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Dienstag, 11. Januar 2011

Speak Easy in Berlin

oder ein netter Artikel über unsere kleine Bar!

Speak Easy in Berlin so war die Überschrift in der Berliner Zeitung und die den hart arbeitenden Rumexperten Becker zeigte; die Modellaufnahmen des faulen und extrem gutaussehenden anderen Barbesitzers zeigte man leider nicht, dafür aber seine respektable Tequilaauswahl. Na man soll ja nicht immer nur meckern und selten habe ich eine derart interessierte und neugierige Journalistin bei mir in der Bar gehabt.
Da verzeihe ich auch gern den Fehler mit dem H im Mai Tai und freue mich nun euch das kleine Lesevergnügen präsentieren zu dürfen:
27.12.2010 Speak Easy in Berlin

Mittwoch, 21. Juli 2010

Die Bar im Wandel der Zeit

oder vom Speakeasy zur Wandelbar!!!

Am Freitag, den 23. Juli ab 19.00 Uhr
sind Triobar & Rumclub auch bekannt als die Barbesetzer,
unterwegs im Dienste des gepflegten Trunks!

Wir widmen uns den frühen Jahren der Barkultur und präsentieren ein buntes Potpurri von Klassikern und Neuinterpretationen von Tresen-Klassikern.
In unserer neuesten Barbesetzer-Location zeigen wir die Bar im Wandel der Zeit und dies ist passenderweise die Wandelbar vom Marriott-Hotel, am Potsdamer Platz.
Zur musikalischen Unterstützung haben wir uns den Grammophon-DJ eingeladen!
Eintritt 10.- €
mit Reservierung 5.-€
0177 936 93 16 oder 0163 207 56 77
info@triobar.net/ dirk@drum-cigarclub.de

Unser Drinkmenu des Abends

Genever Sour
Ein Klassiker, aber wohl kaum bekannt...
Bols Genever, Zuckersirup, Zitronensaft

Whiskey Sour
Der Sour der Sours
Makers Mark, Zitronensaft, Zuckersirup

Genever Collins
Tom Collins ist sein jüngerer Bruder, doch zuweilen haben ältere Geschwister doch noch etwas mehr zu sagen...
Bols Genever, Zuckersirup, Zitronensaft, Soda

Dutch Elderflower
Genever präsentiert sich in delikatester Begleitung...
Bols Genever, Holunderblütenlikör, Zitronensaft, Ginger Beer

Mint-Brumble Lemonade
Erfrischender kann Limonade gar nicht sein...
Makers Mark, Brombeeren, Zuckersirup, Zitronensaft, Peach-Bitter, Minze, Soda

Tulip Bramble
Ein Klassiker bekommt neue Wurzeln...
Bols Genever, Creme de Mure, Zitronensaft, Zuckersirup

Martinez
Der Martini zeigt stolz seine wahren Wurzeln...
Bols Genever, Antica Formula, Maraschino, Orange-Bitter


Longdrinks
Bols Genever mit Homemade Tulip-Tonic
Bols Genever mit Homemade Ginger Beer
Bols Genever mit Homemade Lemon Soda

Makers Mark mit Homemade Tulip-Tonic
Makers Mark mit Homemade Ginger Beer
Makers Mark mit Homemade Lemon Soda

Donnerstag, 16. Juli 2009

Meine Empfehlungen fuer Seattle!!!

natuerlich bezogen auf Bar- und Esskultur
und vor allem anhand meiner persoenlichen Reiseerfahrungen...


Bars
Zigzag
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Murray muss man einfach moegen und er ist eine echte Barlegende. An der Westkueste gilt er als der einflussreichste Bartender ueberhaupt und als Ziehvater der Barkultur. Die Spirituosen-Auswahl des Zigzag ist legendaer und fuer Bourbon- und Ryefreunde wohl einer der besten ueberhaupt...
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Spur
wenn Zane da ist, dann ist diese Bar eine Empfehlung wert, ansonsten eher eine gute US-Standardbar...

Vessel
wohl eine der angesagtesten Bars von Seattle und wohl auch mit dem Zigzag die beste Bar der Westkueste. Jim und seine Crew sind einfach toll. Es war mir eine grosse Ehre dort zweimal Gastbartender gewesen zu sein.

Naga
Die Kombination von Bar- und Restaurant passt tadellos und sowhl die Drinks als auch das Essen sind sehr zu empfehlen. Der Bartender Andrew ist meine Empfehlung des Abends, anfangs recht scheu, jedoch wenn er erstmal auftaut dann sprueht er nur so vor Begeisterung fuer die Barkultur.

Sambar
Die Sambar ist haeufig ein lokaler Treffpunkt von Seattles Bartenderszene und mit ein wenig Glueck erlebt man einen dieser typischen Sambar-Abende. Ein Abend an dem man vor Lebensfreude platzen mag und die Bar einen noch wild mitreisst.

Moshi Moshi
wohl das beste Sushi von Seattle und sehr gute Cocktails locken. also los ab ins MOSHI MOSHI und unbedingt auch mal den mit Rharbarber infusionierten Gin probieren.

Tini Bigs
Niemand geringeres als Jamie Boudreau selber steht am Montag & Dienstag selber hinter der Bar und an diesen Tagen ist ein Besuch mehr als zu empfehlen. Fragt mal nach dem Cocktail Simsalabim.

Rob Roy
Zane Harris und Anu Apte waren gerade bei der Uebernahme des Objektes als ich dort zu Besuch war. Die beiden Bartender mit viel Herzblut werden dem Rob Roy sicher noch viel mehr Charakter verleihen. Ihr werdet die beiden lieben...

Barrio
Das Barrio in Seattle kann ueberzeugen, aber das tut es leider nicht regelmaessig, was aber immer ueberzeugt ist die gute Kueche, die schoene Tequilaauswahl und das fantastische Lichtdesign am Abend.

Zu guter Letzt noch ein Speakeasy-Tip: Knee High Company
Die Knee High Company ist ein noch recht junges Speakeasy, aber es hat viel Potential. Mir persoenlich hat es sehr gefallen und der Barmann Ben gibt sein Bestes um seine Gaeste auch richtig zu verwoehnen. Also einfach mal da anrufen...
Die Nummer sei mal hier von mir verraten: 206-979-7049


Donnerstag, 9. Juli 2009

Nicht immer ganz einfach zu finden

oder wie fragt man in einer fremden Stadt nach einem Speakeasy, wenn die Adresse mehr als verwirrend ist

Speakeasy-Bars sind fuer mich als Betreiber eines solches Projektes, natuerlich immer besonders spannend, aber wie finden - wenn man gerade mal 6 Tage in der Stadt ist. Hier in New Orleans gibt es einige Speakeasy-Bars, aber deren Qualitaet ist eher sehr maessig und beschraenkt sich wohl darauf, das sie eher illegal sind als eventuell auch noch gut. Bier und Wein von unterer Qualitaet wurden ausgegeben und einige Cocktails, deren Niveau aber alles andere als ertraeglich war. Wie jeder seine eigene Bar, ob Speakeasy oder regulaer, nun zu fuehren hat ist ihm selbst ueberlassen, aber New Orleans haette mehr verdient. Meine zwei Begleiter des Abends und ich waren uns da voellig einig, so etwas kann man auch ein wenig niveauvoller gestalten; vielleicht dabei gleich dann auch noch einige wenige aber sehr gute Cocktails anbieten.Wir werden heute nochmal einen Versuch starten, vielleicht haben wir ja heute mehr Glueck.

Als kleinen Trost aber einige Impressionen aus einem Speakeasy in Seattle, das erst vor kurzem eroeffnet hat, mir aber bis auf einige Startschwierigkeiten schon sehr gut gefallen hat.
Knee High Stocking Co
206-979-7049




Montag, 2. Februar 2009

Herr Meyer fragt und ich antworte gern... Teil II Reloaded

Vielen denen ich das erste mal von der Triobar erzaehle, schauen mich zweifelnd an,
Skepsis sehe in den Gesichtern und die Stirn schmeisst sich in Falten.
Standardfragen sind dann meist:
Geht denn sowas???
Warum kann ich da nicht einfach so hingehen?
Wie nur so 10-12 mal im Monat???
Ach und du sagst auch nicht wo es ist???
Keine Getränkekarte, aber auch keine Caipi und so etwas???
Wie kein Bier und kein Kaffee??? Wein auch nicht???

und das ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus dem Standardfragenkatalog...

Besonders viele finden es seltsam oder unpassend das sie reservieren müssen und nicht spontan erscheinen koennen, aber es ist einfach notwendig um die Abende in der Bar dann auch so ganz besonders zelebrieren zu koennen. Ein guter Bekannter von mir (einer der wunderbarsten Koeche von Deutschland) brachte mich eigentlich erst auf den Gedanken. Als ich ihn damals bat am nächsten Tag Essen kommen zu dürfen, sagte er zu mir ich muss erst schauen ob Platz ist und ob wir darauf vorbereitet sind. Er ging kurz raus und telefonierte, dann kam er wieder rein. Ich war ueberrascht und dachte mir:“ Naja, ein Essen mehr kann ja nicht so die Herausforderung sein...“ Er erkannte meine Zweifel und erklärte mir wo das Problem liegen würde.
Mike, wenn jemand zu uns zum Essen kommt, dann hat erst das Recht auch zu erwarten, das wir bestens auf ihn vorbereitet sind. Das bedeutet genügend Personal,genug Zeit, ein passender Tisch von der Groesse der Personenanzahl, ein Menue in einer Sprache die er versteht, oder einen Servicemitarbeiter, der es ihm erklaeren kann. Wir verwenden nur frischeste Zutaten und machen soviel wie moeglich selbst, da kann man nicht immer alles in riesigen Mengen bevoraten. An manchen Tagen lasse ich lieber weniger in das Restaurant, aber dafür kriegen alle dann auch das Bestmoegliche. Ich freue mich wenn Freunde und Stammgaeste gern zu uns zum Essen kommen, aber auch sie muessen reservieren. Ich moechte keinen Gast benachteiligen muessen, weil ueberraschend eine Gruppe von Freunden spontan zum speisen vorbeikommt und auch sie sollen es richtig geniessen koennen, daher ist eine Reservierung unablaesslich.
Das beeindruckte mich sehr, es war einfach eine enorm professionelle Arbeitseinstellung und ganz im Sinne des Gaestewohls. Ich fing an ueber diverse Abende in der Bar nachzudenken und wann es manchmal bei vollem Haus nicht so lief. Musste an Abende denken wo mir diverse Spirituosen einfach ausgingen (Lagerhaltung ist nicht so ganz mein Fall bei rund 900 verschiedenen Flaschen), weil sich zufaelligerweise lauter Cognac-Trinker (nur als Beispiel) am Abend in der Bar befanden. Erinnerte mich an Nächte, wo selbst die Limetten und der hausgemachte Agavensirup ausgingen. Wer sehr individuell und mit grosser Spirituosenauswahl probiert Cocktails zu machen, der sollte bestens vorbereitet sein und das erfordert dann auch, das man weiss wer da kommt und was er bevorzugt. Ob da nun 20 oder 70 Leute kommen und ob alle um 20.00 Uhr erscheinen oder ruhig verteilt ueber den ganzen Abend.
Ciao Mike
PS an diesen Abend sagte der Koch mir uebrigens ab und es hat mich keineswegs geaergert
Morgen die Erklaerung weshalb ich nun eine Vereinsstruktur waehle
und meine Gaeste selektiere, bzw sie sich aktiv fuer mich entscheiden muessen...

Samstag, 31. Januar 2009

Herr Meyer fragt und ich antworte gern...

Was ist eine Speakeasy-Bar und erfuellt die Triobar all diese Kriterien?

Ja und Nein!

Eine Speakeasy-Bar ist fuer mich eine Bar, die nur im geheimen existiert und die sich durch Mund zu Mund Propaganda weiter empfiehlt. Die den Gaesten beim Einlass schon klar macht, das hier ist eine Bar, aber sie hat durchaus andere Regeln, als das was man sonst so von Bars kennt. Sie hat oftmals den Ruf von etwas verbotenem, gepaart mit ein wenig Extravaganz.

Viele dieser Eigenschaften hat die Triobar durchaus. Viele Barfreunde lesen vielleicht von ihr oder ihr wurde sie empfohlen oder gar verboten, aber kaum einer weiß wo sie ist und die dies wissen geben es normalerweise nicht bekannt. Im Netz ist die Adresse nicht zu finden, bzw es gibt eine Vielzahl von Adressen die da herumschwirren, das einzig sichere Kontaktmittel ist das Telefon. Die Telefonnummer ist bekannt und jeder kann sie wählen, das heisst aber noch nicht das Er oder Sie auch Einlass erhaelt. Ich frage sehr genau nach woher, mein Gast von der Bar erfahren hat und was sein Beweggrund ist diese Bar besuchen zu wollen. Ich will wissen ob der Gast zur Bar passt und die Bar zum Gast. Die Visitenkarten der Bar verraten keine Oeffnungszeiten und auch keinen Standort, nur die Telefonnummer und den Namen.

Hier in Deutschland gibt es kaum Speakeasy-Bars, obwohl ich den kleinen Loewen am ehesten als eine solche sehen wuerde. In den USA tummeln sich gleich mehrere a la Milk&Honey und PTD zum Beispiel. Beide haben ganz eigene Informationspolitiken.

Die eine wechselt staendig die Reservierungsnummer, aber die Adresse ist eigentlich allen bekannt und die andere versteckt sich in einem Lokal, aber ueber beide gab es dutzende Zeitungsartikel und sie sind den internationalen Barflys wohl bekannt. So sehe ich da durchaus Aehnlichkeiten und werde sie auch weiterhin als Speakeasy betiteln. Die Besitzer vom Milk&Honey und des PTD sehen die Triobar auch so...

Die andere Frage war ob man eine Speakeasy-Bar bewerben darf?

Darf man für eine Speakeasy-Bar werben, ich denke das darf man, aber ich bin ja auch deren Besitzer und dazu noch ein ehemaliger Werbefuzzi. Geld will ich damit dann auch noch verdienen, also ein klares JA!!! Was erwartest du da bloss von mir?!? ;-)


Zu dem Vereinskonstrukt demnaechst mehr...