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Samstag, 7. Mai 2011

DBU Juniorakademie

oder am Sonntag wird es ernst...

Bereits zum 5. Male trifft sich dann die Juniorakademie der DBU
und schon jetzt kann man hier ganz klar von einem Erfolgsmodell sprechen.
Für all diejenigen, die die Juniorakademie bisher noch nicht kannten, so möchte ich hiermal bereits auf einige der sehr erfolgreichen Absolventen der letzten Jahre hinweisen und vielleicht auch ein wenig Neugierde & Interesse dafür wecken:
Rene Förster (Twist-Bar)
Arnd Henning Heissen (Curtain-Club)
Jan Zimmermann (The Barmann meets)
Rene Tempel (Amano-Bar)
und viele, viele mehr...

Dass die Akademie eine sehr gute Sache ist, das ist inzwischen mehr als nur bewiesen, doch vielen sind die Möglichkeiten dieser "Schulungseinrichtung"/ Trainings by DBU noch nicht ausreichend bekannt.

und das leider wohl auch noch selbst in den eigenen Reihen...

Vielleicht kann mein kleiner Blog das ein wenig ändern,
also seid gespannt auf meine Berichte von der Juniorakademie der DBU

Mittwoch, 28. Juli 2010

Meine Drinks für Dresden

oder endlich darf ich hinter Dresdens schönstem Tresen rocken...

Nun steht meine Drinkauswahl für Dresden nicht nur fest, sondern auch im Blog! Ich hoffe den einen oder anderen damit am Montag in der Twist-Bar beglücken zu dürfen.

London Gin-Breakfast by Twist
6 cl The London Gin
1 Bl Orangen-Marmelade
5 cl Pink-Grapefruitsaft
3 cl Limettensaft
2 cl Sahne
2 Bl Vanille-Zucker
2 ds Grapefruit Bitter

Angel of London Gimlet
6 cl The London Gin
2 cl Gold Engel
2 cl Rose's Limejuice Cordial
1 ds Grapefruit Bitter

Dresden meets London
6 cl The London Gin
2 cl Gold Engel
6 cl Cranberry-Nektar
2 cl Limettensaft
2 cl Rose's Limejuice
1 Zweig Minze

Dresdner Gentleman
6 cl The London Gin
2 cl Zitronensaft
2 cl Himbeersirup,
1 Eiweiss
3 ds Lemon-Bitter
4 cl Soda

Tribute to a Twist
6 cl The London Gin
2 cl Cointreau
2 cl Limettensaft
6 cl Rhabarbernektar

Dienstag, 25. Mai 2010

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen

oder Höflichkeit steht auch alten Menschen...

Ich reise gern und viel mit der Bahn, für mich ist es ein wunderbares Reisemittel bei dem ich unterwegs viel sehen kann, gelegentlich verschlafe ich auch die schönsten Streckenabschnitte (;-) oder ich kann am Laptop arbeiten. Autofahrten dagegen gehen mir eher auf die Nerven. Stau, Stress, Blitzer - das brauche ich alles nicht, ich mag Bahn fahren. Zuweilen speziell an Feiertagen sind die Bahnen aber proppevoll und ohne Sitzplatzreservierung kann da so manche Fahrt zur argen Strapaze werden. Deshalb reserviere ich mir eigentlich immer einen Sitzplatz.
Letztens auf der ICE-Strecke Stuttgart-Berlin, ich kam gerade ein wenig müde und erschöpft vom C&D-Forumstreffen zurück, war der Zug mal wieder besonders voll. Die ganzen Pfingstreisenden waren auf dem Rückweg und so kämpfte ich mich glücklich zu meinem Waggon vor und fieberte meinem reservierten Platz entgegen. Wagen 6 Sitz 53, dort aber angekommen saß eine etwa 90 jährige Dame auf meinem Platz. Ich guckte etwas zerknirscht auf meine Sitzkarte und überlegte noch was ich jetzt wohl tun könnte, als sie mich barsch darauf hinwies, das das ihr Platz sei. Ein Mann neben mir fragte mich, was ich suchen würde, als ich ihm meine Platzkarte zeigte, guckte er mich leicht verwundert an, schaute auf die Dame und raunte: "Reden sie am besten mit dem Schaffner."
Ruhig trabte ich Richtung Schaffnerabteil, um zu fragen ob man mir vielleicht einen anderen Sitzplatz geben könne, als sie laut anmerkte:
Das ist ja wohl das letzte mich hier von meinem Platz verjagen zu wollen, die jungen Leute haben ja keinen Anstand mehr, die sollten sich was schämen. Zu unserer Zeit hätte es so etwas nicht gegeben, die haben einfach keine Kinderstube mehr.
Genervt blickte ich zurück, als sie mich dann noch direkt beschimpfte:
Sie sollten sich am besten mal den Knigge durchlesen und nicht anständige Menschen um ihren Sitzplatz betrügen.


Ich hatte gar nicht vor diesen Sitzplatz rechtmässig zu beanspruchen, denn ein wenig Respekt sollte man vor dem Alter haben und schliesslich wäre es für mich eine weitaus geringere Strapaze auf dem Boden des Abteil auszuharren, als es für die Dame gewesen wäre. Doch umso nerviger empfand ich ihre Pöbeleien, schliesslich hatte ich ihr nichts getan und sie keineswegs bisher vom Sitzplatz zu verweisen versucht.
Ich schluckte meinen Ärger herunter und ging zum Ende des Waggons und setzte mich auf den Boden. Ruhig tippte ich in einige Zeilen in mein Laptop, als der Schaffner kam und meinen Fahrausweis kontrollierte, er bemerkte bei den Unterlagen meine Platzkarte und schaute mich verwundert an. Ich sagte ihm, das da eine ältere Dame sitzen würde, die denkt das das ihr Platz sei. Ich wollte keinen Ärger, deshalb säße ich jetzt hier, er lächelte mich an und versprach den Fall zu klären, denn schliesslich könne ich ihren Sitzplatz dann ja haben, wahrscheinlich säße sie nur im falschen Waggon. Einige Minuten später hörte ich lautes Geschrei, die ältere Dame attacktierte nun den Schaffner mit ihren Hasstiraden und zwar so das es der gesamte Großraumwagen hören konnte.
Der Schaffner blieb ruhig und erklärte ihr nochmals:
Bleiben sie hier ruhig sitzen, der junge Mann hat einen anderen Platz gefunden, aber sie hatten nur für die Hinfahrt reserviert und selbst wenn es für die Rückfahrt auch wäre,wäre es immer noch der falsche Wagen.
Eine halbe Stunde später erschien der Schaffner und sagte: Ich habe für sie einen Sitzplatz reservieren lassen und zwar in Wagen Nr.3 Platz 61. Dankend erhob ich mich vom Boden und schnappte mir meine Tasche und trabte los zum Wagen 3, als ich bei der alten Dame vorbeikam, beschimpfte sie mich als Denunziant. Ruhig blickte ich sie an und wünschte ihr noch einen schönen Altersabend und einen sadistischen Altenpfleger (rein gedanklich nur;-).
Endlich erreichte ich Wagen 3, Platz 61 als ich dort eine junge Dame mit kleinem Baby sitzen sah. Sie sah mich, stand auf und sagte: ich suche mir einen anderen Platz, das ist ihrer oder??? Ja, das ist meiner, aber bitte bleiben sie sitzen.
Das geht schon so, das Sie mit dem Baby durch den Zug zu irren, das könnte ich nicht zulassen, ich bin selber Vater eines kleinen Jungen. Sie bedankte sich vielmals und ich ging zum Speisewagen, der leider auch voll war und so setzte ich mich wieder auf den Boden des nächsten Wagen. Plötzlich stand der Schaffner wieder vor mir und grinste mich an, ich erklärte ihm die Situation und er musste schmunzeln. Er sagte, ich solle ihm bitte folgen und ich begleitete ihn bis zum Schaffner-Abteil und er quartierte mich dort ein. Seinen Kollegen erklärte er kurz den Sachverhalt und daraufhin brachte mir einer später überraschend sogar noch einen Milckaffee mit und ein anderer verriet mir das Passwort für das Zug-WLAN.
Vielen Dank nochmals an dieses tolle und überaus nette Team!!!