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Samstag, 2. Januar 2010

Tops & Flops 2009 (3. Teil)


oder die Tales, schräge Drinks, Wettangeln und ein Rum-Battle...

Blogeinträge ohne Ende brachte der Juli, von meinen Guestshifts und den Tales gab es viel zu berichten und auch zurück in Berlin ging es dann actionreich weiter.

Der August war dann wieder etwas ruhiger und stand ganz im Zeichen des Rums und der Fledermaus. Herr Tempel aus dem Bingo-Bongo gewann den Bacardi-Martini-Grandprix und auch wir veranstalteten einen Rum-Grandprix der besonderen Art. Sehr amüsant war auch das Wettangeln beim Tanqueray-Ten-Bartenderevent...

Im September rüstete sich Berlins Barszene für den Showdown (BCB) im Oktober, es gab Streit zwischen der DBU und der Drinks, eine Nominierung erfreute mein Herz und das Cocktailforum zeigte, was es am besten kann.

Dienstag, 1. September 2009

Rene Tempel - The King of Bingo Bongo

oder warum einige Berliner so begeistert Bingo Bongo lautstark beim BMGP skandierten
Der Sieger des BMGP steht fest und das ist Rene Tempel,

aber wie kam es dazu das der sonst so "stille" ;-) Junge aus der Bellini-Lounge ploetzlich zur Rampensau wurde?!?
Stille Wasser sind tief und zuweilen entpuppt sich Rene wohl als Marianengraben, Rene bot einfach mit Abstand die mitreissenste Show und wusste wohl auch durch seine Rolle als Lokalfavorit die Zuschauer schwer zu begeistern. Seine Drinks bereitete er gut zu, aber vor allen Dingen unterhielt er sein Publikum in Bravour. Saemtliche kleinen Malheurs baute er toll in seine Show ein:
als er den zweiteiligen Metall-Shaker nicht auf bekam, rief er Arnd heran und ueberliess ihm einfach diese Aufgabe; das hatte zur Folge das Arnd nun zum Handlager wurde und im zweiten Teil der Show sogar noch seinen Japanese-Hardshake zeigen durfte.
Doch warum schrien ploetzlich so viele Bingo Bongo?!?
Rene hatte sich selbst so vorgestellt, er haette den Spitznamen von Herrn Riebel bekommen, aufgrund der Bar in der er arbeitet. Die Bellini-Lounge hat bei einigen Bartendern der Stadt den Spitznamen Bingo-Bongo-Lounge, was wohl auch ein wenig mit der Oertlichkeit der Bar zusammenhaengt. Sie liegt eher in einem der touristischen Gegenden der Stadt und galt bisher nicht unbedingt als einer der ersten Adressen der Stadt. Eine junge Dame im Kleid neben mir schrie ploetzlich Bingo Bongo, statt der ueblichen RENE-Rufe und blitzschnell uebernahmen die anderen das und so wurde lautstark BINGO BONGO skandiert, etwas das der Stimmung dann doch sehr gut tat. Bastian in der Jury wollte auch gleich wissen wie es nun zu diesem Namen kam... Herr Riebel betreiben sie Aufklaerung bitte!!! Bartender Labor uebernehmen sie

Mein kleines Fazit mal so ganz allgemein:
Mein besonderer Respekt geht an Kent Steinbach, der einen bravouroesen Vortrag zum Klassiker und zum Twist gehalten hat. Kent! das war ehrlich toll...
Die Veranstaltung war gut gemacht und hat gezeigt wie ein moderner Cocktailwettbewerb aussehen kann, da koennen sich einige Wettbewerbsveranstalter noch was abschauen.
Die Drinkauswahl fuer die Gaeste koennte noch ein wenig verbessert werden.
Der BMGP hat gezeigt wie wichtig es auch ist sein Publikum begeistern zu koennen, Entertainment gehoert nunmal zu unserem Geschaeft.
Nachtmann hat wohl unwissentlich die schoensten Tequilaglaeser ueberhaupt im Programm!!!
Ganz Deutschland wartet auf das Lehrvideo zum Pouringtest! Wird der Grossmeister des unverschaemt guten Pourens das Video auch noch veroeffentlichen, seien sie gespannt und achten sie auf den Konsonanten-Blog.

Montag, 31. August 2009

Bingo Bongo



oder the Tempel of Love

Bingo Bongo
Bingo Bongo
Bingo Bongo


Beim Trollinger-Contest hattte Berlin ja noch ein wenig versagt, aber beim heutigen Bacardi-Martini-Grandprix waren der 1. & 2. Platz Berlin ganz sicher.
Mit einer ueberaus amuesanten und aeusserst witzigen Show sicherten sich Rene Tempel (Sieger) und Lennart Haack (Zweiter) die Gunst des Publikums und der Jury.

In die Schlussrunde hatten sich die folgende Finalisten des BMGP gemixt:
Heinrich Luig, Kent Steinbach, Ferro Cevlan, Felix Reif, Grischa Willrich, Marco Beier, Lennart Haack, Severin Koehl, Rene Tempel, Roland Bernard.
Dieses Zehnerfeld hatte sich vorher erfolgreich mit Drinkperformance und Pouringtest gegen die insgesamt 38 Teilnehmer durchgesetzt. Der Pouringtest war die grosse Ueberraschung fuer so manchen gestandenen Barmann (uppsss Arnd! was war denn das???;-), so aber nun nicht Frau Haider!;-) ) und liess so manch gute Platzierung vom Drink, dann doch noch arg beeintraechtigen.
Waehrend die Vorrunde noch im Q-Hotel stattfand, so wurde das Finale dann im Tapeclub ausgemixt, alles war bestens organisiert von ubs & Bacardi und allgemein moechte ich dieser Veranstaltung mal mein grosses Lob ausprechen. Das war richtig gut und sehr viel muss da wirklich nicht mehr verbessert werden.
Auf der Plusseite der Veranstaltung auf jeden Fall:
Q-Hotel sehr gute Location, alles wirkte sehr familiaer
Sehr gute besetzte Tastejury
ubs haben ihren Job extrem gut gemacht
so machen Cocktailcups richtig Spass!!!

Liebes Orga-Team!
Vielleicht seid ihr das naechste mal beim Finale im Tape-Club oder anderswo mit ambitionierteren Drinks fuer die Gaesteversorgung am Start...


ambitionierte Cocktails der Teilnehmer gab es durchaus, aber nur wenig aussergewoehnliche, doch diese ueberraschten zum Teil sehr gruendlich!!!



Positiv ueberraschte mich auch Bacardi mit einem kleinem, excellenten Rum, welcher in Deutschland leider nur sehr selten anzutreffen ist...




Mein ganz besonderer Lichtblick des Abends war dieses wunderschoene Glas von Nachtmann...laut sicheren Quellen soll es auch nur rund 1,50 Euro kosten.
Koogleblitz und ich waren uns sofort einig: das ideale Tequilaglas mit eingeschliffener Agave...