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Freitag, 16. März 2012

Alptraum H2o

oder der Untergang für jeden Gastronom...

Eines meiner nächsten Themen bei meiner Workshop-Reihe Barlife Experience Tour könnte heissen:
Was tun bei Wasserschaden - oder 10 gute Tips, die dir den Arsch retten...


Der Teilnehmer, der sich wohl als erstes dafür anmelden würde, das wäre David Wiedemann...
Der Herr des R(h)eingolds weiss wovon ich rede und kennt leider auch nur allzugut die Bedeutung eines Wasserschadens, in einer Gastronomie. Wer den Schaden kennt, den ein Rohrbruch oder ähnliches in einer Bar verursachen kann, der weiss das ist etwas, was man keinem wünscht.

Wasser ist grenzenlos in seiner Güte und sucht sich auch all die Plätze die man nur schwer trocknen kann. Es lässt Möbel sich neu formieren, feiert elektrisierende Feste mit Elektrokabeln und lässt es dabei richtig knallen. Farben präsentieren sich ganz neu und selbst der feinste Rinnsal vermag noch die Tapeten dauerhaft zu verzieren.
Wasserschäden hatte ich einige in meinem letzten Speakeasy, zuweilen war es mein kleines Atlantis.
Gäste halten die Absage wegen eines Wasserschadens oftmals nur für eine schlechte Ausrede, die Gastronomen dann erfinden, wenn sie nicht ihre Bar öffnen wollen. Doch so schlimm kann gar kein Gast sein, das man ihn nicht gerne gegen einen Wasserschaden eintauschen würde.


Das Reingold von David Wiedemann musste deshalb sogar für rund 10 Wochen geschlossen bleiben, doch nun hat er anscheinend wieder Oberwasser, den stolz verkündet er via Facebook, das das Reingold am 20.03.2012 ab 19.00 Uhr seine Wiedereröffnung feiert...

Na dann:
Packt die Badehose ein (sicherheitshalber) und schaut mal, ob er wirklich schon wieder alles in trockenen Tüchern hat...


Montag, 15. Juni 2009

Die Barbesetzer

oder eine Bar ist uns nicht genug...

Für einige mag es seltsam klingen, das einem eine Bar nicht genug ist, aber wir lieben die Herausforderung daran neue Gäste mit neuen Konzepten zu beglücken. Einfach ist das bei weitem nicht und gerade am Anfang gibt, es da durchaus auch immer mal wieder Momente wo die "Stammgäste" der Bars ihre "alten Rechte" einfordern! Doch mit sowas muss man umgehen können und doch im eigenen Konzept bleiben, ohne dabei jedoch den eigentlichen Betreiber seine Kundschaft zu verjagen. Das erfordert dann nunmal Kompromisse, aber diese sollten halt immer Lösungsansätze beinhalten die die beiden Barkonzepte keineswegs so behindern, das eines davon aufgegeben werden muss.

Dirk und Ich sind klare Bekenner des Konzeptes:
Kein Bier, kein Wein, kein Kaffee
Jedoch bieten wir bei unseren beiden "Tour-Bar-Konzepten" Bier an, dies sind Zugeständnisse an die Betreiber von der Reingold-Bar und vom Galander. Bei beiden Bars spielt Bier eine Rolle bei der Getränkeauswahl der Gäste, daher berücksichtigen wir das auch. Es macht aber keinen Sinn, alles anzubieten was die Bars sonst auch anbieten, denn dann wäre der einzige Unterschied die neuen Bartender.
Unsere Kleiderordnung ist klar eine andere, als die der regulären Barcrew, denn das vermittelt dem Gast dann auch gleich: Heute ist etwas anders.
Wir haben unsere eigenen Barkarten, in der schon klar darauf hingewiesen wird:
Heute ist die Bar anders, denn wir haben ein anderes Programm und auch andere Sitten und Gebräuche, das überrascht den Gast durchaus, aber viele finden das auch sehr spannend. Die Gäste sind offen für neues und fragen sehr viel wie es dazu kam, und und und... Die einzigen für die es zuweilen verstörend wirkt sind halt die Dauerbesucher dieser Bars. Sie haben sich in mühsamer Trinkarbeit in der Bar ihren Extraplatz schwer verdient und nun kommt da jemand und ändert ihren Status einfach mal. Daher hatten wir im Reingold extra einen der Ruhetage gewählt, damit die Stammkundschaft es etwas leichter hat. Inzwischen sind wir im Reingold akzeptiert und haben auch schon unsere eigenen Stammgäste und diverse Gastronome die gern abends nochmal vorbeischauen, um zu beobachten was die BARBESETZER da schon wieder treiben.
Wer Lust haben sollte sich die Barbesetzer mal anzusehen und vielleicht auch an einem Getränk zu nippen, denn laden wir herzlich dazu ein:

Montags ist unser Kaperrevier das Reingold in der Novalisstr. (Berlin-Mitte),
ab 20.00 Uhr ist die Bar dann in unserer Hand und das Reich der Barbesetzer nun.

Dienstag sind wir im Galander vor Anker (Großbeerenstr. Berlin - Kreuzberg),
dort sind wir bereits ab 19.00 Uhr aktiv und haben die Bar geentert.

Samstag, 18. April 2009

Cordi - ein wahrer Traum von einer Bartenderin

oder nur einmal bei ihr Barback sein duerfen

Heute wird mir eine besondere Ehre zuteil, ich darf Barback sein bei der wohl talentiertesten jungen Bartenderin, die ich kenne. Die junge Dame kommt aus der harten Schule von David Wiedemann und hat dort ihr Handwerk bestens gelernt. David ist als Ausbilder ein echt harter Hund, aber das was die jungen Baranwaerter dort dann mitnehmen, davon profitieren sie dann auch ihre gesamte Barkarriere lang. Wer bei David in der Ausbildung war, der weiss das Gastronomie eine knochenharte Arbeit ist, kennen sich bestens in der Welt der Spirituosen aus und haben schon so manche Feuerprobe bestanden.
David! bitte weiter so, du bildest Bartender aus die deiner Barschule wirklich Ehre machen. Bartender, die auch dringend gebraucht werden! Diese junge Dame, von der ich so ganz offensichtlich schwaerme, arbeitet inzwischen (sie hat ihre Ausbildung bei David erfolgreich abgeschlossen) im Vis a Vis und in Becketts Kopf und so kommt es das ich heute mal bei ihr Barback sein darf.
Ich bin sicher von Cordi werden wir noch einiges hoeren...
(auch wenn sie diesen Blog wohl leider nie liest ;-)

Montag, 2. März 2009

Triobar goes Reingold


oder immer wieder unterwegs...

Viele meiner Gaeste schmunzeln schon meist, wenn sie wissen wollen, wo die Triobar mal wieder anzutreffen ist. Seltsame Orte, schwer auffindbare Adressen all das kennen sie nur allzu gut. Fuer Erstbesucher oder Neulinge der Triobar ist das aber oftmals eine unueberwindbare Huerde. Sie wollen lieber spontan entscheiden und einen festen Ort haben, brauchen die Sicherheit einer bestehenden Cocktailkarte, an der sie sich auch preislich orientieren koennen. Ich habe durchaus Verstaendnis fuer die Anliegen meiner Gaeste, aber die Triobar hat sich langsam dorthin entwickelt, wo sie heute steht und deren Eigenarten sind schon fast ihr kleines Markenzeichen. Wer sich darauf einlassen kann, der erlebt fast immer auch einen tollen Abend im Zeichen der Barkultur.
Die die das jedoch so noch nicht wollen oder koennen, lade ich immer sehr gern ins Reingold zum kennenlernen ein. Davids grosszuegiges Angebot einen festen Tag im Reingold, ganz unter der Flagge der Triobar, zu zelebrieren nahm ich nur allzu gerne an.
Es bietet mir die Moeglichkeit ein grosses Publikum anzusprechen und vielleicht den einen oder anderen fuer das Barprojekt Triobar zu faszinieren. Immer Montags ab 20.00 Uhr laden wir zu: Triobar goes Reingold!
Wir das sind Dirk & Mike, bei uns im Reingold gibt es zwar Montags auch kein Bier, kein Wein, keine Heissgetraenke, aber dafuer viel Wissenswertes um alte Drinks und neue Spirituosen, sowie alte Spirituosen und neue Drinks damit.
Also wer Lust hat mal abseits der ueblichen Barkultur-Pfade zu schlendern, der sei herzlichst eingeladen am Montag mal bei uns einzukehren.