oder wie kann das sein, das der noch keinen Platz hinter einer Berliner Bar hat...
Der junge Mann, hier links auf dem Bild neben Erik Lorinzc (Worldclass-Gewinner 2010), ist jener besagte Harry, der unverständlicherweise immer noch keinen Platz hinter einer Berliner Bar gefunden hat. Etwas, das ich echt nicht verstehen kann, da er während der Worldclass-Veranstaltung in Berlin im Chapel eine echt tolle Leistung gezeigt und dann auch noch gleich die Competition gewonnen hat.
Der Mann hat glänzende Manieren, eine akuraten und flinken Arbeitsstil, sein einziges Manko sind seine schlechten Deutsch-Kenntnisse, aber die bekämpft er gerade mittels eines Deutsch-Kurses
und so steht einer Verpflichtungen diesen jungen Talents aus London (dort arbeitete er vorher im Ritz) nichts mehr im Wege.
also liebe Berliner Gastronomen, wer Interesse hat einen guten neuen Bartender ins Team zu holen, der möge sich bitte bei mir melden...
Der Blog eines aus dem Takt geratenen Gastronoms. Ich bin Mike und Besitzer des Barprojekts Triobar, dieses Barkonstrukt ist anders und eher als ein Speakeasy zu verstehen. Dieser Blog spiegelt meine Sichtweise zu den Themen Bars, Leben & Barkultur.
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Mittwoch, 8. Februar 2012
Montag, 5. Dezember 2011
Post im Briefkasten
oder Jägermeister beeindruckt mich...

Jägermeister kenne ich von klein auf, nicht das ich jetzt viel größer sei ;-),
doch Jägermeister hat mich als Kind schon stark beeinflusst.
Weihnachten 1980 erhielten mein großer Bruder und ich eine Carrera-Bahn und ich damit meinen ersten Jägermeister-Wagen (einen 6-rädrigen Formel Eins Boliden und später den legendären M1 von BMW) natürlich alle in orange.
Legendär ebenso die Werbekampagnen von Jägermeister, die allesamt völlig in der übermäßig geführten PolticalCorrectness-Debatte heute so nicht mehr möglich wären.
Man überrollte dann noch die Fußball-Bundesliga und setzte Eintracht Braunschweig den stolzen Hirschen auf die Brust.
Doch irgendwann kam dann der Absturz, bzw der Sinkflug und die Mast AG verschwand fast ganz in der Versenkung, doch wieder katapultierte man sich mittels frecher Werbung weit nach vorn. Diesmal beeindruckte mich Jägermeister als Firma, die ganz auf freches Marketing setzte und (damals noch in der Werbung tätig) träumte ich davon eine ganz ähnliche Kampagne mal zu entwerfen...
Nun ja, wie die werte Leserschaft weiss kam es ganz anders!
Das Jägermeister mich mal als Barmann beeindrucken würde,
davon ging ich eher nicht aus,
aber das was die Jungs aus Wolfenbüttel samt ihrer Agenturen da in den letzten 2 Jahren fabriziert haben, das beeindruckt mich nun schon.
Gratulation zum Hubertus-Rat, doch meine ganze Hochachtung die gilt dem neuesten Schlag aus dem Hause Mast!
Das Jägermeister-Bartender-Praktikum verdient meine vollste Anerkennung und ich wünsche allen Bewerbern viel Erfolg!!!

Jägermeister kenne ich von klein auf, nicht das ich jetzt viel größer sei ;-),
doch Jägermeister hat mich als Kind schon stark beeinflusst.
Weihnachten 1980 erhielten mein großer Bruder und ich eine Carrera-Bahn und ich damit meinen ersten Jägermeister-Wagen (einen 6-rädrigen Formel Eins Boliden und später den legendären M1 von BMW) natürlich alle in orange.
Legendär ebenso die Werbekampagnen von Jägermeister, die allesamt völlig in der übermäßig geführten PolticalCorrectness-Debatte heute so nicht mehr möglich wären.
Man überrollte dann noch die Fußball-Bundesliga und setzte Eintracht Braunschweig den stolzen Hirschen auf die Brust.
Doch irgendwann kam dann der Absturz, bzw der Sinkflug und die Mast AG verschwand fast ganz in der Versenkung, doch wieder katapultierte man sich mittels frecher Werbung weit nach vorn. Diesmal beeindruckte mich Jägermeister als Firma, die ganz auf freches Marketing setzte und (damals noch in der Werbung tätig) träumte ich davon eine ganz ähnliche Kampagne mal zu entwerfen...
Nun ja, wie die werte Leserschaft weiss kam es ganz anders!
Das Jägermeister mich mal als Barmann beeindrucken würde,
davon ging ich eher nicht aus,
aber das was die Jungs aus Wolfenbüttel samt ihrer Agenturen da in den letzten 2 Jahren fabriziert haben, das beeindruckt mich nun schon.
Gratulation zum Hubertus-Rat, doch meine ganze Hochachtung die gilt dem neuesten Schlag aus dem Hause Mast!
Das Jägermeister-Bartender-Praktikum verdient meine vollste Anerkennung und ich wünsche allen Bewerbern viel Erfolg!!!
Donnerstag, 14. Juli 2011
Die kleine Rückenschule
oder zuweilen macht Arbeit krank...
Vor einigen Tagen fragte ich befreundete Barkeeper (via facebook) welche gesundheitlichen Probleme sie hätten und ich war erfreut wie viele ehrlich Auskunft gaben.
Gesundheit ist das höchste Gut! Deshalb mal eine ernste Frage in Vorbereitung zur nächsten Veranstaltung der Barlife Experience Tour. Welche gesundheitlichen Probleme kennt ihr selbst aus euren Arbeitserfahrungen hinter der Bar???
Der Rücken und die Schultern waren klar die Hauptproblemzonen, wenn man Barkeeper bei der Arbeit zusieht, wirkt das oftmals alles recht locker aus, aber viele der Tätigkeiten im Hintergrund sind extrem anstrengend und werden dazu häufig auch noch unter Zeitdruck ausgeführt.
Ich selber habe schon vor einiger Zeit entschieden nicht mehr auf Kosten meiner Gesundheit zu arbeiten und meinem Rücken und meinen Schultern die Pausen zu gönnen, die sie auch brauchen.
Wer jeden Tag 10-15 Minuten spezielle Übungen für seinen Rücken und die Schultern oder andere Schwachstellen einräumt, der tut seinem Körper etwas Gutes und verhilft ihm auch harte Arbeitsphasen besser durchzustehen.
Der nächste Barlife Experience Tour Workshop wird genau das zum Thema haben,
also seid gespannt...
Vor einigen Tagen fragte ich befreundete Barkeeper (via facebook) welche gesundheitlichen Probleme sie hätten und ich war erfreut wie viele ehrlich Auskunft gaben.
Gesundheit ist das höchste Gut! Deshalb mal eine ernste Frage in Vorbereitung zur nächsten Veranstaltung der Barlife Experience Tour. Welche gesundheitlichen Probleme kennt ihr selbst aus euren Arbeitserfahrungen hinter der Bar???
Rückenprobleme 17 Stimmen
Schulterschmerzen 9 Stimmen
Mangel an guter Ernährung 2 Stimmen
Der Rücken und die Schultern waren klar die Hauptproblemzonen, wenn man Barkeeper bei der Arbeit zusieht, wirkt das oftmals alles recht locker aus, aber viele der Tätigkeiten im Hintergrund sind extrem anstrengend und werden dazu häufig auch noch unter Zeitdruck ausgeführt.
Ich selber habe schon vor einiger Zeit entschieden nicht mehr auf Kosten meiner Gesundheit zu arbeiten und meinem Rücken und meinen Schultern die Pausen zu gönnen, die sie auch brauchen.
Wer jeden Tag 10-15 Minuten spezielle Übungen für seinen Rücken und die Schultern oder andere Schwachstellen einräumt, der tut seinem Körper etwas Gutes und verhilft ihm auch harte Arbeitsphasen besser durchzustehen.
Der nächste Barlife Experience Tour Workshop wird genau das zum Thema haben,
also seid gespannt...
Montag, 21. Februar 2011
Finest Spirits in München
oder ein guter Messebericht in den Cocktailwelten...
Leider habe ich es dieses Jahr nicht zur Finest Spirits nach München geschafft,
der Termin kollodierte dieses Jahr zu stark mit der Berlinale.
So habe ich wohl leider eine der besten Endverbraucher-Messen im Spirituosenbereich verpasst, doch erfreuerlicherweise hat Christian Niefanger von den Cocktailwelten darüber berichtet.
also einfach mal reinschauen
Leider habe ich es dieses Jahr nicht zur Finest Spirits nach München geschafft,
der Termin kollodierte dieses Jahr zu stark mit der Berlinale.
So habe ich wohl leider eine der besten Endverbraucher-Messen im Spirituosenbereich verpasst, doch erfreuerlicherweise hat Christian Niefanger von den Cocktailwelten darüber berichtet.
also einfach mal reinschauen
Labels:
Cocktailwelten,
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München,
Triobar empfiehlt
Freitag, 18. Februar 2011
Behindert
oder eine Behinderung, die keiner wahr haben will...
Wer nicht lesen kann, der gilt zwar nicht als behindert, aber er hat es extrem schwer einen Beruf zu erlernen. Denn immer wieder bleiben ihm wichtige Informationen vorenthalten und es gibt Berufe, da kann man sich gar nicht vorstellen, das dieser von einem Analphabeten ausgeübt werden könnte. Es ist ein Tabuthema nicht richtig lesen und schreiben zu können, aber es gibt Stellen die einem Hilfe anbieten.
Doch was ist mit denen die nicht richtig schmecken und riechen können, die auch als behindert darzustellen, das ginge vielen zu weit, aber betrachten wir es doch mal anders.
Ein Koch ohne Geschmackssinn kann kein guter Koch sein, würde man sofort sagen und auch ein Sommelier braucht eine gute Nase, ein Bartender natürlich ebenso.
Aber während es für lesen und schreiben diverse Prüfungen gibt, scheint das beim schmecken und riechen eher unbekannt zu sein. Ich habe als Bartender in vielen Bars gearbeitet, aber nie wurde ich deshalb befragt, oder gar geprüft. Ich persönlich kenne einige Bartender, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr richtig schmecken und riechen können, aber sie arbeiten alle noch in ihrem Beruf. Denn wer von uns prüft schon seine Angestellten bzw trainiert sie regelmässig in Bezug auf ihre Sinneswahrnehmung per Nase und Gaumen???
Jean-Philippe Denrenne, Professor für Medizin
Für viele ist ein Tasting die erste bewusste und geführte Auseinandersetzung mit dem Geruchssinn und vieles was man dort riechen kann, hat man schon mal gerochen, aber man kann es nicht benennen. Man ist irgendwie so sprachlos...
Ich vergleiche es immer gern mit einem Klassentreffen der Grundschule, bei dem man als Letzter den Raum betritt und alle haben sich schon vorgestellt und nun schaut man in die Runde und hofft wenigsten einige der Schulkameraden auf Anhieb wiederzuerkennen, doch irgendwie fällt einem nicht ein Name ein.
Max Leglise Önolge, Verfasser von "Une initation a la Degustation des grand vins"
Wer nicht lesen kann, der gilt zwar nicht als behindert, aber er hat es extrem schwer einen Beruf zu erlernen. Denn immer wieder bleiben ihm wichtige Informationen vorenthalten und es gibt Berufe, da kann man sich gar nicht vorstellen, das dieser von einem Analphabeten ausgeübt werden könnte. Es ist ein Tabuthema nicht richtig lesen und schreiben zu können, aber es gibt Stellen die einem Hilfe anbieten.
Doch was ist mit denen die nicht richtig schmecken und riechen können, die auch als behindert darzustellen, das ginge vielen zu weit, aber betrachten wir es doch mal anders.
Ein Koch ohne Geschmackssinn kann kein guter Koch sein, würde man sofort sagen und auch ein Sommelier braucht eine gute Nase, ein Bartender natürlich ebenso.
Aber während es für lesen und schreiben diverse Prüfungen gibt, scheint das beim schmecken und riechen eher unbekannt zu sein. Ich habe als Bartender in vielen Bars gearbeitet, aber nie wurde ich deshalb befragt, oder gar geprüft. Ich persönlich kenne einige Bartender, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr richtig schmecken und riechen können, aber sie arbeiten alle noch in ihrem Beruf. Denn wer von uns prüft schon seine Angestellten bzw trainiert sie regelmässig in Bezug auf ihre Sinneswahrnehmung per Nase und Gaumen???
"Die Unfähigkeit zu riechen, zu schmecken, zu tasten usw. ist eine schwere Behinderung, die zur Folge hat, dass der betroffene Mensch aufgrund dieses Mankos unglücklich und sich selbst fremd ist."
Jean-Philippe Denrenne, Professor für Medizin
Für viele ist ein Tasting die erste bewusste und geführte Auseinandersetzung mit dem Geruchssinn und vieles was man dort riechen kann, hat man schon mal gerochen, aber man kann es nicht benennen. Man ist irgendwie so sprachlos...
Ich vergleiche es immer gern mit einem Klassentreffen der Grundschule, bei dem man als Letzter den Raum betritt und alle haben sich schon vorgestellt und nun schaut man in die Runde und hofft wenigsten einige der Schulkameraden auf Anhieb wiederzuerkennen, doch irgendwie fällt einem nicht ein Name ein.
"was nützen die besten technischen Gerätschaften, die zahllosen Maßnahmen zum Schutze der Echtheit und der Ursprungsbezeichnungen, wenn der, für den sie entwickelt und eingesetzt werden, der Verbraucher nämlich, nicht in der Lage ist, einen schlechten Weißwein von einem guten Cidre zu unterscheiden?
Max Leglise Önolge, Verfasser von "Une initation a la Degustation des grand vins"
Mittwoch, 2. Februar 2011
Rum-Session Worldclass
oder am 23.02.2011 Berlin vormerken
Wieso???
World Class Rum Session mit Rum-Ambassador Ian Burrel und Torsten Bechmann
Wo???
Im Lebensstern Berlin
Wann???
23.Februar 2011 14.00 Uhr
verbindliche Bewerbung bitte unter weareworldclass@haebmau.de
jetzt ran die restlichen Plätze
Wieso???
World Class Rum Session mit Rum-Ambassador Ian Burrel und Torsten Bechmann
Wo???
Im Lebensstern Berlin
Wann???
23.Februar 2011 14.00 Uhr
verbindliche Bewerbung bitte unter weareworldclass@haebmau.de
jetzt ran die restlichen Plätze
Dienstag, 1. Februar 2011
Der Lebensstern lädt ein
oder ein Rye & Bourbon-Tasting der Spitzenklasse...
Am 27.02.2011 ist im Lebensstern ein Tasting der Spitzenklasse,
Freunde von Rye & Bourbon sollten diesen Tag ganz FETT im Terminplaner vermerken.
Es klingt nach einem Tasting der Superklasse:
Ricardo Albrecht verriet schon mal den kompletten Flight
für das Tasting am 27.02.2011 und das liest sich schon berauschend:
Makers Mark (White Dog 45%),
George Dickel 10y (before '86 43%),
George Dickel No. 12 (45%),
Pappy van Winkle 20y (45,2%),
A.H. Hirsch 16y (1974 45,8%),
Maker's Mark Gold (50,5%),
Cadenhead's Heaven Hill 15y (57,2%),
Michter's Rye (42,4%),
Old Rip Van Winkle Rye 12y (45%),
Rip Van Winkle Family Reserve Rye 13y (47,8%),
Rittenhouse Rye 25y (50%),
Old Potrero 100% Rye 2y (62,2%),
Thomas H. Handy Sazerac Rye (66,4%),
The Bitter Truth Rye 24y (69,2%)
Na schon Lust bekommen???
So ein Spitzentasting hat natürlich seinen Preis und so kostet es pro
Teilnehmer 250,00€ und wird rhetorisch unterfüttert von Helge Müller und
dem LEBENSSTERN Barteam (gefüttert wird u.a. mit Carpaccio, Austern und
Steaks).
Anmeldung nur unter info@lebensstern.de oder Tel: 0171 301 78 23
Ab jetzt first come first serve...
Am 27.02.2011 ist im Lebensstern ein Tasting der Spitzenklasse,
Freunde von Rye & Bourbon sollten diesen Tag ganz FETT im Terminplaner vermerken.
Es klingt nach einem Tasting der Superklasse:
Ricardo Albrecht verriet schon mal den kompletten Flight
für das Tasting am 27.02.2011 und das liest sich schon berauschend:
Makers Mark (White Dog 45%),
George Dickel 10y (before '86 43%),
George Dickel No. 12 (45%),
Pappy van Winkle 20y (45,2%),
A.H. Hirsch 16y (1974 45,8%),
Maker's Mark Gold (50,5%),
Cadenhead's Heaven Hill 15y (57,2%),
Michter's Rye (42,4%),
Old Rip Van Winkle Rye 12y (45%),
Rip Van Winkle Family Reserve Rye 13y (47,8%),
Rittenhouse Rye 25y (50%),
Old Potrero 100% Rye 2y (62,2%),
Thomas H. Handy Sazerac Rye (66,4%),
The Bitter Truth Rye 24y (69,2%)
Na schon Lust bekommen???
So ein Spitzentasting hat natürlich seinen Preis und so kostet es pro
Teilnehmer 250,00€ und wird rhetorisch unterfüttert von Helge Müller und
dem LEBENSSTERN Barteam (gefüttert wird u.a. mit Carpaccio, Austern und
Steaks).
Anmeldung nur unter info@lebensstern.de oder Tel: 0171 301 78 23
Ab jetzt first come first serve...
Montag, 17. Januar 2011
Kommentarkultur
oder ein guter Artikel, aber noch bessere Kommentare...
Extrem lesenswert ist der Artikel im Drinkblog, aber noch viel besser sind die überaus guten Kommentare dazu. Der Autor und die Leser kommunizieren dort in bester Art & Weise und extrem produktiv über die deutsche Cocktailblogszene.
Nur selten kann man in deutschen Cocktailblogs so viele und auch fundierte Antworten, sowie sehr persönliche Meinungen lesen - ohne das dies in ein Blogbattle der üblen Art übergeht. Meine absolute Leseempfehlung!!! und vielleicht meldet sich der eine oder andere dort auch noch zu Wort!!!
Extrem lesenswert ist der Artikel im Drinkblog, aber noch viel besser sind die überaus guten Kommentare dazu. Der Autor und die Leser kommunizieren dort in bester Art & Weise und extrem produktiv über die deutsche Cocktailblogszene.
Nur selten kann man in deutschen Cocktailblogs so viele und auch fundierte Antworten, sowie sehr persönliche Meinungen lesen - ohne das dies in ein Blogbattle der üblen Art übergeht. Meine absolute Leseempfehlung!!! und vielleicht meldet sich der eine oder andere dort auch noch zu Wort!!!
Mittwoch, 12. Januar 2011
Sushi, Sushi, Sushi
oder die Fischfabrik lädt auch zur Sushi-Nacht...
Die Sushi-Nächte in der Triobar sind legendär und stets loben unsere Gäste das excellente Sushi vom "Rohen Botschafter", Eman ist der Mann wenn es um rohe Köstlichkeiten, aber wir fühlen uns verpflichtet eine strikte Warnung auszusprechen:
Ich bin morgen in Dresden, aber wer Zeit und Lust hat, der sollte in die Danziger Str morgen kommen, dort fabriziert der Rohe Botschafter ab 18.00 Uhr mal wieder eine Sushi-Nacht in der Fischfabrik.
Die Sushi-Nächte in der Triobar sind legendär und stets loben unsere Gäste das excellente Sushi vom "Rohen Botschafter", Eman ist der Mann wenn es um rohe Köstlichkeiten, aber wir fühlen uns verpflichtet eine strikte Warnung auszusprechen:
ACHTUNG!!!
ACHTUNG!!!
Dieses Sushi macht süchtig nach mehr und verleidet einem all die vielen schlechteren Sushibuden in der Stadt.
Wer einmal die Qualität des Rohen Botschafters genossen hat, der kann nicht wieder zurück!
Ich bin morgen in Dresden, aber wer Zeit und Lust hat, der sollte in die Danziger Str morgen kommen, dort fabriziert der Rohe Botschafter ab 18.00 Uhr mal wieder eine Sushi-Nacht in der Fischfabrik.
Labels:
Fischfabrik,
leckeres Sushi,
Triobar empfiehlt
Mittwoch, 17. November 2010
Agave - nichts als Agave
oder ein wunderbarer Workshop im Zeichen der Lilie...

Gestern konnte man es schon lesen und jetzt schon wieder?!?!
Dieser Nachtrag zum Tequila-Workshop war notwendig, da es mir und Sonja gelungen ist
einen weiteren Agavenkenner ins Boot zu holen. Axel Huhn von der Mezcaleria-Berlin wird uns unterstützen und sicherlich viel Wissenswertes zum Mezcal, den roughen Bruder des Tequilas beitragen können.
Ich freue mich mit diesen beiden Agaven-Spezialisten an meiner Seite euch ins Reich der Agaven führen zu können und mit Sicherheit werden wir als Trio Infernale in die Herzen der Agaven eingehen ;-)
also meldet euch noch schnell an...
4 Plätze sind noch frei...

Gestern konnte man es schon lesen und jetzt schon wieder?!?!
Dieser Nachtrag zum Tequila-Workshop war notwendig, da es mir und Sonja gelungen ist
einen weiteren Agavenkenner ins Boot zu holen. Axel Huhn von der Mezcaleria-Berlin wird uns unterstützen und sicherlich viel Wissenswertes zum Mezcal, den roughen Bruder des Tequilas beitragen können.
Ich freue mich mit diesen beiden Agaven-Spezialisten an meiner Seite euch ins Reich der Agaven führen zu können und mit Sicherheit werden wir als Trio Infernale in die Herzen der Agaven eingehen ;-)
also meldet euch noch schnell an...
4 Plätze sind noch frei...
Agaven-Workshop Trio Infernale
Casa de Mayahuel (alias Triobar)
Donnerstag 14.00 - 17.00 Uhr
Samstag, 30. Oktober 2010
Range Bar
oder eine richtig gute Bar erwartet man wohl kaum in einem Autohaus
Der Kudamm ist für mich immer noch ganz klar West-Berlin, aber West-Berlin sonst stets arm, aber satt am Nabel der alten BRD musste auch dazu lernen. Die Wieder-Vereinigung kam und Ost-Berlin, der kleine oft belächelte Bruder aus dem Osten avancierte vom grauen Schmuddelkind schnell zum Shootingstar der Independent-Szene. Dem Kudamm war das egal, schliesslich war er die einzige noch mondäne Einkaufsmeile der Stadt, egal ob Ost oder West und auf diesem Status ruhte er sich viel zu lange aus. Streng genommen ruhte er sich nicht aus, sondern er verpennte den Wandel völlig, als er sich dann endlich aufraffte den neuen schicken Flaniermeilen a la Friedrichstr. und Co Paroli zu bieten, da war es für ihn schon fast zu spät. Das Cafe Kranzler, Big Eden, das feine Sabo, das Far Out, einige Kinos und viele kleine, aber sehr feine Adressen hatten diesen Dämmerschlaf nicht überlebt oder mussten hart umdisponieren bzw vom Platz weichen. Die Vermieter waren lange noch vom Image ihrer Gebäude und der ehemaligen Topadresse überzeugt und dem entsprechend horrend waren die Mieten, aber die Berlinbesucher haben den Kudamm inzwischen nur noch als einen Programmpunkt von vielen auf ihrer Tagestourprogrammen und sein legendäres Nachtleben ist heute eher legendär als pulsierend. Im "hinteren" Teil des Kudamms (Richtung Halensee und seinen legendären Cadillacs), spätestens nach der Universum Lounge denkt man eigentlich nur noch an die kommende Autobahnabfahrt, aber nicht mehr an einen schönen Barabend.
Doch genau dort hat sich eine kleine neue Oase entwickelt, ein Platz der einlädt doch nochmal zu verweilen, um vor dem grossen Kamin Platz zu nehmen und einen guten Cocktail zu geniessen oder bei der exquisiten Spirituosenauswahl die eine oder andere Rarität eingegossen zu bekommen. Range Bar heisst sie und wer jetzt noch grübelt, woher diese Bar ihren Namen hat, dem sei gesagt das die Bar am Kudamm 106-108 ist, genau dort wo früher Eduard Winter (West-Berlins grosser VW-Fürst) sein Stammhaus hatte.
Eine Bar in einem ehemaligen Autohaus? Nein keineswegs, denn die Range Bar ist in einem Autohaus, aber nicht in einem ehemaligen sondern in einem neuen und etwas anderen Autohaus. Was früher die kreuzbrave Adresse von VW-Suchenden war ist heute die feinste Adresse für Jaguar, Land Rover und Range Rover in der Stadt und auch eine der schönsten Bars des Kudamms. Das zumindest ist meine Meinung, aber die ist sicherlich stark gefärbt da diese Bar stark auch meine persönliche Handschrift ziert.
Sie verfügt über eine äusserst bequeme Sofalandschaft vor dem Kamin, wunderbare kleine Gimmicks a la ipad und Co, eine beeindruckende Spirituosenauswahl und ein noch stärkeres Barteam. Der Kudamm braucht solche Impulse und ich hoffe das Berliner Publikum hat auch wieder Lust solche zu entdecken...
Der Kudamm ist für mich immer noch ganz klar West-Berlin, aber West-Berlin sonst stets arm, aber satt am Nabel der alten BRD musste auch dazu lernen. Die Wieder-Vereinigung kam und Ost-Berlin, der kleine oft belächelte Bruder aus dem Osten avancierte vom grauen Schmuddelkind schnell zum Shootingstar der Independent-Szene. Dem Kudamm war das egal, schliesslich war er die einzige noch mondäne Einkaufsmeile der Stadt, egal ob Ost oder West und auf diesem Status ruhte er sich viel zu lange aus. Streng genommen ruhte er sich nicht aus, sondern er verpennte den Wandel völlig, als er sich dann endlich aufraffte den neuen schicken Flaniermeilen a la Friedrichstr. und Co Paroli zu bieten, da war es für ihn schon fast zu spät. Das Cafe Kranzler, Big Eden, das feine Sabo, das Far Out, einige Kinos und viele kleine, aber sehr feine Adressen hatten diesen Dämmerschlaf nicht überlebt oder mussten hart umdisponieren bzw vom Platz weichen. Die Vermieter waren lange noch vom Image ihrer Gebäude und der ehemaligen Topadresse überzeugt und dem entsprechend horrend waren die Mieten, aber die Berlinbesucher haben den Kudamm inzwischen nur noch als einen Programmpunkt von vielen auf ihrer Tagestourprogrammen und sein legendäres Nachtleben ist heute eher legendär als pulsierend. Im "hinteren" Teil des Kudamms (Richtung Halensee und seinen legendären Cadillacs), spätestens nach der Universum Lounge denkt man eigentlich nur noch an die kommende Autobahnabfahrt, aber nicht mehr an einen schönen Barabend.
Doch genau dort hat sich eine kleine neue Oase entwickelt, ein Platz der einlädt doch nochmal zu verweilen, um vor dem grossen Kamin Platz zu nehmen und einen guten Cocktail zu geniessen oder bei der exquisiten Spirituosenauswahl die eine oder andere Rarität eingegossen zu bekommen. Range Bar heisst sie und wer jetzt noch grübelt, woher diese Bar ihren Namen hat, dem sei gesagt das die Bar am Kudamm 106-108 ist, genau dort wo früher Eduard Winter (West-Berlins grosser VW-Fürst) sein Stammhaus hatte.
Eine Bar in einem ehemaligen Autohaus? Nein keineswegs, denn die Range Bar ist in einem Autohaus, aber nicht in einem ehemaligen sondern in einem neuen und etwas anderen Autohaus. Was früher die kreuzbrave Adresse von VW-Suchenden war ist heute die feinste Adresse für Jaguar, Land Rover und Range Rover in der Stadt und auch eine der schönsten Bars des Kudamms. Das zumindest ist meine Meinung, aber die ist sicherlich stark gefärbt da diese Bar stark auch meine persönliche Handschrift ziert.
Sie verfügt über eine äusserst bequeme Sofalandschaft vor dem Kamin, wunderbare kleine Gimmicks a la ipad und Co, eine beeindruckende Spirituosenauswahl und ein noch stärkeres Barteam. Der Kudamm braucht solche Impulse und ich hoffe das Berliner Publikum hat auch wieder Lust solche zu entdecken...
Freitag, 20. August 2010
Verflucht leckeres Sushi
oder ein Abend voller Sushi...
Wer bei uns schon mal zum Sushi-Abend war, der kennt bereits das Problem mit den Produkten des rohen Botschafters und weiss wie verflucht lecker sein Sushi ist,
aber nur die wenigsten wissen - sein Sushi macht süchtig!!!!
Das was Eman rollt, wird von ihm mit einem schmackhaften Fluch versehen, der einen zwingt immer noch ein wenig mehr davon zu essen. Gut das unser Sushi-Abend deshalb zur Kategorie All-you-can-eat gehört!
Der typischer Gästekommentar unserer Sushi-Junkies ist dann auch immer wieder:
Also behauptet nicht, wir hätten euch nicht gewarnt ;-)
Wer mutig ist kann seinen kleinen Imbiss-Tempel auch selber mal besuchen und die leckeren verfluchten Kostbarkeiten gern selbst probieren. Prenzlauer Berg hat einen verflucht leckeren Fischladen!!!
Danziger Str.24
Mo-Sa 12.00-22.00 Uhr
Wer bei uns schon mal zum Sushi-Abend war, der kennt bereits das Problem mit den Produkten des rohen Botschafters und weiss wie verflucht lecker sein Sushi ist,
aber nur die wenigsten wissen - sein Sushi macht süchtig!!!!
Das was Eman rollt, wird von ihm mit einem schmackhaften Fluch versehen, der einen zwingt immer noch ein wenig mehr davon zu essen. Gut das unser Sushi-Abend deshalb zur Kategorie All-you-can-eat gehört!
Der typischer Gästekommentar unserer Sushi-Junkies ist dann auch immer wieder:
Boahh, ich bin so satt - quatsch ich könnte fast platzen! ...aber man garnicht aufhören - da muss man einfach weiteressen, weil das so lecker istDer FLUCH des rohen Botschafter!!!
Also behauptet nicht, wir hätten euch nicht gewarnt ;-)
Wer mutig ist kann seinen kleinen Imbiss-Tempel auch selber mal besuchen und die leckeren verfluchten Kostbarkeiten gern selbst probieren. Prenzlauer Berg hat einen verflucht leckeren Fischladen!!!
Danziger Str.24
Mo-Sa 12.00-22.00 Uhr
Labels:
Eman,
Fischladen,
leckeres Sushi,
Sushi-Nacht,
Triobar empfiehlt
Freitag, 30. Juli 2010
BLACK TOT DAY
oder ein besonderer Tag und ein besonderer Rum...
Die Geschichte des Rums ist eng mit der Seefahrt verknüpft, wie eng und vor allem warum, das ist längst kein Geheimnis mehr.
Die Affäre zwischen Marine & Rum begann im Zeitalter der Entdeckungsfahrten, als die ersten Segel-Schiffe sich nicht länger mehr nur an den Küsten entlanghangelten, sondern zu großer Fahrt aufbrachen. Raus aufs offene Meer und dann Wochen, teilweise Monate ohne Landgang, für die Versorgungslage auf den Schiffen bedeutete das Trinkwasser in Fässern, aber in Holzfässern.
Was sich in solchen Fässern mit der Zeit zusammenbraut ist gut für Spirituosen, aber nicht für Trinkwasser, das Wasser erinnert eher an Tinte als an ein erfrischendes Nass. Dieses Problems wurden auch die grossen Seefahrernationen der folgenden Jahrhunderte nicht Herr, die Erleichterung unter den Seeleuten war deshalb groß, wenn neben der stinkenden Brühe genug Bier, Wein oder mit Rum versetztes Wasser an Bord gelagert war. Die alkoholischen Vorräte speziell der Rum, erwiesen sich standhafter gegen die Fäulnis.
Der Dichter Johann Gottfried Seume (nach einer Atlantiküberfahrt 1782) berichtet:
Fingerlange Fasern in der Brühe schwimmend machten es fast konsistent. Ohne eine Filtrierung durch ein Tuch zu, war es fast nicht trinkbar, egal wie gross der Durst auch war und dann musste man sich immer noch die Nase zuhalten. Dieser Wasser schlug dann doch noch um sich und verursachte oftmmals üble Magenkrämpfe.
Als 1588 die glorreiche, spanische Armada gegen England aufbricht, um die damalige britische Königin Elisabeth I. zu stürzen, soll sie 57 000 Liter Wasser geladen haben, aber auch 82 000 Liter Wein.
Dem Alkohol werden wahre Wunder in der Geschichte Seefahrt nachgesagt, so schreibt der englische Flottenarzt Sir Gilbert Blane 1788 in einem Standardwerk über Krankheiten auf See:
Noch bis ins frühe 19. Jahrhundert, gibt die französische Marine bereits zum Frühstück an die Seeleute ein kleines Glas Branntwein aus, unbedingt zu konsumieren auf nüchternen Magen. Zu jener Zeit glaubt man, auf diese Art und Weise würden Würmer zuverlässig aus den Gedärmen gespült. Ein Fichtennadelbier speziell für die Marine gebraut soll vor Skorbut schützen.
Seit 1655 hatte in der Royal Navy jeder Seemann das Recht auf ein sogenanntes TOT, das war die tägliche Portion an Rum - dieses besondere Privileg galt bis zum 31. Juli 1970. Dieser Tag ging als Trauertag, als Black Tot Day, in die Geschichte der Seefahrt ein und nicht nur bei der britischen Marine, er wird als Schwarzer Tag für das Rum-tot gedacht und Seeleute aus aller Welt gedenken jährlich dieses verlorenen Privilegs, in dem sie ein tot trinken und eines dem Meer opfern.
Morgen ist der 31.07.2010 und somit jährt sich der Black Tot Day bereits zum 40 x Mal, deshalb zelebriert der Rum-Club heute diesen Tag ganz besonders und öffnet einer der letzten legendären Navy-Rum Flaschen, die speziell zur Gedenken dieses besonderen Ereignisses abgefüllt wurden.

weitere Infos dazu findet ihr hier...
Die Geschichte des Rums ist eng mit der Seefahrt verknüpft, wie eng und vor allem warum, das ist längst kein Geheimnis mehr.
Die Affäre zwischen Marine & Rum begann im Zeitalter der Entdeckungsfahrten, als die ersten Segel-Schiffe sich nicht länger mehr nur an den Küsten entlanghangelten, sondern zu großer Fahrt aufbrachen. Raus aufs offene Meer und dann Wochen, teilweise Monate ohne Landgang, für die Versorgungslage auf den Schiffen bedeutete das Trinkwasser in Fässern, aber in Holzfässern.
Was sich in solchen Fässern mit der Zeit zusammenbraut ist gut für Spirituosen, aber nicht für Trinkwasser, das Wasser erinnert eher an Tinte als an ein erfrischendes Nass. Dieses Problems wurden auch die grossen Seefahrernationen der folgenden Jahrhunderte nicht Herr, die Erleichterung unter den Seeleuten war deshalb groß, wenn neben der stinkenden Brühe genug Bier, Wein oder mit Rum versetztes Wasser an Bord gelagert war. Die alkoholischen Vorräte speziell der Rum, erwiesen sich standhafter gegen die Fäulnis.
Der Dichter Johann Gottfried Seume (nach einer Atlantiküberfahrt 1782) berichtet:
„Wenn ein Fass heraufgehoben und aufgeschlagen wurde", verbreitete das Wasser einen Gestank „wie Styx, Phlegeton und Kokytos zusammen.
Fingerlange Fasern in der Brühe schwimmend machten es fast konsistent. Ohne eine Filtrierung durch ein Tuch zu, war es fast nicht trinkbar, egal wie gross der Durst auch war und dann musste man sich immer noch die Nase zuhalten. Dieser Wasser schlug dann doch noch um sich und verursachte oftmmals üble Magenkrämpfe.
Als 1588 die glorreiche, spanische Armada gegen England aufbricht, um die damalige britische Königin Elisabeth I. zu stürzen, soll sie 57 000 Liter Wasser geladen haben, aber auch 82 000 Liter Wein.
Dem Alkohol werden wahre Wunder in der Geschichte Seefahrt nachgesagt, so schreibt der englische Flottenarzt Sir Gilbert Blane 1788 in einem Standardwerk über Krankheiten auf See:
Man habe „wirklich Ursache zu glauben", „dass alle Arten gegorener Getränke ... zur Gesundheit der Seeleute etwas beitragen".
Noch bis ins frühe 19. Jahrhundert, gibt die französische Marine bereits zum Frühstück an die Seeleute ein kleines Glas Branntwein aus, unbedingt zu konsumieren auf nüchternen Magen. Zu jener Zeit glaubt man, auf diese Art und Weise würden Würmer zuverlässig aus den Gedärmen gespült. Ein Fichtennadelbier speziell für die Marine gebraut soll vor Skorbut schützen.

Seit 1655 hatte in der Royal Navy jeder Seemann das Recht auf ein sogenanntes TOT, das war die tägliche Portion an Rum - dieses besondere Privileg galt bis zum 31. Juli 1970. Dieser Tag ging als Trauertag, als Black Tot Day, in die Geschichte der Seefahrt ein und nicht nur bei der britischen Marine, er wird als Schwarzer Tag für das Rum-tot gedacht und Seeleute aus aller Welt gedenken jährlich dieses verlorenen Privilegs, in dem sie ein tot trinken und eines dem Meer opfern.
Morgen ist der 31.07.2010 und somit jährt sich der Black Tot Day bereits zum 40 x Mal, deshalb zelebriert der Rum-Club heute diesen Tag ganz besonders und öffnet einer der letzten legendären Navy-Rum Flaschen, die speziell zur Gedenken dieses besonderen Ereignisses abgefüllt wurden.
weitere Infos dazu findet ihr hier...
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Samstag, 10. Juli 2010
Der Cocktailhacker
oder wozu ein Strainer alles gut ist...




Der Sommer ist endlich da und nun brät er uns aber auch auf höchster Stufe, einige von uns fahren zum surfen ans Meer, andere surfen weiterhin hauptsächlich im Netz.
Für alle Heim und Netsurfer empfehle ich stets zwei Strainer dabei zu haben.
Wozu???
Was ist denn das für eine dumme Frage?
Erstens Strainer kann man immer gebrauchen, falls ihr spontan für Freunde einen Cocktail mixen wollt und außerdem euer Schenkelbräter (alias das scheissheiße Laptop) wird euch lieben dafür...
Der Sommer ist endlich da und nun brät er uns aber auch auf höchster Stufe, einige von uns fahren zum surfen ans Meer, andere surfen weiterhin hauptsächlich im Netz.
Für alle Heim und Netsurfer empfehle ich stets zwei Strainer dabei zu haben.
Wozu???
Was ist denn das für eine dumme Frage?
Erstens Strainer kann man immer gebrauchen, falls ihr spontan für Freunde einen Cocktail mixen wollt und außerdem euer Schenkelbräter (alias das scheissheiße Laptop) wird euch lieben dafür...
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Freitag, 9. Juli 2010
DER MEINKESCHE SONDERWEG
oder wie so oft sehe ich das etwas anders...
Flattr rauscht gerade durch die Blogosphäre und auch in der Barblogszene haben sich einige Blogs spontan für Flattr entschieden, die Idee von Flattr ist durchaus gut, aber es gibt da so einige Haken - die mich davon abhielten meinen Blog zu flattrn.
Generell geht es mir nicht darum, mit meinem Blog Geld zu verdienen, aber die Anerkennung der Leser, bzw deren Wertschätzung durch eine Belohnung materieller Art erfreut einen schon sehr. Sie kommt einem besonderen Lob nahe, das man nun schnell und recht unkompliziert vom Leser erhalten kann. Flattr ist nach meiner Meinung ein Schnellschuss der Micropaymentsysteme und unterstützt nicht wirklich den Gedanken der Community. Die Leser sollten die Autoren honorieren und die Autoren diejenigen, die ihnen ein Micropaymentsystem zur Seite stellen, daher sollten nicht auch diejenigen Gebühren zahlen müssen, die die Autoren bereits unterstützen. Ich unterstütze deshalb Yourcent und nicht Flattr und ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere aus der Blogszene & Blogleser mitziehen würde, deshalb schrieb ich einigen Kollegen eine Nachricht:
Flattr? nein danke!
schau dir mal Yourcent an...
www.yourcent.com
finde ich noch besser und leichter
Daraufhin schickte mir ein geschätzter Kollege jetzt eine Nachricht:
Natürlich ist Flattr bekannter, aber es ist halt bei weitem nicht so gut, wie es
Yourcent ist. Mich erinnert Flattr ein wenig an den normalen PC und Yourcent ist Apple. Es hat lange gedauert, aber inzwischen hat Apple seinen festen Platz in der PC-Welt. Der Vergleich mit den Videosystemen stimmt natürlich schon, aber der Kollege hat das Betamax-System vergessen. Betamax war bei den normalen Nutzern nicht besonders bekannt, aber bei Videoprofis erste Wahl. ;-)
Noch ist es nicht zu spät die Weichen umzustellen, also schaut euch das wenigstens bitte mal an...
-------------------------------------------------------------------------------
Was andere Seiten sagen, oder mal die Verwandschaft vom Friedemann zu Wort kommen lassen: yourcent – micropayment for the rest of us
Endlich ist es soweit! Diese Nacht hat mein Bruder Friedemann eine schicke Website gestartet. Was das ist, könnt ihr der Demo entnehmen.
Dem einen wird eine solche Idee von kleinen, freiwilligen Geldbeträgen für unterschiedlichste digitale Inhalte sicher bekannt vorkommen. Vor einigen Wochen ist Flattr online gegangen. Eine ähnliche Idee, aber eine bisschen andere Umsetzung. Bis jetzt läuft da noch die Beta-Version und es hat noch einige Mankos.
Ich persönlich finde natürlich yourcent besser.
Ich wünsch dir echt viel Erfolg damit, Friede!
Und jeder, der das hier ließt und selber bloggt, seine Musik im Internet postet, Bilder zeigt, ihr habt nichts zu verlieren, probiert es aus!
gabriel
Flattr rauscht gerade durch die Blogosphäre und auch in der Barblogszene haben sich einige Blogs spontan für Flattr entschieden, die Idee von Flattr ist durchaus gut, aber es gibt da so einige Haken - die mich davon abhielten meinen Blog zu flattrn.
Generell geht es mir nicht darum, mit meinem Blog Geld zu verdienen, aber die Anerkennung der Leser, bzw deren Wertschätzung durch eine Belohnung materieller Art erfreut einen schon sehr. Sie kommt einem besonderen Lob nahe, das man nun schnell und recht unkompliziert vom Leser erhalten kann. Flattr ist nach meiner Meinung ein Schnellschuss der Micropaymentsysteme und unterstützt nicht wirklich den Gedanken der Community. Die Leser sollten die Autoren honorieren und die Autoren diejenigen, die ihnen ein Micropaymentsystem zur Seite stellen, daher sollten nicht auch diejenigen Gebühren zahlen müssen, die die Autoren bereits unterstützen. Ich unterstütze deshalb Yourcent und nicht Flattr und ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere aus der Blogszene & Blogleser mitziehen würde, deshalb schrieb ich einigen Kollegen eine Nachricht:
Flattr? nein danke!
schau dir mal Yourcent an...
www.yourcent.com
finde ich noch besser und leichter
Daraufhin schickte mir ein geschätzter Kollege jetzt eine Nachricht:
Es geht nicht darum was besser ist, sondern was sich innerhalb einer Community durchsetzt. Flattr wurde von Mixology angestoßen und findet auch sonst schon ein wenig Verbreitung. Wenn jeder sein eigenes Ding macht, wird das eh nichts. Video 2000 war besser als VHS ... und hat es sich durchgesetzt? Yourcent kennt keine sau ... Micropayment sollte eh nicht ernst genommen werden vom Verdienst - so gut sind unser Texte nicht. Es geht mehr um eine Art Facebook ähnliches I like - dafür sollte eine "Gemeinschaft" (der Cocktailblogger) ein einheitliches System verwenden.
Aber jeder, wie er will
Natürlich ist Flattr bekannter, aber es ist halt bei weitem nicht so gut, wie es
Yourcent ist. Mich erinnert Flattr ein wenig an den normalen PC und Yourcent ist Apple. Es hat lange gedauert, aber inzwischen hat Apple seinen festen Platz in der PC-Welt. Der Vergleich mit den Videosystemen stimmt natürlich schon, aber der Kollege hat das Betamax-System vergessen. Betamax war bei den normalen Nutzern nicht besonders bekannt, aber bei Videoprofis erste Wahl. ;-)
Noch ist es nicht zu spät die Weichen umzustellen, also schaut euch das wenigstens bitte mal an...
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Was andere Seiten sagen, oder mal die Verwandschaft vom Friedemann zu Wort kommen lassen: yourcent – micropayment for the rest of us
Endlich ist es soweit! Diese Nacht hat mein Bruder Friedemann eine schicke Website gestartet. Was das ist, könnt ihr der Demo entnehmen.
Dem einen wird eine solche Idee von kleinen, freiwilligen Geldbeträgen für unterschiedlichste digitale Inhalte sicher bekannt vorkommen. Vor einigen Wochen ist Flattr online gegangen. Eine ähnliche Idee, aber eine bisschen andere Umsetzung. Bis jetzt läuft da noch die Beta-Version und es hat noch einige Mankos.
Ich persönlich finde natürlich yourcent besser.
Ich wünsch dir echt viel Erfolg damit, Friede!
Und jeder, der das hier ließt und selber bloggt, seine Musik im Internet postet, Bilder zeigt, ihr habt nichts zu verlieren, probiert es aus!
gabriel
Donnerstag, 1. Juli 2010
Kiezperle
oder das unauffällige Cafe Noir in der Potsdamer Str. ...

Wer in der Potsdamer Str. / Ecke Bülowstr. öfter unterwegs ist, der kennt das Problem mit einem guten Cafe in der Nähe. Die Auswahl ist dürftig und die meisten Kaffeestuben sind nebenbei noch Telecafe und Spätkauf mit dem typischen anatolischen Berlin-Charme. Doch da ist ja glücklicherweise noch das Cafe Noir. Es ist ein unscheinbares Cafe von aussen, aber wer es zum ersten Mal betritt merkt gleich etwas von der sehr netten Atmosphäre des Service-Teams und dem sehr gut gemachten, aber unauffälligen Innendesign.
Der Espresso ist von bester Güte und auch die kleinen Speisen von guter Qualität.
also falls ihr mal in der Nähe sein solltet und einen guten Platz zum verschnaufen sucht, dann seid ihr genau richtig im Cafe Noir...
Wer in der Potsdamer Str. / Ecke Bülowstr. öfter unterwegs ist, der kennt das Problem mit einem guten Cafe in der Nähe. Die Auswahl ist dürftig und die meisten Kaffeestuben sind nebenbei noch Telecafe und Spätkauf mit dem typischen anatolischen Berlin-Charme. Doch da ist ja glücklicherweise noch das Cafe Noir. Es ist ein unscheinbares Cafe von aussen, aber wer es zum ersten Mal betritt merkt gleich etwas von der sehr netten Atmosphäre des Service-Teams und dem sehr gut gemachten, aber unauffälligen Innendesign.
Der Espresso ist von bester Güte und auch die kleinen Speisen von guter Qualität.
also falls ihr mal in der Nähe sein solltet und einen guten Platz zum verschnaufen sucht, dann seid ihr genau richtig im Cafe Noir...
Café Noir
Potsdamer Str. 142
10783 Berlin
Tel: +49 30 21 23 23 03
Labels:
Bülowstr.,
Cafe Noir,
Kiezperle,
Potsdamer Str.,
Triobar empfiehlt
Montag, 21. Juni 2010
Fête de la Musique - Fest der Musik
oder der European & Worldwide Music-Day...
Vom Sommeranfang ist leider noch nicht viel zu spüren, aber die Fete de la Musique wird von Jahr zu Jahr grösser und langsam auch zu einer festen Institution in dieser Stadt.
Viele Bars und Cafes in Berlin zeigen an diesem Tag gerne mal ihre musikalische Seite und man ist überrascht wieviele Musiker hinter Deutschlands Theken stehen...
Dieses Jahr sind auf der Fete de la Musique auch die Kinder sehr stark vertreten und einige Plätze dieser Stadt werden von den Kinder gerockt, auch einige Bars haben ein klares Kindermusikprogramm, so zum Beispiel das Maigold in der Merseburger Str. 7, in 10823 Berlin.
Sehr gespannt bin ich auf das Team vom Salut in der Goltzstr. (Schöneberg), deren Planungen für die Fete de la Musique beschäftigen Caro & Dejan schon seit Wochen und sie bangen um das gute Wetter an diesem Tag. Also wer Zeit und Lust hat, sollte beim Salut unbedingt mal vorbeischauen...
Ich wäre auch im Salut, aber wir haben heute endlich mal wieder Barbesetzung im Marriott, daher haben wir uns dem Thema: Fete de la Musique, ebenfalls angenommen, wenn auch wohl eher in flüssiger Form...
Die Fete de la Musique basiert auf den folgenden Prinzipien:
- findet alljährlich am 21. Juni zum Sommeranfang statt
- ist ein Live-Musik-Fest
- ist ein außergewöhnlicher Tag für alle Arten von Musik
- ist ein Fest an dem alle MusikerInnen teilnehmen können
- alle teilnehmenden MusikerInnen treten ohne Honorar auf
- alle Veranstaltungen sind öffentlich und ohne Eintritt zugänglich
- ist vor allem eine Outdoor-Veranstaltung (unter freiem Himmel)
- Indoor-Spielstätten können sich auch beteiligen, wenn sie das Prinzip des freien Eintritt für alle Besucher wahren
- in diesem Sinne und ohne Gewinnabsichten verpflichten sich alle Co-Organisatoren die Fête de la Musique - Fest der Musik zu fördern und zu unterstützen
Vom Sommeranfang ist leider noch nicht viel zu spüren, aber die Fete de la Musique wird von Jahr zu Jahr grösser und langsam auch zu einer festen Institution in dieser Stadt.
Viele Bars und Cafes in Berlin zeigen an diesem Tag gerne mal ihre musikalische Seite und man ist überrascht wieviele Musiker hinter Deutschlands Theken stehen...
Dieses Jahr sind auf der Fete de la Musique auch die Kinder sehr stark vertreten und einige Plätze dieser Stadt werden von den Kinder gerockt, auch einige Bars haben ein klares Kindermusikprogramm, so zum Beispiel das Maigold in der Merseburger Str. 7, in 10823 Berlin.
Sehr gespannt bin ich auf das Team vom Salut in der Goltzstr. (Schöneberg), deren Planungen für die Fete de la Musique beschäftigen Caro & Dejan schon seit Wochen und sie bangen um das gute Wetter an diesem Tag. Also wer Zeit und Lust hat, sollte beim Salut unbedingt mal vorbeischauen...
Ein volles Tagesprogramm erfordert eine gute Planung!!!
Ich wäre auch im Salut, aber wir haben heute endlich mal wieder Barbesetzung im Marriott, daher haben wir uns dem Thema: Fete de la Musique, ebenfalls angenommen, wenn auch wohl eher in flüssiger Form...
Strawberryfields for ever... 9,50
oder wenn Perus Spirituose Nr.1 sich mit deutschen Erdbeeren vergnügt.
6 cl Pisco, 4 cl Ananassaft, 4 Erdbeeren, 3 cl Limette, 2 dash Orange-Bitters
I heard it through the Grapevine... 12,50
Trauben in jeder Art zaubern einen einzigartigen Sour
6 cl Pisco, 6 Weintrauben, 4 cl PX-Sherry, 2 cl vert jus
100% Champs & 100% Tequila... 12,50
Mexicos delikate Verführung zum Frappee
6 cl 1800 Anejo-Tequila, 3 cl Espresso, 2 cl Kahlua, 3 Bl Vanilleeis
Rum and Coca-Cola... 9,50
Ein Klassiker der Karibik im rauchigen Kleid
6 cl Pampero Seleccion, 15 cl Mexican Coke, Smoked Ice
Die Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe... 9,50
Deutschlands Antwort auf karibischen Fancy-Firlefanz
6 cl Kaiser-Kümmel, 15 cl Rhabarbernektar, 3 cl Holunderblütensirup, 2 cl Zitrone, 5 cl Sekt
The Girl from Ipanema... 12,50
Brasiliens Temperament & das Feuer der Leidenschaft
6 cl Serra des Almas-Cachaca, 3 cl Limette, 2 Bl Mangokonfitüre, 2 cl Ahornsirup, Prise Chili
Summer in the City... 9,50
Ein abgewandelter Klassiker wird zum Hit des Sommers
6 cl Tanqueray, 2 BL Orangenmarmelade, 2 cl Grand Marnier, 2 cl Limette, Soda
Underneath the mangotree... 12,50
Miss Moneypennys Ersatzbefriedigung, fast so delikat wie 007
6 cl Ron Zacapa, 1 Bl Mangokonfitüre, 2 dash Orange-Bitters, 1 cl Mozart Dry
Freitag, 18. Juni 2010
Geometrieunterricht der anderen Art
oder die seltsame Frage: Sind das runde Eiswürfel???
Auf die Frage, ob das runde Eiswürfel sind, hätte sich mein Physik- und Mathelehrer nur wütend umgedreht und nach einem 10 minütigen Kurzreferat über Geometrie, mich zum nachsitzen verurteilt. Der Gast aber war freiwillig hier erschienen, um bei mir etwas zu trinken und bezahlte auch noch dafür, daher erkärte ich ihm nur, das das ein Eisball sei und dieser aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften am besten dafür geeignet wäre, sein Drink zu kühlen, ohne ihn dabei zu allzu sehr zu verwässern. Staunend blickte er mich an und sagte:
An diesem Abend sprachen wir noch viel über Physik in der Bar, diskutierten über Kerntemperaturen, fachsimpelten über vieles was im ersten Moment nicht so nach Physik aussieht, aber die elementarsten Regeln der Physik beinhaltet.
Irgendwie kamen wir dann zurück auf die Eisformen zu sprechen und ich zeigte ihm die unterschiedlichen Eiskugelformen und zeigte ihm auch die unterschiedlich schönen Ergebnisse. Eine ideale Eiskugel sollte möglichst gleichmässig rund sein und keinen klar erkennbaren Rand von der Form haben, aber gerade bei den 3er Sets aus Plastik ist dies ein stetes Manko, den man nur durch viel Feinarbeit ausgleichen kann. Sehr viel besser sind Formen aus Silikon, aber bisher waren sie nur in Japan erhältlich...
Einige Wochen vergingen und jener besagter Gast erschien wieder und wünschte sich einen Sazerac von mir, aber bitte ohne Eis. Klarer Gästewunsch, ich mixte seinen Sazerac und goss ihn dann ins Glas, er probierte ihn, überlegte kurz und sagte dann:
Die Eiskugel war extrem gut und kam eindeutig aus keiner der Plastikformen und hatte auch nur einen minimal erkennbaren Rand von der Form, aus der sie kam. Stolz präsentierte er mir die Form, die diesen schönen Eisball modelliert hatte. Es war eine Silikonform in Form einer abgeflachten Kugel, die Materialstärke sprach für eine lange Lebensdauer. Ich befragte ihn natürlich sofort, wie ich an diese Kugelformen aus Silikon herankommen könnte, aber er lachte nur und schenkte mir die Form. Im Laufe des Abends erzählte er dann, das er Grafiker sei und für grosse Firmen das Katalog-Layout erstelle, so auch für Muji (ein japanischer Designer-Laden mit Ablegern in allen grossen Städten der Welt) und das er diese Eiskugelformen dort im Katalog gesehen habe und sie nun auf anraten eines Grafikers, auch im aktuellen europäischen Katalog seien.
Muji hatte diese Kugelformen früher schon geführt, sie dann aber wieder für den deutschen Markt verworfen, die neuen Formen sind etwas anders, aber von der Qualität sogar noch besser...
Auf die Frage, ob das runde Eiswürfel sind, hätte sich mein Physik- und Mathelehrer nur wütend umgedreht und nach einem 10 minütigen Kurzreferat über Geometrie, mich zum nachsitzen verurteilt. Der Gast aber war freiwillig hier erschienen, um bei mir etwas zu trinken und bezahlte auch noch dafür, daher erkärte ich ihm nur, das das ein Eisball sei und dieser aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften am besten dafür geeignet wäre, sein Drink zu kühlen, ohne ihn dabei zu allzu sehr zu verwässern. Staunend blickte er mich an und sagte:
So hätte mir ein Mathelehrer mal Geometrie näherbringen sollen.Das Eis war gebrochen...
An diesem Abend sprachen wir noch viel über Physik in der Bar, diskutierten über Kerntemperaturen, fachsimpelten über vieles was im ersten Moment nicht so nach Physik aussieht, aber die elementarsten Regeln der Physik beinhaltet.
Einige Wochen vergingen und jener besagter Gast erschien wieder und wünschte sich einen Sazerac von mir, aber bitte ohne Eis. Klarer Gästewunsch, ich mixte seinen Sazerac und goss ihn dann ins Glas, er probierte ihn, überlegte kurz und sagte dann:
Ein so schöner Drink hat eine Eiskugel von besonderer Schönheit verdient!Wie von Zauberhand holte er schnell eine fast perfekte Eiskugel hervor und liess sie ins Glas gleiten, grinsend strahlte er mich dabei an.
Die Eiskugel war extrem gut und kam eindeutig aus keiner der Plastikformen und hatte auch nur einen minimal erkennbaren Rand von der Form, aus der sie kam. Stolz präsentierte er mir die Form, die diesen schönen Eisball modelliert hatte. Es war eine Silikonform in Form einer abgeflachten Kugel, die Materialstärke sprach für eine lange Lebensdauer. Ich befragte ihn natürlich sofort, wie ich an diese Kugelformen aus Silikon herankommen könnte, aber er lachte nur und schenkte mir die Form. Im Laufe des Abends erzählte er dann, das er Grafiker sei und für grosse Firmen das Katalog-Layout erstelle, so auch für Muji (ein japanischer Designer-Laden mit Ablegern in allen grossen Städten der Welt) und das er diese Eiskugelformen dort im Katalog gesehen habe und sie nun auf anraten eines Grafikers, auch im aktuellen europäischen Katalog seien.
Muji hatte diese Kugelformen früher schon geführt, sie dann aber wieder für den deutschen Markt verworfen, die neuen Formen sind etwas anders, aber von der Qualität sogar noch besser...
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Donnerstag, 17. Juni 2010
Tastings rund ums Zuckerrohr
oder der Barfish hat Cachaca im Visier...
Der Cachaca-Blog von Alessandro berichtete natürlich zuerst davon, aber über manche Dinge kann man gar nicht genug berichten. Die Jungs vom Barfish werden ihren neuen und sehr schicken Tastingroom, mit 2 Tasting rund um Brasiliens National-Spirituose Nr.1 einweihen! Wer wie ich den Barfish schon seit vielen Jahren beobachtet, dem kann es gar nicht verborgen geblieben sein, das das Team um Alexander Troppmann im letzten Jahr mächtig Gas gegeben hat. Der neue Tastingroom ist da nur eines der Feature, aber eines was sehr gelungen ist und absolut stimmig ins Konzept passt. Weiter so!!!
Demnächst ist dort dann auch eine Zacapa Masterclass, also wer wirklich mehr über Zacapa erfahren will, der sollte gleich mal bei den Jungs nachfragen. Die Plätze sind recht begrenzt sein und daher werden sie leider auch schnell vergriffen sein...
Ein anderes Tasting was ich auch schon hier im Blog angekündigt hatte, scheint auch schon viele Interessenten zu haben, den der Freitagtermin für das Rum-Tasting von Dirk Becker bei Uwe Wagmüller ist ausgebucht, aber es sind noch Plätze für den Samstagstermin zu haben:
Der Cachaca-Blog von Alessandro berichtete natürlich zuerst davon, aber über manche Dinge kann man gar nicht genug berichten. Die Jungs vom Barfish werden ihren neuen und sehr schicken Tastingroom, mit 2 Tasting rund um Brasiliens National-Spirituose Nr.1 einweihen! Wer wie ich den Barfish schon seit vielen Jahren beobachtet, dem kann es gar nicht verborgen geblieben sein, das das Team um Alexander Troppmann im letzten Jahr mächtig Gas gegeben hat. Der neue Tastingroom ist da nur eines der Feature, aber eines was sehr gelungen ist und absolut stimmig ins Konzept passt. Weiter so!!!
Cachaca-Tasting Barfish
Termin 1: Donnerstag der 8. Juli 2010, 19:00 Uhr
Termin 2: Dienstag der 27. Juli 2010, 19:00 Uhr
Ort: Barfish Warenlager, München-Perlach
Kostenbeitrag: 25,00 Euro
Anmeldung: http://events.barfish.de
Demnächst ist dort dann auch eine Zacapa Masterclass, also wer wirklich mehr über Zacapa erfahren will, der sollte gleich mal bei den Jungs nachfragen. Die Plätze sind recht begrenzt sein und daher werden sie leider auch schnell vergriffen sein...
Ein anderes Tasting was ich auch schon hier im Blog angekündigt hatte, scheint auch schon viele Interessenten zu haben, den der Freitagtermin für das Rum-Tasting von Dirk Becker bei Uwe Wagmüller ist ausgebucht, aber es sind noch Plätze für den Samstagstermin zu haben:
Samstag den 26.Juni, 20.00 Uhr.
Unkostenbeitrag: 45,00 Euro, dafür gibt es dann in der Pause auch ein kleines Buffet.
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Uwe Wagmüller
Montag, 14. Juni 2010
Cognac
oder Sazerac mit Fishermens Friend...
Gestern führte es eine kleine 3er Gruppe von mutigen Barkultur-Entdeckern in meine kleine Bar und wild wurde verkostet und leidenschaftlich experimentiert. Irgendwie kamen wir auf das Thema Cognac und dann entdeckten wir den Cognac Cautier gemeinsam neu, erst ging es nur um die besondere Flaschenform, aber schnell waren die Tastinggläser mit diesem aussergewöhnlichen Cognac wieder gefüllt und endlich war er mir auch wieder ganz präsent auf der Zunge.
Dieser Cognac verführt Single Malts-Fan zum Cognac und zaubert einen fantastischen Sazerac, der leichte Aromen der Seeluft (wie Jod & Salz) ihm verleiht.
Definitiv passt die dezente Süße eines Sazerac mit den feinen Nuancen der Seeluft so wunderbar zusammen, als ob dieser Cognac, mit seinem so ungewöhnlichenn Aromenprofil nur dafür geschaffen wurde.
Meine Empfehlung
8 cl Gautier Cognac Prestige
1 cl Nektar de Cognac
2 cl Absinth (Tabu Classic Strong)
5 dash Peychauds Bitter
(Gästeglas mit Absinth auswaschen, restlichen Zutaten auf viel Eis verrühren und dann ins Gästeglas abseihen)
Langsam Freunde - langsam!
Ruhig bleiben, ich sehe hier schon die ersten Barkulturwächter ihre Messer wetzen, um mich zu lynchen.
Nicht, das ich davor Angst hätte mit euch wild zu diskutieren, aber es ist anders als ihr denkt!
Gestern führte es eine kleine 3er Gruppe von mutigen Barkultur-Entdeckern in meine kleine Bar und wild wurde verkostet und leidenschaftlich experimentiert. Irgendwie kamen wir auf das Thema Cognac und dann entdeckten wir den Cognac Cautier gemeinsam neu, erst ging es nur um die besondere Flaschenform, aber schnell waren die Tastinggläser mit diesem aussergewöhnlichen Cognac wieder gefüllt und endlich war er mir auch wieder ganz präsent auf der Zunge.
Schande, wie konnte er mir nur so entfallen sein?
Wie konnte ich so einen extravaganten Cognac nur so sträflich behandeln und ihn aus meinem Aromengedächtnis verstossen haben?
Unverzeihlich!
Definitiv passt die dezente Süße eines Sazerac mit den feinen Nuancen der Seeluft so wunderbar zusammen, als ob dieser Cognac, mit seinem so ungewöhnlichenn Aromenprofil nur dafür geschaffen wurde.
Meine Empfehlung
8 cl Gautier Cognac Prestige
1 cl Nektar de Cognac
2 cl Absinth (Tabu Classic Strong)
5 dash Peychauds Bitter
(Gästeglas mit Absinth auswaschen, restlichen Zutaten auf viel Eis verrühren und dann ins Gästeglas abseihen)
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