die Kellergänge und meinen Keller mitzuentrümpeln.

Es folgt ein mittelschwerer Tobsuchtsanfall meinerseits (jeder der mich kennt, weiss das das nicht schön ist) - 12-15 Telefonate später mit diversen Abteilungen der Hausverwaltung, steht es endgültig fest, die Hausverwaltung hat da wohl was falsch gemacht und will nun schnell klären, wer der Schuldige ist, mir wird so nebenbei unterstellt, ich hätte den Keller nicht beschriftet und daher wäre ich mit daran Schuld.
Alles Lüge!!!

Der nette Herr von der Hausverwaltung meldet sich und sagt:
Oh sorry, da haben wir einen Fehler gemacht! Da ist ein falsches Foto beim Auftrag gewesen. Das tut uns leid...

In meinem Kopf sprudeln tausende Gedanken hervor, wie ich die gesamte Hausverwaltung auslösche, wie ich sie für meinen Verlust leiden lasse. und und und

Naja, alles weitere klärt wohl jetzt der Anwalt!!!

Schade ist es um die schönen alten Barbücher:
Zum Beispiel einer Erstausgabe des Savoy-Cocktailbook, einer Harry Johnson Erstausgabe (Handsigniert), einer Jerry Thomas Erstausgabe, einer kompletten Mixology-Sammlung (ausser die letzten 18 Monate), einer Ausgabe eines Schraemli von 1949 (handsigniert), und vieler anderer Kostbarkeiten.

Auf die Frage an die Entrümpler wo sie alles hingefahren hätten, kam die erschütternde Antwort: Das Zeug ist bereits auf der Kippe!!! Rückfragen bei der BSR halfen leider auch nicht weiter.



Nun liegt auf Berlins Müllkippen Barliteratur vom FEINSTEN...
Ich will es mal humoristisch sehen, vielleicht entwickeln Ratten ja doch noch eine
höhere Intelligenz dann haben sie jetzt den Grundstein zur Barkultur bekommen.

Montag, 7. Februar 2011

Mehr Touchdown als Klassiker

oder Wisconsins Green Bay Packers sind besser als ihr Old Fashioned...

Superbowl das ist für American Football-Fans das Erlebnis schlechthin und dieses Jahr standen sich zwei Klasseteams gegenüber.
Auf der einen Seite die Green Bay Packers aus dem US-Bundesstaat Wisconsin und auf der anderen die Pittsburgh Steelers aus Pennsylvania.
Die Steelers hofften auf ihren 7. Titelgewinn und die Green Bay Packers hofften ihre 14-jährige Durststrecke endlich zu beenden, am Ende durften die Packers jubeln und mit Sicherheit wurden während der Jubelfeiern in den Bars von Wisconsin massenhaft Old Fashioned gemixt. Das was sich da so grandios nach Barkultur anhört, ist aber in Wirklichkeit eher ein Fancydrink als wirklich ein Cocktailklassiker.
Old Fashioned a la Wisconsin-Style ist schon ehrlich etwas strange, auch wenn der schreibende Mixologe Robert Simonson vom Off The Presses-Blog ihn gerne mit einem Sazerac gleichsetzt.
Die grundlegenden Zutaten sind vor allem Korbel Brandy und daran sind wohl auch wir Deutsche schuld, doch ebenfalls sehr Drink-relevant sind 7up und die grässlichen Plastikkirschen.
Ein leckerer Old Fashioned auf Brandy-Basis, dagegen ist doch nun wirklich nichts einzuwenden, aber muss das unbedingt mit 7up sein???

Anscheinend ist die 14-jährige Durststrecke der Football-Fans von Wisconsin endlich vorbei, aber die Durststrecke für die Fans der Barkultur scheint noch lange nicht vorbei zu sein.

Ein guter Old Fashioned ist immer noch ein idealer Start in einen schönen Barabend,
für Matthew war es sogar der erste Schritt auf dem Weg in die Welt der Barkultur.

Sonntag, 6. Februar 2011

Rum-Lovers aufgepasst

oder Cocktails old Fashioned-Blog setzt eine neue Benchmark...

Gestern arbeiteten Dirk und ich mal wieder zusammen und wir hatten gut zu tun, dabei viel Spass und fachsimpelten so auch mal wieder ein wenig über Rum. Wir waren beide der Meinung das ein Destillenbesuch bei Demerara Distillers Limited wohl ein absolutes Highlight wäre und man danach vielleicht doch ein wenig mehr Licht ins Dunkel der Mythen und Legenden rund um den Demerara-Rum bringen könnte.
Wieviel Pott Stills hat DDL wirklich und vor allem welche?
Werden alle Stills wirklich genutzt?
Welche Stils bzw deren Teile liegen vielleicht noch in Archiven oder Lagern?
und und und

Imaginär buchten wir bereits gestern unsere Tickets und sahen uns schon neugierig durch die Produktionshallen streifen, begleitet von Firmenbossen und detailübersprudelten Facharbeitern der Destille. Unzählige Destillate probierend und am Ende rumverwöhnt grinsend.

Keine 12 Stunden später lese ich einen Artikel der Extraklasse im Cocktailblog von Cocktail Old Fashioned, der Demerara-Rums als Thema hat und einen Großteil der Fragen brilliant beantwortet,
allerdings derart brilliant, das er abgedruckt eigentlich im Class-Magazin oder bei Mixology zu finden sein sollte.

Vielleicht kann hier der Herr Meyer (Herr Meyer: Bitte!!!) ja mal seinen fantastischen Verteiler in Gang setzen und eine Leseempfehlung via Netz senden, damit möglichst niemand da draussen diesen genialen Artikel auch nur eventuell versäumen könnte.

Also nichts wie hin zum LINK und viel neues zum Thema Demerara-Rum erfahren.

Wer diesen Artikel zu Demerara-Rums nicht liest, der ist selber Schuld und dem wünsche ich stets schlechte Eiswürfel im Glas ;-)

Samstag, 5. Februar 2011

Ein Abend unter Filmschaffenden

oder wenn Kreative auf Finanzjongleure treffen...

Berlin bereitet sich auf die Berlinale vor und die Kreativen suchen die Finanziers, die ihren kreativen Ideen Substanz verleihen können. Wir mixen nur die Drinks, aber diese sollen auch nicht im Schatten stehen.

Dark & Stormy deluxe
Verführerische Luxusversion eines Longdrink-Klassikers
Ron Zacapa 15 anos, Ginger Beer, Limette

Cranberry Mule
Fancy-Version eines Longdrink-Klassikers
Ketel One Vodka, Ginger Beer, Cranberry-Nektar, Limette

Elderflower-Gin-Fizz
Ein Klassiker auf neuen Spuren und mit zartem Twist
Tanqueray Gin, Holunderblütenlikör, Zitronensaft, Soda

New York Sour
Ein Whiskey-Sour der delikaten Art
Rotwein, Johnnie Walker Gold Label, Zitronensaft, Orangensaft, Zuckersirup

Rum Sour Highflyer
Ein Rum-Sour, den man so schnell nicht vergisst
Ron Zacapa 23 anos, Limettensaft, Ananassaft, Rum-Zuckersirup

Rhythm of the sinfull Berlin

Der Sündenpfuhl der neuen Kreativen , das Babel der Haltlosen, das Tollhaus der ewig nur Hoffenden. Spitznamen hat diese arme, aber sexy Stadt fast ebenso viele wie Gelegenheiten zumBrillieren oder grandiosen Scheitern. Diese Stadt hat ihren eigenen Rhythmus, die unstillbare Lust nach Neuem.
Grand Marnier, Gold Engel, Champagner, Limette

Willkommen im Blog-Zirkus

oder Matthew's way to mixology...

Ein neuer Stern in der Blogosphere schickt sich an die "Stagnation" der deutschen Cocktail-Blogszene zu durchbrechen und ich heisse ihn hiermit herzlich willkommen.

Mal sehen wie sich Matthews Weg so durch den Alltag der Cocktailblogs schlängelt und ob er den Versuchungen des reinen Paste & Copy genauso widerstehen kann, seien wir gespannt wie er Faulheit und andere Ausreden nicht zur endlos langen Postlosen Zeit werden lässt.

Matthew, ich wünsche Dir viel Glück!!!

Freitag, 4. Februar 2011

Wissenswertes zum IWL Berlin Roller & Campi

oder Fremdfotos, aber vom gleichen Modell...


Danke hier an Carsablanca.de

Der IWL Berlin Roller war die Topversion der DDR-Rollerindustrie und zeigte deutlich, wie schick man in der DDR baute, bevor der allmächtige Jahresplan alles in die Kniee zwang. Der grosse Berlin Roller von IWL konnte damals problemlos mithalten, mit all den üblichen Westfabrikaten oder auch den italienischen Vorbildern. Wen es interessiert hier mal einen Link zur Geschichte von IWL, dort erfährt man viel Wissenswertes.

Dieser Roller ist ein echtes Flaggschiff und zuweilen erinnert sein Fahrverhalten auch ein wenig an einen Dampfer. Trotz seines 150cm³-MZ-Motors ist er alles andere als eine Rennmaschine, aber dieser Roller ist eh mehr zum cruisen gedacht, gemütlich im Verkehr mitschwimmen und lässig durch den Großstadtverkehr gleiten.
Einfach ideal für den Aussendienst in einer Großstadt wie Berlin, immer eine Parkmöglichkeit vor dem Objekt und stets einen grandiosen Auftritt. Die Leute auf der Strasse winken einem begeistert zu und egal wo man anhält wird man mit einem Lächeln oder einem Haufen begeisterter Fragen begrüsst.

Den ganz grossen Auftritt hat man natürlich mit dem Campi im Schlepptau, der Berlin-Roller war damals als Autoersatz geplant und daher benötigte man mehr Stauraum bzw Zulademöglichkeit.
Wenn so ein Modell des "wohl längsten Rollergespanns der Welt" im Strassenverkehr auftaucht, so können selbst die Neidverwöhnten Cabriofahrer nur staunen, wieviel Begeisterung so ein Fahrzeuggespann hervorrufen kann.

Momentan ist er noch 2-farbig lackiert (hellblau-weiß) und 2-farbig soll er auch bleiben, aber ich bevorzuge eher eine Lackierung in Schwarz und Beige. Dann soll er auch noch einen dezenten goldenen Linienzug bekommen und ein Konturband aus Patate.
Farblich wäre das dann ungefähr so wie der Roller auf dem Bild unten.


Das Bild ist bei Stoye "entliehen". DANKE!!!

Donnerstag, 3. Februar 2011

Endlich ist er da

oder ein Berliner Reserve Brand Ambassador braucht auch ein passendes Fahrzeug...

Mit meinem neuen Job als Reserve Brand Ambassador für Diageo in Berlin war es klar,
das ich dafür auch ein passendes Fahrzeug bräuchte, aber ein Auto ist in einer Stadt wie Berlin eher unnötig.
Gerade wer viel in der Stadt unterwegs ist, der merkt sofort die Parkplatzsuche hält auf und frisst zuviel Zeit, ganz zu schweigen von Knöllchen oder der netten Parkraumbewirtschaftung. Dazu bin ich ein begeisterter Rollerfahrer, also was lag näher als sich einen Roller zuzulegen, aber nicht irgendein Roller sollte es werden, sondern einer der auch was hermacht und richtig viel wegschleppen kann.

Hier nun mein neues Fahrzeug:

IWL BERLIN ROLLER (Baujahr 1959) samt Campi (Anhänger)



Ohne Anhänger ist er schon eine stolze Erscheinung, aber auch mit wirkt er sehr elegant.






Mittwoch, 2. Februar 2011

Rum-Session Worldclass

oder am 23.02.2011 Berlin vormerken

Wieso???
World Class Rum Session mit Rum-Ambassador Ian Burrel und Torsten Bechmann
Wo???
Im Lebensstern Berlin
Wann???
23.Februar 2011 14.00 Uhr

verbindliche Bewerbung bitte unter weareworldclass@haebmau.de

jetzt ran die restlichen Plätze

Dienstag, 1. Februar 2011

Der Lebensstern lädt ein

oder ein Rye & Bourbon-Tasting der Spitzenklasse...

Am 27.02.2011 ist im Lebensstern ein Tasting der Spitzenklasse,
Freunde von Rye & Bourbon sollten diesen Tag ganz FETT im Terminplaner vermerken.
Es klingt nach einem Tasting der Superklasse:

Ricardo Albrecht verriet schon mal den kompletten Flight
für das Tasting am 27.02.2011 und das liest sich schon berauschend:
Makers Mark (White Dog 45%),
George Dickel 10y (before '86 43%),
George Dickel No. 12 (45%),
Pappy van Winkle 20y (45,2%),
A.H. Hirsch 16y (1974 45,8%),
Maker's Mark Gold (50,5%),
Cadenhead's Heaven Hill 15y (57,2%),
Michter's Rye (42,4%),
Old Rip Van Winkle Rye 12y (45%),
Rip Van Winkle Family Reserve Rye 13y (47,8%),
Rittenhouse Rye 25y (50%),
Old Potrero 100% Rye 2y (62,2%),
Thomas H. Handy Sazerac Rye (66,4%),
The Bitter Truth Rye 24y (69,2%)


Na schon Lust bekommen???

So ein Spitzentasting hat natürlich seinen Preis und so kostet es pro
Teilnehmer 250,00€ und wird rhetorisch unterfüttert von Helge Müller und
dem LEBENSSTERN Barteam (gefüttert wird u.a. mit Carpaccio, Austern und
Steaks).

Anmeldung nur unter info@lebensstern.de oder Tel: 0171 301 78 23

Ab jetzt first come first serve...

Montag, 31. Januar 2011

Grilled Cheese Cocktail

oder wilde Cocktailrezeptur bei den Nachbarn...

Bei Thorsten vom Shaker-Blog habe ich gerade ein ebenso fantastisches, wie auch krudes Cocktailrezept gefunden. Das schreit nach Nachahmung und mal wieder einer wilden Mixing-Session der außergewöhnlichen Art.

Hier der Link zum Cocktailvideo
...

Sonntag, 30. Januar 2011

Lust auf einen Workshop der etwas anderen Art

oder seid doch einfach mal theatralisch...

Am Wochenende hatte ich einen lustigen Trupp bei mir zu Gast in der Triobar, eine Truppe junger Darsteller aller Art feierten eine kleine Premierenfeier ihres ersten eigenen Theaterstückes und den hoffentlich erfolgreichen Tourbeginn ihres eigenen Stückes nun europaweit. Einige meiner Gäste gehören zur sogenannten Off-Theaterszene und für den normalen Theatergänger sind deren Stücke sicher nicht die Ideal-Empfehlung, aber die Stücke wollen auch nicht immer nur gefallen, aber sie sind keineswegs nur Geschrei und halbnackte Irre auf der Bühne.

Im Laufe des Abends kristallisierte sich durchaus eine gemeinsame Linie heraus und wir verständigten uns auf die Aussage:
So manche Bar ist ein Kammerspiel der intimen Töne,
andere sind eher die grosse Bühne der Selbstdarstellerei,
ganz andere der geheime Hort des flüssigen Rausches und der wilden Fantastereien,
wie so mancher auch der klare Spiegel längst versunkener Zeit.


Gerade so manch liebevoll hergestellter Drink beinhaltet durchaus eine grosse Portion Inszenierung mit darin. Wir machen diese Drinks nicht in einem versteckten Kämmerchen und bringen ihn dann bescheiden zum Gast, sondern an der exponiertesten Stelle der Bar, am Tresen selbst kreieren wir diesen Drink, zelebrieren wir dessen Entstehung, als einen besonderen Akt der Barkultur, stets unter den wachsamen und neugierigen Augen unserer Gäste.

So manche Bewegung und Verfeinerung des Getränkes dient dabei auch oftmals der Erhaschung bewundernder Blicke und dem staunden Raunen, unseres bestellenden Geniessers oder anderer Bewunderer unseres Handwerks. Beleuchtete Eisbehälter und elegante Geräte, sowie besonderer Zutaten und deren ausführliche Erklärung fügen dieser Inzenierung einen durchaus eigenen und gewollten Charakterzug bei.

Wir debattierten lang und wild darüber und am Ende des Abends war mir klar,
wieviel Inszenierung einen guten Barabend ausmacht. Das war mir auch vorher schon bewusst, aber diese Diskussion verinnerlichte mir anschaulich nochmal das Ausmaß davon. So kam ich dann auf die Idee, das in einem Workshop vielleicht nochmal zu verdeutlichen bzw. in den richtigen Rahmen zu setzen.

Bei diesem Workshop soll es nicht darum gehen, irgendetwas zu kopieren, sondern einen eigenen Stil zu entwickeln; zu begreifen und zu verstehen was das alles ausmachen kann und welchen Einfluss es auf den Gast nehmen kann oder auch soll.
Es soll eine überaus bewusste Herangehensweise werden, wie man Drinks gut in Szene setzen kann, ohne dabei den Drink und den Gast an sich zu vergessen, sondern ihn direkt ins Szenario miteinzubauen.

Da ich ja (wie wohl alle wissen) Brand-Ambassador von DIAGEO bin, verbinde ich hier mal das Angenehme mit dem Nützlichen und stelle den Johnnie Walker Blue Label in den Fokus der Veranstaltung und lade euch hiermit ein:
Inszeniert mit mir einen ganz besonderen Whiskeydrink oder auch einen Klassiker ganz besonders!

Also wer Lust hat, melde sich bitte verbindlich bei mir per SMS an (0163-2075677).

Dienstag, den 15. Februar 2011
15.00 - 18.00 Uhr Triobar Berlin
maximal 10 Leute erstmal,
bei grosser Anfrage mache ich gerne noch einen zweiten Workshop...
Anmeldungen bis zum 10.02.2011 bitte!!!

Für den Spirituosengrundstock,
Johnnie Walker Blue Label und einen kleinen Imbiss zwischendurch sorge ich!!!
besondere Zutaten bzw Geräte oder ähnliches bitte selbst mitbringen...


Samstag, 29. Januar 2011

Kinder in der Bar

oder Geschmack kann man trainieren...

Mein Sohn Lysander besucht begeistert einen Kindergarten und jedesmal bewundere ich wie liebevoll die Erzieher, den kleinen Menschen dort die Umwelt erklären.
Während eines Elternabends kam das Thema Berufswelt auf und die Eltern wurden gefragt, ob es nicht Möglichkeiten gäbe, das Eltern mal einer der Kindergartengruppen einen Besuch am Arbeitsplatz ermöglichen könnten. Jeder der weiß wie begeistert Kinder fragen können und wie einfach sie auch Chaos verursachen können, der kann sich auch vorstellen, was für eine Herausforderung das sein kann. Ich stelle mich dieser Herausforderung nun und präsentiere zwei Kindergartengruppen meinen Arbeitsplatz Bar, aber werde das auch noch gleich mit einem kleinen Cocktail-Tasting (alkoholfrei natürlich) verbinden und einem Geschmackstraining in Form eines Saft-Blindtastings. Das wird mit Sicherheit lustig und sehr chaotisch, aber ich freue mich schon sehr darauf.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Cocktails Old Fashioned zieht Fazit der Barkultour

oder Dimi gibt nicht auf...

Sascha vom Cocktailblog Cocktails Old Fashioned hat ein Fazit der Barkultour 2011 gezogen und das ist extrem lesenswert!



Ups: Sonja Erler, alias die Agavenfee hatte diesmal nicht nur tollen Tequila dabei, sondern auch Wahnsinns-Rum!
Downs: Leider sind diese tollen Rums noch nicht verfügbar



Seine Ups & Downs sind zwar ein wenig anders als die meinen, aber beim Großteil der Dinge sind wir uns einig, die Barkultour kann noch viel besser werden.


Ups: Der, der da so schmachtend schaut, ist Stuttgarts verrücktester Bartender überhaupt,alias Dino de Chartreuse.
Downs: Die Stuttgarter Barszene kann noch viel mehr als die Messe gezeigt hat



Ich finde es sehr schön das Sascha so ausführlich berichtet hat, andere Cocktailbloger konnte das Programm wohl nicht überzeigen vorbeizuschauen. Sascha fragte sich in einem Kommentar zum Fazit der Barkultour 2011, was meine Meinung zur Messe war und ob der lange Weg von Berlin sich für mich gelohnt hätte.



Ups: Die Margarita-Ladies und ihr Tequila-Prinz haben mal wieder vollen Einsatz gezeigt und tolle Drinks gezaubert.
Downs: viel zu wenig Messebesucher



Hier meine Antwort:
Ja, ich habe den langen Weg auf mich genommen und der Weg nach Stuttgart lohnt sich stets, allein schon um eines der nettesten und besten Barnetzwerke Deutschlands zu besuchen und ihrer rasanten Aufholjagd Respekt zu zollen. Das was die Jungs da machen, finde ich persönlich echt grandios.
Leider war die Messe das nicht unbedingt und es ärgert mich das die Fehler des Vorjahres einfach nicht ausgemerzt wurden, sondern man eher an ihnen festgehalten hat. Stuttgart hat mehr Potential als es diese Messe vermittelt, aber nicht nur bei mir kamen Zweifel auf, ob das sich nochmal ändern wird. Es ist fraglich, ob die Barkultour endlich mal das Messekonzept ein wenig ändert und so versucht weitaus attraktiver für das Messepublikum und auch die Aussteller zu werden.




Ups: Der mexikanische Representant Fernando Villava vom Bundesland Jalisco war sogar da
Downs: Leider viel zu wenige Gastronomen aus dem Süden waren vor Ort




Ich sprach auch mit Dimi (dem Macher der Messe) und erklärte ihm was nach meiner Meinung falsch läuft und was man ändern sollte. Bot ihm auch meine Hilfe an und ich bin gespannt, ob er sie annehmen wird oder ob er die Chance verstreichen lässt.
Die Barkultour hat gute Ansätze und eine grandiose Location, aber leider wird vieles nur halbherzig gemacht, bzw einiges sollte man vielleicht Gastroprofis überlassen.

Dimi hat sich zumindest bei mir im Blog gemeldet und per Kommentar in meinem kritischen Artikel zur Barkultour versprochen, er würde weitermachen...
Hier der genaue Wortlaut:
Hallo Mike, hat mich sehr gefreut dass du trotzdem am Montag auf die Barkultour gekommen bist. Hatten dann doch leider nicht soviel Gelegenheit zu sprechen, vielleicht das nächste Mal in Berlin!! Wir werden auf jeden Fall für den Standort Stuttgart kämpfen - mit den Mittel die uns zur Verfügung stehen :-)))
27. Januar 2011 12:21



Ups: Bitters in einer Riesenauswahl
Downs: Bitter das so wenige Aussteller da waren

Mittwoch, 26. Januar 2011

Braunes Gemüse

oder Effilee ist wunderbarste Gourmetlektüre...



Gehört hatte ich schon davon und auch schon in 2-3 Heften darin länger herumgeblättert, aber zum vollen Lesegenuss war bisher keine Chance gewesen, doch das hat sich nun geändert und das ist gut so.
Effilee Magazin für Essen und Leben nennt es sich und es ist für mich eines der besten Gourmet-Magazin momentan, besonders hat es mir die aktuelle Ausgabe (Januar/Februar) angetan. Dort ist ein überaus spannender und gut recherchierter Bericht zum rechten Rand der Bio-Szene, die meisten vermuten bei Bio eher Hippies und Alt-68er, aber auch dort gibt es eine rechte Szene, die eher auf Heimatszenen a la Blut & Boden setzen, als auf eine multikulturelle Gemeinschaft.
Der Artikel ist extrem lesenswert und auch der Rest des Magazins ist wunderbar.

Wer jetzt angespitzt oder geschärft ist, dem empfehle ich diesen Hinweis um mehr über diese Kochpiraten zu erfahren...

Selbst die Werbung ist toll, welches Magazin hat sonst schon eine Ganzseitige Werbung von Mixology im Heft ;-)

Apropo Essen:
Nicht vergessen:
28.01.2011 ist Sushi-Nacht in der Triobar
Sushi-all-you-can-eat vom Rohen Botschafter
um Anmedlung wird gebeten!!!
16,50 € pro Person

Dienstag, 25. Januar 2011

Bilder vom Britspotting Filmfestival

oder Barkultur im Babylon...

Hier mal einige Impressionen vom Britspotting Filmfestival,
der erfolgreichste Drink des Abends war:

Garfield at the Gin-Palace

5 cl Tanqueray No.Ten Gin
1/2 Limette
2 cl Elderflower-Cordial
Thomas Henry Ginger Beer



Es war gut zu tun, aber die Gäste waren sehr pflegeleicht...


Als Sponsor eines Filmfestivals findet man seinen Brand dann auch schon mal auf der grossen Leinwand ;-)


Meine Jungs hatten gut zu tun und ich war ehrlich sehr stolz, wie begeistert die Gäste im Babylon waren...


2 schottische Gentleman sorgten für das leibliche Wohl der Premierengäste...

Montag, 24. Januar 2011

GERMAN RUM FESTIVAL BERLIN

oder die vorläufige Homepage ist nun online...

Dirk Becker, der Initiator des ersten German Rumfestival verkündet stolz:
Anfang / Mitte Februar ist die endgültige Seite fertig, dann wird
sie wird von einem Blog begleitet, es werden laufend die Neuigkeiten veröffentlicht und Sie können die Tickets online buchen!
Außerdem wird die Seite in deutsch und englisch sein.

The preliminary site is now online!
Early to mid February is the final page ready, then
it is accompanied by a blog, it will be continuously published the news and you can book the tickets online!
In addition, the site will be in German and English.


Auch interessant dieser kleine Hinweis:
Entgegen anders lautender Gerüchte, wird das GERMAN RUM FESTIVAL BERLIN sehr wohl in der STATION sein!


Immer wieder nett was manchmal alles so in der Gerüchteküche vor sich her köchelt,
da behaupteten doch wirklich einige Leute:
Das Rumfestival ist nicht in der Station!!!
und ganz andere wiederum, meinten sogar:
Das Rumfestival Berlin fällt aus!!!

Gut das manche, immer alles besser wissen und vor allem mehr als der Veranstalter. Liebe Jungs, hört auf damit! Ihr macht euch lächerlich...

Hier noch einige Infos von mir:

8. bis 9. Oktober 2011
GERMAN RUM FESTIVAL BERLIN
STATION-BERLIN - LUCKENWALDER STRASSE 4-6 - 10963 BERLIN

Rum, noch immer eine unterschätzte Spirituose, benötigt ein eigenes Event!

Das GERMAN RUMFESTIVAL BERLIN ist eine Kombination aus Spirituosen Messe, bei der es ausschließlich um Zuckerrohr Schnaps geht, und einem karibischem Fest. Es ist gleichermaßen für Konsumenten und Profis gedacht.

In den USA und London, wo Dirk Becker, Inhaber von SPIRIT OF RUM EVENT GmbH, als Jury Mitglied tätig ist, erfreuen sich diese Messen großer Beliebtheit.

Die Besucher können sich auf Seminare und Tastings, geführt von nationalen und internationalen Profis, freuen. Sie erfahren von der Geschichte des Rums, verkosten das flüssige Gold in karibischer Atmosphäre, erfahren mit welchen Genussmitteln sich das flüssige Gold kombinieren lässt!

Samstag, 22. Januar 2011

Das Basilikumzeug

oder meine Gäste in der Löwenbar...

Es ist Samstag und eben habe ich noch probiert eine gute Freundin zu erreichen, die am Wochenende stets in Hamburg ist, um sie zu einem Filmfestival, kommende Woche in Berlin, einzuladen.
Doch Pech gehabt - es geht keiner ran...
2 Stunden später ruft sie mich zurück und fragt nach einer Barempfehlung für Hamburg, meine Empfehlung lautet: Le Lion, das ist eine tolle Bar
und das dürfte dir gefallen, ich gebe noch 2 weitere Empfehlungen, aber lege die Priorität auf Le Lion! Sie verabschiedet sich und ich arbeite weiter an meinem Tresen und versorge die Gäste mit guter Stimmung und tollen Drinks, als mein Handy mir 40 Minuten später, mittels Klingelton verkündet: Sie haben eine SMS:
21:20
Super Empfehlung die Löwenbar, danke
Ich habe das Basilikum-Zeug, wohl die Hausspezialität, herrlich!
Soll ich von dir grüßen?

Knapp simse ich zurück:
aber natürlich...

Später klingelt mein Handy nochmals und verkündet eine weitere SMS von ihr, hätte mich erreicht:
22:40
Gemacht. Mario grüßt zurück.
Toll sein Basilikumzeug!
Sebastian
(*ihr Begleiter) grüßt auch.
Er will jetzt auch echte Cocktails,
(*sonst eher der Biertrinker)
wenn wir das nächste Mal bei Dir sind ;-)

* (Anmerkung des Autors dieses Artikels)

Schön zu wissen, das meine Gäste in Hamburg gut aufgehoben sind und Sebastian bekommt jetzt wohl Hausverbot ;-)
Taxi! Taxi für Sebastian...;-)

Freitag, 21. Januar 2011

Britspotting

oder auch Filmfestivals haben gute Drinks verdient...

Heute mixe ich im Babylon-Kino (Berlin-Mitte) anlaesslich des 11. Britspotting-Filmfestivals. In meiner Taetigkeit als Brand Ambassador unterstuetze ich das Eroeffnungsevent mit einigen netten Drinks.
Bin gespannt, ob das Publikum genauso begeistert von den Drinks, wie von den Filmen ist...

1. Typical British or not - maybe just Carey
10 cl Cranberry-Juice
1 Bl Blackberryjam
1/2 Limette
5 cl Johnnie Walker Black Label

2. Keira or British Breakfast with a Scottish Gentleman
5 cl Tanqueray No.Ten Gin
1 Bl Orangemarmelade
1 cl Gomme
1/2 Limette
Thomas Henry Soda


3. Charlotte meets the striding Man
5 cl Johnnie Walker Black Label
1 Bl Blackberryjam
1/2 Limette
1 cl Smoky-Gomme
Thomas Henry Ginger Beer


4. Garfield at the Gin-Palace
5 cl Tanqueray No.Ten Gin
1/2 Limette
2 cl Elderflower-Cordial
Thomas Henry Ginger Beer

Donnerstag, 20. Januar 2011

Beasthunter

oder Hinz macht das Beast bunt...

Einer meiner Lieblingsdrink mit Absinth war das Green Beast, doch nun hat er Konkurrenz bekommen, einer der besten Barmixer Deutschlands zeigt was man alles aus Tabu Absinth so zaubern kann.
Stephan lässt die Bestien raus...

RED BEAST
Stephan Hinz – Shepheard, Köln
ZUTATEN
2 Salbeiblätter
3 Scheiben Ingwer
2 Orangenkeile
40 ml Rose’s Lime Juice
80 ml stilles Mineralwasser
20 ml Tabu Red
GLAS
Longdrink, gefrostet
ZUBEREITUNG
Gästeglas
TIPPS ZUR ZUBEREITUNG
Eiswürfel, Salbeiblätter, Ingwerscheiben und Orangenscheiben (andrücken)
hineingeben. Die restlichen Zutaten darübergießen und umrühren.
Mache es als Bowle.

YELLOW BEAST
Stephan Hinz – Shepheard, Köln
ZUTATEN
9 mittelgroße Blätter Minze
2 halbe Scheiben Orange
2 halbe Scheiben Zitrone
Saft eines Orangenkeils
40 ml Rose’s Lime Juice
80 ml stilles Mineralwasser
20 ml Tabu Dry
GLAS
Longdrink, gefrostet
ZUBEREITUNG
Gästeglas
TIPPS ZUR ZUBEREITUNG
Eiswürfel, Minzeblätter, Orangen- und Zitronenscheiben hineingeben. Den
Orangenkeil darüber auspressen, die restlichen Zutaten hinzugeben und umrühren.
Mache es als Bowle.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Catwalk

oder eine Bar kämpft sich nach vorn...

Das Marriott Hotel am Potsdamer Platz hat still heimlich seine neue Bar eröffnet
und während der ersten Tage gönnte ich mir schon mal ein erstes Probesitzen.
CATWALK heisst die neue Bar und sie hat sich mühsam einen neuen Platz gesucht, denn die alte Hotelbar des Marriotts war immer recht versteckt im Hotelinneren gelegen, während das neue Flagschiff des Hotels nun direkt an die Strassenecke wanderte und so auch einen direkten Zugang von der Strasse her hat.

Das Catwalk präsentiert sich stolz und licht...


So manche kostbare Spirituose findet sich in den schicken Dekantern, die ihren Wert so schon fast inkognito darstellen...


Das Barteam wirkt überaus glücklich an der neuen Stätte...


Das Lichtensemble im Catwalk präsentiert sich von dezent bis dekadent, aber stets stimmig...


Das Barteam besteht sowohl aus alten Mitarbeitern, als auch einigen neuen Persönlichkeiten...


Das Catwalk streckt und reckt sich noch, aber ab dem 22.01.2011 ist die Bar wohl häufiger im Fokus der Partyszene zu finden...


Eine Bar mit den eigenen Namen auf dem Barhocker, da kann ich einfach nicht vorbeigehen ohne nicht wenigstens mal Probe zusitzen...


Die Edelspirituosen werden in Dekantern präsentiert und verlocken so zu mancher Geniessertour...


Die Spiegelwandkonstruktion lockert den Raum unheimlich auf und erlaubt auch so manchen Voyeurblick auf die Sitznachbarn...


Der von mir probierte Tequilacocktail war überaus lecker und war mit Sicherheit nur der Anfang einer langandauerten Freundschaft mit einer neuen Bar, die im Fokus der Glamourwelt stehen mag, aber vor allem einen richtig guten Job bisher macht...

Nachtrag zur Barkultour 2011

oder endlich ist das richtige Programm online...

Hier nun das vollstaendige Programm der Tastings, sowie der Workshops waehrend der Barkultour 2011:
Programm 2011 Tastings und Workshops
Montag, 24.01.2011
12:00 Uhr Eröffnung
12:30 - 13:30 Uhr Monin Sirup Neuheiten, Monin FruchtPüree-Mix mit Tilo Müller, Monin
13.30 - 14:30 Uhr Monkey47 mit Christoph Keller
14:30 - 15:30 Uhr Havana Club-Ursprung des Rums, Geschichte und Herstellung mit Mark Holoch, Tasting der Havana Club Range
15:30 - 16:30 Uhr Workshop: BARFOOD mit Whisky-Koch, Christopher Nicolas Pepper
16:30 - 17:30 Uhr Sierra Tequila mit Sven Sudeck
17:30 - 18:30 Uhr Jameson - IrishWhiskey mit Carla Ryan, Brand Ambassador
18:30 - 19:00 Uhr Flair-Show mit Giovanni Doimo, ehemaliger italienische Meister, Deutsche Meister und Vizeweltmeister im Flair Bartending
19:00 - 20:00 Uhr Workshop: Magic Entertainment mit Thorsten Strotmann

Dienstag, 25.01.2011
11:00 Uhr Eröffnung
11:30 - 12:45 Uhr Workshop: Das Geheimnis des perfekten Espressos mit Matthias Gerber/Illy Universität München
13:00 - 14:00 Uhr Heidsieck - Champagner mit Piotr Wesolowski
14:00 - 15:00 Uhr Bacardi Rum mit Steffen Lohr
15:15 - 16.30 Uhr Tequila, ein Geschenk der Götter mit Sonja Erler
16:30 - 17:30 Uhr Remy Martin mit Poitr Wesolowski
17:30 - 18:30 Uhr Modern Barting mit der Barschule München


wirklich schade das man damit so lange gewartet hat, denn nach meiner Meinung (und bestimmt nicht nur ich denke so) wollen viele Besucher gern früh erfahren, was alles so passieren wird und welche Infotainment-Highlights man so erwarten darf.
Persönlich mag ich auch Tastings mehr, die nicht nur von einer Marke geprägt sind, aber das mag vielleicht eine rein persönliche Vorliebe sein, die ich aber auch stets versuche in meiner Arbeit zu verwirklichen. Gerne hätte ich auch mehr Informationen darüber erhalten welche Kernthemen die Tasting oder Workshops behandeln.
Hier sind die Programmankündigungen der anderen Barmessen eindeutig stärker fokussiert und weitaus verlockender.


Ich will hier keineswegs den Eindruck erwecken, das ich die Redner (Sowohl Sven, als auch Sonja und Steffen sind von mir hochgeschätze Kollegen, zu denen ich ein gutes zum Teil freundschaftliches Verhältnis pflege) nicht toll finden würde oder die vertretenden Marken schlecht finde, sondern geht es mir einzig und allein um die späte Präsentation des Programms und deren wenig verlockende Art und Weise.

Dienstag, 18. Januar 2011

Hier und dort

oder meine Kritik an der Barkultour führt wohl zu Irritationen...

In dem extrem lesenswerten Artikel im Drinkblog zur Stille in der deutschen Cocktailblog-Szene waren viele sehr gute Kommentare zu lesen, selbst Helmut Adam meldete sich nun zu Wort und gab es ausführlich Infos zu Cocktail-Blogs und deren Wandel im Laufe der Zeit. Dieser Thread wird immer besser und ich werte ihn inzwischen als absolute Lesepflicht, doch überraschte mich auch ein Einwand von Helmut:
"Schauen wir auf die deutsche Blogszene sehen wir ebenfalls einen Kommerzialisierungstrend. Michael Meinke arbeitet mittlerweile für Diageo, entsprechend “politischer” werden seine Einträge, die bisher immer “frisch von der Leber weg” waren, bewertet. Sein Rant zur Barkultour in Stuttgart beispielsweise hat hier und dort für Irritationen gesorgt. Drinkmix ist ebenfalls ein Portal, das auf dem Weg zur Kommerzialisierung ist. Entsprechend werden Jörgs Einträge ebenfalls anders bewertet. Einen Anti-Sirup-Rant werden wir hier sicher nicht finden. ;)

Für diejenigen hier, die mich nicht kennen: Ich schätze beide Herren sehr. Das Geschriebene ist keine Kritik. Wollte in die Diskussion nur noch einen anderen Aspekt einbringen, den ich hier vermisst habe."

Die Zeiten in denen Helmut und ich uns wütend gegenüber standen sind lange vorbei, daher erlaube ich mir auch darauf direkt zu antworten.

Während ich den Artikel schrieb fragte ich mich schon, ob dieser Artikel nicht eventuell negativ bewertet werden könnte, aufgrund meiner Position bei DIAGEO.
Doch ich halte es für falsch mit meiner Meinung hinter dem Berg zu halten, in bezug auf das wenig verlockende Programm dieser Barmesse.
Ich habe die Barkultour-Messe immer unterstützt und das auch als ich noch nicht für DIAGEO gearbeitet habe, aber ich habe Dimitri und auch anderen im Umfeld der Barmesse schon damals gesagt, was unbedingt verbessert werden sollte, um einfach mehr Besucher anzulocken. Für mich ist ein spannendes Tasting- und Rednerprogramm einfach einer der wichtigsten Punkte einer Barmesse. Ich habe im November auch darüber geblogt, das die Barkultour eine Wiederholung wagt und habe damals auch schon zugesagt als Besucher vorbeizukommen.
Nun nach fast 2 Monaten schreibe ich nochmals über die Barszene und merke kritisch an, das das Programm alles anders als verlockend ist. Wieso wirft das nun Irritationen auf???
Darf man nicht mehr ehrlich seine Meinung sagen???
Soll ich mich etwa verstellen und nur einen diplomatischen Schein des Interesse darstellen???
Nein, das würde eher bei mir zu Irritationen führen, aber vielen Dank für den Hinweis!

Frage nun an meine Leser! Was meint ihr dazu???
War es falsch das Programm zu kritisieren, weil ich inzwischen bei einer grossen Firma arbeite oder wie seht ihr das!?!