oder das Treffen der Barszene alias der BCB...
Seit Tagen rauschen Statusmeldungen über Facebook die den BCB hauptsächlich als Inhalt haben, es scheint als wäre es kaum möglich innerhalb der BCB-Tage ausserhalb von Berlin einen Drink zu nehmen, da fast alle Bartender und Kollegen hier sind. Umgekehrt scheint es wohl aber auch so, das man wohl kaum in eine Berliner Bar kommen wird, das soviele Kollegen aus ganz Deutschland hier sind!
GEFÄLLT MIR!!!
Gestern waren schon ganz wunderbare Gäste aus ganz Deutschland an meinem Tresen, ganz Deutschland, nein nicht ganz, richtige Berliner waren eigentlich keine da... egal!!!
Wer heute Abend Lust hat, mal was ganz anderes wieder zu erleben, dem empfehle ich im Marriott-Hotel am Inge Besheim Platz 1 (Potsdamer Platz) vorbei zuschauen, dort ist das Team vom Mischen im Pott am Werke. Es geht bereits ab 19.00 Uhr los in der Wandelbar...
ich werde auch dort sein und den Jungs mal über die Schulter glotzen,
bzw sie tatkräftig unterstützen!!!
Der Blog eines aus dem Takt geratenen Gastronoms. Ich bin Mike und Besitzer des Barprojekts Triobar, dieses Barkonstrukt ist anders und eher als ein Speakeasy zu verstehen. Dieser Blog spiegelt meine Sichtweise zu den Themen Bars, Leben & Barkultur.
Posts mit dem Label ich freue mich auf den BCB 2010 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Sonntag, 3. Oktober 2010
Samstag, 2. Oktober 2010
Drunter & Drüber
oder das alljährliche Chaos vor dem BCB...
In den letzten Tagen stand mein Telefon kaum mehr still...
Das ist der alljährliche Wahnsinn vor einer Barmesse...
In den letzten Tagen stand mein Telefon kaum mehr still...
Es klingelt und ein nervöser Aussteller fragt, woher er jetzt noch schnell Sazerac Rye 18 Jahre kaufen kann. Ich versorge ihn mit der Adresse eines exclusiven Whiskeyhändlers und er ist über glücklich.
Das Vibrieren ddes Mobiltelefons hält mich vom tippen einer wichtigen SMS ab und kaum rangegangen erwischt mich schon der Redeschwall eines Verteters, der gerne noch einige Produkte bei mir in der Bar platziert hätte, schliesslich wollte seine Chefetage während des BCBs unbedingt mal vorbeischauen bei mir. NEIN DANKE!
Mein Postfach lädt mich gerade zum dritten Essen während der BCB-Tage ein und gerne würde ich zusagen, aber leider muss ich immer an den Tagen Abends arbeiten. Gute Versorgung mit tollem Essen ist in diesen stressigen BCB-Tagen eher Mangelware, daher ist das ganze umso ärgerlicher.
Einer meiner Lieferanten ist total im Verzug mit der Lieferung zum BCB, umso nerviger ihm jetzt noch hinterher telefonieren zu müssen.
Das Hotel, indem ein Teil meiner Bargäste übernachtet ist völlig überbucht und nun mal noch schnell zwei Zimmer umbuchen und ein passendes anderes Hotel finden. Absolut überflüssig!
Eine Agentur fragt nach, ob ich nicht Lust hätte mich mit ihnen zu treffen zwecks einiger Fragen zum BCB. (also ob ich Zeit dafür jetzt hätte...)
Ein Kunde, der unbedingt mich noch Tage zuvor nervte mit Detailfragen zu seinem ersten Messeauftritt beim BCB ist plötzlich nicht mehr erreichbar.
Mein Freund und Geschäftspartner Dirk hatte die glorreiche Idee sich einen neuen Tresen bis zum BCB bauen zu lassen, nun werkeln er und der Tischler wie die Berserker im Rum-Club; dazu kommt noch ein Dutzend wilder Handwerker der Hausverwaltung, die einen Wasserschaden versuchen in den Griff zu bekommen.
Ständig erreichen einen Lieferungen für die grosse Tiki-Party im Rum-Club und die Karte muss endlich auch noch Final bearbeitet werden.
Das ist der alljährliche Wahnsinn vor einer Barmesse...
Mittwoch, 15. September 2010
Impressionen einer wandelbaren Bar
oder wenn Barbesetzer aus dem Ruhrgebiet die Wandelbar erobern...

Die Wandelbar kann vieles sein, ganz so wie ihr Name es auch verrät, am 03.10.2010 wird sie zur Bühne des Barzirkel Ruhrgebiet. Triobar und Rum-Club alias die Barbesetzer bieten der Barkultur des Potts endlich einen angemessenen Platz.

Am 3 .Oktober findet die Besetzung der Barbesetzer statt.
Ab 20.00 Uhr mischt der Pott in der Wandelbar des Marriott-Hotels.
6 Pott-Bartender präsentieren ihre Heimat und delikate Drinks.

Wandelbar im Marriott
Inge-Beisheim-Platz 1
10785 Berlin
Save the date!!!

weitere Infos folgen...
Die Wandelbar kann vieles sein, ganz so wie ihr Name es auch verrät, am 03.10.2010 wird sie zur Bühne des Barzirkel Ruhrgebiet. Triobar und Rum-Club alias die Barbesetzer bieten der Barkultur des Potts endlich einen angemessenen Platz.
Am 3 .Oktober findet die Besetzung der Barbesetzer statt.
Ab 20.00 Uhr mischt der Pott in der Wandelbar des Marriott-Hotels.
6 Pott-Bartender präsentieren ihre Heimat und delikate Drinks.
Wandelbar im Marriott
Inge-Beisheim-Platz 1
10785 Berlin
Save the date!!!
weitere Infos folgen...
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Mein BCB-Rueckblick
oder viel gibt es da wirklich nicht zu verbessern...
Der BCB steckt vielen Berliner Bartender noch in den Knochen, wo man auch hinkommt ueberall kaempft die Berliner Barszene an vorderster Front gegen die grosse Grippeattacke seit dem BCB. Diese Messe war ein wahres Highlight und braucht sich auch international nicht mehr zu verstecken. Mixology hat gezeigt was sie wirklich koennen, wenn es einfach um die Themen Bar geht - dann macht ihnen da keiner mehr was vor. Dieser Convent hat die Londoner Barshow nicht nur in den Schatten gestellt, sondern auch gezeigt wie wohltuend ein Fokus auf die Kernthemen der Bar ist. Keine wilden lauten Energydrinks mit zweifelhaften Hostessen und auch sonst nichts was eher einen zweifelhaften Ruf hat in der Barszene. Gratulation!
Da ich am ersten Tag leider erst sehr spaet kam, da ich meinen Sohn vom Kindergarten erst abholen musste, hatte ich wohl Glueck und bekam vom Einlass-Chaos nur noch ganz wenig ab. Keineswegs mehr Kritikfaehig die Wartezeit zu dem Zeitpunkt...
Das wird mit Sicherheit naechster Jahr aber auch ganz anders laufen!
Was mich persoenlich stoerte waren eigentlich zwei kleinere Dinge und eines was mich schon mehr stoert und bei dem ich hoffe das man es auch wieder anders darstellen kann.
Doch erstmal die beiden kleineren Dinge:
Bei der Verpflegung fuehlte ich mich ein wenig an ein Strassenfest erinnert,
so ein Imbiss ist schon okay, aber gerade fuer die die da den ganzen Tag stehen, haette ich einen Eintopf oder aehnliches doch ganz gut gefunden.
Die Buehne in der Mitte der Destillers Area fand ich sehr unguenstig, sie trug eher zum Laermpegel dazu, statt das man den Beitragen gut folgen konnte. Nach meiner Meinung diese Buehne lieber in einem Raum versetzen oder ganz am Anfang oder Ende des Raumes platzieren.
Was mich wirklich stoerte war das so viele Redner nur Englisch sprachen und es nicht mal ansatzweise Uebersetzungen dafuer gab. Ich persoenlich spreche und verstehe Englisch recht gut, aber das ist nicht bei jedem so und man darf auch nicht vergessen das viele der Redner auch durchaus einen gepflegten Akzent hatten. Weder bei der London-Barshow noch bei der Barshow in Paris waeren wohl soviele Beitraege nicht in der Sprache des Austellungslandes moeglich gewesen. Natuerlich ist eine Internationalisierung der deutschen Barszene wichtig, aber man sollte auch nicht die eigenen Wurzeln vergessen. Es gibt genuegend gute Dozenten die auch Deutsch sprechen, aber die kann man ja vielleicht das naechste Mal dann holen. Ich persoenlich faende es auch nicht schlecht, wenn man vielleicht einen deutschen Co-Moderator jeweils an die Seite des Dozenten stellen koennte. Auch wenn man zuweilen glaubt alles verstanden zu haben, so geht doch zuweilen viel mehr von der Feinheit und Raffinesse der Vortraege verloren, als man dachte und mitbekam.
Der BCB steckt vielen Berliner Bartender noch in den Knochen, wo man auch hinkommt ueberall kaempft die Berliner Barszene an vorderster Front gegen die grosse Grippeattacke seit dem BCB. Diese Messe war ein wahres Highlight und braucht sich auch international nicht mehr zu verstecken. Mixology hat gezeigt was sie wirklich koennen, wenn es einfach um die Themen Bar geht - dann macht ihnen da keiner mehr was vor. Dieser Convent hat die Londoner Barshow nicht nur in den Schatten gestellt, sondern auch gezeigt wie wohltuend ein Fokus auf die Kernthemen der Bar ist. Keine wilden lauten Energydrinks mit zweifelhaften Hostessen und auch sonst nichts was eher einen zweifelhaften Ruf hat in der Barszene. Gratulation!
Da ich am ersten Tag leider erst sehr spaet kam, da ich meinen Sohn vom Kindergarten erst abholen musste, hatte ich wohl Glueck und bekam vom Einlass-Chaos nur noch ganz wenig ab. Keineswegs mehr Kritikfaehig die Wartezeit zu dem Zeitpunkt...
Das wird mit Sicherheit naechster Jahr aber auch ganz anders laufen!
Was mich persoenlich stoerte waren eigentlich zwei kleinere Dinge und eines was mich schon mehr stoert und bei dem ich hoffe das man es auch wieder anders darstellen kann.
Doch erstmal die beiden kleineren Dinge:
Bei der Verpflegung fuehlte ich mich ein wenig an ein Strassenfest erinnert,
so ein Imbiss ist schon okay, aber gerade fuer die die da den ganzen Tag stehen, haette ich einen Eintopf oder aehnliches doch ganz gut gefunden.
Die Buehne in der Mitte der Destillers Area fand ich sehr unguenstig, sie trug eher zum Laermpegel dazu, statt das man den Beitragen gut folgen konnte. Nach meiner Meinung diese Buehne lieber in einem Raum versetzen oder ganz am Anfang oder Ende des Raumes platzieren.
Was mich wirklich stoerte war das so viele Redner nur Englisch sprachen und es nicht mal ansatzweise Uebersetzungen dafuer gab. Ich persoenlich spreche und verstehe Englisch recht gut, aber das ist nicht bei jedem so und man darf auch nicht vergessen das viele der Redner auch durchaus einen gepflegten Akzent hatten. Weder bei der London-Barshow noch bei der Barshow in Paris waeren wohl soviele Beitraege nicht in der Sprache des Austellungslandes moeglich gewesen. Natuerlich ist eine Internationalisierung der deutschen Barszene wichtig, aber man sollte auch nicht die eigenen Wurzeln vergessen. Es gibt genuegend gute Dozenten die auch Deutsch sprechen, aber die kann man ja vielleicht das naechste Mal dann holen. Ich persoenlich faende es auch nicht schlecht, wenn man vielleicht einen deutschen Co-Moderator jeweils an die Seite des Dozenten stellen koennte. Auch wenn man zuweilen glaubt alles verstanden zu haben, so geht doch zuweilen viel mehr von der Feinheit und Raffinesse der Vortraege verloren, als man dachte und mitbekam.
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