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Donnerstag, 10. September 2009

Guestshift sind ueberaus gut fuer die Bars

oder wenn die Bargaeste mal jemand besuchen kommt

Gastbartender sind hier in Deutschland leider immer noch eine recht seltene Sache, aber sie sind keineswegs nur in Deutschland noch ein wenig unterbewertet. Interessant fand ich hier zu auch die Meinung von Jessica Voelker:
Let me back up for a moment and say something: I think the whole guest bartending thing is super fun and highly underrated. The bartenders are always all amped to be behind a different bar in a different city and they want to impress you and talk to you and make you an unforgettable cocktail. If you are at all interested in mixology or distilling, for God’s sakes go.


Meine eigenen Erfahrungen sind ebenfalls sehr gut gewesen, ich wurde in den USA ueberaus herzlich empfangen und man war gespannt, was der Barkeeper aus Germany wohl alles anders machen wuerde. Die Gaeste waren sehr interessiert und wollten alles erdenkliche ueber die verschiedensten Zubereitungsarten wissen.
Unser Barbesetzerprojekt setzt sich auch damit auseinander dem Gast einfach mal die etwas andere Seite, seiner sonst so vertrauten Stammbar zu zeigen. Das ist zuweilen manchmal auch durchaus ein Drahtseilakt, aber immer wieder halt auch eine grosse Herausforderung und alles andere als Routine.
Deshalb gibt es inzwischen zum Barbesetzerprojekt halt auch ein kleines, dezentes Schild als Hinweis fuer die Stammgaeste:
Achtung!!!
Diese Bar wurde besetzt! Betreten der Bar erfolgt auf eigene Gefahr!
Die hier eigens offerierten Drinks stehen voll und ganz im Zeichen des Barkultourprojekts:

Triobar goes Reingold

Diese Bar ist nun voll unter der Kontrolle der Barbesetzer. Sollten sie ihre Stammbar allzu sehr vermissen, machen sie sich keine Sorgen! Morgen ist sie wieder da, aber heute da herrschen wir!
Die Barbesetzer


Der Vorlaeufer dieser Bewegung in Deutschland waren wohl die Traveling Mixologists oder der erste Ginabend von Goncalo im feinen Loewen, auch wenn die heutigen Mixabende der TM wohl eher einem Drinkfestival gleichen und sich zu etwas ganz eigenem etabliert haben. Ich wuerde mir wuenschen, das es in Zukunft noch mehr dieser Gastauftritte von Fremd-Bartender in den heimischen Bars gaebe.
Deshalb bin ich auch besonders stolz das wir zum Ende des Monats endlich unsere Bartenders Residence fertig haben (arg verspaetet durch mehrfachen Wasserschaden im Objekt) werden wir bereits zum BCB den ersten Gast dort haben, wer das ist wird noch nicht verraten;-) !
Die Bartenders Residence ist ein Gaestezimmer, das sich in der Bar befindet und fuer "Bartender" aus fremden Staedten da ist. Sie koennen im Gaestezimmer der Bar eine Woche kostenlos wohnen, dafuer muessen sie an zwei Tagen in der Bar arbeiten (in Form eines Gastauftritts mit eigenem Cocktailmenu).
also seid gespannt, wer da als erstes zum mixen mal "vorbeiwohnen" kommt...

Donnerstag, 5. Februar 2009

Institut für angewandte Barkultur (bald e.V.)

Ein Speakeasy wird zum Club!
oder das kann man von uns erwarten...

Mich erreichen immer wieder einige Anfragen zu unserem Club,
hier vielleicht nochmal einige Eckdaten.
Eine Tagesmitgliedschaft kostet 10,-€ (wird auf den ersten Drink angerechnet, Restbetraege verfallen zugunsten der Barkultur). ;-)
Eine Foerdermitgliedschaft kostet 150,-€ pro Jahr (Kalenderjahr)
und beinhaltet freien Eintritt (ausser bei geschlossenen Veranstaltungen),dazu 12 Freidrinks pro Jahr und eine Uebernachtung in der Bartenders Residence,
desweiteren 10% Verguenstigung bei Tastings und Schulungen.
Es besteht die Moeglichkeit im Club ein Schliessfach (insgesamt gibt es aber nur 25 Stueck) fuer ein Jahr zu erwerben, dort kann das Mitglied dann private Dinge hinterlegen (Spirituosen, Buecher, Zigarren, Musik oder auch einen eigenen Becher).

Das Institut für angewandte Barkultur besitzt einen Clubraum mit 45m²(inklusive einer 4 m langen Bar mit Kuehltheke), eine Lounge mit 25m² und kleiner Bar, das Kaminzimmer mit Barglobus (das Kaminzimmer wird als einziges Zimmer zum Rauchen genutzt) hat 15m² und ein Gaestezimmer (Bartender Residence) mit 10m², desweiteren natuerlich Kueche und WC.

Bartender, die nicht in Berlin leben und arbeiten koennen eine Woche kostenlos in der Bartenders Residence uebernachten muessen sich dafuer aber verpflichten an zwei Tagen in der Woche im Club zu arbeiten. Reservierungen dafuer muessen minimum 14 Tage vorher getaetigt werden.

Also man sieht wir haben viel vor und haben uns auch was dabei gedacht, wer Interesse an einer Mitgliedschaft als Foerdermitglied hat, der moege sich bei mir per email melden: Mike@triobar.net