Samstag, 19. Juni 2010

Galerie Crosshill

oder unerwartete Konfrontation mit Kunst...














Die Serie erinnert mich sehr stark an einen Nachrichtensprecher, der aber völlig unverständlich bleibt, als Hintergrund dient aber wohl der weltberühmte Mangafilm namens AKIRA...









Mich kotzt es an was ich sehe!
Das Schild ist recht unauffällig, in der Nähe einer Videoüberwachten Eingangstür, eines Puffs zu sehen...





Diese 3 Affen sind unter den Yorck-Brücken anzutreffen und fordern einen auf sich einer anderen Lebensweise zu stellen, als sie es tun.




Das was da wie eine besprühte Decke über einem Obdachlosen aussieht, ist ein belgisches Kunstprojekt einer Underground-Objektart-Gruppe. Diese Puppe wird an öffentlichen Plätzen in ganz Europa hingelegt und das gern in der Nähe von Museen, Theatern oder anderen öffentlichen Plätzen mit Nachtverkehr.
Es soll zum nachdenken auffordern, ob sich solch reiche, westliche Metropolen, die angeblich so politisch korrekt handeln, sich überhaupt klar darüber sind das es eigentlich nicht sein kann, das es Menschen dort gibt, die kein Dach über dem Kopf haben um menschenwürdig zu übernachten.

Freitag, 18. Juni 2010

Im Netz bleibt nichts verborgen

oder Cocktailian reinkommen - Mixologen bitte draussenbleiben...

Namen sind wie Schall und Rauch, so heißt es in einem Sprichwort
und mir ist das egal ob ich Mixologen oder Cocktailians bei mir in der Bar sitzen habe, schließlich sind das alles Gäste, die vielleicht nur etwas mehr Aufmerksamkeit suchen und spezielle Getränkevorlieben haben; aber wer bei mir in die Bar kommt, der bekommt auch meine Aufmerksamkeit, egal welchen Titel er hat.



Etwas was eure volle Aufmerksamkeit erhalten sollte, ist aber das neue Buch das Mixology herausgibt (mit Unterstützung von Pernod Ricard), hier hat Mixology ein neues Fundament für die deutschsprachige Cocktailbücherszene gesetzt. Es ist ein überaus fundierter und stylischer Wälzer geworden, der Spass beim lesen macht und viel Wissen vermittelt.
Für Barbuchsammler empfehle ich die limitierte Auflage des Absolut Cocktailian, um damit dann mal beim Mixology-Team vorstellig zu werden, für eine Widmung vom Team...
(in einigen Jahren bestimmt ordentlich was wert...)
Falls der Link zu Mixology nicht klappen sollte, versucht mal den: Cocktailian.net

--- ---- ---

Wie eure Widmung dann beginnt weiss ich natürlich nicht, recht einfallslos wäre aber: Für die Barchefin, das geht doch persönlicher...

Eine ehemalige Barchefin hat nun auch ihren eigenen Blog gestartet und er hat den Titel Schneiders gesammelte Grütze und bisher präsentiert er auch fast nur altes, aber ihr könnt euch sicher sein, da wird jemand demnächst noch mehr und auch aktuelleres verkünden, ob das dann nur Grütze sein wird - das soll jeder selbst entscheiden...

Geometrieunterricht der anderen Art

oder die seltsame Frage: Sind das runde Eiswürfel???

Auf die Frage, ob das runde Eiswürfel sind, hätte sich mein Physik- und Mathelehrer nur wütend umgedreht und nach einem 10 minütigen Kurzreferat über Geometrie, mich zum nachsitzen verurteilt. Der Gast aber war freiwillig hier erschienen, um bei mir etwas zu trinken und bezahlte auch noch dafür, daher erkärte ich ihm nur, das das ein Eisball sei und dieser aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften am besten dafür geeignet wäre, sein Drink zu kühlen, ohne ihn dabei zu allzu sehr zu verwässern. Staunend blickte er mich an und sagte:
So hätte mir ein Mathelehrer mal Geometrie näherbringen sollen.
Das Eis war gebrochen...
An diesem Abend sprachen wir noch viel über Physik in der Bar, diskutierten über Kerntemperaturen, fachsimpelten über vieles was im ersten Moment nicht so nach Physik aussieht, aber die elementarsten Regeln der Physik beinhaltet. Irgendwie kamen wir dann zurück auf die Eisformen zu sprechen und ich zeigte ihm die unterschiedlichen Eiskugelformen und zeigte ihm auch die unterschiedlich schönen Ergebnisse. Eine ideale Eiskugel sollte möglichst gleichmässig rund sein und keinen klar erkennbaren Rand von der Form haben, aber gerade bei den 3er Sets aus Plastik ist dies ein stetes Manko, den man nur durch viel Feinarbeit ausgleichen kann. Sehr viel besser sind Formen aus Silikon, aber bisher waren sie nur in Japan erhältlich...

Einige Wochen vergingen und jener besagter Gast erschien wieder und wünschte sich einen Sazerac von mir, aber bitte ohne Eis. Klarer Gästewunsch, ich mixte seinen Sazerac und goss ihn dann ins Glas, er probierte ihn, überlegte kurz und sagte dann:
Ein so schöner Drink hat eine Eiskugel von besonderer Schönheit verdient!
Wie von Zauberhand holte er schnell eine fast perfekte Eiskugel hervor und liess sie ins Glas gleiten, grinsend strahlte er mich dabei an.

Die Eiskugel war extrem gut und kam eindeutig aus keiner der Plastikformen und hatte auch nur einen minimal erkennbaren Rand von der Form, aus der sie kam. Stolz präsentierte er mir die Form, die diesen schönen Eisball modelliert hatte. Es war eine Silikonform in Form einer abgeflachten Kugel, die Materialstärke sprach für eine lange Lebensdauer. Ich befragte ihn natürlich sofort, wie ich an diese Kugelformen aus Silikon herankommen könnte, aber er lachte nur und schenkte mir die Form. Im Laufe des Abends erzählte er dann, das er Grafiker sei und für grosse Firmen das Katalog-Layout erstelle, so auch für Muji (ein japanischer Designer-Laden mit Ablegern in allen grossen Städten der Welt) und das er diese Eiskugelformen dort im Katalog gesehen habe und sie nun auf anraten eines Grafikers, auch im aktuellen europäischen Katalog seien.
Muji hatte diese Kugelformen früher schon geführt, sie dann aber wieder für den deutschen Markt verworfen, die neuen Formen sind etwas anders, aber von der Qualität sogar noch besser...

Donnerstag, 17. Juni 2010

Tastings rund ums Zuckerrohr

oder der Barfish hat Cachaca im Visier...

Der Cachaca-Blog von Alessandro berichtete natürlich zuerst davon, aber über manche Dinge kann man gar nicht genug berichten. Die Jungs vom Barfish werden ihren neuen und sehr schicken Tastingroom, mit 2 Tasting rund um Brasiliens National-Spirituose Nr.1 einweihen! Wer wie ich den Barfish schon seit vielen Jahren beobachtet, dem kann es gar nicht verborgen geblieben sein, das das Team um Alexander Troppmann im letzten Jahr mächtig Gas gegeben hat. Der neue Tastingroom ist da nur eines der Feature, aber eines was sehr gelungen ist und absolut stimmig ins Konzept passt. Weiter so!!!

Cachaca-Tasting Barfish
Termin 1: Donnerstag der 8. Juli 2010, 19:00 Uhr
Termin 2: Dienstag der 27. Juli 2010, 19:00 Uhr
Ort: Barfish Warenlager, München-Perlach
Kostenbeitrag: 25,00 Euro
Anmeldung: http://events.barfish.de


Demnächst ist dort dann auch eine Zacapa Masterclass, also wer wirklich mehr über Zacapa erfahren will, der sollte gleich mal bei den Jungs nachfragen. Die Plätze sind recht begrenzt sein und daher werden sie leider auch schnell vergriffen sein...


Ein anderes Tasting was ich auch schon hier im Blog angekündigt hatte, scheint auch schon viele Interessenten zu haben, den der Freitagtermin für das Rum-Tasting von Dirk Becker bei Uwe Wagmüller ist ausgebucht, aber es sind noch Plätze für den Samstagstermin zu haben:

Samstag den 26.Juni, 20.00 Uhr.
Unkostenbeitrag: 45,00 Euro, dafür gibt es dann in der Pause auch ein kleines Buffet.

Alles andere als ein Miesepeter

oder wenn der Koch zur Kunst wird...



Christian Lohse ist der, der hier so frech lacht und lachen tut er gern und viel. Christian ist definitiv kein leichter Geselle, aber ich schätze die kurzen, aber meist sehr leidenschaftlich geführten Debatten mit ihm. Er hat wie kein anderer Koch in den letzten Jahren die Koch- und Restaurantszene in Berlin geprägt, die neue Berliner Schule hat man durchaus größtenteils ihm zu verdanken. Seine Zunge, die er hier auf dem Bild so frech rausstreckt, ist wohl sein wichtigstes Werkzeug im Beruf und das nicht nur um zu verkosten. Nein - Christian Lohse ist ein Querdenker und einer der Fehler und Niederlagen auch offen zugeben kann, wer sich mit ihm einmal richtig auseinandergesetzt hat, der kennt diese flotte Zunge und ihre messerscharfe Ironie gepaart mit unheimlich viel Erfahrung und Ideen.
Wer seine lukullische Köstlichkeiten mal erleben möchte, dem rate ich einen Tisch zum Lunch im Fischers Fritz zu buchen, dort kann man eines der superleckeren 3-Gänge Menüs bereits für 35 € verkosten, preiswerter kann man gar nicht zum Sternefresser werden.
Wer sich eher nur visuell verführen lassen will von wahren Kochkünstlern, dem rate ich zur folgenden Ausstellung:

KOCHKUNST
Galerie im Einstein
Unter den Linden 42
10117 Berlin
15.6.2010 - 25.07.2010

Mittwoch, 16. Juni 2010

Lapis philosophorum

oder der Stein der Weisen sitzt im Ruhrgebiet...

Der werte Marc Stein beschäftigt mich schon länger, denn immer wieder poltert er los und provoziert durch seine Äußerungen zur Barszene und abgedrehte Barideen oder über zu "teure" Cocktails. Laut dem Eintrag in seiner Facebook-Biographie:
was soll ich lügen, ich bin der geilste
scheinen wir es hier mit dem wahren Meister aller Klassen zu tun.

Dieser Mr.Ich-habe-die-Weisheiten-mit-der-Schöpfkelle-gefressen schaltete sich nun bei einem Facebookeintrag von Herrn Adam ein, welcher über den neuen Vertriebsweg von Whitley Neill Gin berichtete.
Marc Stein via Facebook an Helmut Adam:
irgendwann wirst auch du noch merken, dass man nicht für jeden cocktail nen eigenen schnapps kaufen kann! klassische kurnikova: sieht toll aus, gewinnste aber nix mit... genauso ist es auch bei 400 flaschen im rückbuffet...


Marc Stein (geborener Ruhrpottler und 31 Jahre alt), kennt sich anscheinend so gut aus, das er Helmut Adam mit Binsenweisheiten versorgen kann, war mein erster Gedanke, aber er legte noch so fulminant nach; das es mich nicht wundern würde, wenn er das er bei seinem Biographhieeintrag ehrlich meint.
Helmut meldete sich vorher noch kurz dazu, aber war wohl auch recht überrascht, was ihm da entgegen gebracht wurde und vor allem wie.
Helmut Adam via Facebook:@Marc Wo haben wir denn das geschrieben? Dass man zu jedem Cocktail eine andere Spirituose braucht? Nirgendwo.

Die Meldung ist im Uebrigen ne Meldung und keine Kaufempfehlung. *kopfschuettel*


Marc Stein via Facebook an Helmut Adam:
sorry aber so kommt es einen jeden tag vor... wenn ich alles kaufen würde, was du/ ihr empfehlt, hätte ich schon kein geld mehr!!! und der sprit ist da nicht mal das teuerste... da wären noch eismaschinen, die kugeleis machen, teure unnütze designertapeten, martinigläser, die man sich an den ringfinger stülpen kann, eigentlich alle neuesten kreationen an gartenkräuter, die auf einmal als deko ins bzw ans glas geklatscht werden,( schonmal drann gedacht, das ruccola auch nur ein unkraut ist?), himalayasalz für die margarita, stilles wasser vom fujijama( weiss der geier, obs so geschrieben wird), sag mir, wann ich mit meiner liste aufhören soll!!!
lass den vertretern ihre arbeit und kauf mal wieder das nette umschlagpapier für dein leseprodukt!!! denn wenns bei bp weiter so schlecht läuft, haben wir schneller kein öl mehr zur herstellung deiner folie, als dir lieb ist.


Wer sich für die gesamte Weisheit des Herr Stein interessieren sollte, dem empfehle ich die Pinnwand von Herrn Adam aufzusuchen, oder sicherlich auch demnächst hier...

Guerilla Gardening

oder die Anleitung zur Verschönerung deines Kiezes...



Wenn der Staat sparen muss und so Grünanlagen verkommen lässt, zu inoffiziellen Müllhaden und akzeptierten Hundeklos, kann man aber immer noch selber etwas tun.
Guerilla Gardening, und andere Webseiten zeigen wie schön dieser Bürgerprotest sein kann und das er so manchen Schandfleck zum Aushängeschild werden lässt.Viel braucht man nicht, aber Ausdauer und einen klitzekleinen grünen Daumen. Dieses urbane Robin-Hood-Gärtnern ist etwas sehr schönes und man macht vielen Menschen damit eine Freude, auch wenn man wohl nie ein direktes Lob erfährt. Streng genommen reichen ein handvoll Samen die man irgendwo über so einen Schandfleck verstreut, aber mit der Zeit wird der Einsatz von einer kleinen Schippe schonmal notwendig. Wie bei allen Hobbies steigert man sich mit der Zeit und man investiert nicht nur mehr Zeit, sondern auch mehr Geld. Was man aber nie denken sollte, ist das dieses Stück Grünfläche nun das eigene wäre oder das alle Leute es mit Respekt behandeln werden. Zum urbanen Gartenbesetzen gehört nunmal auch der Rückschlag, weil einige Leute denken das wäre ein besonders schönes Hundeklo, oder andere wiederum reissen die Blumen und Pflanzen einfach heraus, um sie auf ihren Balkon zupflanzen. Für Gastronomen ist dieses wilde pflanzen, aber auch ideal um die Strassenansicht vor dem Lokal spürbar zu verschönern. Ebenso hält es aufmerksame Hundebesitzer davon ab, dort ihrem kleinen Liebling die Baumtoilette zu besuchen.
So manch direkter Anwohner des Kiez räumt vielleicht sogar einen kleinen Lärmbonus dem Gastronomen ein oder besucht ihn mal wieder zu einem Kaffee oder einen Feierabendbier. Das Ordnungsamt ist wiederum nicht immer davon begeistert, aber echte Guerilla Gardening Helden lassen sich davon nicht abhalten. Die Pflanzen die sich für Wild-Bepflanzungen eignen sind eher robuste Vertreter ihrer Art und sollte auch durchaus mal einige trockene Tage gut ohne Wasser überstehen können. Sie sollten auch vom Wuchs etwas robuster sein, sind die Setzling oder Pflanzen sehr zart, so werden sie wohl manche unvorsichtige Schuhsohle nicht überstehen.

Dienstag, 15. Juni 2010

Sushi, Sushi, Sushi

oder nicht nur der Ball ist rund...


Endlich wieder Sushi im Institut für angewandte Barkultur.
Delikates Sushi und leckere Cocktails, was braucht man mehr?!?

Lust und Zeit?!?
Na dann meldet euch schnell noch an:

Freitag, den 18.06.2010
Das Sushi-Fest startet um 20.00 Uhr
Pro Person 17,50 €, es sei denn ihr habt vorbestellt,
dann nur 15,00 €.

Anmeldungen unter 0163-2075677
oder per email an info@triobar.net


Vielleicht sehen wir uns ja dann...

Fussball??? Das Spiel der deutschen Mannschaft war dann doch schon
und unsere Bar bleibt Fussballfreiezone

Montag, 14. Juni 2010

Cognac

oder Sazerac mit Fishermens Friend...

Langsam Freunde - langsam!
Ruhig bleiben, ich sehe hier schon die ersten Barkulturwächter ihre Messer wetzen, um mich zu lynchen.
Nicht, das ich davor Angst hätte mit euch wild zu diskutieren, aber es ist anders als ihr denkt!


Gestern führte es eine kleine 3er Gruppe von mutigen Barkultur-Entdeckern in meine kleine Bar und wild wurde verkostet und leidenschaftlich experimentiert. Irgendwie kamen wir auf das Thema Cognac und dann entdeckten wir den Cognac Cautier gemeinsam neu, erst ging es nur um die besondere Flaschenform, aber schnell waren die Tastinggläser mit diesem aussergewöhnlichen Cognac wieder gefüllt und endlich war er mir auch wieder ganz präsent auf der Zunge.

Schande, wie konnte er mir nur so entfallen sein?
Wie konnte ich so einen extravaganten Cognac nur so sträflich behandeln und ihn aus meinem Aromengedächtnis verstossen haben?
Unverzeihlich!

Dieser Cognac verführt Single Malts-Fan zum Cognac und zaubert einen fantastischen Sazerac, der leichte Aromen der Seeluft (wie Jod & Salz) ihm verleiht.
Definitiv passt die dezente Süße eines Sazerac mit den feinen Nuancen der Seeluft so wunderbar zusammen, als ob dieser Cognac, mit seinem so ungewöhnlichenn Aromenprofil nur dafür geschaffen wurde.

Meine Empfehlung
8 cl Gautier Cognac Prestige
1 cl Nektar de Cognac
2 cl Absinth (Tabu Classic Strong)
5 dash Peychauds Bitter
(Gästeglas mit Absinth auswaschen, restlichen Zutaten auf viel Eis verrühren und dann ins Gästeglas abseihen)

Samstag, 12. Juni 2010

Des einen Freud - des anderen Leid

oder das größte schwul-lesbische Strassenfest Europas...

Es ist wieder einmal ein Jahr vorbei und wieder ist das schwul-lesbische Strassenfest in der Motzstrasse und den angrenzenden Strassen drumherum. Es ist das grösste seiner Art in Europa und innerhalb der zwei Tage werden bis zu 500.000 Menschen dort erwartet, die dort ausgelassen singen und tanzen (und nicht nur das ;-), Cocktails schlürfen, Bier trinken, Prosecco zwitschern und Unmengen von Imbissbuden leerfuttern.
Von 10.00 - 23.00 Uhr läuft das offizielle Programm, die Djs der einzelnen Schwulen- und Lesbendiscos legen allein auf 5 Bühnen auf, so hämmern die Beats der unterschiedlichen Stile wild durch die Strassenschluchten. Das Epizentrum ist die Kreuzung Motzstr/Ecke Eisenacher Str., hier sind Bars wie der Hafen, das Eldorado oder auch das berühmte TOM's, bis tief in die Nacht sind hier Unmengen von Feierwütigen anzutreffen, spürbarer leeren sich die Strassen erst ab 02.00 Uhr, dann verlagert sich die Szene in die Clubs. Während dieser 2 Tage lebt und feiert die Community ausgelassen auf der Strasse und präsentieren stolz ihre grosse Akzeptanz in der Stadt.

Begeistert waren mein Sohn und ich auf einem neuen Kinder-Spielplatz in Kreuzberg gewesen, aber inzwischen war es höchste Zeit nach Hause zu gehen und die allabendliche Zu-Bett-Geh-Rituale zu starten. Am U-Bhf Nollendorfplatz angekommen, setze ich den Kleinen in den Kinderwagen, bis zu unserer Wohnung sind es nur noch 5 Minuten, normalerweise, aber heute ist besagtes Strassenfest. Geschickt manövriere ich um die ersten Alkoholleichen herum, weiche den Schlangenlinien der noch nicht Alkoholtoten aus, warte geduldig wo sich Lücken ergeben um grosse Gruppe zu überholen. Der Gehweg ist voll mit Scherben, Flaschen sieht man kaum, die haben die eifrigen Pfandsammler alle bereits eingesammelt. Von unserer Wohnung aus kann man alle 5 Bühnen hören, aber nur eine sehen, doch bis zur Wohnung sind es noch knapp 30 Meter...
Die ersten Besucher des Strassenfestes sind überrascht von meinem Anliegen mit einem Kinderwagen ein überfülltes Happening wie dieses zu besuchen, das ich hier wohne ist für sie irrelevant. Es wird immer voller und inzwischen verfluche ich das Fest und seine Partypeople. Ein nettes Paar vor mir, erklärt das es besser wäre hier nicht weiter zu wollen, denn da vor dem Hafen wäre kein durchkommen.
Vielen Dank für den Hinweis - okay, dann wickle ich den Jungen hier, statt in unserer Wohnung, im dritten Stock, über dem Hafen!
4 Meter weiter pöbelt mich ein Mann an, das man mit einem kleinen Kind nicht um die Zeit auf einem Strassenfest sein sollte. Ich blicke ihn kurz an und verkneife mir einen Kommentar. 2 weitere Meter sind geschafft, als mich eine Gruppe junger Männer darüber aufklärt das da hier zu voll wäre für einen Kinderwagen.Super Tip, soll ich ihn dann hier einfach stehen lassen und morgen früh abholen. Vielleicht rückt ihr einfach mal zur Seite und ich schaffe dann auch noch die 10 Meter bis zu meiner Haustür. 5 Meter später, meckert mich eine Gruppe Undefinierbarer an, ich solle aufhören mit dem Kinderwagen mich hier durchzupflügen. Inzwischen bin ich genervt und der Kleine wirkt ein wenig verschreckt.Pass auf, du trabst irgendwie zur Seit und lässt mich endlich in meinen Hausflur kommen und ich vergesse deinen Kommentar einfach und nicht meine guten Manieren. Endlich habe ich die Stufen zu unserer Haustür erreicht, vor mir sitzen circa 30 Leute und starren mich an. Du hier ist kein Platz mehr, schallt es mir entgegen. Aber ich wohne hier!!! Ein Idiot, erlaubt sich mir zu erläutern, das man doch wissen sollte wo man hinzieht.Pass auf Du Flachzange, wir haben diese Wohnung seit dreissig Jahren, damals hat es so einen Strassenfest noch nicht gegeben, aber durchaus schon so einige Schwule, die finde ich auch sehr nett, aber solche Idioten wie du, werden auch nicht symphatischer oder cleverer, wenn sie mit Männer statt mit Frauen schlafen. Steht jetzt auf und zeigt das ihr auch respektvoll seid und meine Geduld nicht weiter strapazieren wollt...Na los

Macht schon, hämmert ein mächtiger Bass hinter mir, ein Mitarbeiter des Hafens entschuldigt sich bei mir und weist die Sitzenden grob an sich sofort zu erheben.Ich sage es kein 2.tes Mal. KLAR! Die Menge erhebt sich und zwei der Leute heben den Kinderwagen mit an und heben ihn die Treppen rauf, während ich die Schlüssel raushole und aufschliesse.
Entschuldigung murmeln einige, ich lächle sie an und wünschen noch einen schönen Abend.

Morgen ist noch ein weiterer Tag Strassenfest und dann ist erstmal wieder für ein Jahr Ruhe... Strassenfeste sind toll, so lange man dort in der Strasse nicht wohnen muss.

Freitag, 11. Juni 2010

Sommer in Berlin

oder Bars mit und ohne WM-Leben...


Jeder hat gern was zu gucken, die einen interessieren sich für Leder und Kunststoff im fernen Afrika und andere für Menschen ganz generell. Public Viewing war das Zauberwort der letzten WM und hat Deutschland ein Sommermärchen beschert. Dort kamen beide Sehgruppen wohl auf ihre Kosten, daher bieten auch dieses Jahr so viele Bars WM-Spielservice der Extraklasse!!! Wir machen da zwar nicht mit, aber ich wünsche allen Bars, ob mit oder ohne TV ganz viele tolle Gäste während der nächsten 4 Wochen. Auf das Deutschland wieder in einen märchenhaften Rausch verfällt, egal ob nun von haarigen Fussballerbeinen oder fantastischen Cocktails.

FSC - Berlin (Fussball-Screen-Cocktails)


Galander Bar
Großbeerenstraße 54
10965 Berlin
030 2850-9030


Victoria-Bar
Potsdamer Strasse 102
10785 Berlin
030 2575 9977


Vis a Vis
Raumerstr 15 - Ecke Dunckerstr, Am Helmholtzplatz (Prenzlauer Berg)

Salut
Goltzstraße 7
10781 Berlin (Schöneberg)
030 - 74698504


(wie mir eben mitgeteilt wurde ist auch die Riva-Bar, in der Dircksenstrasse, S-Bahnbogen 142 - in Berlin Mitte, dem FSC-Berlin angehörig)

CFC - Berlin (Cigarren-Fussball-Coolers)


Miguels Cigarren-Lounge
Berliner Str.1
10715 Berlin
030 - 75650803




FFZ - Berlin (Fussballfreiezone)


Rum-Club & Triobar
Ohne Reservierung - kein Einlass
0163-2075677
Berlin (Mi, Fr, Sa)


Stagger Lee Bar
Nollendorfstraße 27
10777 Berlin
030 - 29036158


Reingold
Novalisstrasse 11
10115 Berlin (Mitte)
030 - 28387676

Donnerstag, 10. Juni 2010

Fundstück der Woche

oder in den Untiefen der verlassenen Keller...


Die einen sagen: Es gibt Booth's noch!
Die anderen sagen: Es gibt keinen Booth's Gin mehr!!

Ich aber sage nur: Adieu - mein lieber Booth's Gin...

Egal wie auch immer, in Berlin ist er momentan aus und das wird er wohl auch für längere Zeit noch bleiben und in den anderen Bundesländern sieht es nicht besser aus. In einzelnen Bars wird er noch ausgeschenkt, aber auch deren Reserven gehen langsam zur Neige. Schade um einen wirklich tollen Gin, aber wer den Verlust nicht ertragen kann, dem empfehle ich eine Versorgungsfahrt in die USA oder Afrika, dort wird er immer noch produziert. Was heißt das ist euch zu weit??
Na gut, dann wohl doch lieber auf einen Booth's Tonic (RIP to Queen Mumm) im ehrenwerten Hause des Rum Traders, denn der hat rechtzeitig vorgesorgt und die Lager voll damit.

So geniesse ich, kleine Grille, lieber meinen Feierabend am Tresen des fleissigen Herrn Ameise Scholl...

Den Rum Trader findet ihr hier
und auch was man so über ihn sich & anderen alles erzählt:
Rum Trader
Fasanenstr.40
10719 Berlin

Mo - Sa (um angemessene Bekleidung wird gebeten)
während der heissen Tage des Sommers meist erst ab 21.30 Uhr

Ohne Worte (bzw Mitteilung an e i n e n Leser)

oder bitte einmal an die eigene Nase fassen...


Es ist besser manches einfach stehen zu lassen, als auf jeden Schwachsinn mit noch mehr Schwachsinn zu reagieren.

Jean-Pierre Ebert / rivabar Berlin

Mittwoch, 9. Juni 2010

There is Music in your Drink

oder während der Fete de la Musique besetzen wir das Marriott...

Am 21.06.2010 sind die Barbesetzer mal wieder zu Gast im Marriott,
passend zur Fete de la Musique ist auch unsere Drink-Menue recht beschwingt


Strawberryfields for ever... 9,50
oder wenn Perus Spirituose Nr.1 sich mit deutschen Erdbeeren vergnügt.
Pisco, Ananassaft, Erdbeeren, Limette, Orangebitter

I heard it through the Grapevine... 12,50
Trauben in jeder Art zaubern einen einzigartigen Sour
Pisco, Weintrauben, PX-Sherry, vert jus

100% Champs & 100% Tequila... 12,50
Mexicos delikate Verführung zum Frappee
1800 Anejo-Tequila, Espresso, Kahlua, Vanilleeis

Rum and Coca-Cola... 9,50
Ein Klassiker der Karibik im rauchigen Kleid
Pampero Seleccion, Mexican Coke, Smoked Ice

Die Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe... 9,50
Deutschlands Antwort auf karibischen Fancy-Firlefanz
Kaiser-Kümmel, Rhabarbernektar, Holunderblütensirup, Zitrone, Sekt

The Girl from Ipanema... 12,50
Brasiliens Temperament & das Feuer der Leidenschaft
Serra des Almas-Cachaca, Limette, Mangokonfitüre, Ahornsirup, Chili

Summer in the City... 9,50
Ein abgewandelter Klassiker wird zum Hit des Sommers
Tanqueray, Orangenmarmelade, Grand Marnier, Limette, Soda

Underneath the mangotree... 12,50
Miss Moneypennys Ersatzbefriedigung, fast so delikat wie 007
Ron Zacapa, Mangokonfitüre, Orange-Bitters, Mozart Dry


Be prepared


oder Angst habe ich keine, aber...
wer will schon einen Einlauf von der Drinks!

Das "Partnermedium der Barszene", verschickte Pipetten an Bars.
Wer sich fragte was das soll, dem empfehle ich im Blog von Herrn Meyer oder im Bartender Labor zu stöbern. Vielleicht kann sich ja noch der eine oder andere daran erinnern, das das Roomers in Frankfurt wegen "gravierender Mängel" aus dem Rosengarten der Drinks geworfen wurde. Anscheinend gönnt die Mixology nicht jeder Bar diesen Ritterschlag und versucht das schlimmste zu verhindern.
Wenn der Rosen-Berg nicht zur Pipette kommt, dann muss halt die Pipette zur Bar kommen...

(ja - dieser Artikel ist satirisch verseucht)

Dienstag, 8. Juni 2010

Die Rückkehr der Hausbar

oder der mühsame Weg der Barkultur...



Wie Ulf-Neuhaus via Facebook gestern verlautete:
Die Rückkehr der Hausbar > der leise Tod der Barkeeper!

In dieser Botschaft verwiess er dann auch noch auf einen Link in Süddeutsche.de.
Ich bin ein grosser Fan der Süddeutschen gewesen und einige ihre Ausgaben wie das Magazin halte ich bis heute für extrem lesenswert, aber Helmut Adam & Alexander Troppmann haben durchaus recht mit ihrem Hinweis, das die Süddeutschen in den letzten Jahren arg an Qualität verloren hat. Doch warum rege ich mich so über die Süddeutsche auf, wer es noch nicht getan hat, dem empfehle ich mal die Fotostrecke des Links anzuklicken.
Ich kann Bastian Heusers Meinung dazu nur allzu gut verstehen:
Wie ich solche grottenschlecht recherchierten Füll-Artikel hasse...und das in der Süddeutschen...


Doch was mich extrem geärgert hat, war das Ulf Neuhaus denkt, das diese Rückkehr zur Hausbar der leise Tod der Bartender wäre.
Sorry Ulf,
aber das ist absoluter Schwachsinn!!!
Du, als ehemaliger Koch, solltest das eigentlich besser wissen!
Diejenigen, die sich teure Profi-Küchen in ihre Eigenheime einbauen lassen, gehen noch öfter auswärts essen, als die mit den normalen Küchen. Nur wer sich auskennt, kann die Qualität auch schätzen! Der Mensch war seit Beginn seiner Evolution ein Selbstversorger, aber er ist halt auch gern ein geselliges Wesen und deshalb treibt es ihn raus unter Menschen, egal ob nun um zu speisen oder trinken.


Viele Leute träumen von einer Hausbar, aber wer verwirklicht schon seine Träume...
Ich kenne einige dieser Menschen persönlich, die sich den Traum von der eigenen Hausbar erfüllt haben, aber das Internet ist voll mit Leuten die über ihre eigene Hausbar berichten:
Link 1
Link 2
Link 3
Link 4
Link 5
Link 6

Wie kommen solche Leute auf die Idee eine Hausbar zu haben zu wollen, weil sie vorher öfter in einer Bar waren und das einfach so toll fanden. Je besser ihre Barbesuche sind, desto eher sind sie davon begeistert und wollen mehr darüber erfahren. Es wird für sie zum Hobby: Cocktails trinken, vielleicht sogar zur Leidenschaft und nun wollen sie erst recht noch mehr darüber erfahren...
Das sind die Menschen auf die sich jeder Barkeeper freut, wenn er mal wieder stundenlang einfach nur eine Caipi-Maschine war und endlich mal wieder so etwas wie Anerkennung und Respekt erfährt für seinen Beruf.
Die Jungs vom C&D-Forumstreffen kennen meine alljährlichen Ansprache schon und ertragen sie einfach heldenhaft jedes Jahr aufs neue. ;-) (Stimmts Zeed?!?)
Aus diesen Nerds & Freaks sind einige echte Bereicherungen für die Barszene in Deutschland gekommen in den letzten 2 Jahren:
So z.Bsp. die Jungs von Forgotten Flavours,
oder sogenannte Hobbymixer, die auf einmal bei Profi-Wettbewerben (Drambuie-Contest, BMGP, Amarula...) ganz vorn mitgemischt haben,
eine brilliante Meisterleistung eines dieser Wahnsinnigen führte wohl zum größten Onlinetasting Deutschlands,
keinesfalls zu vergessen die grosse Barbloggerszene mit solchen Vorzeigeblogs wie Trinklaune, Cocktails Old Fashioned, Cocktailwelten und und und...

Die Rückkehr der Hausbar ist für mich ein erstes Zeichen, das die Barkultur sich langsam wieder einen Platz im Lebensgefühl der Menschen in diesem Lande sichert.

Sag mir was du isst

oder der beste Köfte der Stadt...



Wenn mich zuweilen der Hunger packt und ich gerade idealerweise auch noch in Kreuzberg bin, dann gibt es für mich stets einen Anlaufpunkt der gutes Essen und einen soliden Preis verspricht: TAKIL KÖFTE
Takil Köfte, in der Gneisenauer Str.24, in 10961 Berlin ist nach meiner Meinung der beste Köfte-Imbiss der Stadt. Das Fleisch ist frisch und der Grill stets sauber und gepflegt, die Jungs hinter der Theke verstehen ihr Geschäft und agieren freundlich & flink. Doch das besondere an dem Laden ist auch das Klientel, es setzt sich so mulitkulturell zusammen, wie Kreuzberg selbst. Sehr viele Türken und Araber bestellen fleissig im Laden selber und das spricht nunmal für die Qualität, das Publikum ist von 6-80 Jahren alt und doch stets aufmerksam und nett, schnell kommt man in ein espräch über den kiez und bei ein bis zwei Tees hat man schnell mal beschlossen, die Köfte doch lieber vor Ort zu essen statt sie wie bestellt mitzunehmen.

Der Laden ist einfach zu empfehlen!!!



TAKIL KÖFTE
Gneisenauer Str.24
10961 Berlin
Mo - SO 12.00 - 24.00 Uhr

Montag, 7. Juni 2010

Neue Eisballformen

oder Danke an das Rheinkind...

Manchmal überrascht einen das Christkind, aber mitten im anfänglichen Sommer 2010
überraschte mich das Rheinkind (alias Frauke) mit einer netten kleinen Email, die den Hinweis auf diese tollen Eisballformen hatte.
Sie schrieb, das sie an mich denken musste, als sie den Discovery-Katalog so durchblätterte und plötzlich diese Eiskugelformen entdeckte. Beim Online-stöbern im Discovery 24-Versand entdeckte ich dann noch einige andere Sachen, die durchaus spannend sind, doch davon dann ein anderes Mal mehr...

Wer von euch eigene Kinder hat, oder auch nur "geborgte", dem empfehle ich aber auch ganz dringend mal einen Blick auf die schönen Dinge des Rheinkinds zu werfen, sehr genial finde ich die Kindertaschen...

Who the F U C K is SLAM

oder wenn Marketing-Agenturen die Basics vergessen...

Wer SLAM ist weiss ich natürlich inzwischen, aber warum sie mich angefragt haben, das weiss ich leider nicht...
Slam-PR ist eine PR & Marketingagentur, die zumindest laut ihrem Internetauftritt somit das hippeste ist, was es wohl auf dem Erdenball so gibt. Guerilla Marketing soll eine ihre Stärken sein, aber sie macht auch aus Gerntrinkern wahre Markenfans und ähnliches...
Slam ist hauptsächlich auf dem UK- und US-Markt unterwegs, doch auch in Australien, Südamerika, etc unterwegs, natürlich auch in Deutschland und so kommt es das ich darüber schreibe.
Slam vertritt nun auch in Deutschland Russian Standard, einen durchaus akzeptablen Vodka, der sich speziell in der Clubszene einen guten Namen gemacht hat. Nun versucht Slam auf viefältigste Art und Weise diesen Vodka zu promoten und zu lancieren, (ein Beispiel für diesen Versuch hier), aber wie sie dabei auf mich kamen, das war wohl eher die Arbeit einer Paste&Copy-Maus.
Einige Bartender fanden wohl die Präsente von einem Spirituosen-Hersteller in der Aufmachung nicht so gelungen und echauffierten sich ein wenig darüber,
ich kritisierte das und nun ereifere ich mich selbst,
weil mir jemand eine Verlosung für meinen Blog anbietet?

- Vorschlag Verlosungskooperation -

DAVAI! – Mit Russian Standard Vodka echte russische „Vodka-Kultur“ erleben

Liebe Redaktions-Kollegen,

Russian Standard Vodka freut sich, seine Expertise zu authentisch-russischem Trinkgenuss zu teilen und nennt die Drink-Trends für diesen Sommer: pur aber auch in Kombination mit frischen Beeren sind Vodka-Shots der absolute Party-Renner.
Was sagen eigentlich die Russen beim Prosten? „Na zdorovie“? - das stimmt nicht ganz!
Denn gerade beim Vodkagenuss ist der passende Trinkspruch traditionsgemäß wichtig – immer verbunden mit einem herzlichen „Davai!“ (Los geht’s!).
Für den authentisch-russischen Trinkgenuss an lauen Sommerabenden bieten wir Ihnen für Ihre Leser die Verlosung von brandneuen RUSSIAN STANDARD VODKA Duo-Packs (2 Flaschen und 2 Shot-Gläser) zusammen mit 2 echten Hinguckern: DAVAI T-Shirts! Mit dieser Ausstattung kann jede Party starten!

Unter diesem Download-Link finden Sie die Grafikanmutungen der Duo-Packs und Davai-Shirts.
Eine Idee zur Umsetzung:

a) Fragen Sie Ihre Leserinnen und Leser nach ihren ganz persönlichen Trinksprüchen. Der beste Trinkspruch gewinnt! Was wird der Party-Trinkspruch 2010? oder
b) Machen Sie z.B. ein kleines Quiz: Welcher dieser beiden natürlichen Rohstoffe wird zur Herstellung von Russlands No. 1 Premium-Vodka Russian Standard Vodka verwendet?
A) Russischer Winterweizen aus der Zentralen Schwarzerde-Region
B) Kartoffelschalen von Biobauern (Tipps unter www.russianstandardvodka.com)

Wir freuen uns auf Ihr Interesse an einer Verlosungskooperation bzw. Ihre Vorschläge zur Umsetzung. Bitte nutzen Sie das beigefügte Antwort-Fax, ebenfalls als PDF im Download-Link zu finden.
Fotomaterial von RSV Produkten und weitere Informationen zu den Drinks senden wir Ihnen gerne zu.

Mit besten Grüßen & einem herzlichen „Davai!“

S. H. / SLAM PR
i.A. Russian Standard Vodka
Was ist los mit uns Bar-Blogern?

Ich finde es einfach sehr stümperhaft wie Slam-PR an mich herantritt
und wie sehr sie die einfachsten Basics einer gelungenen PR vergessen haben:
Sei spannend
Sei persönlich
Sei zuvorkommend

Liebes Slam-Team,
das ist einfach ein lieblos heruntergetippter Text,
der eine extrem unpersönliche Anrede hat
und alles andere als spannend zu lesen ist.
Warum sollte ich das hier meinen Lesern anbieten,
was ist mein besonderer Nutzen hierbei???
Ich verlose ein Gewinn-Set für euch und
wo bleibt die besondere Gewinn-Situation für mich?
Warum habt ihr ausgerechnet meinen Blog mit dafür rausgesucht?
Zuvorkommend seid ihr mit euren Download-Links und so,
aber wer euch Gutes tut, dem gegenüber sollte man dann auch zuvorkommend sein.
Ihr bietet ja nicht mal einen Linktausch an,
oder eine Nennung meines Blogs irgendwo...
Ihr nehmt einfach die Promo-Packs von eurem Kunden
und schreibt eine Rundmail für eine Verlosungskooperation.
Wahrscheinlich ist dieser Service für euren Kunden,
aber wiederum extrem kostenintensiv...
Viel Geld verlangen für wenig Leistung (so sehe ich das zumindest als ehemaliger Werbekaufmann)!
Hanseatische Geschäftsfreunde von mir sagen immer:
Ein Geschäft ist es nur dann, wenn beide Seiten davon profitieren!

Mal sehen, ob ich was von euch höre???

Sonntag, 6. Juni 2010

Fett oder was???


oder neues zum Geschmack via Web.de...

Fett ist möglicherweise die 6. Geschmacksrichtung

5 Geschmacksrichtungen sind in der Wissenschaft ja bereits bekannt, australische Forscher glauben jetzt, eine sechste ausgemacht zu haben: Fett.

Bislang sei die Forschung davon ausgegangen, dass die menschliche Zunge zwischen süß, sauer, salzig, bitter und umami - einem Geschmack, der unter anderem bei Sojasoße und Fleisch zur Geltung kommt - unterscheiden könne, so Russell Keast von der Deakin Universität. Eine Untersuchung habe aber ergeben, dass der Mensch auch Fett als eigenen Geschmack wahrnehmen könne.

Bei Versuchenreihen mit 30 Probanden haben die Forscher herausgefunden, dass die Versuchspersonen in der Lage waren, aus ansonsten geschmacklosen Lösungen verschiedene Fettsäuren herauszuschmecken. Dabei entdeckten die Wissenschaftler dann auch einen Zusammenhang zwischen Körpergewicht und der Fähigkeit, Fett zu erschmecken.
Sie fanden heraus, dass die Probanden, deren Geschmackssinn für Fett ausgeprägt ist und die somit sehr geringe Konzentrationen von Fett herausschmecken, weniger Fett essen als diejenigen, deren Geschmackssinn für Fett weniger ausgeprägt ist, (laut Keast).

Erstere hätten auch einen niedrigeren Body Mass Index, eine Kennzahl für das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße. Das liege womöglich daran, dass der Körper bei Menschen mit einem schlechten Geschmackssinn für Fett die aufgenommene Menge nicht erkenne und daher nicht signalisiere, dass kein Fett mehr gegessen werden solle. Das könne eine Erklärung für Übergewicht sein. Die im British "Journal of Nutrition" veröffentlichte Studie mehrerer australischer Forschungseinrichtungen könne Fett aber noch nicht endgültig als sechsten Geschmackssinn klassifizieren, betonte Keast. Dazu müssten erst bestimmte Vorgänge an den Rezeptoren der Geschmackszellen im Mund erwiesen sein. Die Hinweise, dass Fett ein sechster Geschmackssinn sei, würden sich aber hiermit verdichten.

Diesen wunderbaren Kühlschrankmagneten gibt es übrigens hier...

Samstag, 5. Juni 2010

Der Hirsch denkt um

oder tolle Arbeitsmaterialien von Jägermeister


Dieses tolle Schneidebrett entdeckte ich zum ersten mal in Stuttgart (Tonstudio)...


Ein Arbeitsbrett wie es kaum besser sein könnte, da haben die Jägermeister eine wahre Meisterleistung vollbracht...

Freitag, 4. Juni 2010

Neues vom Zestenreisser

oder der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt...


Für den Cocktail Dirty Affair fand ich den passenden Zestenausstecher beim Weihnachtsbackbedarf, der Engel fand sehr grossen Anklang bisher und passt einfach perfekt zum sehr schönen Holunderblütenlikör Gold Engel.
Dirty Affair
2 cl Gold Engel
1 cl Smirnoff Black Vodka
10 cl Champagner
Der Gold Engel wagt ein verruchtes Spiel mit Smirnoff Black Vodka,
und geniesst ein sündiges Bad im Champagner.



Das Eichhörnchen musste ich erst mühsam suchen, aber es gab schliesslich kein Weg daran vorbei, denn 2 meiner Gäste wünschten es sich so sehr.
Also musste es gefunden werden, eine harte Nuss, aber ich tat es gern.
Lieber Peter & liebe Laura,
hier eure persönliche Zestenstecherform!



Mein Lieblings-Scotch heisst Black Bull und ist ein traumhafter Tropfen, als Sazerac oder auch als Old Fashioned ein echter Genuss und schön markant hier mit einer Orangenzeste in Rinderschädelform in Szene gesetzt.



Einen Rob Roy mit einem Johnnie Walker Blue Label King Georg nenne ich Rob Royal, daher passt diese Orangenzestenkrone wie die Faust aufs Auge.



Den Schmetterling kennen fleißige Leser meines Blogs ja schon, hier ist eine andere Form mal zum Zuge gekommen, bei der der Schmetterling noch etwas imposanter ist.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Der rohe Botschafter rollt an

oder eine dringende Empfehlung für alle Hungrigen & Gernesser...


Wer bei uns schon mal zum Sushi-Abend war, der kennt Eman bereits und weiss wie lecker sein Sushi ist, aber nur die wenigsten wissen - das er generell ein sehr guter Koch ist!
Das was Eman anrührt, quirlt, bäckt, brät oder was auch immer, wird von ihm mit einem schmackhaften Fluch versehen, der einen zwingt immer noch ein wenig mehr davon zu essen.


Ein typischer Gästekommentar unserer Sushi-Fans ist dann auch immer wieder:
Boahh, ich bin so satt - quatsch ich könnte fast platzen! Das war aber auch so lecker, da konnte man garnicht aufhören, da musste man einfach weiteressen.
Ich sag es ja: EIN FLUCH!!!


Seinen kleinen Imbiss-Tempel könnt ihr jetzt bald selber entdecken und euch mutig zeigen und die leckeren verfluchten Kostbarkeiten gern selbst probieren. Noch ist nicht alles fertig und auch von außen muss sich noch einiges tun, aber ich warne euch jetzt schon: Prenzlauer Berg hat demnächst einen verflucht leckeren Fischladen!!!

Mittwoch, 2. Juni 2010

The Barman loves Rum

oder wenn Rene Förster das Gold der Karibik präsentiert...


Rene Förster der kreative Kopf der Twist-Bar, der angesagtesten Bar über den Dächern Dresdens, wird zeigen wem Ru(h)m & Ehre gelten mag und das Zuckerrohrdestillat als den wahren Freund des Barmanns präsentieren.
Am 07.06.2010 zur 3. "The Barman meets...!" Education Stage
erklärt er und zeigt auf:
All die Stärken des Rums,
seine geschichtliche Bedeutung,
sowie die dunklen Kapitel der Sklaverei,
ohne die der Zuckerrohranbau undenkbar war.

Es werden verschiedene Rumsorten/-Arten und -Kategorien blind verkostet,
professionell analysiert und ausgewertet.
Spannende Rums werden unsere Nase und unserem Gaumen kitzeln,
begeistern wie überraschen & in die Irre führen.

Am Abend wird dann gezeigt, dass Rum nicht nur ein Getränk im Purgenuß ist
und das "Bar-B-Q" beweisst, dass man Rum nicht nur trinken kann,
sondern auch anders genießen kann.



Schulungsleiter: Rene Förster (Gewinner Mount Gay Trophy)

Datum: 07.06.2010

Zeit: ab 14:00 Uhr bis Open End

Ort: Wasserwerk Saloppe Brockhausstraße, Ecke Körnerweg 01099 Dresden

Preis: 35,00 € pro Person

Anmeldung: meet@thebarman.de

Street-Art

oder Vernissage war gestern - entdecken ist heute...












Dienstag, 1. Juni 2010

Wie der Barfish auf den Affen kam

oder als ein Schwarzwald-Gin zum Verkaufsschlager wurde...

Ihr kennt den Monkey 47???
Aber natürlich kennt ihr den Schwarzwald-Gin!!!
Dieser Gin mit dem schicken Package, der wahnsinnigen Story
und dem recht eigenen Geschmacksprofil!

Mixology hatte mehr-fach darüber berichtet und
bei der Barkultour in Stuttgart waren die Macher selbst vor Ort.



Nun beim Barfish konnten all die Gin-Liebhaber ihrem Affen Zucker geben, oder einfach den neuen Gin aus dem Schwarzwald direkt bestellen. Das Team vom Barfish sicherte sich gleich 3 Dutzend Flaschen vom ersten Batch, aber bereits nach 40 Minuten (nach der Bekanntgabe durch den Barfish-Newsletter), war dieser Vorrat weg. Man telefonierte nun hektisch nochmals mit den Machern vom Schwarzwald-Gin und sicherte sich insgesamt 120 Flaschen des neuen Gins. Gut gemacht, Jungs!!!
Aber auch diese sind inzwischen ausverkauft, ich habe mich jetzt mal auf die Warteliste setzen lassen, aber das nächste Mal werde ich schneller reagieren, mein Monkey-Gin wird mich also etwas später erst erreichen...

Gratulation an das Team vom Barfish und den Affen-Gin-Vätern!!!